Beiträge von Necrol

    Bekannter hatte das an einer 690er Enduro. Bei 3000km aufgefallen, war natürlich gerade im Urlaub. Noch 2500km gefahren, dabei einmal ein Schluck Flüssigkeit in der Kupplung aufgefüllt.

    Nach dem Urlaub dann Problem behoben, das Öl war aber auch noch bis zum nächsten Intervall drin.

    Bei 30000km war der Motor jetzt offen und sah unauffällig aus.


    Also: Fahren, Spaß haben und das ganze im Hinterkopf verstauen.

    In meinem Bekanntenpreis sind auch 2 RC 390 unterwegs. Eine von 2015(?), auf jeden Fall schon was älter und eine von 2023 oder so. Technisch sind beide unauffällig. Die Ältere davon hat über 50tkm runter und wird jetzt von einem 14 jährigen auf dem Kringel "zu Ende gefahren".


    Ich Sachen Kulanz und Garantie kann ich über KTM nix negatives sagen. Die ganzen Zipperlein, die ich mit den beiden LC8c hatte, wurden kommentarlos und auch während Corona sehr zeitnah erledigt. Im Zweifel wurde das Teil halt aus einem Lagerfahrzeug "entliehen".

    Scheint aber sehr vom Händler abzuhängen, wie damit umgegangen wird.

    Welches Öl könnt ihr eigentlich so empfehlen?

    Olive, nativ gepresst, ökologischer Anbau. Nehmt ihr was anderes?


    Roadtec 02 ist ein sehr unauffälliger Reifen. Macht alles mit, im (stark)Regen wirklich grandios gut, hält in etwa 6000 km bei mir.

    Einziger Nachteil, wenn man selber montiert: Der ist auf der sehr störrischen Seite...

    Zudem muss noch eine Lösung gefunden werden, wie man das Ding am besten verschraubt. Wahrscheinlich wird es wieder zweiteilig.

    Ich würde an der Stelle einfach einen zweistufigen Deckel drucken und den nach Montage einpressen. Im Zweifel noch einen Tropfen Sekundenkleber.

    Ganz so einfach ist es dann ja auch wieder nicht.

    Schwerpunkte und rotierende Massen spielen da, speziell wenn in Bewegung, doch gehörig mit rein.


    Meine olle Speedy von vor 23 Jahren ist auf dem Papier, je nach Quelle, in etwa so schwer wie die 890 SMT. Beim rangieren gefühlt nen Zentner schwerer, beim fahren nur noch so 30 kg.

    Die Anzeige ist da allerdings deutlich pessimistischer 😁

    In der ersten Tankhälfte erscheint mir das ziemlich willkürlich was da anzeiget wird, gegen Ende passt das aber schon ganz gut.

    Mit Restreichweite um 30 km kann ich meist 14,5-15 Liter tanken.

    Ich hatte mit meiner 790 Duke (BJ 19 oder 20) bis auf die diversen undichten Stellen kein Theater auf den 24 tkm.

    Bin aber auch mal eine gedrosselte 790 L gefahren und war mäßig begeistert. Die 390er Duke wirkte da irgendwie stimmiger und weniger müde auf mich.


    Mein Fazit, aus allem was ich bis jetzt gedrosselt gefahren bin: Um so näher der Motor offen an der gedrosselten Leistung ist, desto weniger schlimm empfand ich die Drossel.

    Ich würde an deiner Stelle nach irgendwas suchen, was du nicht mehr drosseln oder am besten gar nicht drosseln musst. Ich kenne auf der anderen Seite aber auch deinen finanziellen Spielraum nicht.

    Bin da auch bei Sebastian, je nach Fahrweise liegt das bei mir meistens irgendwo zwischen 4 und 4,5 l/100 km. Das sind dann auf der Landstraße irgendwo Schnitte zwischen 65-75 km/h.

    Arbeitsweg kann auch schon mal unter 4l/100 km sein, das ist dann aber nur noch minimal schneller als der zitierte 125er.

    300 km mit einem Tank geht meistens, dann ist aber auch nicht mehr viel drin und man sollte wissen, wo es Nachschub gibt.

