Beiträge von hombacher

    Hach, momentan komme ich mir vor wie ein kleiner Junge. War es damals so, dass ich wohl ständig mit meinem Märklin Katalog unterm Arm anzutreffen war, so ist es heute so, dass ich in meinem Browser zwei Seiten ständig offen habe:


    Duke 890 R , aber auch


    APRILIA RS 660 . Jetzt nicht gleich anschlagen und sagen, das sind ganz verschiedene Motorräder. So soll er gerne noch auf die Tuono Variante warten, die Aprilia wohl noch hinterherschicken möchte.


    Im Wesentlichen gefällt mir der Ansatz geringes Gewicht und überschaubare Leistung. Dazu ein paar edlere Teile verbaut, die Funktionieren wollen (sollen) und zumindest bei der KTM, dass man das Elektronikgedöns nicht mitkaufen muss. Laut Händler sind die Stückzahlen der 890, die nach DE kommen sollen, nicht so hoch, somit lasse ich mich im Umkehrschluss nicht dazu verleiten gleich eine vorzubestellen. Kommt Zeit, kommt Krad, so kann ich auch warten, dass bei ansehnlichen Temperaturen auch der Aprilia Händler seine Vorführer am Laden stehen hat.


    Mal schauen, wer mich da mit seinem Finish, den verbauten Teilen, dem Anfühlen und dem Davonfahren am Ende mehr anfixt.

    Also meinst du Highscore, dass ein DeCat zumindest erstmal keinen Schaden anrichten kann? Ob es nun Leistung bringt oder welche kostet ist ja wieder was anderes. Du hast ja bei deiner 790 von einem DeCat aufgrund der Krümmerlänge abgeraten.

    Das lese ich nicht.

    Das reine mm-Gebalze hier sagt aber am Ende nichts über die wirkliche Sitzposition aus. Wie ich auch ohnehin der Meinung bin, dass nicht jeder auf jedes Motorrad draufpassen müsse. Ich fühle mich an das Geheule der 1,70 m Fraktion im Reiseendurobereich erinnert, wenn ich hier das Gefeilsche lese.


    Bei der 690 Duke lud das Ergonomie-Dreieck Sitzbank, Lenker, Rasten zu einer völlig adynamischen Sitzhaltung ein. Zwar fühlt es sich auf den ersten Metern als "bequem" an, aber mit jedem gemachten Kilometer sanken die Ellenbogen, die Füße schoben sich nach vorne und schon hockte man dort wie Opa Plüsch auf der Keramik. Bei der R ist das gleich anders, Rasten nach hinten, Popo hoch und den Lenker weiter nach vorne und flacher gekröpft, schon verbietet er es sich wie eine Thekenstange zum Aufstützen missbraucht zu werden.


    Und nichts anderes wurde gerade bei der 890 gemacht, aus den Papierwerten kann ich nicht ablesen, dass das Motorrad unbequem geworden wäre. Aber aus den Maßnahmen möchte ich ableiten, dass das "entkoppelte" hocken auf der 790 nun zu einem mit und im Motorrad Sitzen umgewandelt wurde. Eine solche Sitzposition hat nichts mit unbequem zu tun. Und wer meint aufgrund seiner Körperlänge nicht die erforderlichen Anpassungen treffen zu können, der mag sich auch gerne ein anderes Motorrad kaufen, oder zu den Kleinen stellen.

    [..]

    Wäre doch jetzt mal interessant, wenn manche mit einer so gepimten 790er mit einem der auch fahren kann eine 890er abledert.



    Und letzten Endes, in einer 890er steckt trotzdem jede Menge 790er, ob es dir gefällt oder nicht, du hast ja mit der 890er gar kein neu (entwickeltes) Bike...:Tempo:


    Nunja, was nützen einem noch so grelle Zahlen, wenn man nicht fahren kann, so gesehen ist Dein Fahrvergleich auch nur was für die Stammtischhoheit. Mit meiner kleinen XSR kann ich 790er auf der Rennstrecke überholen *schulterzuck* was sagt das aus?


