Beiträge von Patrick12312

    Meine Schlepphebel haben nicht nur Spuren an den Kontaktstellen mit den Nocken, sondern auch den Shims. Habe mal ein Foto gemacht, ist der Shim auch durch? Habe keine Referenz. Messung per Bügelmessschraube hat 2,30 mm ergeben, was ja kein verfügbares Maß bei den Shims ist. Die nächsten Größen sind 2,28 mm und 2,32 mm. Könnte natürlich auch an der Messung bei sommerlichen Temperaturen liegen.

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    Bis meine Teile lieferbar sind, dauert es leider noch etwas. Zuerst ein großes Dankeschön an DUC985 für den Tipp mit den Schlepphebeln aus den USA! Habe für 8 Stück (die breiten) nur 185€ inkl. Versand bezahlt. Laut Paketverfolgung kommen die heute, bestellt vor nicht mal einer Woche. Wsl lagern die nicht in den USA, sondern Polen, hab von GLS dort Nachricht bekommen.

    Edit: der Preis kam durch 10% Nachlass mit der Anmeldung zum Newsletter zustande. Selbes gilt für NW + Dichtungen, die hab ich in De bei KTM Versand bestellt, gab dort ebenfalls 10% via Newsletter, das waren dann 63€ Nachlass!

    Da ich bisher nichts in diesem Thread gefunden hab:

    Ich möchte mir das KTM Tool zur Ölruckmessung an der Ölfilterbohrung selber bauen. Die Überlegung ist, einfach auf Ali einen Aluminium Ölfilterdeckel für knapp 10€ zu ordern und den dann mit Bohrung für das Manometer zu versehen. Idealerweise in der Größe, dass ich den Druck auch oben an der Steuerkettenspannerschraube wie 250sp messen kann, ohne den Schlauchanschluss zu tauschen. Das ist ein M10x1 Gewinde. Einen passenden Feingewindebohrer gibts auch für um die 10€, falls ich im Werkzeugkasten keinen finde.

    Jetzt meine Frage: hat sich hier das schon mal jemand nachgebaut? Ich hab im Netz bisher keine Daten zu Dicke und Durchmesser der inneren Bohrung des Ölfilterdeckels gefunden. In einem anderen Thread heißt es, der Sensor zur Öltemp-Messung lässt sich mittels Bohrung + Gewinde im Deckel realisieren. Gewindemaße standen allerdings nicht dabei. Material ist 6061-T6 Alu. Da bei warmem Öl gemessen wird, ist der Ausriss vom Gewinde durch zu geringe Einschraubtiefe/Wandstärke schon ein Verletzungsrisiko. Auf der anderen Seite muss der Anschluss für das Manometer ja nicht so angeknallt werden, sondern kann per O-Ring bei wenig Anzugsmoment abgedichtet werden.

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    Zwei von acht Öldüsen bei mir waren verschmutzt, beide auf der Auslassseite. Die mit der stärker eingelaufenen Nocke + SH war stärker verschmutzt, es war ein harter Span drin, leider ist er mir abhanden gekommen bevor ich einen Magnet dranhalten konnte... die zweite Düse hatte einen alufarbenen, nicht magnetischen Span drin. Beide Düsen waren nicht 100% zu, ich konnte nach dem Auspusten mit Druckluft durchschauen und die Späne sehen.

    Meine erste Vermutung war anfangs Dichtmasse, der letzte Mechaniker der meine Ventildeckeldichtung eingeklebt hat, hat scheinbar die ganze Tube genommen :motzki:

    Beim Ölwechsel letztes Jahr waren auch schon kleine Stücke Dichtmasse im Ölsieb. Immerhin gut zu wissen, dass die Siebe funktionieren.

    Aua, meine Schlepphebel sind auf jeden Fall hin. Alle haben Spuren, wenn nicht oben, dann auf der Unterseite wo sie die Shims berühren.

    Auslassnockenwelle ist deutlich eingelaufen, Einlasswelle auch, wenn auch deutlich weniger. Schlepphebel und Nocke gehören zueinander, rechts außen auf der Auslassseite.

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    Auslassnockenwelle nicht lieferbar, Art. Nr. 63536010044

    Auslassnockenwelle kpl. lieferbar, Art. Nr. 63636010044


    Laut Ersatzteilsuche passt nur die obere an mein Motorrad, weiß jemand was die zweite Welle anders macht, bzw. ob die passt? Gibt ja inzwischen auch breitere Schlepphebel die laut Katalog nicht zu den alten passen, obwohl sie real ja passen.

