Beiträge von BDR529

    Allerdings finde ich es, sofern der Seitenständerschalter einen Defekt hat, komisch dass das Problem nur während der Fahrt auftritt (Motor aus) und nicht auch beim normalen Starten nachdem man das Teil vom “Schrägstand” in die Senkrechte gebracht hat.

    Das wäre nicht ungewöhnlich. Ich hatte bei meiner GS exakt das gleiche Fehlerbild. Da hatte sich Seitenständerschalter gelöst und die Kiste ging während Fahrt aus (natürlich auf der linken Spur einer vierspurigen Autobahn (Murphy).
    Ggf. ist der Sensor locker oder es gibt einen Wackelkontakt im Stecker, gebrochenes Kabel oder Nässe im Stecker. Einfach mal inspizieren.

    Vielleicht hat sich der Seitenständersensor gelöst oder dessen Verkabelung ist beschädigt. Dann könnte es zu spontanen Unterbrechungen der Zündung durch Vibrationen kommen.
    Dann springt auch der Anlasser nicht an. Das würde auch erklären, warum sie irgendwann wieder läuft.

    Das würde ich erst einmal anschauen.

    Das kann ich gar nicht mehr sagen. Ich glaube, ich habe Pattex verwendet, bin aber nicht sicher. Bei meiner GS habe ich auch solche Hüllen aufgeklebt.

    Gehalten hat das immer, auch im Gelände. Epoxid-Kleber sollte auch funktionieren.

    Ich verspanne vorne mit zwei Schlaufen am Lenker an den Böcken.

    Hinten nehme ich nicht die Fußrasten; vielleicht ist es unbegründet, aber zumindest im GS-Forum waren vereinzelt bei den hinteren Rasten Risse am Rohrrahmen durch das Abspannen aufgetreten. Mir sind die Hebelkräfte an den hinteren Rasten nicht geheuer. Ich spanne lieber über die hintere Gepäckbrücke ab. Durch den Gurt wird dann das ganze Heck herunter gedrückt und nicht an einzelnen Rohren gezogen. Je nachdem wie die Aufnahmen am Hänger verteilt sind, kann der Auspuff im Weg sein. Bei meinem funktioniert es.

    Bei den "Preisschwankungen" muss man berücksichtigen, dass die "von KTM empfohlenen Tätigkeiten" nicht gering zu Buche schlagen. Bei mir waren es ca. 200€. So eine Rechnung ist nicht mit einer Inspektion vergleichbar, bei der nur die zwingend für die Inspektion notwendigen Punkte abgearbeitet werden. Die kann dann schon bei um die 300€ landen.


    Bremsflüssigkeitswechsel kam bei meiner Inspektion noch oben drauf.

    Nun, ja Voraussetzung ist erst einmal dass man Know-how und Geschick hat, um einen Reifen zu wechseln.

    Und zum Geld. Das verlinkte Gerät kostet 370€ (ohne 2./3. Montierhebel, Gleitpaste, Wuchtgewichte usw.). Ich zahle für einen Wechsel bei angeliefertem Rad 10€. D.h. ab dem 38. Wechsel (37 x 10€ = 370€) amortisiert sich die Anschaffung.

    Ich habe 260€ für das OLMAXMOTORS-Gerät inkl. Wuchtblock und Zubehör (alles was man braucht). Dazu benötigt man allerdings noch einen Kompressor (ca. 100€). Den hatte ich schon für andere Zwecke. Für mich war die Entscheidung eher nicht finanziell bedingt, sondern ich wollte die Flexibilität, jederzeit zwischen Stollen- und Straßenreifen zu wechseln. Außerdem weiß ich am Ende, dass alles einwandfrei montiert ist.


    Ich möchte hier niemandem persönlich etwas unterstellen, also bitte auch nicht persönlich nehmen!

    Aber als Qualifikation zum Reifen wechseln einen Video gucken halte ich für grob fahrlässig, auch als Empfehlung!

    Reifen wechseln ist mit den Geräten wirklich kein Hexenwerk. Da reicht ein Anleitungsvideo vollkommen aus. Beim ersten Mal dauert es etwas länger, beim zweiten Mal schon routiniert. Kaputt oder falsch machen kann man eigentlich nichts, wenn man sich an die Anleitung hält und nicht unter Zeitdruck steht.


    Mir ist es völlig schleierhaft, wieso so viele Werkstätten Macken in die Felge hauen. ich wüsste nicht, wie ich das anstellen sollte. Um das Felgenband oder den Sensor zu beschädigen, muss man sich schon selten dämlich anstellen. Nicht, dass ich mich nicht auch dämlich anstellen könnte :grins:, aber wenn man sorgfältig arbeitet, passiert da gar nichts.