    Was mich seinerzeit beim Probefahren an der 790 Duke so störte, das war die durchgängige Mittelmäßigkeit. Umgekehrt auch am Verkaufserfolg zu erkennen. Jeder kann darin was erkennen, eben nett das Dingen. Ich vermisste aber die per Marketing angekündigte Skalpell Sache. Ob es an den Maxxis lag, den zu neuen Bremsen, dem Fahrwerk, was die Maschine schwerer anfühlen liess, der Sitzposition, oben auf und recht losgelöst, alles erinnerte an das kleine Buttermesser mehr als an scharfe Ware.


    So gesehen sehe ich schon arg gespannt auf die neue 890. Einfach mal alles durchgeschärft, statt Hausmannskost für Jedermann. Und ja, sowas darf dann auch gut 2000 EUR mehr kosten.

    Und letztlich ist das Display, bzw. dessen Herstellung, Einbau und Verkauf eine Leistung, die gemäß der Fertigungskalkulation bezahlt sein muss. Daher ist der Einkaufspreis bestimmter Teilprozesse (Matrialerwerb, Lohn, Lohnnebenkosten, etc...) völlig wumpe.


    Es kostet am Ende halt was es kostet, denn keiner zahlt gerne drauf und/oder verzichtet auf den Gewinn.

    Somit ist es ziemlich vermessen, denen vorzuwerfen, dass sie viel günstiger einkaufen. Geht doch andersrum auch gar nicht...


    Es geht nicht um das Vermessen sein, sondern vielmehr um das Verständnis, dass das Austauschen des Display dem Hersteller nicht annähernd so viel kostet, dass über eine 2.0 Version nachgedacht wird.


    Das Display wird auslaufen, wie die Modelle, wo es für verwandt wurde. Danach sind funktionstüchtige Displays gegen sehr viel Geld des Endkunden erwerbbar. Daher mein Rat eben doch so lange unter laufender Garantie tauschen lassen (eben nicht aussitzen) und dabei hoffen, endlich ein Modell zu haben, was weitestgehend dicht ist, bzw. nur geringste Kondensspuren zeigt.

    Es hieß, das der 790er sei von Bosch, das von den 1290er Modellen von einem anderen Hersteller. Wer macht es deiner Kenntnis nach?


    Bei den Veröffentlichungen durch Bosch habe ich meist das große Display gesehen, sprich das der 1290er.


    Die 790 verwendet das Display der 125/390 und die werden bekanntlich nicht in Mattighofen zusammengeschraubt. Die 790 ist schon dafür ausgelegt, zukünftig in Indien gebaut zu werden. Daher ist anzunehmen, dass auch die Displays dorther stammen (Conti India vielleicht, oder noch was regionaleres?).


    Auch muss man davon ausgehen, dass ein TFT-Display nur einen Bruchteil eines konventionellen Displays mit beweglichem Zeiger kostet. Der in der Teileliste stehende Preis wird sich erheblich vom Einkaufspreis des Konzerns unterscheiden. Der vermutete Schaden oder Verlust wird sich in Grenzen halten für den im Augenblick Garantie spendenden Konzern. Der Schaden für den Verbraucher wird nach Ablauf der Garantie enorm sein. Daher tausche jetzt oder schweige für immer.

    Für mich ist diese Aussicht z.B. ein absoluter Gebrauchtkaufkiller!


    125/390 bekommen mit dem nächsten Modellwechsel vermutlich auch neue Displays, die 790 wird die alten eher auftragen, da kommt keine 2.0 Version, das ist Wunschdenken.

    Denkt ihr die 890 wird die 790 schon nach nur 1-2 Jahren ersetzen oder ergänzen?


    Wie es hier schon gebildet und gemutmaßt wird, denke ich auch, kommende Saison kommt endlich die Duke R, aber als 890er.



