Bei meinem dreiwöchigen Test in Urlaub mit dem Carpuride 702 über AA und OSMAnd war es die blanke Katastrophe. OSMAnd ist dauernd abgestürzt. Und konnte auch nur selten die Route wieder aufnehmen.
bin nach einer woche rumänien noch immer sehr zufrieden mit dem rhinowalks system.
allein, hirtenhunde fühlten sich durch uns bedroht und einer davon hat mir ein loch in eine tasche gebissen.
nun meine frage: hat jemand eine idee, wie man das loch (nicht allzu gross, ca grösse des kleinen fingernagels) am besten repariert? gibts sowas wie patches zum selber draufkleben? satter- und planenmacher? mister minit?
Ich habe mein Carpuride wieder abgebaut, nachdem ich es drei Wochen bei einer Balkan-Tour getestet habe.
Mit Google Maps unter Android-Auto funktioniert die Navigation ganz gut, aber wenn man Routen vorher planen und abfahren will, ist man auf andere Navigations-Apps angewiesen. Leider sind die AA-fähigen Apps sehr dünn gesät.
Ich habe OSMAnd (nutze ich schon sehr lange) sehr ausführlich getestet und es war eine einzige Qual. Sobald man die Zündung bei einer Pause ausschaltet und dann wieder startet, ist die Route weg und man muss die Route neu auswählen und wieder neu starten. Sehr lästig. Ich würde erwarten, dass OSMAnd sich die laufende Route merkt und automatisch wieder ausetzt. Andere (Google Maps und Calimoto unter Carplay) können das.
Noch schlimmer allerdings, dass die App regelmäßig abstürzt - immer wieder. Das war praktisch nicht benutzbar. Mit OSMAnd direkt auf dem Smartphone habe ich keine solche technischen Probleme.
Ich bin dann im Urlaub auf mein dienstliches iPhone/Carplay i.V.m Calimoto umgestiegen. Das funktionierte deutlich besser und stabiler. Laufende Routen wurden nach einer Pause (Zündung aus/an) meistens wieder fortgesetzt. Allerdings gab es auch hier gelegentliche Abstürze (deutlichen weniger als bei OSMAnd/AA). Dann musste die Route neu gestartet werden. Sehr stark eingeschränkt ist die Bedienung in Carplay. Tankstelle an der Route suchen geht nicht. Dazu muss das iPhone benutzt werden. Es war insgesamt so gerade noch ok, aber nervig. Aber KO-Kriterium war für mich, dass der Start einer Route oder Neuberechnung trotz Offline-Karten nicht ohne Internetverbindung möglich ist. Wenn man keine Netzabdeckung hat oder für einen Tag Albanien nicht eine SIM-Karte kaufen will ist das blöd. Wir mussten dann Routen noch am Campingplatz mit WLAN starten, um losfahren zu können. Wenn dann die App abstürzt geht ein Neustart nicht mehr.
Das Display selber finde ich sehr gut ablesbar, aber die Apps sind unter AAA oder Carplay doch sehr eingeschränkt. Kurivger entwickelt gerade AA, aber ob das in absehbarer Zeit verfügbar ist und dann sauber läuft, kann ich nicht einschätzen. So einfach scheinen die Schnittstellen nicht zu sein, da es nur wenige Apps anbieten und die auch nicht gut umgesetzt sind.
Ich war die drei Wochen permanent mit dem Ding beschäftigt und entnervt, daher habe ich es abgebaut und durch ein 8" Galaxy Tab Active 5 (inkl. 5G) ersetzt. Damit habe ich ein großes Display und nur ein Gerät ohne die Probleme mit AA und Carplay bzw. den Apps um das ich mich kümmern muss.
Sehr schade, weil ich das Display und das Konzept eigentlich mag, aber für mich taugt es nicht.
Einfach ein Foto (1024x600 beim 702) hochladen und dann die .bin-Datei runterladen.
Das ganze auf eine sonst leere Micro-SD-Karte (FAT32) mit max. 32GB (ich habe eine 16GB) kopieren.
Dann carpuride starten und wenn der Homescreen erscheint die Karte einstecken. Dann erkennt er die Karte und es dauert 5 Sekunden (Timer wird angezeigt) und er startet neu.
Bei einer anderen Anleitung musste ein User das "Karte"-Icon im Hauptmenü betätigen und manuell neustarten. Bei mir passierte beides automatisch.
Das war's auch schon. Die Anleitung ist ohne Gewähr. Ich gebe nur das wieder, was ich in einem anderen Forum gelesen habe und selbst ausprobiert habe.
Am Samstag habe ich das Carpuride 702 an mein Moped gebaut. Das ging problemloser als gedacht.
Ich habe die sehr stabile Basishalterung aus Edelstahlmeines bisherigen Smartphones verwendet und das Carpuride direkt damit verschraubt. Dazu musste ich nur zwei zusätzliche Löcher in den Halter bohren und die M3-Schrauben der Capuride durch längere Exemplare ersetzen. Dann das Gehäuse direkt mit dem Halter verschauben. Dazu muss "nur" die Scheibe runter und vier Schrauben der Halterung gelöst werden.
Die Stromversorgung verschwindet direkt unsichtbar hinter der Tachoeinheit im Scheinwerfergehäuse und wird dort an Zündungsplus angeschlossen. Dazu muss der Scheinwerfer raus. Dank eines Umbaus sind dafür nur 6 Schrauben zu lösen. Ohne den Umbau müsste die halbe Front zerlegt werden (insgesamt 28(!) Schrauben).
