Beiträge von Laskywalk

    Ist immer eine Abwägung von Komfort und Sicherheit. Für mich ist das Minimum hier ein kunststoffgeführtes Fussgelenk mit Scharnier, um vor Verdrehen und Überdehnen zu schützen. Damit das aber auch funktioniert, muss der Stiefel auch hoch genug sein. Zwei Bänderverletzungen reichen mir, muss ich nicht mehr haben.

    Hier wird Dir wohl niemand anhand eines Fotos sagen, ob der Reifen noch sicher ist. Damit übernimmt man ja schliesslich auch Verantwortung. Also ich zumindest würde das nicht machen. Ein Reifen sieht jedenfalls nach einer Schottertour deutlich gestresster aus.

    Das einzige was ich sage: wenn Du Dich damit nicht mehr wohl fühlst, tausch ihn aus.


    Ich hab mal mit ner Speedy NN01 im Stadtverkehr bei trockenen 7 °C mit der TC auf Regen einen bösen Highsider samt Flugeinlage kassiert. Eigentlich nicht erklärbar. Mit dem Mopped wurde ich nicht mehr warm. Kam damn weg.

    aber es stimmt: kochen bedeutet auch immer einen gewissen aufwand und das muss man schon mögen.

    ich mag's sehr, deswegen ist bei mir der trangia auch solo immer dabei.

    Da bin ich wohl anders. Essen ist für mich wie tanken. Die Nährwerte müssen stimmen, genug Proteine. Der Rest ist mir ziemlich wurscht, Geschmack auch weitgehend. Der wird zur Not mit Tabasco und Kräutersalz zurechtgehämmert. Deswegen reicht mir auch der Jetboil (jaja, steinigt mich bitte nicht, aber das Teil ist zum Wasserkochen und Heissmachen einfach ideal!)

    In vier Tagen starte ich in die Pyrenäen. Neue Sohlen kommen mit und werden hinten verzurrt, dann in Andorra aufgezogen. Von da aus dann über zunächst den Schmugglerpfad und dann TET Richtung Westen, bis ich keine Lust mehr habe oder am Meer ankomme.


    Diesmal ist der Helinox Chair Zero als Prämiere dabei. Der ist so leicht und so klein faltbar, ich konnte nicht widerstehen! Sitzkomfort ist gerade ok, aber wenn der aufgebaut ist, wirkt der so leicht, dass man denkt ein Seil dran binden zu können um den als Drachen steigen zu lassen! :grins:

    dass das hilleberg niak das mmn. beste motocamping zelt auf dem markt ist (das ich kenne), heisst doch nicht, dass es ein must-have ist

    Ich kann nachvollziehen, wenn man Freude an einem guten Zelt hat, genauso wie bei allem anderen. Wenn man sich etwas von sehr guter Qualität zulegt, einfach, weil man es gerne haben möchte, spricht für mich überhaupt nichts gegen. Ich denke halt nur, dass es auch günstiger geht, wenn man eben darauf keinen Wert legt.


    Ist bei mir eben z.B. die Kombi. Ich mag meine Stadler. Ginge es für mich günstiger, ohne merkbare Einbussen? Klar. Finde die aber einfach toll.

    Was ist hier bitte los?
    >1000€ Zelte werden als "must have" dargestellt? Leute! Das wirkt wirklich - extrem - abgehoben.


    Bin seit knappen 20 Jahren mit billigstem Material unterwegs und hatte noch nie ein Problem mit einem Zelt.
    Erst wars das 150€-Decathlon Zelt mit 12kg für 4 Personen, das unzähliges Auf- und Abbauen überstanden hat und selbst im schottischen Sturm an der Küste nicht aufgegeben hat und mittlerweile bin ich mit einem Decathlon Quick Hiker unterwegs. Bis auf das nicht ganz so gute Gestänge ist das Zelt absolut top! 120€ hat es vor ein paar Jahren gekostet. Top wasserdicht und stabil. Vom Packmaß her ist es in Ordnung.


    An Isomatte und Schlafsack sollte man wirklich nicht sparen, aber beim Zelt gibt es so viele "gut und günstig"-Alternativen.

    Das! Wenn man unter Extrembedingungen sein Leben riskiert, kann ich ja verstehen, dass man Material nutzt, dass so gut wie möglich Ausfälle verhindert. Und darum geht es in dieser Liga: Ausfallsicherheit und Haltbarkeit!

    Aber unterwegs im Urlaub? Selbst in Island hatten wir mit einem dort gekauftem 400 € 3P Zelt keinerlei Probleme, auch im Hochland bei miesem Wetter - zugegebenermassen nicht so mies wie im obigen Video, aber es gibt ja auch Wetterberichte.


