Yamaha Ténéré 700

  • Warum sollte eine APTC geringere Handkräfte haben als eine Standardkupplung?

    die technischen Details weiss ich auch nicht. Aber gem. Adler welche die APTC ja patentiert haben wird eine um ca. 50% geringere Handkraft gegenüber normalen Kupplungen benötigt. ich denke es hängt mit dem Federpaket zusammen.

    Ich kann das jedenfalls so bestätigen. Bin schon ein paar Modelle mit und ohne APTC gefahren. Und da ist es Modell und Markenunabhängig deutlich spürbar.


    her eine bessere Erklärung: http://www.kc-engineering.de/a…ATI-Modelle-br-br-br.html


    Zitat

    diese Besonderheit verursacht bei Belastung eine axiale Kraft, die die Kupplungsscheiben mit einer konstanten Spannung der Kupplungsfedern zusammenpresst, was bedeutet, dass bei dieser Kupplung Federn mit geringerer Federrrate verwendet werden können, wodurch sich deutlich die maximale Hebelkraft am Kupplungshebel reduziert


  • Dann spannt sich die Kupplung selber, oder öffnet, je nachdem wie es gebraucht wird, schlau gemacht. Und wieder was gelernt, Lesen bildet halt. Danke :Daumen hoch:

  • Also wenn wir in Rumänien ein Problem neben platten Reifen hatten, waren es immer die hydraulisch betätigten Kupplungen der KTM´s- ich bräuchte das nicht- Seilzug kann man immer mal zusammen basteln- Hydraulik ist da schon eher was, was nicht so einfach geht- da gibt es z.B. solche Dichtungen, die schon sehr speziell sind...- dann kommt Ölverlust und damit Luft ins System, ...

    Ist das ein KTM-spezifisches Problem?
    Ich hatte noch nie irgendein Problem mit einer Hydraulik-Leitung, weder beim Auto noch beim Motorrad oder Mountainbike.

    Mit Seilzügen hatte ich öfter mal Pannen. Die kann man zwar beheben, aber bei Hydraulik musste ich auch nie etwas beheben.

    VG
    Michael

  • Ja, es ist wenn, ein KTM spezifisches Problem. Frei nach den Leitgedanken, wo etwas haltbar und sinnvoll sich bewährt hat, mal was anderes drantüddeln. Das kann Innovationen mit sich bringen, muss es aber nicht.

    Bekannte Probleme sind der billige Kupplungsnehmerzylinder, der bei einem Defekt meist gegen einen aus dem Zubehör getauscht wird. Kommt es zu Kupplungsproblemen, dann ist die Ersthilfe Flüssigkeitswechsel, dies oft schon bei geringen Kilometerleistungen.



    Und weil wir im Thema sind, beim Yamaha CP2 Motor gibt es eine Kupplungsbetätigung mittels Seilzug, wie auch zukünftig bei der 700er Tenere. Bei meinem Wechsel von Duke 4R auf XSR700 habe ich keinen Meter den Wegfall der hydraulischen Kupplung bemerkt. Oder andersherum, ich habe keinen der wichtigen vom Marketing propagierten Vorteile vermisst.


    Dass bei der 790er nun wieder Seilzug verbaut ist, mag jeder für sich begründen. War es der Kaufmann oder der Techniker, der darüber entschied?

  • @hombacher- bin voll bei Dir.

    Meist wurden bei den hydraulischen Kupplungen lange keine Wartung gemacht, also Flüssigkeit gewechselt, Dichtung erneuert, ordentlich entlüftet... Bowdenzüge sind da schon ein wenig- viiiiiel mehr weniger- wartungsintensiv. Wenn jemand natürlich sein Moped immer zur Wartung gibt, wenn es der Hersteller vorschreibt und an einen fähigen Schrauber gerät und die aufwendige Technik (im Vergleich zum Bowdenzug) auch anständig konstruiert ist, dann hat man eventuelle keine oder wenig Probleme. Nicht alles was technisch machbar ist macht langsfristig Sinn- aber wie immer, der eine mag es der andere nicht.

