Beiträge von deutz

    TC ist eine Super Angelegenheit und kann einem tatsächlich den Popo retten.

    Aber da braucht es schon eine ordentliche Menge Dampf im Kessel, um das zu rechtfertigen.

    Wenn man auf so einer Kiste mit 150PS aufwärts sitzt, kann es im Gefecht durchaus passieren, dass man in Schräglage das eine Quentchen zuviel Gas gibt.

    Aber auf meiner 690er brauche ich das wirklich nic

    Du meinst tatsächlich, 70 PS würden nicht genügen, um in Schräglage ein Quentchen zu viel Gas zu geben?

    Was man so braucht im Leben erkennt man manchmal erst, wenn man es gebraucht hätte aber gerade nicht hatte.

    :lautlach:Sorry aber keine Ahnung wie lange du schon auf einer Enduro unterwegs bist - das was dir auf rutschigem Untergrund den Arsch rettet ist Traning, Erfahrung, das " Lesen " der Untergründe ca.15 -20 Meter vor deinem Motorrad und eine darauf angepasste Fahrweise. Wenn du eine Traktionskontrolle brauchst fehlt dir einiges in der vorangegangenen Aufzählung.:motzki:

    Arrogantes Geschwätz. Jedem kann seine Erfahrung mal ausgehen, egal wie groß sie auch sein mag. Wem dann stattdessen eine TC den Arsch rettet, der wird nicht mehr so daher reden. Das gilt erst recht für den, der in der Situation keine TC an Bord hat und seinen Arsch verliert.

    Mitas E09 und E10 sind wahrlich eine Herausforderung, ich kenne keine anderen Reifen, die es einem so schwer machen. Scout, TKC80 und MT21 gehen besser. Die hatte ich aber nicht auf der 690er. Reine Enduroreifen gehen auch meist besser, ich erinnere mich aber dunkel, dass es da auch schon mal mit einem Mitas das Problem gab. Den MEFO Enduro Master habe ich gerade auf die 690er gezogen, sehr einfach.


    Für die Reifen-Montage habe ich ein feines Hilfsmittel, findest du unter "Baja No Pinch". Das kann man ggf. sogar mit auf Tour nehmen. Damit geht das auch bei den Mitas ohne große Anstrengung und vor allem bleibt der Schlauch immer heile.


    Das löst leider nicht das Problem der Demontage. Mit langen Hebeln, Kraft und Mut geht es zwar, aber nicht immer ohne Blessuren. Vor allem bei der schmalen Vorderradfelge.

    Ich bin kein Fahrwerks-Fachmann, weiß aber,wie ein gutes Fahrwerk sich anfühlen sollte. Die 2019er hat m.E. nach ein ziemlich bescheidenes Fahrwerk. Mit anderem Öl wirst du kaum den gewünschten Erfolg haben.

    • Das größte Problem des Federbeins ist das schlechte Ansprechverhalten. Dadurch wirkt das Fahrwerk bockig und hart. Das Federbein habe ich diesbezüglich überarbeiten lassen und es ist jetzt ein Gedicht. Das merkt man übrigens auch am Sitzkomfort: Während ich vorher mit der originalen Sitzbank kaum eine Stunde schmerzfrei fahren konnte, schmerzt es seit der Überarbeitung allenfalls am Ende einer langen Tagestour. Überarbeitet hat es die Firma Berreiter für gut 200€. Und das ist sehr gut angelegtes Geld, ein so gutes Ergebnis hatte ich bei Weitem nicht erwartet.
    • Das größte Problem der Gabel ist, dass die Änderung der Druckstufe fast keine Auswirkung hat. Auch das Ansprechverhalten ist nicht der Hit. Die Gabel taugt einfach nicht viel, um es kurz zu machen. Daraus folgt leider, dass eine spürbare Verbesserung mit viel Aufwand verbunden ist. Auch diesbezüglich habe ich Berreiter rangelassen und gleich das maximale Programm gebucht, das mit 650€ zu Buche schlägt. Das Ergebnis ist gut aber nicht ganz so gut, wie erwartet. Ich hatte jedenfalls schon bessere Gabeln. Da vermisse ich immer noch ein besseres Ansprechverhalten bei feinen Unebenheiten, also etwa schlechtem Asphalt. Während sich die Druckstufe jetzt sehr gut einstellen lässt und die Gabel insgesamt spürbar besser arbeitet. Im Straßenbetrieb z.B. fällt sofort das jetzt nicht mehr vorhandene, extreme Eintauchen beim Bremsen auf. Die Rückmeldung ist erheblich besser, die Gabel arbeitet jetzt einfach so unauffällig, wie es sein soll und vermittelt damit mehr Sicherheit. Beim Endurowandern funktioniert sie prima, im gröberen Gelände war ich nicht damit.

