Beiträge von BDR529

    Hinterrad wuchten ist Zeitverschwendung

    warum spart sich der Hersteller das dann nicht?

    Wir wuchten seit Jahren nur vorne, egal ob Straße oder Rennstrecke. Im übrigen dreht so ein reifen gerne mal auf der Felge und ungleichmäßigen Verschleiß hast du auch, dann kannst nach der Logik alle x Kilometer wieder neu wuchten

    Also Wuchten ist Zeitverschwendung, weil ihr das schon seit Jahren nicht macht?

    Das mit dem ungleichmäßigem Verschleiß glaube ich allerdings gern bei ungewuchteten Reifen:


    Wenn Sie neue Reifen auf die Felgen aufziehen lassen, empfiehlt Continental, die Reifen ebenfalls korrekt auswuchten zu lassen, um Vibrationen und frühzeitigen Verschleiß zu vermeiden, der durch die Unwucht der rotierenden Räder verursacht wird

    Nach dem letzten Urlaub in den Cevennen kann ich jetzt etwas zu dem Reifen schreiben.

    Vorweg, ich werde den Reifen direkt mit dem Pirelli Scorpion Rally STR vergleichen, der bis dato mein absoluter Favorit als universeller Reifen für die KTM 1090 Adventure R ist und von dem ich drei Reifensätze gefahren bin. Der Pirelli ist ein Straßenreifen mit ordentlicher Schotterqualität. Auf der Straße steht der weniger profilierten Straßenreifen auch beim kräftigeren Angasen in nichts nach und taugt auch auf Schotterwegen gut und streicht erst in Tiefsand oder bei Matsch die Segel. Ich bin den Pirelli auch auf den gleichen Straßen in den Cevennen gefahren, auch wenn nicht gleichzeitig. Daher ist die Vergleichbarkeit nicht 100%ig gegeben.


    Jetzt aber zum Dunlop Trailmax Raid. Der Reifen hat offensichtlich einen höheren Negativprofilanteil als der Pirelli, was auf eine bessere Performance im Gelände hoffen lässt aber auch die Frage aufwirft, ob er dem Pirelli auf der Straße hinsichtlich der Stabilität und des Grips das Wasser reichen kann.


    Die Montage war recht einfach und vergleichbar mit dem Pirelli – da gibt es härtere Karkassen, die mehr Kraft erfordern. Beim ersten Anrollen im Schritttempo um die Kurven spürt man das etwas gröbere Profil gegenüber dem Pirelli, was aber schon ab 20 Km/h verschwindet. Inzwischen merke ich davon gar nichts mehr, entweder aus Gewöhnung oder weil die Profilkanten etwas angefahren sind. Auffälliges Geräusche sind nicht zu vernehmen – bei keiner Geschwindigkeit, genau wie beim Pirelli.


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    Bei der 1090 R gibt es einige Reifen, die zwischen 50 und 75 Km/h trotz Lenkungsdämpfer zum Wackeln oder bei Geschwindigkeiten über 150 Km/h zum Pendeln neigen. Der Conti Trail Attack 3 ist so einer und hat deswegen auch keine Freigabe für die 1090R bekommen. Ich hatte einige Reifen, bei denen das spürbar war. Der Dunlop zeigt das Verhalten genau so wenig wie der Pirelli. Komplett neutral und stabil auch bei Höchstgeschwindigkeit, die bei meinem Motorrad werksseitig bei 200 Km/h elektronisch abgeregelt wird.


    Erste Bremsversuche, bei denen der serienmäßige TKC80 die ABS-Leuchte hektisch aus ihrem Schlaf erwecken würde, lassen den Reifen unbeeindruckt. Erst bei heftigem Einsatz der Bremse lässt sich das ABS zum Eingreifen überreden. Für mich ohne Messapparatur kein Unterschied zum Pirelli erkennbar. Schon mal gut, da hatte ich aufgrund der Profiloptik des Dunlops Bedenken.


    Dann ging’s in die Kurvenstrecken um den Mont Aigoual herum mit griffigem Asphalt und Kurvenradien, die maximale Schräglage erlauben ohne Angst um seinen Führerschein haben zu müssen. Kurz: Der Reifen verhält sich komplett neutral, soll heißen nicht kipplig aber zielgenau mit hoher Eigendämpfung, wie ich es bevorzuge. Auch beim Angasen aus der Kurve lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen und die TC greift nur bei sehr ruppiger Fahrweise ein. Dann muss man es aber schon gezielt drauf anlegen - wohlgemerkt bei erstklassigem Asphalt. Auf Asphalt kann ich hinsichtlich des Grips keinen Unterschied zum Pirelli STR erfahren, was absolut als Kompliment zu verstehen ist. Ein Bridgestone A41 ist aufgrund der geringeren Eigendämpfung präziser und agiler aber nicht mein Fall, weil ich zu dem Reifen nie Vertrauen aufbauen konnte. Beim Dunlop oder Pirelli merkt man frühzeitig, wann Schluss ist. Muss jeder selbst wissen, was er bevorzugt. Ein Michelin Anakee Adventure war mir hingegen nicht agil und präzise genug.


