Beiträge von MaxxaMTrasher

    Ich hab‘ diese Saison nun schon den dritten Hinterreifen und den zweiten Vorderreifen drauf. Der serienmäßige Maxxis hat hinten nur jeweils 3.500km gehalten, der vordere 7.000km. Jetzt habe ich vorne und hinten den CRA3 drauf und bin extrem überrascht, welchen Unterschied man selbst als Laie wie ich merkt.
    Deutlich „leichteres“ Einlenken, sprich dynamischer und eine etwas bessere Eigendämpfung. Bin bis jetzt knapp 2.500km damit gefahren. Macht den Eindruck, als würde der CRA3 länger durchhalten als der Maxxis. Werde ihn auf jeden Fall wieder montieren, bin sehr zufrieden. Vermittelt mir gutes Vertrauen und Fahrspaß.


    Anbei noch ein Foto nach einer Serpentinenfahrt mit zu wenig Reifendruck. Habe jetzt den richtigen Luftdruck eingestellt. Kalt 2,3 vorne bzw. 2,5 hinten entspricht bei mir warm 2,5 bzw. 2,7 (gemäß Reifendruckanzeige im Display). Hatte vorher 0,2 bar zu wenig vorne und hinten drin (muss wohl doch öfter mal kontrollieren :-))

    Hallo zusammen,

    Hab da auch mal ne Frage ob das so normal ist:

    ...bei KTM schon :grins:

    Spaß beiseite, das soll natürlich nicht sein. Abhilfe schafft da nur neu abdichten, was aber zeit- und dementsprechend kostenintensiv ist. Im Garantiezeitraum nicht abwimmeln lassen!

    Service 790 ADV S, 5800 km, 178€, Fa. Walzer Neumarkt.

    Ölwechsel inkl. Ölfilter und Servicearbeiten (Lenkkopflager nachgezogen, Kette gespannt etc). Zusätzlich wurde Simmering der Getriebeausgangswelle erneuert , ein defekter Frontgabel-Simmering erneuert und der Werksrückruf abgearbeitet (Hinterrad-Bremsleitung).

    Ich bin mit dieser Werkstätte sehr zufrieden.


    War das der jährliche Service? Vom Preis vermutlich einer der besten hier genannten.

    Im Fall der Fälle nicht vom Händler abwimmeln lassen! Hatte ich bei meiner 390 damals auch. Auf mysteriöse Art und Weise ist permanent das Kühlmittel entwichen. Nicht mal die winzigste optische Leckage erkennbar, einfach spurlos verschwunden. Nach ewigem hin und her mit dem Händler und einer verzweifelten Mail direkt an KTM wurde der komplette Motor zerlegt und neu abgedichtet (auf Garantie), seit dem war wieder alles gut.

    Hat's dir den Spaß gemacht mit der zu 390er starten, oder sagst du es war ein absoluter Fehler?


    Gruß

    Jan


    Natürlich hat es mir Spaß gemacht, da mir die Duke(s) im Naked-Segment optisch am besten gefallen, und nur danach kaufe ich um ehrlich zu sein meine Motorräder: nach der Optik. Hätte ich damals allerdings das Geld für eine 790 gehabt wäre es diese sofort geworden und nicht erst die 390.


    Wenn es dir tatsächlich nur um's "Herantasten an die Leistung" geht würde ich es so banal machen und mir eine 790 Duke L kaufen und diese auf 48PS drosseln lassen und wenn's dir nicht mehr reicht beim Händler aufmachen lassen. Müsste man sich halt durchrechnen, was einen günstiger und einfacher kommt.

    Daher hab ich die Duke 390 ins Auge gefasst.

    Folgende Gründe:

    - meiner Meinung nach von der Motorisierung her ausreichend für den Anfang

    - klein, wendig, geil für Kurven?

    - Kostentechnisch auch voll im Rahmen, selbst wenn ich mir in 2 Jahren was größeres holen würde.


    Ich habe als Führerscheinneuling auch mit einer 2017er 390 Duke angefangen, von daher erlaube ich mir mal meine Erfahrungen weiterzugeben.


    Anfangs reicht die Leistung völlig aus, man kennt ja auch nichts anderes bzw. fährt ja auch mit dem Fahrschulmoped vorsichtig und zurückhaltend (die meisten zumindest). Als ich den Lappen dann aber hatte und mich nach ein paar Monaten und einigen tausend Kilometern mit der 390 vertraut gemacht habe, hat mir doch etwas Leistung gefehlt (ich muss Stand heute leider noch ein paar Wochen gedrosselt fahren, kann erst im September die Aufstiegsprüfung zum "A" machen). Somit habe ich mir im März diesen Jahres eine neue 790 Duke L gekauft. Obwohl diese natürlich auch noch gedrosselt ist, ist der Leistungsunterschied gefühlt rießig. Deutlich mehr Drehmoment unten raus und mit dem QS+ deutlich schnellere Schaltvorgänge.


    Was ich damit sagen möchte ist, dass dir sehr wahrscheinlich in relativ kurzer Zeit die Leistung der 390er unzureichend wird. Es ist schlicht und ergreifend einfach ein 373ccm kleiner Einzylinder. Mit 24 ist man, behaupte ich einfach mal, doch noch ein bisschen schneller unterwegs. Fahrspaß ist mit der 390er allerdings der Wahnsinn.


