Neben meiner Superduke fahre ich noch eine Multistrada 1200 "Enduro" (Zweiarmschwinge, Speichenfelgen, 30 l Tank, Modell 2018) mit DVT (Nockenwellenverstellung). Ich kenne daher beide Motoren bestens. Das DVT System hat die Multi gerade bei niedrigen Drehzahlen verbessert. Die Motoren sind nicht mehr so "rappelig" bei niedrigen Drehzahlen und damit einfacher zu fahren. Dafür spürt man deutlich ein Drehmomentloch um ca. 5.500 U/min, wenn man den Gasgriff beim Beschleunigen voll aufzieht. 
Bei der Multistrada "Enduro", da kürzer übersetzt gegenüber der "normalen" Multi nicht kanz so schlimm, aber auch deutlich spürbar! Ab 6.000 U/min geht dann die Post ab bis zum Begrenzer.
Mit der 1260er Multi soll die Delle fast behoben sein?
Der 1290er Motor der KTM ist für mich im direkten Vergleich absolut perfekt! 
Da muss man nichts verändern! Auch das Getriebe schaltet sich um Welten besser.
Wie andere schon geschrieben haben, was nicht Verbaut ist, kann auch nicht kaputtgehen.
Mein Traumreisedampfer: Meine Multi Enduro mit dem Herzen + Getriebe der 1290 SAS. 