    Was mir auch aufgefallen ist, das der Dunlop bei Längsrillen etwas empfindlicher ist als der Pirelli. Aber aufgrund des fehlenden direkten Vergleichs kann's auch an der Straße gelegen haben.


    Zu Regenfahrten kann ich nur wenig sagen, weil ich nur eine einzige Fahrt bei Regen vor dem Urlaub auf dem Weg von der Arbeit absolvieren musste. Und im Regen will ich keine Heldentaten mit ungewissem Ausgang vollbringen. Das überlasse ich gerne den Profis auf abgeschlossenen Teststrecken. Immerhin haben einige Bremsversuch keine Besonderheiten hervorgebracht und auch in Kurven fühlte sich der Reifen sicher an. In Frankreich war Regen glücklicherweise völlige Fehlanzeige.


    Fazit auf Asphalt: Ich kann keinen gravierenden Unterschied zum Pirelli Scorpion Rally STR erkennen. Der Pirelli fühlt sich einen Tick stabiler und präziser sein, das kann aber auch an verschiedenen Luftdrücken gelegen haben. Ich habe den Dunlop mit 2,5 / 2,9 Bar gefahren, wie den Pirelli üblicherweise auch. Auf Asphalt ist der Dunlop ohne Fehl und Tadel. Zur Laufleistung kann ich nach der kurzen Zeit noch nicht viel sagen, aber es gibt zumindest keine Anzeichen von ungewöhnlichem Verschleiß oder Sägezahnbildung. Hoher Verschleiß an den Flanken des Vorderrades war beim Anakee Adventure schon nach 1.000 Kilometern zu sehen. Beim Dunlop alles unauffällig und gleichmäßig.


    Im Gelände macht der Reifen dass was man bei dem Profil erwarten kann. Bei Matsch und tiefem Sand gibt es natürlich bessere Modelle, aber die will man auf der Straße nicht fahren. Auf den Streckenabschnitten des TET in Frankreich, die ich gefahren bin (trocken), bot der Reifen jederzeit guten Grip und auch das Vorderrad gute Seitenführung. Gegenüber dem Pirelli hat der Dunlop aufgrund des größeren Negativprofilanteils spürbare Vorteile und vermittelt mehr Vertrauen als der Pirelli.


    Fazit im Gelände: Guter Grip auf Schotter und Geröll, Vorteile gegenüber dem Pirelli.


    Persönliches Gesamtfazit: Für meine kombinierten On-/Offroad-Urlaube ein idealer Reifen. Bisher war dafür der Pirelli Scorpion Rally STR mein absoluter Favorit auf der 1090R, da musste ich nicht lang überlegen. Jetzt macht Dunlop es mir schwer. Für Urlaub auf der Straße würde ich den Pirelli bevorzugen, weil er einen Tick präziser und stabiler fährt, aber im Gelände gewinnt der Dunlop Trailmax Raid. Vor dem Urlaub war ich noch ein wenig skeptisch ob ich mit dem Dunlop auf der Straße Spaß haben würde, aber die Bedenken haben sich schnell zerstreut. Für den kombinierten On-/Offroad-Urlaub werde ich zukünftig sehr wahrscheinlich zum Dunlop greifen, weil er auf der Straße nur minimal hinter dem Pirelli bleibt, aber im Gelände besser performt.

    Jedenfalls schön, dass ich für mich jetzt eine Wahl habe.

    Der Trick mit dem Spanngurt ist gut, danke dafür :)

    Das musste ich bei einem Hinterradreifen (hab' vergessen welcher das war) auch machen, weil ich den sonst nicht aufpumpen konnte. Ich habe erst im Internet nach Rat suchen bis ich auf die Spanngurtmethode gestoßen bin. War aber nur bei einem einzigen Reifenmodell nötig. Ich glaube, das war der Michelin Anakee Adventure, bin aber nicht mehr sicher.

    Was haben ein M2-Bradley-Panzer, eine F35 und eine KTM 1090 R gemeinsam?


    Genau, einen Munitionsbehälter für eine 25mm M242 Bushmaster Bordkanone, bzw. eine vierläufige Gatling-Kanone vom Typ GAU-22/A (Kaliber 25 mm). Gut, bei mir ist es nur der Behälter, aber so eine Kanone könnte man ja später noch nachrüsten.