    Da hat wohl jeder seine eigenen Vorstellungen und entsprechende Erfahrungen.
    Ich hatte den E10 nur vorne drauf und ihn nach nicht einmal 500 km wieder demontiert (liegt noch hier, kannst du geschenkt haben). Da hatte ich mir deutlich mehr von versprochen. Auf Asphalt ganz ok aber doch spürbar schwächer als der E07. Auf den oft sandigen oder fein geschotterten Feldwegen hier konnte ich dem E10 rein gar nichts abgewinnen. Da bin ich mit dem E07 genauso gut bzw. schlecht zurecht gekommen. Auffällig finde ich die für einen Offroad-Reifen m.E. zu geringe Profiltiefe. Außerdem ist er extrem schwer zu montieren.

    Zwischen ACC1 / Dauerplus und Batterie ist nur die 30A-Haupt-Sicherung (am Startrelais). Wenn ACC1 garantiert von dem Fehler betroffen ist, dann würde ich auch erst mal nach einem Massefehler suchen. Wurde ja schon von Siciliano beschrieben, also überbrücken mit langem Draht. Eine Widerstandsmessung sollte allerdings nicht "max. 2-3 Ohm" ergeben, das wäre viel zu viel und dann wohl die Fehlerursache.

    Ich tippe auf ein defektes Lichtrelais (K12). ACC2 wird über das Lichtrelais geschaltet, ebenso der vordere Scheinwerfer, die Hupe, der Kühlerlüfter und - da bin ich jetzt nicht ganz aber ziemlich sicher - die USB-Steckdose. Nicht aber das Rücklicht und das Bremslicht. Das scheint doch zu deiner Fehlerbeschreibung zu passen (vom Lüfter mal abgesehen).

    Das liegt am QS. Das Problem ist, dass der Kupplungsschalter erst schaltet, wenn du den Kupplungshebel bis zum Lenker ziehst. Und erst dann wird der Schaltvorgang als manuell erkannt. Viel zu spät, denn die Kupplung trennt natürlich viel früher, so dass diese Einstellung völlig dämlich ist, sich aber leider nicht ändern lässt. Einfach mal ausprobieren: Bei jedem Schaltvorgang den Hebel bis zum Anschlag ziehen und das Zwischengas ist weg.

    Avon Trekrider:

    Der funktioniert auf Asphalt erstaunlich gut und aus meiner Sicht deutlich besser als der E07. Der Test war aber nur von kurzer Dauer: Der hintere hat sich in der Provence schon nach 1500 km erledigt. Das ist dann trotz des dort oft rauen Asphalts echt wenig.


    E07 und Trekrider sind aber wohl die einzigen auf der Straße brauchbaren Reifen mit Speedindex T in 140/80-18. Zumindest bis Dunlop hoffentlich nächstes Frühjahr den Trailmax Mission ausliefert.


    Habe jetzt hinten den noch mehr Richtung Straße orientierten Avon Trailrider aufgezogen. Zwar auch nur Speedindex S aber im Gegensatz zum CTA3 mit M+S Kennung.

    Ach jeh, die armen Schupos. Ich hatte auch schon mal so ein Dokument dabei, wenn auch in einem anderen Zusammenhang. Da ging es um eine unklare Beschilderung. Ich hatte also eine Klarstellung der zuständigen Straßenmeisterei angefordert, erhalten und dabei. Und mich natürlich entsprechend verhalten. Hat die armen Schupos genau null interessiert. Zumindest hatte ich dann einen klar denkenden Richter erwischt.


    Lange Story, die ich hier OT nicht ausbreiten möchte. Aber ich denke, da kommt noch Ärger auf uns zu. Wenngleich ich auch die EU-Verordnug mitführe. Man soll ja die Hoffnung nicht aufgegeben.


    Danke KTM, fürs Nicht-Mitdenken. Ich schließe mich da Rainers Meinung an.


    Ich fahre übrigens original Übersetzung und erreiche nicht mal auf der AB Tacho 190. Ein Witz, das in die Papiere einzutragen.

    • Über ODBD App geht es nicht.
    • Einen Zusammenhang mit dem Seitenständer gibt es nicht.
    • Der einzige Funktionsunterschied, der mir bisher aufgefallen ist: Wenn der Kupplungsschalter überbrückt ist, lässt sich das Moped mit eingelegtem Gang starten.