  • Mmh, an meiner damaligen 2001er LC4 640 sind mir auf 20.000 km vier Kupplungszüge gerissen. An meiner EXC450 hatte ich auf 9.000 km keine Probleme mit der hydraulischen Kupplung. An meiner ehemaligen 990er @ hat sich der Nehmerzylinder nach 48.000 km verabschiedet. Es kann bei beiden Systemen gut oder schlecht laufen.

  • Also, ich hab als junger Bengel mal KFZ-Mechaniker gelernt. Was ich da zwischen 1981 und 1984 alles an Brems- und Kupplungshydrauliken gesehen hab, da wurde zum Teil über Jahre keine Flüssigkeit gewechselt, die muß da zu mindestens 50% aus Wasser bestanden haben, aber funktioniert hats immer. Bis ein vernünftiges hydraulisches System (Material der Gummis, Leitungen und chemische Verträglichkeit der Komponenten, Einbaulage hinsichtlich Hitze)ausfällt, da muß schon was passieren. Klar ist neue Flüssigkeit immer besser als alte, aber wenn die Folgen von "überalterter" Brems/Kupplungsflüssigkeit wirklich so gravierend wären, dann gäbs auch an jeder Passabfahrt ab Kehre 20 runter jede Menge Schrott im Gehölz...... Scheint auch in den Unfallstatistiken unauffällig zu sein, ausgefallene Bremsanlage kommt da kaum vor....

    Sicher ist, ein Seilzug ist zwischendurch auch mal schneller zu wechseln als eine Hydraulik zu reparieren. Ich glaub beide Systeme funktionieren hinreichend gut, wenn sie gut gemacht sind.

  • Zitat

    Sicher ist, ein Seilzug ist zwischendurch auch mal schneller zu wechseln als eine Hydraulik zu reparieren. Ich glaub beide Systeme funktionieren hinreichend gut, wenn sie gut gemacht sind.

    This!


    Fürs "Umdieweltreisen" und "Adventureriding" würde ich persönlich immer einen Seilzug vorziehen wenn ich die Wahl hätte. Einen Kaufgrund kann ich dafür aber für ein Motorrad nicht ausmachen, da ich auch schon über 60000 auf ner hydraulischen Kupplung runter habe ohne dass die Hydraulik einen Schaden gehabt hätte. (Das Kupplungpaket sehr wohl)

  • Das kann man so pauschal ger nicht sagen. Fahr mal eine Ducati ...

    Eben, deshalb haben z.B. die Multi 950 und die Scrambler nachträglich ne hydraulische Kupplung bekommen. Und hier noch nen großeren KNZ verbaut, dann geht die fast so leicht wie bei KTM mit der Magura. :zwinker:

  • Eben, deshalb haben z.B. die Multi 950 und die Scrambler nachträglich ne hydraulische Kupplung bekommen...

    Hmm? Wie bitte?

    Alle Ducati ab 1992 haben eine hydraulisch betätigte Kupplung. Ich keine keine, wo die Kupplung per Seilzug betätigt wird. Ausnahme Scrambler.

    Die Kupplung ist nix für dünne Ärmchen. Deshalb werden als Zubehör gerne andere Kuplungsnehmerzylinder verkauft...

  • Die Multi 950 hatte auch anfangs Seilzugkupplung, ist ab glaube diesem Jahr auch auf hydraulisch umgestellt. Scrambler eben nun auch. Auch verbauen sie mittlerweile KNZ von Bosch, die wohl von Natur aus einen größeren Kolben verbaut haben, jedenfalls ab Werk etwas leichter zu bedienen sind.

    Die schön eloxierten KNZ aus dem Zubehör mit 30% größeren Kolben sind aber auch so ein nettes Detail beim Customizing, und reduzieren die erforderliche Handkraft eben enorm. Wird bei Vergleichstest immer gern bemängelt, ist aber eben auch ganz schnell abgestellt. :zwinker:

  • Hmm? Wie bitte?