    Trail Attack 3 ist auf der 1090 ADV R absolut unfahrbar.

    Da bist Du beim fahren der Meinung du hast vorne vergessen etwas festzuschrauben.

    Wackelt ohne Ende und deshalb gibt es von Conti auch keine Freigabe.

    Ist kein Spaß.

    Gilt das für alle Geschwindigkeitsbereiche? Ich wollte den Reifen als nächstes testen, weil er sonst hervorragende Kritiken bekommen. Bist du den selbst gefahren.
    Ich fände es erstaunlich, wenn er überall gut funktioniert und auf der 1090R unfahrbar wäre.

    Die Reifenauswahl für 21/18 ist inzwischen für jeden Einsatzzweck mehr als ausreichend.

    Stollenreifen: Anakee Wild, Bridgestone AX41, Conti TKC80, Metzeler Karoo Extreme, Pirelli Rallye

    Allrounder: Pirelli Rallye STR, TKC70, Michelin Adventure, Metzeler Karoo Street, Heidenau K60, Dunlop Trailsmart Meridian

    Straße: Bridgestone A41, Conti TA3, Pirelli Scorpion Trail, Metzeler Tourance Next, Dunlop Trailsmart Max


    Die Liste ist bestimmt nicht vollständig und die Reihenfolge ist keinerlei Wertung. Nur was mir so gerad eingefallen ist.

    Kosten für die 15.000er-Inspektion plus alle von KTM empfohlenen Arbeiten und Bremsflüssigkeitswechsel also einmal "mit alles" für die 1090R (2018): 530,- €

    Keine Ventile (erst bei 30 TKm), Bremsbeläge, Reifen oder sonstige Zusatzarbeiten


    Positiv:

    + Die Werkstatt hat mit mir alle Tätigkeiten am PC vorher durchgesprochen und ist etwas unter dem angekündigten Preis (knapp 600,- €) geblieben.

    + Meinem Anhänger haben sie zum Selbstkostenpreis neuen TÜV verpasst.

    + Nächste Inspektion in 15.000 Kilometern


    Negativ:

    + Der Preis ist echt heftig. 95€ Stundenlohn geht zwar für eine Vertragswerkstatt, aber in Summe ist das unfassbar viel


    Fazit: Ich überlege, ob ich auf eine Garantieverlängerung verzichte und ab Garantieablauf alles selber mache, also schon die nächste Inspektion. Dann spare ich mir einen Großteil der Inspektionskosten und die Kosten für die Garantieverlängerung. Die 1090 hat nicht zu viel Schnickschnack der kaputt gehen kann, da ist das Risiko für mich überschaubar.

    Zudem schraube ich gern selbst und kann mir dann bei Problemen auch selbst helfen.

    Sehe ich genau so. In der Ortschaft und auf der Landstraße dürfte es, wenn es überhaupt messbar ist, eher eine Verbrauchsreduzierung sein.

    Selbst durch den Lambda-Eliminator habe ich keine Verbrauchsänderung feststellen können, weil der theoretische Mehrverbrauch durch die Nutzbarkeit der höheren Gänge ausgeglichen wird.

    Früher konnte ich den 6. Gang auf der Landstraße kaum genutzt. Jetzt ist es der meist genutzte auf der Landstraße.

    Na dann viel Spaß bei der Onlinenavigation im Schweizer Netz!


    Hab die Schweiz durchquert, mein Kumpel mit einer der hier bereits genannten Onlinelösung ist mit laufend Navi hinterher gefahren.

    4 Neuberechnungen wegen Umleitungen bzw. Lust auf eine andere Strecke, schwubs schon war sein Inklusive Roaming fast aufgebraucht! Hat dann 48,00€ gekostet und für'n Rest des Monats war Roaming gesperrt. Ist halt kein EU Land aber wer ,denkt bezüglich so etwas daran?

    Auf wen beziehst du dich? OSMAnd berechnet komplett offline....

    So ein 7"-Tablet hatte ich an der GS; auch mit OSMAnd. Das ist allein durch die Größe schon klasse ablesbar. Bei der GS passte es neben den Tacho.

    Inzwischen nutze ich ein 6"-Smartphone (OnePlus 5), was ich sowieso immer dabei habe. Das Display ist zwar kleiner, aber dafür muss ich nicht mit einem zweiten Gerät rumhantieren. Aber die 7" waren schon geil.


    Das 6"-Smartphone passt bei meiner über den Tacho mit einem SW-Motech-halter ohne jede Sichteinschränkung. OSMAnd ist immer noch meine favorisierte Navi-Lösung. Zusätzlich habe ich noch Kurviger drauf, aber erst einmal benutzt.