    Bei der Adventure wird sich in 790 nichts ändern. Da die Verkaufszahlen nichts hergeben, allenfalls Rabatte und Räumrausaktionen. Ein 890er Modell würde sich doch auch nicht besser verkaufen, oder? Vielleicht macht die Adventure den Produktionsumzug nach Indien schon eher mit?

    Hab mich eigentlich bei kaltem Motor noch nie so mit dem Gasgriff gespielt. :zwinker:

    Lass den Motor doch ne halbe bis eine Minute laufen dann wird er auch besser am Gas hängen. Hatte diesbezüglich noch nie probleme.

    Bevor nicht ein Teilstrich bei der Wassertemperaturanzeige schwarz ist, wird nicht losgefahren. :Daumen hoch:


    Warmlaufenlassen ist aber sehr 80er Jahre. Außer dass es nichtmal gut für den Motor ist, sollte das Krad aber ohne Prozedur losfahren können.

    In neue Tenere 700 Fahrberichten von Menschen um die 190 cm und drüber, ist immer wieder zu lesen, wie gut sie bei der Körpergrösse passt. Gerne noch die optionale Rallye-Sitzbank und das perfekte Krad ist da!



    Bei den beiden alternativen KTMs krankt es leider beim Kniewinkel. Auf der 790er sitzt man sogar recht zusammengekrumpelt und erhält über das Lenker-Sitzbank-Fußrasten-Dreieck eine sehr pomadige oder adynamische Fahrerhaltung. Dazu noch die typische KTM Abstimmung, wo alles auf Attacke getuned ist und man hat jeweils ein Krad, wo das Fahren zu Zweit nur wenig Freude bereitet. Das Zusammentitschen der Helme ist so eine Art Quittierungslaut für jede Gasgriffpositionsänderung.


    Wir hier, Frau und ich sind zwar ein Stück kürzer als Du, aber noch immer mit den Abmessungen stückweit über Durchschnitt. Gemeinsame Touren auch für meine komfortgewöhnte Frau, z.B. XJR oder Super Tenere in der Vergangenheit, waren auch auf der neuen Tenere 700 mit 300 oder 400 km kein Problem. Ausgesprochen angenehm ist der stets in der richtigen Drehzahl schnurrende Motor, der einem genügend Raum und Aufmerksamkeit für die schönen Dinge beim Kradfahren lässt.


    Sehe ich Dein Anspruchsprofil, so passt die neue Tenere 700 perfekt darein.

    So Vorderbremse hat heute nach dem Überholen von alleine zugepackt, schön progressiv aber bis zum Blockieren / ABS Regelung. Scheiben sind leicht bläulich geworden und irgendeine Flüssigkeit auf dem Scheibensteg(? Verbindung zu Montagepunkten eben) hat geraucht.

    KTM Händler hat schwer empfohlen und drum gebeten den mobility service zu nutzen und das Ding stehen zu lassen, Werkstatt ist leider voll ausgebucht derzeit.


    Hab die Bremse ein paar mal gepumpt und bin dann nur noch mit Hinterbremse heimgefahren. Ich werde mir das Display noch einmal wechseln lassen und dann wandeln. Vertrauen bzgl Verlässlichkeit gibt mir das Motorrad kein. Weiß nur leider keine Alternative zur 790 ADV


    Ja schade, wünsche ich keinem, aber war leider nie auszuschliessen. Deine Warterei auf die Neumaschine, Deine Ambitionen, Deine Beiträge auch im Tenere 700 Thread, alles Dinge, wo ich dachte, hoffentlich geht das gut. Denn gute Ratschläge, eine Alternative als eine KTM Neumaschine zu erwerben, hast Du leider in den Wind geschlagen.