Das bisherige USB-Kabel benötige ich nicht, lasse es aber mal als Reserve hinter den Tacho liegen.
Für das nicht entspiegelte Carpuride habe ich mir noch eine matte Folie bestellt. Die beiden Fotos mit dem fertig montierten Gerät sind mit direkter Sonneneinstrahlung von hinten gemacht worden. Nur wenn die Sonne direkt von hinter dem Kopf auftrifft, wird es schwierig. Die Helligkeit ist entgegen meiner Befürchtung wirklich gut. Mein sehr helles OLED-Smartphone nicht besser ablesbar, eher umgekehrt.
Die Verbindung kommt schnell zustande, die Einrichtung ist simpel, wenn man vorher weiß, was man nicht einstellen soll. Man muss nur einmal auf dem eigenen Handy eine BT-Verbindung mit dem Gerät aufbauen und fertig. Simpler geht's nicht. Das Headset wird weiterhin mit dem Smartphone verbunden. Man kann das Headset auch mit dem Carpuride verbinden, das bringt aber eigentlich nur Nachteile im Handling und der Audioqualität.
Das Display funktioniert einwandfrei und ist hell, mit der matten Folie auch sehr gut bei Sonne ablesbar.
Die Nachteile gegenüber dem Handy liegen auf der Hand: Es werden nur AA-fähige bzw. CarPlay-fähige Apps angezeigt. Das sind leider nicht so viele.
Mir fehlt ein Roadbook-Reader und Kurviger. Ich nerve Robin schon im Forum bei der Entwicklung Gas zu geben... :bg: Er macht bei der Entwicklung zwar keine Terminversprechen, hat aber geäußert, dass es dieses Jahr kommt. Solange begnüge ich mich mit Google Maps und OSMAnd. Spotify und Podcast-App laufen problemlos. Umschalten Splitscreen auf Fullscreen klappt auch.
Probe gefahren bin ich mangels Zeit und Wetter noch nicht, das folgt am Mittwoch und Donnerstag.
Allerdings sind es fast zu viele Ansagen, auch wenn ich 5 km der Straße folgen muss gibt es bei jedem Feldweg eine Abbiegeanweisung. Teilweise kommen sie auch, wenn gar keine Möglichkeit zum Abbiegen besteht. Mal schauen ob ich das noch irgendwie abgeschalten bekomme.
Kann man nicht einstellen. Es gibt einen Issue bei OSMAnd dazu:
Ich habe den Cameleon-Oiler seit, ich glaube jetzt 4 Jahren verbaut. Funktioniert 1A - praktisch kein manueller Eingriff nötig, daher auch kein Display oder Schalter am Lenker erforderlich. Gelände erkennt er automatisch und erhöht die Ölmenge. Wenn man will, kann man mit einem Tastendruck z.B. bei Regen die Ölmenge verdoppeln oder verdreifachen. Hatte ich aber nie gemacht. Mein Kettensatz hat 45 TKm gehalten.
Support ist toll, wenn man ihn bekommt. Noch besser, wenn man ihn gar nicht benötigt.
Ich würde immer wieder den wählen, vor allem wenn ich etwas gescheites haben will.
Ich hatte den damals in England über den Shop des Entwicklers gekauft.
Der Koffer hat einen robusten Tragegurt oben auf dem Deckel (liegt flach auf - kann man auf dem Foto sehen). Den nutze ich zum Rangieren. Ganz ohne Griff wäre das bei so einem Eisenschwein wirklich blöd.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Das Teil hat mich ja doch angefixt. Also ab zum Holzhändler, 3x3 m Balken (16x8cm) besorgt, danach zum Baumarkt und den Rest besorgt (Schrauben, 30mm Achse, Schienen) und los geht's erst einmal mit Ausmessen. Da meine KTM länger ist als das im Video, musste auch die Bank länger werden und ich habe sie noch 3cm höher geplant. Dann noch am Boden den Kipppunkt bestimmt ab dem die Wippe wirklich in die Waagerechte umkippt. Nicht dass ich am Ende anstoße und die Wippe schräg stehen bleibt. Wär' irgendwie blöd.
Dann alles zusammen geschraubt, Die Schienen zurecht geflext und verschraubt und die Vorderradsperre zurecht gebogen und eingeschlagen, sowie die Aufnahmen für die Gurte befestigt.
So sieht's fertig aus:
Und wenn ich es nicht brauche, schieb ich es an die Seite und mein Fahrrad findet Platz darauf:
Fazit:
Das Ding funktioniert wie es soll. Meine KTM fahre ich mit Motor hoch, sonst bräuchte ich Hilfe. Die 310er GS meiner Freundin geht auch ohne.
Die Kiste steht zwar auch alleine durch die Spanngurte um die Fußrasten, aber das wäre mir bei den senkrekt verlaufenden Gurten nicht stabil genug. Da ich eine Winde an der Garagendecke habe, sichere ich das Moped mit einem Gurt durch die Lenkeraufnahme. Die Winde hält über 300 Kg, das Moped würde also auch oben bleiben, wenn ich die Bank weg ziehen würde. So habe ich es auch mit meiner bisherigen Bank gemacht.
Beim rauf und runter fahren sollte man langsam machen, da die Wippe sonst sehr plötzlich kippt. Beim runter fahren kann das schon überraschen. Am Anfang mit einem leichten Moped üben oder jemanden zur Sicherheit daneben stehen haben.
Die Rampe geht bis zu 180er Reifen. Aber sowas fahre ich eh nicht.