    Ich persönlich würde an deiner Stelle gleich etwas Größeres nehmen. Konnte ich selber damals leider nicht machen, da ich nicht genug Geld für eine 790er hatte.


    Zu deinem Einwand bezüglich "130PS +": Die Elektronik bei modernen Motorrädern regelt sehr gut ein und wenn du vertraut bist, kann man sich auch mal an runtergeregelten oder abgeschalteten Assistenzsystemen versuchen, sprich Supermoto-ABS anstatt vollwertiges Kurven-ABS oder Traktionskontrolle runter im Trackmode, ect..

    Wie gesagt, die 390er ist ein richtiges Spaßgerät. Sehr leicht und dementsprechend extrem wendig. Das Ganze kann, meiner eigenen Erfahrung nach, die 790er genauso, nur deutlich schneller und (dank diverser elektronischer Assistenzsysteme) deutlich sicherer.

    - Kupplung: (der Händler wollte den vollen Rechnungsbetrag von 750,- EUR, obwohl der gestellte Garantieantrag (über einen Teilbetrag davon) von KTM bereits akzeptiert gewesen war).

    Als Tipp wurde mir mitgegeben, dass ich keine LC-Starts machen sollte, da dies die Kupplung zerstören würde. Ich hatte genau 3 LC-Starts als Test nach dem 1. Service gemacht...


    1. Eine absolute Frechheit.. der besagte Händler hätte mich dato zum letzten Mal gesehen!


    2. Wieso ist dann eine Launch Control verfügbar? Klar verschleißt diese die Bauteile schneller, aber wenn schon im Betriebshandbuch geschrieben steht, dass die Duke auf "(...) regulären Rennstreckenbetrieb" ausgelegt ist, sollte die Kupplung selbst mit LC-Starts deutlich länger als 3.000km halten.

    Zum Reifen:

    Ich gehe davon aus das der Maxxis ST auf einer 790 Duke L mit 48 PS und einem sehr sportlichen Fahrstil rund 3500km hält.


    Der hält auch bei gemütlicher Fahrweise nicht länger, zumindest nicht bei mir. Ich fahre ebenfalls eine 790 Duke L mit (noch) 48 PS und bin ebenfalls Fahranfänger. Nachdem der zweite Maxxis wieder nach 3.500 runter war fahre ich aktuell den Conti Road Attack 3 und bin sehr zufrieden, hätte nicht gedacht, dass man als Anfänger einen Unterschied merkt. Die Marke gewechselt habe ich nur, weil mir die Laufleistung als Vielfahrer viel zu gering war. Vom Grip war ich mit dem Maxxis eigentlich zufrieden. Ein Unterschied zum CRA3 ist trotzdem (im Positiven) spürbar. :Daumen hoch:

    Ich habe mal grob mitgelesen.. dazu fällt mir Seite 12 des Handbuches meiner 790 Duke ins Gedächtnis:


    „Dieses Fahrzeug ist so konzipiert und konstruiert, dass es gängigen Beanspruchungen bei regulärem Straßenbe- trieb und Einsatz auf der Rennstrecke standhält.“

    Weiß jemand ob die 2020er Modelle der 790 duke die gleichen Probleme haben wie die 2019er Modelle? oder hat KTM da die üblichen wieder auftretenden Probleme (Flüsskgkeitenverluste etc.) beseitigt!?


    Aus eigener Erfahrung (fahre selber eine 2020er 790 Duke) kann ich dir sagen, dass hier deutlich nachgebessert wurde. Ich habe mir die Duke Mitte März neu beim Händler bestellt und bin bis jetzt über 8.000km gefahren, alles ohne ein einziges Problem. :Daumen hoch:
    Es fließen in jede laufende Produktion Verbesserungen mit ein. Gemäß Teilekatalog kann man diese Unterschiede sehen. Von dem her kann ich das aktuelle Modell nur empfehlen.

    Ich hab‘ seit der Auslieferung Mitte März (bis heute ca. 7.500km gefahren) deutlich zu viel Öl drin und seit dem ebenfalls keinen Tropfen verbraucht, sogar das Kühlmittel bleibt drin :grins: Von dem her alles top bei meiner Duke. :peace:


    Ich hab‘ erst gestern meinen Scheinwerfer etwas nach unten gestellt, da dieser vom Werk aus viel zu hoch eingestellt war. Ich bekam permanent die Lichthupe. :Daumen hoch:

    Es gab 2010 mal ein EU-Urteil, wonach diese Bestimmung unwirksam sei. Deshalb bin ich jetzt etwas verunsichert.


    „Garantie“ und „gesetzliche Gewährleistung“ nicht verwechseln. Eine Garantie wird vom Hersteller freiwillig gewährt, die 2-jährige, gesetzliche Gewährleistung nicht. Die Garantie bleibt nur erhalten, wenn du alle Services beim Vertragshändler machst, die Gewährleistung dagegen auch, wenn du in einer anderen, zugelassenen Werkstatt die Arbeiten erledigen lässt. Zumindest die ersten zwei Jahre würde ich dementsprechend immer zu KTM gehen.