    Jetzt ist das übliche eingetreten, das große Geld rausgehauen für den Neuerwerb, den ersten Verlust schon gemacht, weil KTM ausgerechnet dieses Modell rabattiert, oder bei den Händlern rumsteht wie Blei, dann der erste Klopperdefekt, der auch aus Sicherheitsgründen nicht zu ignorieren ist. Ratlosigkeit in der Werkstatt sowie Wartezeit die nicht abgegrenzt werden kann. Das tut weh, gerade wenn man fahren möchte. Auch ist das Vertrauen hin, das reicht kaum mehr noch, als mal um den Block zu fahren, aus Angst wegen irgendwas liegen zu bleiben.


    Wandlung ist auch kaum eine Lösung, wenn man auf die Abzüge durch die eigene Nutzung schielt. Oder eben ganz tief durch das Tal der Tränen waten. Alternativmotorräder gibt es eine Menge, nur muss man zwischendrin seine Ambitionen sortieren. Nun hast Du schonmal eine Portion Erfahrung mehr auf der Habenseite.



    Man könnte ja mal die Statistik bemühen wieviel in Deutschland zugelassen sind und wieviel davon ohne Probleme laufen. Ich denke wenn ich bei BMW oder Yamaha ins Forum gehe sieht das nicht anders anders aus. Meist schreiben nur die die Probleme haben. Hier haben auch schon viele mit 5 stelligem KM Stand, die keine Probleme haben, gepostet.
    Meine hat bis jetzt auch nichts.
    😁😎🏍💨

    Du solltest unbedingt weitermachen, hier in dem Defekte Thread, davon berichten, dass Du keine hast.

    Die Zulassungszahlen für Dein Wohngebiet oder -land sind leicht herauszubekommen. Dann brauchst Du nur noch die Anzahl der Defekte hier addieren und kannst Dir eine Ausfallrate errechnen. Wie zuvor geschrieben, jeder größere Defekt wäre ein Grund, diesem Modell nicht mehr zu vertrauen. Die Anzahl der Leute ohne Defekt ist im Prinzip unwichtig. Nützt mir auch nichts, wenn ich mein Krad durch die Glasscheibe der Werkstatt anschauen müsste.


    Nimm Quellen wie einen JD Power, der Kundenzufriedenheit oder Qualität untersucht. KTM schafft es z.B. in Nordamerika in den letzten Jahren nicht unter die Top 10 der zuverlässigen Marken. BMW rangiert meist um Rang 9 bei rund 40% Ausfallrate. Auf Rang 1 übrigens Yamaha.


    Allen anderen Defekteopfern, ich drücke die Daumen, dass Eure Schäden repariert werden.

    Was auch immer Deine Gedankenwelt sein mag.


    Wenn Du den 2013er Bagger mit den wenigen Kilometern zu dem riesen Geld kaufen willst, dann meine Meinung, lass es lieber sein. Kilometerzahl durch Anzahl Jahre, Anzahl Vorbesitzer im Sinn und Du kannst in etwa abschätzen, wieviele "normale" Kilometer das Gerät gefahren ist. Dazu die angebauten bzw. umgebauten "Tuningmaßnahmen" und Deine Selbstbefragung, warum man so ein "Edelteil" wohl verkaufen will?


    Schäden Getriebeausgangswelle kommt bei dem Einzylinder immer mal zufällig vor. Das ist seit 15 Jahren so verbaut und wird auch nicht mehr geändert. Das mit den Kipphebeln wird immer passieren, KTM ist da an keiner ordentlichen Lösung interessiert. Und im Zweifel werden nach und nach die Teile abgekündigt und Du wirst dann entsprechend keine Ersatzteile mehr bekommen.


    Wenn Du Dein geldliches Risiko klein halten möchtest und noch immer eine KTM haben möchtest, dann kaufe Dir eine aktuelle SMC direkt vom Händler. Meinetwegen auch einen Vorführer, der vermutlich. in einem besseren Zustand ist, als die von Dir genannte Maschine. Das Mehrgeld zur Gebrauchten ist überschaubar, das Risiko mit einem totalen finanziellen Verlust dazustehen, der ist ob der gebotenen Garantie erheblich geringer. Was eben nicht ausschliesst, dass auch bei einer Neuen was kaputt geht und Du Deine Maschine die Saison über nur beim Händler besuchen kannst, weil irgendein Teil nicht lieferbar ist.

