Beiträge von dualadventure

    kt-shifter : Vorweg: Warum immer dieser nach Stunk klingende Unterton in deinen Posts? Deine Argumente sind sehr oft sachlich und anschaulich aber durch diesen Unterton der oft ins Hämische geht machst du im Vorhinein deine Posts selber schon schlecht, da es schwierig ist darauf zu diskutieren.


    Zum Thema:

    Ganz versteh ich dich nicht. Einerseits brichst du mit dem Eröffnungpost hier einen Fred vom Zaun der an Vehemenz der Spurhaltung rechts aussen nur so gesättigt ist. Andererseits relativierst du dann mit

    Zitat

    Natürlich gibt es zig Situationen wo davon abgewichen werden muss. Das hätte ich für den ein oder anderen wohl erwähnen müssen.

    deine vehementen Ansicht betr. Spurhalten wieder. Zwischendurch kommt dann allgemein gültiges Fahrtechnikwissen um dann mit den Worten

    Zitat

    Wozu eine neue Linie erfinden, wo doch deutlich sichtbar eine optimale Orientierungslinie vorhanden ist?

    wieder mit plakativer Vehemenz betr. der Spurwahl die zuvor getextete Relativierung zu übertönen? !?


    Du drehst dich ganz schön im Wind der Diskussion, nur um erneut deinen übertriebenen Standpunkt abschliessend anzubringen.


    Als Kern deiner Aussage bleibt für mich über dass du rechts, aber nicht ganz rechts fährst und zudem auch situationsbedingt mal auch zu anderen Linien und Fartechniken greifst wenns notwendig ist. Schlussendlich bist du also dynamischer unterwegs als dein Eröffnungspost es suggeriert.


    Eigentlich geht es dir hier also nicht darum äusserst rechts zu fahren sondern um die Frage wie weit rechts zu fahren unter Einbezug aller vor und Nachteile Sinn macht. Oder?

    @Da gibts nix zu Danken. Was mir nur jetzt grad auffällt ist, dass es so wirkt als wolltest du hier jemanden belehren. Nix für ungut dsbzgl.


    Zum Thema:


    Du solltest in diese Thematik auch die Fahrdynamik etwas miteinbauen. Ich zumindest liebe es grossteils drückend auf Asphalt zu fahren. Vor allem gibt das dem Hinterschneiden im Geschlänge (ich schreibe bewusst nicht uneinsehbare Kurven) einen sehr sportlichen und die Position stark wechselnden und somit den Fahrer auch körperlich fordernden Touch. Dadurch nehme ich auch dem Gegenverkehr schon viel Angriffsfläche meine Silhouette betreffend und bin auch dank eines doch recht leichte Motorrads sehr agil und reaktionsschnell. Zudem komme ich beim Drücken gefühlt leichter und präziser dazu die Fahrbahnbreite bis nahe an die weissen Linien auszureizen. Eine bis dato folgenlose Marotte von mir ist es aus explizit rechtsdrehenden Spitzkehren mit nem leicht angedeuteten Hangover rauszubeschleunigen. Dies kommt daher da ich lieber durch die aufrechtere Position mehr Grip am Hinterrad beim Aufreissen des Gashahnshabe habe, als das mir die 50/50 Bereifung hinten wegschmiert.

    Komplett uneinsichtige Kurven beiderseits fahre ich derzeit aus der FB-Mitte drückend an und versuche beim Erkennen des Kurvenausgangs und Weiterverlaufs noch eine Hinterschneidung anzubringen.


    Ich bin schon gespannt, wenn ich nur stoisch rechts fahre, wie sich das auf mein agiles Gemüt auswirken wird. Da ich das Ganze drückend fahren werde, wird auch der Hinterreifen beim Rausbeschleunigen mehr quer daherkommen als unter Anwendung meines sonstigen Fahrstils. Eines ist aber jetzt schon klar: Man bewegt sich eher im Bereich von Verschmutzungen, Bankettrissen und einhergehenden Bitumenflicken, eingesunkenen Banketten, Übergängen von Schotter auf Asphaltstraßen, toten Tieren, Radfahrern, Fußgängern, alten rutschigen Fahrbahnrandstreifen wenn nass (vor allem in nassen dichten Waeldern), Kanaldeckeln, Ablaufrinnen usw..



    EDIT: Zum Bild/Video oben: Ich wäre bei meinem jetztigen Fahrstil bis ca. eine Motorradlänge vor dem Tannenzapfen am Fahrbahnrand im rechten Drittel meiner Spur gefahren und hätte erst ab da wo der Schatten aufhört die Hinterschneidung/das Einlenken zur Kurvenmitte angefangen. Ich wäre ca. 20cm weiter rechts drückend unterwegs und den Bus hätte ich so wahrscheinlich früh genug gesehen und wäre da auch dank Drückens genug Platz. (hätte hätte Reginakette ^_^ )

    Schau mal direkt am Stecker der Drosselklappe. Manchmal sind kurz hinterm Stecker auf den ersten 5cm die Kabel innerhalb des Kabelschlauchs aufgescheuert. Wie das genau passiert keine Ahnung, gabs aber schon ein paar Berichte im US Forum darüber. Einen ersten Blick dort dahinter zu wagen ist sicher nicht falsch. Auch kann der Stecker selbst die Ursache sein durch ermüdete Kontakte. Diese vielleicht mal aus-pinnen und leicht nachbiegen.


