Beiträge von fanki

    ok dann gibts da noch Optimierungspotenzial.:grins:

    In dem Fall die 390Adv mit einfachen Tachokomponenten wie die 690/701 (ich höre das Gejammer schon....), etwas weniger Tankvolumen (geht ja gar nicht....) und schon käme man der Honda prinzipiell näher. Jup wäre interessant:ja:

    ich denke auch nicht. Die 390Adv ist doch auch nicht sooo weit weg von einer Honda 300 Rally... auch etwa gleich schwer, oder täusche ich mich?

    Eine 390Adv R wäre natürlich cool. Mit 21/18 Zöller und voll einstellbaren Offroad-Fahrwerk v+h. wer weiss...die 390 ist ja volumenmässig schon heute die wichtigste KTM:denk:

    Ich finde die angesprochenen Motorräder schon interessant. Hatte ja auch eine XT600 als erstes "Grosses" Motorrad und bin mit der in die Westalpen zum Schottern. Allerdings habe ich mich halt mittlerweile schon auch an etwas mehr Leistung gewöhnt. Wenn man einen Anhänger nimmt und mit den Dingern in die Westalpen fährt sicher vollkommen ausreichend. Aber um halt mehr auch die Tour dort runter unter die Räder zu nehmen über hohe Pässe ist eineEnduro der 700er Klasse halt schon viel angenehmer. Und wenn ich schon den Anhänger habe könnte es ja auch eine Sportenduro sein die noch leichter und geländefähiger ist. Daher zur Frage:

    Interessant? Ja durchaus...das "aber" bleibt trotzdem...

    Einfache Faustformel: wenn dein Heck durch dein Gewicht (oder einfach so wie du fährst...Gepäck , Sozia, etc) mehr als 30% vom gesamten Federweg einsinkt, solltest du die Vorspannung erhöhen.

    Dabei ist zu beachten dass die Nullage exkl das Motorradeigengewicht ist, also Hinterrad in der Luft.


    Am besten bockst du das Heck auf (Hauptständer! , nicht per Radheber an der Hinterachse!), misst von Radachse zu einem senkrechten Referenzpunkt den Abstand und notierst diesen. Dann sitzt du drauf und ein Kollege wiederholt die Messung. Die gemessene Differenz sollte sollte min 20% und max 30% vom Federweg betragen.


    Sind es über 30% -> Vorspannung erhöhen

    Sind es unter 20% -> Vorspannung verringern


    Edit: der TF Link oben erläutert es detaillierter

    klar haben die nicht das ganze Sortiment an Lager bei sich (das haben doch die wenigsten). Im Onlineshop haben können sie es ja trotzdem. Dann wird einfach bei Bedarf beim Hersteller die Sache bestellt. Hat bei mir immer funktioniert. Und wenns halt mal paar Tage länger dauert als angegeben ist das für mich auch ok. Wenn die Verzögerung länger geht habe ich noch immer Bescheid gekriegt dass der bestellte Artikel voraussichtlich ab Datum xy lieferbar sei.

    Ich finde auch eher eine Enduro mit SM Räder oder einfach Strassenreifen (zB Conti Trail Attak etc) ist die bessere Option

    Eine SMC-R zur Enduro Hybridisieren hat aus meiner Sicht zusätzlich folgende glaube ich noch nicht genannten Punkte:

    - Das Enduro FAhrwerk funktioniert auf der Strasse erstaunlich gut. Mit dem SMCR Fahrwerk Enduro fahren? Eher nein. Das Fahrwerk ist schon dermassen satt auf Strasse ausgelegt und überdämpft dass es auf Schotter definitiv keinen Spass macht, selbst wenn du alles öffnest.

    - dazu kommt noch dass die SMCR keinen Achsversatz an dem Gabelende hat. Machst du nun 21 Zöller vorne rein, hast du eine ganz andere Geometrie als bei der Enduro. Sprich mehr Nachlauf. Das ist gut auf der Autobahn, fürs Handling aber eher von Nachteil. Und beim Endurofahren kommt es eher auf zweiteres an.