    In Deinem beschriebenen Ablauf, einmal (dann ein zweites Mal) Kombiinstrument abwarten, hat auch jedesmal die Benzinpumpe gelaufen.


    Erinnert mich so ein wenig an Vergasermopeten mit Benzinhahn. Da war es manchmal auch nötig nach längerer Standzeit ein-, zweimal leer durchzutreten, dass der Vergaser wieder an frischem Sprit gerochen hat.

    Guten Morgen Zusammen,


    Sind die Felgen der 790 ADV pulferbeschichtet. Erkennt man das an der rauben Oberfläche. Geht darum das ich mir Felgenbetaufkleber geholt habe. Dabei erst jetzt gesehen habe das die nicht für pulferbeschichtete Oberflächen geeignet sind.


    ...owa, gerade bei den religiösen Dingen, ist das immer heikel.



    IdR sind die Felgen lackiert. Denke nicht, dass ausgerechnet bei der 790 "Adventure" da eine Ausnahme gemacht worden ist.

    Ich hatte seinerzeit bei einer Probefahrt mit der neuen 790 "Adventure" schon die stumpfe Bremse und die enorme erforderliche Handkraft bemängelt. Zwei Gründe um einen weiten Bogen um so ein Fahrzeug zu machen. Ich habe es den Hauptsache günstig Komponenten zugeschrieben. Eine zusätzlich pomadige Auslegung der Bremse habe ich KTM bei allem Ready to Race Getue natürlich nicht unterstellt.

    Im Motorrad Vergleich schneidet die KTM Bremse ja nun auch verheerend schlecht ab. Im Prinzip kann KTM dieses Modell für Neuzulassungen in diesem Jahr abschreiben, wenn sie da nichts ändern. Vielleicht so eine Rabattaktion wie bei der 1090?



    Wie auch immer, meine Erfahrung ist, dass wenn beim Fahrzeughersteller im Baukasten gewühlt wird, Bremszangen, Pumpe und Scheiben, dann ist das ein Projekt, was bei einem Prüfer auch Gehör und Eintragungswillen bringt. Nur habe ich so meinen Zweifel, ob es dann auch ist, was die erhoffte Verbesserung bringt.

    Bei einem laufenden Umbauprojekt habe ich z.B. das ABS Modul ganz schwer in Verdacht (anderer Motorradhersteller). Ich werde wohl mal in einen Satz Schläuche investieren müssen und das Modul umgehen, um eben die Querprobe zu machen. Keinen Zweifel hege ich, dass am Ende des Tages, ein Motorrad mit ABS das bessere für mich ist. Aber die Summe der verwendeten Komponenten müsste einen anderen Anker hervorbringen, als es aktuell ist. Sprich, dass bei wiederholten Bremsungen, bergab im Kurvengeläuf die Bremse weich wird.


    Bedeutet für mich, solange ich Hardware tausche, würde ich sie sehr wahrscheinlich eingetragen bekommen. Wäre es am Ende das Modul, hätte ich keine Chance.



    Zu dem sonst hier zuvor Geschriebenen, ich sehe eine GT mehr überschlaggefährdet, als eine Adventure. Soviel höher sitzt der Fahrer nicht, aber schlimmer wirken da Reifenbreite und Reifenart bei der GT, die Sitzposition vorne und nach vorne sowie auch die übertragbaren Bremskräfte. Würde mich nicht wundern, wenn das GT Modul ein aufwändigeres wäre, als das der 1290 Adventure.

    ...ich fragte mich schon was "günstig" bei der Duke bedeutet. Ohne Baujahr oder sonstigen Zustand zu kennen, wären alles was über 800 bis 1000 EUR liegt für eine Motorschaden Maschine nicht mehr günstig.


