Beiträge von dualadventure

    Hast schon recht xralfx, sonst würde sie ja auch keiner kaufen.


    Yamaha regt mit dieser Gutscheinaktion ja auch selber zu Modifikationen an. Scheint wohl wirklich knapp kalkuliert zu sein das Ganze sodass man das mit dem Gutschein bringt.


    Ich bin ja schon gespannt ob BMW mit seiner F750GS entsprechend preislich auf die T7 kontern wird. So weit sind die beiden Motorräder ja nicht auseinander.

    Der Listenpreis liegt in Deutschland bei 9.599€ also unter 10.000€

    Gewicht: 205 KG

    73 PS: wenn das im Vergleich zu 80 PS untermotorisiert sein soll...


    Wie sollen denn 180 KG Nassgewicht, 240mm Federweg und 400 Kilometer Reichweite bei einem Preis unter 10k zustande kommen? Da sind deine Erwartungen vielleicht eine Spur zu hoch.


    Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. ^^


    Die 10000 Euro bei der T7 bezog ich auf den Österreichpreis. Bitte um Verständnis.


    Wie hätten sie das wohl geschafft?

    Indem man einfach einer 690er ordentliche Zusatztanks und eine rallylastige Front ab Werk spendiert hätten und den Preis nicht so gesalzen die letzten Jahre nach oben revidiert hätten?


    Die 790er mit etwas kleinerem Hubraum/kompakterer Motorbauweise mit 80 PS gebracht hätte und den internen 690er Einzylinder Konkurenten hätten auslaufen lassen sollen? Wobei da kommt man dann wohl auch nicht mit dem Preis hin. Schwierig, aber ich bau auch keine Motorräder. (worüber die Welt dankbar sein darf)


    Auf was ich aus meiner Sicht eigentlich hinaus will: Den Anschein den Yamaha anfangs mit der T7 erweckt hat ein wirklicher guter Adventurekompromiss fürs doch eher gemäßigte Geldbörserl sein zu können, können sie mit dem Gelieferten nicht halten, was mittlerweile auch die globale ADVRiderszene ankotzt.

    Mich als 690er Treiber mit entsprechenden Umbauten (kostete 10000 Euro alles zusammen) holt die T7 eben seit der Verkündung der teschnischen Spezifikationen auch nicht mehr hinterm Ofen hervor. Sie sieht zwar nett aus, hebt sich aber von den anderen "Adventures" da draußen abgesehen von der Marke und dem Tenere Mythos nicht ab bzw. hat auch Mankos. Ein bisschen erinnert mich das ja an die letzte "kleine" Africa Twin ... .

    Generell hatte ich persönlich viel Hoffnung in Yamaha als die T7 erstangekündigt wurde.


    Ich habe mir erhofft für einen Preis unter 10.000 Euro, ein Motorrad mit rund 80PS bei einem Gewicht von max. 180kg nass, und ordentlich Federweg von mind. 240mm und min. 400km Tankinhalt zu erhalten.


    Was Yamaha für 10.500Euro (Gutschein hin oder her) nun schlussendlich liefert ist aus meiner Sicht ein untermotorisiertes nasses 205-210kg Monster mit doch recht kurzen Beinchen, welches bei entsprechender Verwendung wohl mit einem 16Liter Tank keine 300km bis zum nächsten Tankstop schafft UND zudem auch noch einen sehr ungünstig positionierten Tankdeckel betreffend der Verwendung eines Tankrucksackes aufweißt.


    Wenn mir die Standfestigkeit wichtig ist würde ich vorher sicher zu einer stummelbeinigen Suzuki Vstrom 650 XT von heuer greifen. (215kg nass aber mit 20 Liter Tank, 71 PS bei ähnlich hoch gelobtem Motor, Speichenfelgen und das ganze für 8300 Euro). Da gehen sich für 1700 Euro noch ein überdrüber Fahrwerk und entsprechenden Anbauteile wie ein wirklich schlagfester Motorschutz, Gepäckrahmen, odgl. aus und man liegt immer noch unter dem Neupreis einer T7.


    Was hier von dieser Adventure übrig bleibt entspricht einem leichten Reisetourer mit ebenso leichten Offroadeigenschaften. Für mittelschweres Gelände ist diese für Ottonormal nicht zu gebrauchen. Ich wage sogar zu behaupten dass schlechte schlammige Singeltracks für dieses Motorrad schon die Grenzen aufzeigen. Zumindest nach einiger Zeit spätestens dem durchschnittlich trainierten Fahrer der das Gewicht dieser Fuhre handlen muss.


    Warum man sich hier eine Sumovariante zur T7 wünscht verstehe ich bei diesem Kampfgewicht überhaupt nicht. Auch ist die Aussage dass dieses Gerät außer Konkurrenz steht nicht richtig. Siehe Suzuki.