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    Anlass war, dass ich einen wasserdichten robusten Koffer gesucht habe, der für die Fahrt der Arbeit mein Notebook aufnehmen kann bzw. für Tagestouren ausreichend Raum bietet, aber möglichst schmal baut, damit ich im Stau nicht warten muss.


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    Der Koffer ist direkt im Rahmen an den drei Aufnahmepunkten für die Serienkofferträgern verschraubt und unten an der Soziusfußrastenaufnahme mit einem Träger abgestützt, damit der Koffer sich nicht nach innen bewegen kann.

    Bei meiner 2018er 1090R können die Heizgriffe über das Menü selbst aktiviert werden. Ich nehme an, dass es bei der SAS auch so funktioniert.

    Ich habe Oxford verbaut und das Steuergerät einfach weggelassen. Die drei Stufen im KTM-Menü passen auch gut, wobei ich die dritte Stufe praktisch nie benötigt habe.


    Wenn man sich dann noch einen Favoriten im Menü anlegt, kann man die Griffe quasi blind durch 3 x Drücken des Auswahlschalters einschalten.

    Mag sein, aber nur weil ein Polizist meint, dass er im Recht ist, heißt das nicht, dass er das auch tatsächlich ist.

    Woher will er wissen, wie stark dich die Ohrstöpsel beeinträchtigt haben und ob du überhaupt Musik gehört hast und wenn, ob die zu laut war.

    Dann müsste er konsequentersweise auch 10€ von jedem mit Gehörschutz nehmen.

    Laut allen Quellen, die ich gefunden habe, sind sie trotz §23 StVO erlaubt:


    ▷ Kopfhörer beim Autofahren - Verkehrssicherheit 2023
    llll➤ Informationen zum Thema "Kopfhörer beim Autofahren" z.B. sind Kopfhörer beim Autofahren erlaubt, wann darf man nicht mit Kopfhörern Auto fahren uvm.
    www.bussgeldkatalog.org

    Kopfhörer im Straßenverkehr: Was ist erlaubt und was nicht?

    Ist der Gebrauch von Kopfhörern im Straßenverkehr legal?
    Sind Kopfhörer im Straßenverkehr erlaubt oder verboten? Was ist beim Tragen von On-Ear und In-Ear-Kopfhörern zu beachten? Hier ist die Erklärung!
    www.rueden.de


    Solange man die Musik nicht zu laut dreht und nichts mehr mitbekommt. Der Nachweis dürfte schwierig werden.

    Gehörschutz dürfte sonst auf dem Moped auch nicht erlaubt sein.


    Selbst wenn man es dir nachweisen könnte, läge das Ordnungsgeld bei 10€.

    So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Ich fahre im Auto nicht mehr ohne ANC-Over-Ear-Kopfhörer. Auch Langstrecke. Das ist wie im Wohnzimmer sitzen und leise Musik hören.

    Der Lärmpegel sinkt enorm und ich kann Musik oder Podcast mit geringer Lautstärke hören.

    Sirenen nimmt man trotzdem wahr.

    Alternativ kann man kabelgebundene ANC-InEar-Kopfhörer nehmen. Ist zwar je nach Helm beim Anziehen fummelig, aber das Ergebnis schlägt jeden passiven Gehörschutz.

    Ich verwende Bose QuietComfort 20. Die gibt es nicht mehr neu, werden aber gebraucht um 100€ angeboten. BT-InEars sind in der Regel zu groß, um sie bei Anziehen des Helms nicht abzustreifen.


    Sobald man die einschaltet wird es sehr ruhig im Helm. Wenn man die zusätzlich in ein Cardo oder Sena einklinkt, kann man auch das Navi verstehen oder mit geringer Lautstärke Musik hören. Ich fahre nicht mehr ohne die. Es gibt auch preiswertere neue ANC-InEars mit Kabel aus China. Die sind immer noch besser als passive Gehörstöpsel, aber an das ANC kommt nicht an Bose oder Sony heran.


    Bevor einer meckert: Sirenen nimmt man trotzdem wahr.

    PS: Schlauchreifen oder nicht macht keinen großen Unterschied.

    Wobei ich mir beim Einfädeln der Ventile fast alle Finger gebrochen und gequetscht habe. Hatte noch keine Einfädelhilfe. Das war kein Spaß... :nein: Vielleicht auch nur zu blöd angestellt...

    Beim Neo würde ich aber genau hinschauen, was den Preis angeht.

    Am Ende dürfte das Edge mit allen Funktionen für die meisten die günstigere Wahl sein.


    Für mich war die IP-Zertifizierung und der Klinkeneingang für Kopfhörer ausschlaggebend für das Cardo.