    Zuerst die Isomatte und dann der Schlafsack, da merkt man richtig etwas. Das Zelt kann problemlos untere Mittelklasse sein, wenn man sich vor dem Kauf gut informiert.

    Maßgeblich ist hier die Temperatur der Luft IM Reifen, die wahrscheinlich eine andere / höhere ist, als die an der Außenwand des Reifens.

    Stimme ich zu. Es geht ja aber um die Vorgehensweise beim Druckeinstellen unterwegs, und für eine Abschätzung muss man das vereinfachen. Aber eines ist klar: Die Luft im Reifen wird immer kälter sein als die Reifenfläche, da die Felge abkühlt.


    Also ich mach es mal konkreter. Bin bei ~2° eine Runde über ~ 3 Stunden gefahren. Moped und somit Reifen stehen in einer 3° kalten Halle. Hab vor Abfahrt 2 Bar rein, als ich wieder daheim war waren es knappe 2,4 Bar. Gemessen mit dem selben Manometer. Ob die Unterschiede im Sommer auch so groß sind kann ich nicht sagen, wäre aber mal einen Test wert.

    2.4/2 * 273 K ergibt 54 °. Aber 2.36/2.04 * 273 K ergibt nur 42 °. Da ist dann schon ne ordentliche Unschärfe nur aufgrund der Genauigkeit der Druckangabe. Irgendwas zwischen 40 und 50 ° klingt doch aber bei dem niedrigen Druck und dem dadurch erzeugten stärkerem Walken des Reifen aber doch ganz realistisch?


    Wie dem auch sei, ich denke, Pause machen und nach 5 bis 10 min Druck einstellen macht keinen merkbaren Fehler.

    Naja... der Zusammenhang ist eigentlich einfach. Druck und Temperatur verändern sich in einem geschlossenem Sytem proportional zueinaner. Heisst, wenn sich die Temperatur verdoppelt, verdoppelt sich auch der Druck. Aber: Temperatur in Kelvin, also 273 K sind etwa 0 °C, 293 K sind 20 °C.


    Es gilt aber nicht die Aussentemperatur, sondern die Temperatur, bei dem der Kaltdruck eingestellt wurde. Wenn das im Sommer gemacht wurde, wird der Kaltdruck im Winter geringer sein. Die Gasmengebist ja immer noch die gleiche.


    Dann eben ein Dreisatz wie oben. P1 zu V1 ist wie P2 zu V2.


    Aber 50 °C fasst man nicht lange an, Hände sind üblicherweise kälter als 36 ° und im Winter können aich auch 30 ° warm anfühlen.

    Mit einem RDKS (Reifendruckkontrollsystem) kann man die Veränderungen schön beobachten:
    Wenn ich voll beladen mit Sozia und Gepäck den Reifendruck V/H von 2,4/2,4 bar (Solobetrieb) auf die empfohlenen 2,6/2,9 bar erhöhe, dann bin ich auf der Autobahn schnell mal auf 2,8/3,3 bar.

    Das wären dann 42 °C vorne und 60 °C hinten, wenn der Druck bei 20 °C eingestellt wurde. So langsam macht das Spass! :grins:

    Sorry, aber das halte ich für Schmarren... :grins:


    Die ideale Gasgleichung stimmt in diesem Genauigkeitsbereich. Von 2.2 auf 2.6 entspricht 346 K ausgehend von 293 K oder 73 °C bei 20 ° C Anfangstemperatur. Da ist der Reifen aber dann echt gut dabei...


    Ich selbst habe es bei 2.7 bar hinten auf der GT nie über 3 bar geschafft. Das wären schon 50 °C, rauer Asphalt und digitale Gashand bei 180 PS.

    Wie kommst du darauf, dass ein warmer Reifen warm nur hat?

    Naja, wenn man ihn an einem normal warmen Tag anfasst, fühlt er sich warm, aber nicht heiss an. Selbst mit der GT auf Sardinien mit wegfliegenden Gummifetzen waren es nicht mehr als 45 Grad. Darüber ist anfassen nämlich recht unangenehm.


    Also: nur geschätzt. Aber selbst 40° sind nur etwa 6 % Unterschied zu 20°.

    Aber kalt 1.8 dürften ja warm ca. 2 bar sein.

