Beiträge von 250sp

    .....aber die erste Baureihe der 890r -BJ2020

    Stehen auch auf der Liste, die hatten auch die schmalen Schlepphebel gehabt..

    Wie bei meiner Kumpeline, diese wurden bei 30T km Service ohne Befund getauscht.


    ..eigentlich "ohne Befund" ist nicht ganz richtig, nur die Nocken waren intakt..getauscht wurde der Zylinderkopf aber nicht.




    Nun ja @MarkDuke


    https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.1000ps.de/businessnews-3012002-ktm-zahlt-bei-nockenwellen-problemen-von-790-und-890-twin-motor&ved=2ahUKEwjUjd6Ol_mJAxVnwAIHHYuaN-UQFnoECBwQAQ&usg=AOvVaw2WMVX8XF0B1u5aTiQA5qSO

    ..Danke für die Blumen, für echte Kompetenz reichen eigene Erfahrung leider nicht aus, dafür fehlen die Möglichkeiten alles mögliche testen zu können. Andere Meinungen sind sehr willkommen!

    Nächstes Problem ist StVO..deshalb ist die Auswahl sehr begrenzt..Magura bzw.Brembo liefern für manche Produkte die ABEs mit Verzögerung nach. Im Fall der 790 und HC3 waren es 4-5 Jahre..?!?

    Für andere Produkte, die super sind und geil funktionieren würden ist es nicht zu erwarten.

    Brembo-rennsportpumpe (19er Pumpe mit 18mm Anlenkung) von Galespeed, Nissin gibt es auch schöne Sachen.


    Brembo RCS Serie ist eine günstige Möglichkeit, Magura ist nicht mehr so günstig und das hat so seine Gründe.

    Solche Angaben ohne Hintergrundinformationen sind echt vom popo..


    Brembo RCS ist nicht gleich RCS..natürlich muss da die 17-er RCS Pumpe mit den Stylemas ran..Stylema ist auch mit M50 Bremssättel vergleichbar. Beide haben 2x30mm Kolben.


    Soll es bei den JJ Sättel (KTM)mit 30-34mm Kolben bleiben sollte es 18-er Pumpe werden.

    Die HC1 von Magura ist nicht optimal, die relativ große Anlenkung bietet nicht den gravierenden Unterschied zu der Serien-Pumpe (eigene Erfahrung mi der Duke 790). Ist besser aber nicht wirklich die deutliche Verbesserung.

    In dem Fall ist die 18-er HC3 um Welten besser.

    RCS 19mm auf kleinste Anlenkung gestellt könnte auch funktionieren, hier zu kann ich keine Erfahrung liefern, die Entscheidung für HC3 war für mich die Punktlandung!


    Jetzt zu Bremsschendurchmesser.. Der Unterschied zwischen 300er Serie und der 320er Supersport Scheiben von Brembo ist nur in Standfestigkeit deutlich besser, der Unterschied bei der Bremswirkung an sich ist nicht so gravierend wie bei Tausch der Pumpe.


    Die 320 Scheiben werden von mir im Verbindung mit Rennsport-Belägen bei Trackdays verwendet, die selben Beläge mit 300-er Std.Scheiben auch bei anspruchsvollen Einsatz z.b Südtirol /Alpen. Die 300mm Scheiben reichen dafür locker aus, hatte noch nicht das Bedürfnis auch dort die 320mm Scheiben brauchen zu müssen.


    Zu Bremsbelag will ich nicht viel Sagen, verwende eine Sorte die StVO Zulassung vermissen lässt..deshalb soll jeder sein Belag fahren der er für richtig hält.

    QS funktioniert am besten bei höherer Drehzahl und unter Last, ist diese niedrig gibt's immer einen Ruck ..

    Verwende den nur, wenn voll durchgeladen wird..beim "trudeln schalte eh mit Kupplung dabei bleibt man nicht voll am Gas und Drehzahl passt nicht.

    Ganz genereller Gedanke zur Öldruckbegrenzungsfeder: Wenn es so einfach wäre, das Problem zu beheben, dann hätte KTM wohl schon vor einer Weile damit begonnen, zusätzlich zum dazugekommenen Sieb und den breiteren Schlepphebeln auch eine andere Feder zu verbauen.

    ..ich glaube, das ist nicht so einfach, rein theoretisch beeinflusst der Öldruck auch die Abgaswerte :amen: ist also nicht erlaubt. :grins:


    ..hat keiner Zugriff auf die Daten der 990 was den Öldruck betrifft?

    Da wären wir immer noch bei einer vermutlich zu geringen Ölversorgung (Volumenstrom/Druck) insgesamt.

    Polemische Bezüge zu Gartenbewässerungsanlagen mal aussen vor gelassen.