    EDIT: Da ja auch die Sicherungen betroffen sind würde ich auch mal unter den Sicherungskasten sehen. Nicht dass es dort so aussieht:


    Kabelbaum unterhalb Sicherungsbox KTM 690 Enduro

    kt-shifter

    Motorradgetriebe haben durch die Bank bauartbedingt keine Synchronisierung im mechanischen Sinn. Kuppeln, ein kurzer Gasstoß, Quickshifter und ein Blipper unterbrechen nur kurz die auf der Antriebs- und Abtriebswelle anliegende Kraft und ermöglichen dadurch überhaupt erst einen schadlosen Wechsel der sich im Eingriff befindlichen Zahnräder der beiden Wellen. (Stichwort verschiebbarer Mitnehmer)


    Mit einem klassischen Schaltmuffengetriebe mit Synchronringen oder meinem persönlichen Favoriten - ein Getriebe mit Zwangssynchronisierung - hat ein QS oder Blipper oder eben die Zwischengaslösung nichts zu tun.


    Beide genannten Synchronisierungsvarianten bringen die zumeist schrägverzahnten Zahnräder und Wellen vor dem Formschluss auf gleiche Drehzahl, indem ein Verschleissteil (Synchronring oder Sperrstein) verwendet wird. Beide gennanten Teile geben den Schaltvorgang erst frei sobald beide zu verbindenden Wellen/Zahnräder im Gleichlauf sind. Der Synchronring erreicht dies durch Anlaufen/Anreiben zwischen Schaltrad und Synchronkörper, der Sperrstein durch einen Ruckartigen Formschluss der zu verbindenden Wellen/Zahnräder. Beide Varianten sind Verschleiss ausgeliefert. Die Zwangssynchronisation, welche zumeist in Sportwagen verbaut ist mehr, Synchronringe die Ottonormalvariante, sind weniger von Verschleiss betroffen.

    Der Verschleiss der Synchronisierung macht sich insbesonders bei Autos mit hoher KM Leistung bemerkbar wenns kalt ist und man vom 1-2 oder 2-3 schalten möchte und dies nur schwergängig geht oder es beim normalen Schalten auch schon mal im Getriebe knarrt.

    Beide genannten Synchronisierungen sind fuer ein Motorrad aufgrund des Grössenbedarfs, den geringen radseitigen Drehmomenten, als auch dem Umstand dass Abrieb der Synchronisierung nix in den offenen Lagern des Motorradmotors zu suchen hat nicht im Einsatz.

    Zitat

    Sicher ist, ein Seilzug ist zwischendurch auch mal schneller zu wechseln als eine Hydraulik zu reparieren. Ich glaub beide Systeme funktionieren hinreichend gut, wenn sie gut gemacht sind.

    This!


    Fürs "Umdieweltreisen" und "Adventureriding" würde ich persönlich immer einen Seilzug vorziehen wenn ich die Wahl hätte. Einen Kaufgrund kann ich dafür aber für ein Motorrad nicht ausmachen, da ich auch schon über 60000 auf ner hydraulischen Kupplung runter habe ohne dass die Hydraulik einen Schaden gehabt hätte. (Das Kupplungpaket sehr wohl)

    Ich habe dieses Sicherungsblech bei meiner nach 50000 beim Kupplungmachen auch rausgehauen. Eine Fehlerquelle weniger. Mangels Spezialwerkzeug zum Gegenhalten habe ich beim Anschraubender Mutter ein altes Handtuch eingewrungen, um den Hammerstiel geknotet und den Rest um den Kupplungskorb gelegt. Das Ganze dann noch weiter gewrungen bis es stramm am KK anlagm und mit dem Hammerstiel gegen das Motorgehäuse abgehebelt,um ein Festziehen ohne mitdrehen des Motors zu ermöglichen. Funktioniert. Immer boch besser als nen Schraubenzieher zwischend die Zahnräder zu stecken, oder zu viel Druck aufs Getriebe zu geben. :crazy:

    Gib stärkere Federn von EBC rein und leg eventuell noch jeweils eine Distanzscheibe (15x22x1mm) unter die Federteller der Antihopingkupplung. Dann hast du ziemlich sicher Ruhe. Die Originalfedern im KK sind eher von der schwachbrüstigen Sorte und erschlaffen mit der Zeit.

    cutrofiano Naja, es kommt ja nicht nur auf den Felgenstoß drauf an. Das Ventil und entsprechende Verstärkung im Schlauch ist bei Schlauchrädern sicher schwerer als die Naht am Felgenstoss. Hat man dann noch nen Reifenhalter montiert sieht es erst wieder ganz anders aus mit dem schwersten Punkt.der Felge. Aber eigentlich alles wurst bei der Enduro zumindest, denn haftet dann mal ordentlich Schmutz an der Felge ists erst wieder aus mit dem Gleichgewicht.

    cutrofiano Das wäre mir aber auch neu mit Rost am Felgenhorn. Bei mir ist es definitv um die Speichennippel herum korrodiert. Manche stärker manche weniger. Vor allem aber hinten. Wenn bei mir am Felgenhorn was zu sehen ist ist es meisten ne kalk/dreckhaltige Anhaftung vom Wasser das in den Reifen kommt.


    Ich benutze, wie off-road-biker geschrieben hat, auch Gewebeband als Ersatz für das Gummifelgenband, wobei ich den ersten Streifen doppelt nehme und dann noch mindestens 2-3 mal mit der Rolle drübergehe damit die Nippel ordentlich abgedeckt sind. Also quasi 4-5 lagig wie das feine Toilettenpapier. ^^