    So viel ich jetzt verstanden hab: die Hebel sind beschichtet (das ist die "schwarze Farbe"). Diese Beschichtung an der Oberfläche ist deutlich härter als der Kern, ist diese weg, frisst sich die Nocke immer weiter in den Hebel und wird dann davon selber beschädigt. Die Nocke selber ist nicht beschichtet, sondern nur gehärtet.


    Edit: Aussage eines befreundeten KFZlers: "entweder die Nocken gehen an der Oberfläche kaputt und töten dann die Stößel/Schlepphebel, oder anders herum."

    Ich werde nachher den Ventildeckel + Brücke nochmal abnehmen. Da ich die NW wegen verstellten Steuerzeiten ausgebaut hatte, hab ich nicht dran gedacht gleich noch die Schlepphebel anzuschauen :sehe sterne:

    Hab mich hier bis S.36 durchgekämpft, Stand jetzt schaue ich die SH an, sollten diese unauffällig sein werden die nicht getauscht und dann nur die NW nach #1.310 geprüft und eingebaut/ersetzt. Welches Schleifvlies eignet sich da?

    Falls die SH nicht i.O. sind, durch die neuen, breiteren ersetzen.

    In beiden Fällen sollten aber die Öldüsen ausgebaut und gereinigt werden, da das ja eine Ursache sein kann. Falls die schon sauber sind, den Öldrück vom Händler prüfen lassen, ob evtl. mit der Ölpumpe was nicht stimmt.

    Falls was getauscht werden muss, kommt auch gleich frisches Öl rein.


    Bin dankbar über weitere Hinweise und Empfehlungen :Daumen hoch:

    Der Spanner lässt sich super auslösen, als ich ihn testweise ohne die Spannerschraube verbaut hab, hat sogar ein kräftiger Druck mit dem Daumen dafür ausgereicht.
    Die Schlepphebel habe ich nicht angeschaut, auch die Nocken nicht poliert. Rein von der Optik ohne polierte NW, so sagt auch KTM, lässt sich ein Schaden nur schwer bis gar nicht erkennen. Da muss schon sehr viel abgerieben sein...

    Die Probe per Fingernagel war wie gesagt unauffällig, glatte Oberfläche, keine Riefen spürbar.


    Aber das mit dem Spanner ist schon sehr seltsam, vielleicht mache ich am We nochmal auf und schaue woran das liegt, dass der mit festgezogener Schraube nicht ausfährt. In dem Zug kann ich auch die Schlepphebel mal anschauen.

    Edit: die einzige Erklärung die mir gerade einfällt ist, dass die Schraube irgendwie den Spanner an der äußeren Hülse klemmt, dass dieser sich dann nicht mehr bewegt und somit nicht ausfährt :denk:

    Werde dazu testweise den originalen 18x2.0 O-Ring verbauen und schauen, ob damit das gleiche Problem auftritt

    Jetzt noch eine Frage zu dem ursprünglichen Problem: ich wollte, wie hier schon jemand mit einem ähnlichen gemacht hat, den O-Ring um den Steuerkettenspanner mit einem 18x2,5 mm ersetzen. Der originale war tatsächlich schon etwas hart geworden. Hab dazu Zylinder 1 auf OT gestellt und den Spanner entfernt, leer gemacht, auf eine Stufe vor Entriegelung gestellt und ihn wieder eingebaut. Dazu hab ich die M24 Schraube vom Steuerkettenspanner wie im WHB beschrieben mit 25 NM angezogen. Der Steuerkettenspanner wollte sich in eingebautem Zustand aber überhaupt nicht entriegeln lassen.... Ging dann so weit, dass es einen metallischen Knall gegeben hat und sich die Steuerzeiten irgendwie verstellt haben. Nach langer Suche war die Lösung: die M24 Schraube durfte nicht komplett angezogen werden, sondern musste noch ca. 0,5 bis 1 mm zum Motorgehäuse haben, dann lässt sich der Spanner problemlos entriegeln und sie konnte festgezogen werden...?


    Dann mussten Ventildeckel und Brücke runter um die Nocken auszubauen und die Stellung der Markierungen wieder passend zu machen. Dazu wie im WHB beschrieben Zylinder auf OT (weiß nicht mehr in welcher Reihenfolge das war) und wie befürchtet: die Steuerzeiten haben nicht mehr gestimmt. Habe auch geprüft ob die Markierungen evtl. beim zweiten OT passen, da ja jeder Kolben zwei hat: beim Verdichten und beim Ausstoßen. OT hab ich mit einem Schraubenzieher im Schacht bestimmt, Markierungen unten an der KW hab ich keine passenden gefunden.

