Beiträge von dualadventure

    @orb: ich hab jetzt schon ein wenig gesucht. Ich glaube es war entweder in einer 690 FB gruppe oder unter nem Instagrammtag. Ich hoff ich finds noch. Zur Not bekomme ich nächste Woche ohnehin den Reperatursatz. Den kann ich dann ja abmessen und die Daten dann hier reinstellen. Sry nochmal für die Umstände.

    off-road-biker: Jetzt wirds interessant.

    Meine Aussage bezieht sich auf das originale Hydrauliköl-KNZ-Model einer 2014er SMC/Enduro. Ich hab diese Info ebenfalls aus einer sehr detailierten Explosionszeichung (gepostet in einem anderen Forum) eher beiläufig aufgeschnappt und notiert, da diese Detailauflistung ähnlich deiner Zeichnung bei meinem WHB NICHT enthalten ist und ich schon seit langem nach den Maßen suche. Bei mir im WHB ist der KNZ nur im als Ersatzeilgruppe im ganzen angeführt. Deshalb auch keine Maße. :-(


    Es scheint hier was die Maße des KNZ anbelangt aber div. Unterschiede zu geben.


    EDIT: Es tut mir Leid wegen Deiner nun falschen Bestellung. Hätte ich nur das BJ usw angegeben.

    kt-shifter: Doch sind sie. Und zwar maschinell ohne Verwendung "weicher" Bolzen. Glieder welche explizit zur Handvernietung vorgesehen sind haben weichere Bolzen, um ein einfacheres Aufpilzen des Nietkopfs zu gewähren. Dies merkt man wenn man von Hand probiert eine Kette mittels Abfeilen des Bolzens zu trennen. Das wehrt sich sondergleichen an maschinell vernieteten Bolzen. Die Bolzen des handvernieteten Nietschlosses hingegen gehen schon leichter zum Niederfeilen.


    Aja, weils grad so schön passt:

    Es gibt betreffend Kettenschlössern auch noch den schönsten Kompromiss wie ich finde:


    1694_0.jpg

    Schraub-Niet-Schlösser!


    Ein Stück kostet zwar so viel wie gut 1/5 der Kette aber wenn man schon nicht nieten kann und eine sichere Bolzenverpressung erreichen will, sicher ein guter Kompromiss.

    Oh danke fuer die Info. Damit ist nun endlich auch diese Problematik des Original KNZ-Leidens gelöst.


    Ein Umbau auf Bremsflüssigkeit kommt bei mir augrund von oben genannten Gründen aber ohnehin nicht in Frage.

    Ich werd mir so nen Satz als Backup fuer meine Eskapaden bestellen.

    Sorry für Dioppelpost.


    Es gibt mitlerweile auch nen spezifischen Dichtsatz für die KTM 690 Enduro Modelle 2009 - 2015:


    https://www.allballsracing.com/18-6009.html


    Auch auf Ebay für ca. 25 Euro (mit der Nr.: 18-6009) zu finden.


    EDIT: @Finnisti : Wie siehts mit synthetischem Motoröl bei Nitril Ringen aus? Vertragen die das? Grund für die Frage ist, dass ich an einer Lösung für eine Feldreperatur tüftle. Gegenwärtig verwende ich auch für die Kupplung mineralisches Gabelöl, da es ja recht fließfreudig ist und Magura Blood wohl nur ein Marketinggag ist. Im Feld wäre ich auf die Verwendung von sythetischem Motoröl angewiesen, da ich kein Gabelöl/Hydrauliköl mitführe.

    Vielen Dank für das ausmessen.

    Dies gilt aber nur bei Verwendung von Bremsflüssigkeit.


    Diejenigen welche Hydrauliköl (Motorex Hydraulik Fluid 75 oder Magura Blood) verwenden müssen einen O-Ring aus Nitril verwenden.
    Ø 22mmx2.5mm NBR70 Nitril

    Man optimal Finnisti, das wäre jetzt auch noch meine Frage gewesen. Ausgemessen habe ich nichts, ich habe nur die Abmessungen von wo anders im Internet ausfindig gemacht.


    Ist das der einzige Unterschied zwischen Nitril und EPDM?

    Sollte jemand Ersatz für Touren oder für die Reperatur eines defekten Kupplungsnehmers suchen:


    Der Original Kupplungsnehmerzylinder ist mit einem


    EPDM O-Ring der Größe 22mm x 2,5mm   !!! EDIT: BEZIEHT SICH AUF EINE KTM 690 SMC/ENDURO Bj. 2014, Angaben ohne Gewähr !!!


    abgedichtet.

    :Daumen hoch:

    Kleiner Dreckspatz was..... :grins::grins::grins::grins::grins:

    kt-shifter und mth: Nö. Nur ein Nebeneffekt bei sachgemäßer Verwendung. :zwinker:


    lottelotzbeck Ich glaube dass die Füllung ab Werk schon gleichmäßig erfolgt. Die festgestellten Unterschiede am Ende eines Kettenlebens rühren wohl vermutlich auf den unterschiedlichen Belastungen und auch Eigenheiten jedes einzelnen Gliedes(Fremdkörper, Schmutz, witterungsexponiertes Parken, minimale Unterschiede in der Festigkeit der Vernietungen, Toleranzunterschiede, usw. ).