    Alle Ducati ab 1992 haben eine hydraulisch betätigte Kupplung. Ich keine keine, wo die Kupplung per Seilzug betätigt wird. Ausnahme Scrambler.

    Die Kupplung ist nix für dünne Ärmchen. Deshalb werden als Zubehör gerne andere Kuplungsnehmerzylinder verkauft...

    Einspruch! ...also meine 821 Hyper SP hatte Seilzug...die 939 übrigens auch...aber sie hatten ja auch eine APTC...:ja::grins:

    Risultati immagini per ducati hypermotard  821 sp

  • Die Multi 950 hatte auch anfangs Seilzugkupplung, ist ab glaube diesem Jahr auch auf hydraulisch umgestellt.

    Auch die Ducati Multistrada 950 bis 2018 hatte eine hydraulische Kupplung. Nur war diese so fürchterlich, dass sie für 2019 überarbeitet wurde. Habe öfter mit dem Motorrad zu tun und in kaltem Zustand stirbt sie deswegen gerne mal ab. Ganz egal welche erfahrene Hand das probiert hat, kalt ist die Kupplung fast nur an oder aus. Ohne erhöhte Drehzahl (ordentlich!) sehr nervig!

    Open your mind, arms and heart to new things and people, we are united in our differences!

  • Ich glaube, da solltest du einfach noch mal genauer hinschauen bei der Kupplung :grins:

  • Ich glaube, da solltest du einfach noch mal genauer hinschauen bei der Kupplung :grins:

    Habe ich getan und du hast recht, sorry! :ja:

    Das Gehirn spielt einem Streiche, Wahnsinn.

    Dann war es wohl die 1260er mit Hydraulik.

    Das ändert aber nichts an der grausamen Kupplungsdosierbarkeit der 950... Würde also im Falle der Ducati gegen einen Seilzug sprechen. :Daumen runter:

    Open your mind, arms and heart to new things and people, we are united in our differences!

  • Ich glaub beide Systeme funktionieren hinreichend gut, wenn sie gut gemacht sind.

    So ist es. Ich hatte den Vergleich bei der Honda Fireblade (Seilzug) und der Honda VTR (Hydraulik). Beide funktionierten immer so, wie sie sollten. Die notwendige Handkraft war in etwa auch gleich und eher gering. Einen Vor- oder Nachteil konnte ich bei beiden Systemen nicht feststellen. Die Bremsflüssigkeit der hydraulischen Kupplung habe ich so alle 4 Jahre mal gewechselt. Das reichte allemal aus. Der Kupplungszug der Fireblade tut heute noch!!


    Im Grunde ist es also egal, welche technische Lösung verbaut ist, Hauptsache es ist gut gemacht. Und da kann KTM in Sachen Qualität und Haltbarkeit wohl noch einiges von Honda und Yamaha lernen. Und das gilt leider nicht nur für den Nehmerzylinder der Kupplung

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?

  • Sodele, die Nasebohrer vom Motorrad haben dann auch mal ein paar Zeilen zusammengestellt. Auch wenn ich kein Internet-Video Fan bin, aber wenn jemand zugibt 34L Tenere Besitzer und Fan zu sein, dann höre auch ich mal zu.


    >>klickmich<<


    Ansonsten waren die anderen Videoschnipsel schonmal sehr vielversprechend. Wissend dass es nicht die superprofessionellen Fahrer sind, die sonst immer die Werbevideos verschönern, lässt die neue Tenere so manchen Redakteur richtig gut aussehen.

  • Der Fahrbericht klingt recht euphorisch, scheinbar hat Yamaha vieles richtig gemacht.

    So einige Kommentare sagen aber auch etwas anderes ...

    Und

    " Wessen Brot ich esse , dessen Lied ich singe " kann man auch lesen ..


    Filmaufnahmen mit herumschlenkerndem Heck bei minimaler Geschwindigkeit überzeugen nicht wirklich ...


    In Dortmund auf der Messe hat die als Endprodukt nicht überzeugt ...