    Anders sieht es vielleicht aus, wenn der Motorgeschädigte das Gelumpe in Teilen verkauft. Und auf der anderen Seite kann ein bisschen Motorschaden bei dem 690er auch veritabler Kernschrott bedeuten. Da ist die Anfrage über Kurbelwelle, Zylinder und Kolben auch ein wenig zu kurz gegriffen. Bedeutet, wenn der Motor nicht komplett zerlegt vor mir liegt, würde ich die Instandsetzung mit 2,5 bis 3 TEUR taxieren.


    In meinen Augen ist alles, was nach Motorschaden klingt, alles andere als günstig.

    [..]

    Einziger Nachteil: als Alltagsmopped (zum in die Arbeit fahren, einfacher Weg 25 km) taugt die Maschine wohl eher nicht. Aber was meint ihr, wenn man sich auf die paar Stunden Offroad fahren beschränkt, ist die Freeride doch top?


    Die Freeride hat wie alle KTM Wettbewerbsmodelle den Nachteil, dass sie ungedrosselt nicht für den Straßenverkehr zugelassen ist. Und gedrosselt nicht wirklich fahrbar ist, oder man nicht wirklich von Fahrerlebnis reden kann.


    Wir haben im Haushalt eine Freeride 350, auch etliche Kilometer im Straßenverkehr oder auf asphaltierten Wirtschaftswegen sind möglich. Normal entdrosselt und leicht länger übersetzt, sind über 100 km/h locker drin, bis einen dann irgendwann die Bereifung im Vorwärtsbeschleunigen durch Gehopse einbremst. Das liegt im Wesentlichen an den trialtypisch unterdämpften Fahrwerkskomponenten.

    Reichweite liegt bei rund 100 km, Sitzkomfort ist nicht wirklich vorhanden, die fehlende Zulassung und als weitere Einschränkung, Du klemmst ordentlich Betriebsstunden auf die kleine Freeride. Ich würde mich schwer tun dafür die Honda abzugeben.

    :Kürbis:Hallo zusammen.

    Ich möchte ins endurofahren einsteigen, kann mich aber nicht entscheiden welche der beiden Kisten es werden soll.

    Auf der einen Seite würde ich den größeren Hubraum der 350er bevorzugen, auf der anderen Seite hat die 250F wohl das deutlich bessere Fahrwerk.

    Hat einer von euch einen Tipp?

    Lg, Micha



    Hoi Du,


    Woher hast Du die Angaben, dass die 250er Freeride das bessere Fahrwerk haben soll?


    Aber viel wichtiger für Dich zu klären ist, was bedeutet für Dich ins Endurofahren einzusteigen? Die Freeride als Konzept ist mehr so als Mountainbike mit Motor zu sehen, oder auch als Trial mit normaler Sitzhöhe. Man kann schon eine richtige Menge damit durchs Gelände wühlen. Vieles erscheint einfach oder kann vieles erleichtern, weil alles klein und gut zu erreichen ist. Damit vor sich hin über schwierigste Pfade zu kraxeln, das sollte gerne gehen.


    Anders sieht es aus, wenn das Gelände offen wird, z.B. als Terrain nur eine Crossstrecke zur Verfügung steht. Da kann es sein, dass die Freeride, vom Konzept her, an ihre Grenzen stößt. Mit 80 kg Sprünge machen, oder mit Anlauf in den Anlieger, das wird schon zünftig krachen.


    Aber egal wie, denke dass für den Anfang auf das Gebrauchtangebot geschaut werden sollte. Ein paar kleine Tausender zum Reinschnuppern sollten reichen. Auch ungeübt sollte man dem Gerät ansehen können, ob es geliebt wurde oder nicht. Ein wenig auf die Betriebsstunden achten und die letzten Arbeiten abfragen. Die Wettbewerbsmodelle von KTM sind in meinen Augen zuverlässiger als das Seriengedöns anzusehen.