    Keine der Markierungen an den Nocken hat gestimmt, hier mal ein Foto von denen die besser zueinander gepasst haben:

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    Da hab ich die Frage: die Nocken zueinander können ihre Position doch gar nicht ändern, da das schwarze Gleitstück über beiden die Kette auf die Zahnräder der Nocken drückt und diese dort nicht weiter springen kann. Lediglich unten an der Kurbelwelle kann bei unzureichender Spannung die Kette verrutschen. Bitte um Korrektur wenn ich falsch liege??


    Gestern Abend dann noch die Erleichterung: Motor ist quasi instant angesprungen als ich den Starter betätigt hab. Ganz erklären kann ich mir das aber trotzdem nicht. Ob die Steuerkette jetzt nicht mehr all zu stark rasselt, teste ich bei der ersten ausgedehnten Probefahrt. In kaltem Zustand hab ich nach 30s jedenfalls noch keinen Unterschied zu vorher gehört.

    Nachdem am Wochenende der Tausch eines O-Rings am Steuerkettenspanner nicht so lief wie geplant, hatte ich am Ende des Tagen dann auch noch die Nockenwellen meiner 790 in der Hand.

    Sind jetzt knapp 38.000 km gelaufen und mit dem Nagel sind keine Riefen zu ertasten, habe sie dann wieder eingebaut.IMG20250622193019.jpg

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    Habe bei der Caritas für ein paar Euronen auch schon zwei Teppiche ergattert, da die 1250GS mit Hauptständer immer auf dem Boden bleibt anstatt der Hebebühne. Ansonsten wird gegen Dreck alles mit Kartons ausgelegt, auch auf der Hebebühne. Chris_89 da hilft es auch, eine Pulle Ölfleckentferner da zu haben, z.B. Caramba

    Die wichtigste Anschaffung war auf jeden Fall eine Zweiradhebebühne, damit erhält man sich eine Menge Rückensubstanz. Dazu eine Vorderradwippe und einen Motorradheber für hinten, falls ich das Rad vorne in der Luft brauche wird vorsichtig mit Brett und Wagenheber unten am Motorblock angesetzt. Zweitwichtigste Anschaffung wie oben schon genannt, eine ordentliche Leuchte: LED Strahler mit rollbarer Unterkonstruktion der Marke Eigenbau funktioniert super.

    Ansonsten sind auch vorhanden:

    Kompressor

    Bohrständer (erst letztens für eine sauberes Aufbohren eines kaputten Gewindes benötigt)

    Werkstattwagen mit guter Füllung: Gabel-/Ringschlüssel, Ratschen und Drehmomentschlüssel in 1/4, 3/8, 1/2 Zoll von 2 - 200 Nm, und besonders wichtig für die 790: Torx Stecknüsse in den gängigen Größen.

    Heißluftftöhn und Schweißgerät waren auch schon hilfreich

    Ladegerät, Multimeter

    Diverses spezielleres Werkzeug wie Simmeringeintreiber, Kompressionsmesser, Bremskolbenrücksteller und Messdorn für ZZP, da noch zwei Fahrzeuge mit Unterbrecherzündung rum stehen.


    Werkstatthandbuch hab ich als PDF, das schau ich wahlweise am Tablet an oder wenn die Arbeit sehr schmutzig ist, druck ich mir die Seiten aus. Für Navigation unterwegs, Musik in der Garage und falls ich mittendrin mal was Googeln/auf Youtube schauen muss, hab ich noch mein altes Handy. Da stört der evtl. kaputte Bildstabilisator und Schmutz nicht so.


    Das aller Wichtigste, das man allerdings nicht kaufen kann, ist die tatkräftige Unterstützung und Erfahrung meines Vaters.

    Das Maschinenbaustudium bringt einem viel Theorie bei, aber in der Praxis steht man anfangs oft erst mal ratlos da. Erfahrung ist eben durch nichts zu ersetzen :amen:


    Nach einigen unschönen Erfahrungen mit Werkstätten wird inzwischen alles bis auf die Reifenmontage selber gemacht. Reifen halten bei mir im Schnitt 1 - 1 1/2 Saisons, Montage + Entsorgung mit 30€ pro Satz hat mich da bisher noch nicht gestört.