    Eine D990R wäre schon meine - wenn der Motor nachweislich Standfest wäre.

    für die abweisende Bemerkung zu der theoretischen Formel, die grundsätzlich seine Berechtigung hat, nur leider hier keine praktikable Berechtigung als Grundlage hat..sorry dafür! :winke:


    Falls jemand Lust hat, der kann die Solldruck- Angaben in WHB der Duke 990 in Erfahrung bringen und die mit 790/890 vergleichen.

    Als Vergleich interessant aber vielleicht nicht vergleichbar, da die Gestaltung der Kanäle für Ölversorgung nicht Bekannt sind!!

    Zusätzlich sind die Herrstellungsprozesse und mögliche Änderungen ebenfalls unbekannt.


    Zu der Nockenwelle zurück..

    aus Neugier, warum so viele Ablagerung (Abrieb der DLC Beschichtung?) auf der Nocken innerhalb kürzester Zeit (ca.4,5TKm) entstehen können..Tja also die Flächen mal angucken..


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    ..vielleicht ist die Oberfläche nicht fein genug oder hat es mit der thermischen Belastung zu tun bedingt durch mangelnder Kühlung bzw. Schmierung?

    :denk:

    Ich bin auch in der Facebook-Gruppe.

    Video, das einen höheren Druck bei niedrigen Drehzahlen zeigt durch den Federumbau, wäre mir aber noch keines aufgefallen.

    Der Druck liegt im Leerlauf bei ca 1,6 bis 1,8 bar und steigt mit der Drehzahl nur langsam.

    nichts anderes habe ich behauptet, Standgas ist gleich gedingt durch die Ölpumpe und die Förderleistung dieser, durch die stärkere Feder bleibt das Ventil länger zu somit steigt der Druck bei niedrigeren Drehzahl schon merklich an, ab Mitte wollen wir nicht reden da ist der Unterschied wohl eindeutig


    Kann man den Motor vor Schäden Schürzen?

    Ja klar..nur zwischen 3000 und 6000 u/min benutzen :lautlach: da sollten die 2,5 bar wohl reichen..oder noch besser stehenlassen. :sensationell:

    G-B hat mMn Recht.

    Ob die Feder bei 2,5 bar aufmacht oder bei 3,5 ist egal, wenn die Pumpe diese Drücke erst bei hohen Drehzahlen erreicht.

    An evtl zu niedrigem Öldruck im mittleren Drehzahlbereich wird das wenig ändern.

    Da die theoretische Berechnung von "Gartenbewässerungsanlagen" durch ist und die Erkenntnisse keinen Bezug auf das Schmiersystem in Motoren haben bzw.nicht nachträglich umsetzbar sind.. :zwinker:

    könnte man auf die Druckregel-Feder zurückkehren.


    Praktische Versuche von Usern, die diesen Umbau hinter sich haben ganz anderes Bild geliefert. Definitiv steigt der Druck schon ab 2500-3000 u/min leicht an und bleibt immer über dem Wert der 2,5 Bar Feder.

    ..mein Motor :teuflisch: wird sehr oft sowohl bei 2500 u/min und drunter (läuft auch ruckelfrei bis zu 5en Gang im Citybetrieb) wie auch zu oft im Drehzahlbegrenzer (LS-fun oder Rennstrecke)


    Sehr wohl hat die Länge und Härte der Feder Auswirkung auch bei niedrigeren Drehzahlen :ja:Übedruckventil bleibt einfach länger komplett dicht.

    Wie erhöhst du den Öldruck?

    ..die Faceboook gruppe die diese Probleme behandelt ist echt Pflicht..da wurden so viele Infos zusammengetragen, auch dieses Thema.


    Leider ist die alte lc8 3,5 Bar Feder aus dem Programm genommen und nicht mehr lieferbar :denk: es soll aber eine Andere geben, die soll auch mehr Druck liefern.


    Zur Not muss man die OEM Feder manipulieren um den Druck zu erhöhen.

    Nach nur einem Jahr bereits wieder fritte.

    Das ist Übelst.

    Auch wenn die breiteren Schlepphebel hier evtl. noch nicht verbaut wurden, die Probemlöser sind sie bestimmt nicht:

    Denn die hat meine klappernd-verendete D890R sicher drin gehabt.

    Die ersten 890r 2020 hatten auch die schmalen Schlepphebel (Kumpeline ihre hatte die drin, bei 28tkm ohne Auffälligkeiten)


    So nun zu meiner Baustelle.. :rolleyes:

    "Fritte" ist da noch nichts, bis auf das ungleichmäßige Tragbild an 3 von 4 Nocken der NW, sehen erstaunlicherweise die Schlepphebel "one-wall-free" aus!

    Wird nur poliert und wieder rein damit..


    Die Ölpumpe wird noch freigelegt, der Öldruck erhöht und die Öldüsen noch mal kontrolliert.


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