    PS: Ich hoffe es fühlt sich ob meiner drastischen Meinung niemand auf den Schlips getreten. Ist halt meine Ansicht.

    Ich bin mal so frei und poste den Stand meiner 690 auch hier da es ja auch hier zutrifft:


    Aus gegebenem Anlass: (690 Enduro 2014)

    IMG_20190227_142851.jpg


    Die 60000 sind voll.

    Seit dem 50000er ist nix ausser Verschleißteile dazu gekommen. Kurz zusammengefasst waren bis jetzt ein Blinkerrelais, ein paar verlorene Schrauben, und ein Satz Kipphebel (bei rund 47000 vorsorglich zum ersten Mal getauscht) fällig. Ich bin zufrieden.


    Btw.: Unter dem nachfolgenden Link findet sich eine Aufstellung mit allen Reperaturen, Services, Verschleißteiltausch, etc. an meiner 690:


    Servicehistory KTM690 Enduro R 2014 (lückenlos bis 60320 km)

    Ich bin mal so frei und poste den Stand meiner 690 auch hier da es ja auch hier zutrifft:


    Aus gegebenem Anlass: (690 Enduro 2014)

    IMG_20190227_142851.jpg


    Die 60000 sind voll.


    Seit dem 50000er ist nix ausser Verschleißteile dazu gekommen. Kurz zusammengefasst waren bis jetzt ein Blinkerrelais, ein paar verlorene Schrauben, und ein Satz Kipphebel (bei rund 47000 vorsorglich zum ersten Mal getauscht) fällig. Ich bin zufrieden.


    Btw.: Unter dem nachfolgenden Link findet sich eine Aufstellung mit allen Reperaturen, Services, Verschleißteiltausch, etc. an meiner 690:


    Servicehistory KTM690 Enduro R 2014 (lückenlos bis 60320 km)

    Benzinbest. Silikon hält an der Stelle wunderbar, es kommt ja auch hier damit kein Sprit damit in Contact Cau-Chang da die KTM Rahmentanks kein Benzin diffundieren lassen. Merkt man auch da Aufkleber/Dekors darauf dauerhaft halten. Mit "danach" hast du aber recht, da die Oberfläche wirklich nur noch Schwer zu säubern ist.


    Ohne die Buchse rauszunehmen die ja laut Threadersteller noch saugend sitzt ists aber imo auch schwierig da eine lang haltende Verbindung hinzukriegen. Versuchen kann mans ja mal bevor man die Buchse rausnimmt und ordentlich einklebt. In dem Bereich hab ichs aber noch nie gemacht, habe aber eher die Erfahrung, dass der Sekkleber zu wenig tief reinzieht und man dann nur ne oberflächliche Sauerei veranstaltet.


    Womit ich aber sehr gute Erfahrungen gemacht habe ist diese Klebe-Notlösung welche sicher auch gut hier geeignet ist um die Buchse fest einzukleben:


    Ich habe damit einen ausgespülten Wasserflansch am Motorblock bei nem 2er Golf wieder aufgefüllt und danach plangeschliffen, da ich nix anderes zu Hand hatte. Das hielt dann noch für Jahre.

    Die Buchse bekommst du mit ner langen passenden Schraube, nem Gasbrenner/Lötkolben und ner Zange raus. Einfach die Schraube eindrehen, mit der Zange die Schraube packen und auf Zug halten (horizontal vom Tank weg). Dann Wärme auf die Schraube geben bis sie langsam herausschmilzt. Wichtig ist nur dass du sie auf Zug hältst. So bekommst du auch gewiss kein Loch in den Tank, da dieser nach innen hin gut Fleisch hat.


    Die Buchse und den Holraum am Tank dann putzen/aufrauen und mit einem geeigneten Kleber wieder einkleben. (Silikon zum Tankabdichten hält auch bombig)

    Spät aber doch:


    Da die hier gehosteten Bilder manchmal angezeigt werden, manchmal aber auch nicht, habe ich die ganze Bauanleitung auf meine HP geladen. Ich habe auch die Links erneuert und ein Update meines Navigationssetups nach 15000km hinzugefügt.

    Also, für all jene die Interesse an einer Smartphone-basierten-Navigationslösung-mit-kabelloser-Qi-Aufladung haben hier der Link (zwar in englisch aber Google is ja ein guter Freund dsbzgl. ^_^) :

    zu einer akutalisierten Version der Anleitung:


    D.I.Y.-Smartphone-Navigation-Device-with-Wireless-Charging-Funktion


    EDIT: Link geändert.

    Carlitos: Ich kann Hakim nur zustimmen:

    Offroad kommen da schon ziemlich Schläge drauf. Zudem ist das EU Heck ca. 0,5kg schwerer als die US Variante was den Schrauben noch mehr zusezt. Ich habe daher auch auf den US Bürzel gewechselt.