    Ich kenne auch niemanden, der in Österreich je Probleme gehabt hätte so lang Sitz und Rasten weg sind.


    Das ist allerdings österreichischer (salzburger) Stand.

    In Deutschland ist das tatsächlich ein wenig Glücksspiel.


    Speed Triple mit Soziusrasten und Heckabdeckung in der Kontrolle: "Das ist kein Problem, auf den Höcker setzt sich ja schon keiner drauf."

    Speed Triple ohne Soziusrasten und zweitem Sitzbrötchen: Das geht so aber nicht, der Beifahrer hat ja nix für seine Füße. Das auf dem Soziusbrötchen eine Reisetasche saß war an der stelle völlig egal... Durfte dann die Woche drauf bei der örtlichen Polizei zur Begutachtung. Die haben mich direkt wieder vom Hof gejagt und den Kram erledigt... Der Kollege wäre wohl sehr wenig pragmatisch...

    Ich hab jetzt ~15tkm mit dem niedrigen Kotflügel der Duke hinter mir und genau aus dem Grund immer mal wieder ein Auge auf die Tauchrohre geworfen. Die haben augenscheinlich nix abbekommen.

    Wenn der Karren auf dem Ständer steht und man von vorne schaut, dann sieht man schon das Tauchrohr. Sobald da aber jemand drauf sitzt passt das aber schon. Das Restrisiko, das ich das da im ausgefederten Zustand einen Treffer abbekomme, werde ich weiterhin eingehen.

    Wie sind hier eure Erfahrungen, was zahlt ihr für eure Altreifen?


    Im Raum Gütersloh habe ich jetzt auf diversen Wertstoffhöfen schon so ziemlich alles gehabt.

    Von "der hintere ist doch noch gut, den kann ich für die Burnplatte am Club nehmen!" - "Dann kostet der vordere dazu aber auch nix!" - "Ok"

    über "Wir nehmen gerade keine Reifen mehr an, weil wir die selber nicht los werden" bis hin zu allem von 3€ bis 15€ pro Reifen. Der Wertstoffhof mit den 15€ Würfelpreisen wurde aber mittlerweile geschlossen.


    Ich wechsele aber auch meist selber. Erstens habe ich die Möglichkeit dazu und zweitens fragt der Schrauber des Vertrauens in den Fällen, wo ich keine Lust habe, ob das wirklich sein müsse, er hätte genug zu tun.

    Macht meine SMT auch hin und wieder. Aber ausschließlich unmittelbar nach dem Start.

    So einen richtigen Grund konnten wir noch nicht erkennen.

    Mein Händler vermutet, das hier seitens KTM in den Softwareversion verschiedene Zeitfenster für die Meldung sein könnten.

    Kommt bei mir tendenziell zwischen 13-20°C vor, da darüber oder drunter hatte ich das bewusst noch nicht.

    Genau DAS ist aber die Aufgabe von QA:

    Da sind wir wieder, bei "woran hat es gelegen?"

    Im Zukauf wird eine gewisse Qualität bestellt und bezahlt, in der Montage und genauso in der Qualitätsüberwachung...


    Mir ist aber auch schleierhaft, warum man es in 5 Jahren Bauzeit nicht geschafft hat, so Baustellen wie schnell undichte Getriebeausgangslager bei den LC8c in den Griff zu bekommen.

    Echt? Wie kann das sein, wo doch die KTM-Teile so tadellos sein sollen? (Sarkasmus off)


    Im Ernst, gut zu hören. Ich bin mal gespannt...


    Funktionieren ja bei vielen auch über einen langen Zeitraum. Über das wie lange und wie gut kann man streiten.


    Ich baue auch in alle Gabeln die grünen SKF-Dinger ein. Das Losbrechmoment ist spürbar geringer als von dem, was auch immer KTM als OEM da rein haut. Gilt aber auch für Triumph und vermutlich einige andere.

    Hatte aber auch schon das Glück, das so ein SKF-Ding defekt aus der Schachtel kam. Fällt unter Pech.