    Dann grabe ich mal heraus, was ich mal über Thermodynamik gelernt habe... :grins:


    ideale Gasgleichung

    p*V=n*R*T


    Im Reifen ist n und V konstant, damit V/(n*R)=K und damit

    p*K=T


    Dreisatz mit zwei unterschiedlichen Temperaturen:

    p2 = p1*T2/T1


    Bei 20° C Wetterchen, 1.8 bar kaltem Druck und schön warmgefahrenen Reifen von 35° C:


    p2= 1.80 bar * 308 K / 293 K = 1.89 bar


    Gibt also bei den genannten Temperurverhältnissen etwa 5 % mehr Druck und scheint damit recht egal zu sein... :peace:

    Mhm, wäre bei mir nicht wirklich eine Option. Meine Pausen (bis auf mittags) sind zu kurz. Da kühlt nicht wirklich irgendwas signifikant ab. Nichtmal ich :grins:

    Aber kalt 1.8 dürften ja warm ca. 2 bar sein.

    Übrigens hatte sich der Luftdruck nach dem Offroad-Teil (bis auf die reduzierten 0,3 bar) nicht weiter abgesenkt im Vergleich zur Autobahn.

    Waren nach 190km Offroad und Verbindungsetappen immer noch die reduzierten 2,1 bzw. 2,2 bar.

    Must Du denn unterwegs so oft nachregeln? Ich stelle 1.8 bar ein und fahre so durch. Auch Strassenabschnitte sind bei ner festeren Karkasse gar kein Problem. Nur wenn es wirklich dreckig wird, gehe ich dann etwas tiefer.


    Ich will auch gar nicht deutlich weniger Druck auf den Feldwegen, Wiesen etc.

    Bin dann doch auch schonmal ziemlich flott unterwegs (tlw. 70-90) auf grobem Schotter mit Schlaglöchern (da wo keine Menschen zu sehen sind).

    Macht halt einfach Spaß das Vorderrad nicht ins Schlagloch eintauchen zu lassen sondern mit Gasstoß und Gewichtsverlagerung drüberfliegen zu lassen.

    Wie gesagt, kommt auf den Reifen an, aber 70 bis 90 auf Schotterpiste geht auch locker mit 1.8 bar.

    Da ich nicht Birch-artig über Geröll brettere, fahre ich um die 1.8 bar. Das ist aber stark abhängig von dem Reifentyp. Wenn es matschig/sandig ist, gehe ich sogar noch tiefer. Aber nicht (mehr) unter 1.6 bar. Bei 1.5 bar habe ich mir mal einen Stein zwischen Reifen und Felge gedrückt, war ein Akt den wieder da raus zu bekommen. Ne kleine MAcke habe ich mir so auch schon geholt.


    Den Reifendruck stelle ich immer kalt ein, alles andere ist zu stark davon abhängig, was man unmittelbar vorher gemacht hat und welcher Druck vorher drin war. Wenn ich unterwegs bin, mache ich das nach einer Pause und pfeife auf die 0.05 bar Unschärfe wegen des Temperaturdeltas.

    die steigerung von 3-season ist dann hängematte/tarp, was ja beim motocamping wohl hervorragend zu funktionieren scheint, sonst würden's nicht so viele machen (ich selber noch nicht).

    So lange es geeignete Bäume gibt ja. Sonst ist doof. Ne, nix für mich. Ein Zelt ist flexibler. Ich habe ein sehr dünnwandiges und luftiges China 2P Zelt, dafür eben schön leicht und kompakt. Reicht für 3 Jahreszeiten völlig, auch in höheren Lagen. Den Rest macht die sehr gute Isomatte und ein Daunenschlafsack, die zusammen mehr kosten als ein gutes Markenzelt.


    Gut, Winde in Orkanstärke traue ich dem Teil jetzt nicht zu, aber wenn das Wetter zu heftig ist, suche ich eben einen Schlafplatz mit Mauern. Ne heisse Dusche ist auch was schönes.

    Ist das dein Ernst, dass durch symetrisches anbringen der Spiegel jetzt bei "120" Pendeln verursacht wird?

    Kann es nicht sein, dass du dich zu sehr festhältst und durch Wirbel über deine Arme da was eingeleitet wird.

    War bei Pendeln bei mir immer so.

    Wenn es anfing den Lenker ganz locker in den Fingern und weg war es!

    Ja, ist mein Ernst. Danke für den Hinweis, aber ich weiss schon, wie man einen Lenker hält. :zwinker:


    Vor den Spiegeln: kein Pendeln

    Nach den Spiegeln: starkes Pendeln beim Beschleunigen. So stark, dass ich das Gas wegnehmen muss. Selbst das Hochdrehen des Lenkungsdämpfers reicht nicht.


    Da muss ich keine Ursachenforschung betreiben, das Dingen ist absolut klar.