    Unter nachfolgendem Link findest du ca. auf der Mitte der Seite eine Detailaufnahme wie es bei mir aussieht:
    US-HECK-KTM-690-ENDURO


    EDIT: Die kleinen Blinker habe ich weiter vorne montiert um nicht mit dem Auspuff in Konflikt zu geraten bzw. auch damit sie mehr Schutz gegen Steinschlag haben. Die Originallöcher für die Blinker am US Heck habe ich mit einer kleinen Plastikplatte verschlossen und diese mit dem Heck vernietet, da wenn man dort keinen Blinker anbringt, das US HECK dort eine Schwachstelle aufweist.

    Ich kann mich dem ORB auch nur anschließen. Ich habe selbst bei 45000km letztes Jahr EBC Federn UND 4 Stk der genannten Unterlegscheiben verbaut, da die original Federn wohl müde wurden. Seit 15000km ist Ruhe. Was aber bei mir war, ist dass die Reibscheiben rissig geworden sind nach 45000. (waren auch blau bzw. haben ordentlich im Gelände gelitten). Die würde ich gelegentlich checken wenn die Laufleistung der Kupplung durch diese Unterlegsscheibenmodifikation erhöht wird.

    Ach, ich glaube mitlerweile dass die Kipphebel der vorletzten LC4 Generation einfach etwas zu unterdimensioniert für ihren Zweck sind. Dieses Ventilbetätigungsdesign gibt es nahezu unverändert dimensioniert in den größeren EXC Motoren wo Ventile/Ventilfeder kleiner/leichter sind. Die größeren/schwereren Ventile und stärkeren Federn der 690 sind imo etwas zu viel für die Hebelchen.

    Kommt dann noch ungünstige Fertigungstoleranzen dazu, dann kann sich so ein Kipphebelbolzen schon mal verabschieden. Früher liefen die Bolzen ein, heute beginnen sie zu wandern. Da erster Fall bei regelmäßiger Wartung unproblematischer ist, als der Zweite, bei welchem sich das Lager in den Motor zerlegt, spreche ich mich auch klar fürs Körnen der Kipphebel aus. So wird das Wandern des Bolzens wirksam verhindert und wenn sich das Lager verabschiedet dann nicht indem es sich schlagartig im Motor verteilt, sondern indem es zunehmend Spiel bekommt, was man beim Ventilspielchecken sicher rechtzeitig feststellen kann.


    Meine ersten Kipphebel SF13 (Baujahr 2013) wurden bei 2000km Laufleistung gekörnt. Bei einer Laufleistung von 47000km hat das Ventilspiel dann plötzlich um 0,03mm auslassseitig zugenommen. Da habe ich dann einen neuen Satz spendiert. Natürlich wieder gekörnt. Kostet ja nix und schadet offenbar auch nicht. (Garantiebedenken mal beiseite gelassen)

    Axialspiel können sie auch erheblich mehr haben. Die beiden neuen die ich hier auf reserve liegen habe (noch ungekörnt), haben 15 bzw. 25 Hundertstelmillimeter. Mehr Axialspiel schadet da nicht, sondern ist sogar besser, da so mehr Öl in das Nadellager zwischen Kipphebelbolzen und Kipphebelrolle gelangen kann.

    Oh danke für diese Information. Mosko Moto, wohl nach den Colebatch Taschen und Wolfman Luggage die besten Softgepäcklösungen da draußen, habe ich schon länger im Auge. Vielleicht gönne ich mir bald das Reckless 40. Mal sehen wie der Preis in den Staaten ist wenn ich bald dorten bin ... .

    "Öffnen auf 41,7 PS* wird man die CRF450L sicher können. Legal wird das aber nicht sein. Bei dem Preis und der Standfestigkeit (32000km werseitiger Motorrevesionsintervall) ist sie für Otto Normal eigentlich die bessere Leichtgewicht-Dualsportadventure-Plattform als es eine 500er EXC ist.


    Alles in allem würde ich persönlich aber dennoch eher zu einer ordentlich umgerüsteten 500er EXC tendieren.

    Zitat

    Aber selbst da wird´s der Serien-Thermoschalter sehr gut tun:

    Die KTM-Techniker sind keine Deppen

    und es gibt für die überhaupt keinen Grund,

    wissentlich einen "falschen" Thermoschalter einzubauen


    Schaut man sich die Ersatzteile von Zweitakt und Viertakt Enduros bis 510 ccm von KTM der letzten Jahre durch dann kommt man, wenn sie im Ersatzteilkatalog überhaupt angeführt sind, auch auf Temperturschalter die mit 80, 85 und 90 Grad angeschrieben sind. *schulterzuck*