    Wenn ich von der SMCR auf die 701 Enduro umsteige kommt mit die Husky aufs Erste auch immer viel handlicher und agiler beim Einlenken vor.:lol:

    ich habe zu wenig Erfahrung mit den neuen Modellen. Aber mir hat man damals bei der Testfahrt gesagt dass man nicht lange drücken soll um die Modi zu wechseln. Nur kurz drauf drücken und los lassen. Zumindest bei der 1-2 map Umschaltung ging das so Problemlos bei der Fahrt. Mit der TC hab ich nicht gespielt.

    den Öltank kann man weder im WHB noch im Teilekatalog erkennen.

    Im ersten Jahr (2013) stand es sogar mal in den technischen Daten auf der homepage von KTM.

    Danke für die Zeichnung

    Ich denke da gibt es ein Missverständnis im Begriff "Semi-Trockenschmierung"

    Der Punkt ist dass die Semi-TSS eben keinen externen eigenen Öltank hat wie es bei der TS der Fall wäre :zwinker: Sondern einen Nebenschacht der zur Ölwanne abgedichtet ist. Dies wird gemacht um Panschverluste der Kurbelwelle im Ölbad zu verhindern (und Aufschäumung) .

    (Technische Daten auf einer HP würde ich eh nie als 100% zuverlässige Quelle ansehen. )

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    So funktionierts:

    Es gibt eine Saugpumpe und eine Druckpumpe. Soweit alles klar. Die Saugpumpe (1) pumpt aber nicht Öl aus einem Öltank, sondern aus einem Schacht (nicht in der Darstellung gezeichnet) der von der Ölwanne getrennt ist. Das Öl das dort ist, kommt vom Rücklauf der Hauptlager. Von dort aus geht es über Spritzleitungen (6) zum Getriebe. Vom Getriebe läuft das Öl drucklos zurück in die Ölwanne (über Kanäle).

    Von dieser Ölwanne wird über die Druckpumpe (2) das Öl zum restlichen Kreislauf gepumpt. Also zu den Düsen(5+7) für die Kolbenkühlung und die Ventilsteuerung (und KW Hauptlager ), von wo es wieder über Kanäle im Zylinderkopf/block in die Ölwanne läuft (drucklos!).


    Das Öl befindet sich also bei Stillstand hauptsächlich im Schacht und der Ölwanne. Sobald der Motor steht, wird aber aus dem Schacht nichts mehr gesaugt. Die Ölmenge die dort verbleibt ist also immer konstant. Jenes in der Wanne aber nicht! Daher sollte kurz gewartet werden bis das Öl drucklos zurückgelaufen ist. Und die Temperatur hat sehr wohl einen Einfluss. Einerseits vom Fliessverhalten, andererseits von der Ausdehnung. 1dl ist eben +/- genau die Menge die auch gerne mal überfüllt wird.

    nd garantierte Versorgung aller Bauteile bei Extremen (Schräglage, Wheelie,...).

    Die 690er sind vom Prinzip gleich aufgebaut. Daher ist es ja auch möglich das bei langen und extremen Wheelies der Öldruck zusammenbricht und die Lampe leuchtet. Die Versorgung ist bei der Semi-TSS eben nicht immer 100% garantiert wie bei der reinen Trockensumpfschmierung. Eine Fehl-Annahme die teuer werden kann...

    Ist mir klar, aber ich habe sie ja warm abgestellt im Herbst. Das Öl hatte jetzt 6 Monate um in die Ölwanne zu fließen. Ich glaube ich habe einen Denkfehler.

    was dabei vergessen wird:

    Wird das Motorrad heiss auf dem Seitenständer abgestellt kann gar nicht alles Öl zurück fliessen. Ein nicht unerheblicher Anteil bleibt im Zylinderkopf, da er nicht durch die Rücklaufbohrung / Leitung zurückfliessen kann.

    Als grobe Faustregel: Die Volumenzunahme beträgt zw. 20°C und 80°C +/- 5%. Bei ca 2Liter Öl macht das ca 1dl aus.


    Daher wie schon gesagt wurde: immer warm messen und dem Öl kurz Zeit geben zum zurück fliessen.

    Ich kontrolliere zB erst nach Tanken & bezahlen. Oder Zuhause erst Garage auf, Helm & Handschuhe aus, Motorrad reinschieben und dann kontrollieren.