    Glaub ich nicht. Eher handelt es sich durch die ständige Bewegung der Kette aufgrund der Lastwechsel um einen fortlaufenden Prozess der je nach Belastung langsam Fett/Öl aus den Fettreservoirs rausdrückt und auch wieder reinzieht. Quasi ein Pump-und Drehbewegung. Eine 100% Abdichtung ist bei gegenläufigen Flächen technisch nicht möglich. Siehe Federbeine oder auch Gasdruckstoßdämpfer. Diese verlieren, wenn auch nur sehr langsam bei jeder Bewegung etwas an Füllmittel. So wird das Öl oder der Druck langsam weniger im jeweiligen Dämpfer. Dafür spricht ja auch das hochwertige Ketten die schlecht gepflegt wurden in den Fettreservoirs an den Bolzen eher Rost ansetzen und sich dadurch schneller längen. Gut gepflegte Ketten (zB. bei Ölerverwendung) haben das weniger. Erstere zieht vermutlich Wasser, zweitere eben auch Öl oder aufgebrachtes Schmiermittel in die Reservoirs was der Lebensdauer zuträglich ist. Sieht man sich diesen Querschnitt an kann man erahnen was ich meine:

    motorradkette_aufbau_bauteile.jpg


    Das ist zumindest auch meine persönliche Erfahrung. Und ich bin jemand der seine Ketten sicher nicht schont:


    P1010180.JPG

    aber meine Ketten stehen oft beim Wechsel besser da als jene von Bekannten die ohne Öler und eher unregelmäßiger Kettenpflege unterwegs sind. (Bild von letzter Woche)

    Den Eindruck habe ich auch gehabt. Das was man reinbekommt duerfte aber ausreichen. Bei meiner letzten Kette waren die Bolzen vom Clipschloss nach rund 25000km ähnlich verschlissen wie jene von den beiden vernieteten gliedern die ich aufgeflext habe. Zudem kommt ja auch Schmiere hinter die Dichtringe wenn man ölt oder mit nem Öler fährt. Steife Glieder wären ein Indiz dass die Bolzen innerhalb der Rollen zum rosten anfangen. Deshalb schaue ich bei der gelegentlichen Kettenkontrolle neben der Messung der Längung auch besonders ob der Clipgliedbereich noch beweglich ist. Ist das nicht der Fall dann würde ich die Kette auch gleich tauschen. Wie gesagt alles meine persönliche Meinung und Erfahrungen die ich hier Preis gebe.

    Verstehe ich nicht wirklich. Bei meinem Kettenschloss waren die gleichen Dichtringe (+Fett) wie beim Rest der (Endlos-)Kette dabei. Also rein theoretisch sollte damit eine gleichwertige gekapselte Verbindung geschaffen werden können wie bei den übrigen Kettengliedern.

    Nicht nur rein theoretisch. Wenn mans ordentlich montiert ist da gleich viel Fett drin und die Abdichtung ist auch dieselbe. Wie bei fest vernieteten Kettengliedern.

    teletom: Ich wollt grad sagen, dass das hier in die Diskussionskultur eines kontroversen Ölthreads abdriftet.

    -¿-


    Außer nem fragwürdigen Beleg von der Louis Seite spricht also wohl nix explizit gegen die sachgemäße Verwendung eines Clipschlosses. Es gibt ja sowohl gute, als auch schlechte Erfahrungen dazu. Ebenso wie es auch Berichte zu gerissenen Endlosketten gibt.

    Am Ende vertraue ich persönlich auf die kompetentesten verfügbaren Aussagen, nämlich jener der Kettenhersteller. Die werden ja wohl die Clips getestet haben bevor sie sie für das jeweilige Kettensystem zum Verkauf anbietet bzw. ein Verkaufsfreigabe dafür bekommen.

    Ich kann mich CoolHand großteils anschließen. Deswegen auch meine obige Nachfrage. Auf der 690er fahre ich ca 25000 km pro Kettensatz mit ner Clipschlosskette und Öler. Ist das Ritzel fertig dann kommt ein neuer Satz rein. Ich fahre aber auch den für mich besten Kettenkompromis zwischen Zugkraft Preis und Gewicht. Bis dato nie Probleme gehabt auch wenn mal ein Ast oder dergleichen sich in der hinterren Kettenführung verklemmt hat oder im Unterholz wo sich schon mal anderes stehendes Gehölz am Clip zu Schaffen machen könnte. Für den Fall der Fälle ist aber auch ein Metallkettenfang als Schutz fuer den KNZ montiert worden.

    Oje. Wiedermal einer seit langem. Kannst du Körnung auch noch fotografieren.


    Für die Nadeln im Motor: Besorg dir nen starken Magnetstab und fang an damit entlang des Steuerkettneschafts zu fischen an sollte dort was liegengeblieben sein. Ein Großteil der Nadeln wirst du sicher unten bei den Statormaganeten des Generators finden.


    In die Werkstatt würde ich erst wenn du selber nicht alle Nadeln findest.

    Achso. Das nächste mal eher ne Kunststofffolie wie verlinkt oder einen alten Fotofilm mit den viereckigen Löchern (wer sowas noch kennt) nehmen. Die Dichtlippen sowohl von Abstreifring (der von außen abnehmbar ist), als auch dem Hauptdichtsimmering sind nämlich sehr empfindlich und da ist ne Fühlerlehre fehl am Platz.

    Aja: Und besorg dir gutes Gabelfett zB.: https://www.kmx24.de/artikel.php?id=14695


    Das gehört unter anderem zwischen Schmutzabstreifer und eigentlichem Gabeldichtsimmering hinein und auch regelmäßig erneuert.

    Bevor du das Federbein zerlegst: Hast du schon den Simmering versucht von außen zu reinigen?

    zB so:


    http://www.dothediy.com/2015/1…seal-on-ktm-duke.html?m=1


    Oft ist es einfach nur etwas Schmutz der sich aufgrund fehlender Wartung der Schmutzabstreifer ungünstig beim Haupddichtring "verklemmt" hat. Einen Versuch ists allemal wert.


    Ich würde aber auch wenns funktioniert hat das Öl ablassen, die Gabel mit Diesel spülen und danach neu befüllen.