Hallo Frederik,
ich würde sagen, das ist zuerst mal eine Frage Deines zur Verfügung stehenden Budget, das Du zum Kauf und Unterhalt eines neuen Motorrads eingeplant hast.
Ja, eine KTM ist sowohl in der Anschaffung als auch in den Folgekosten teurer gegenüber vergleichbarer Bikes, der 4 japanischen Hersteller.
Da braucht man nichts schönreden! Ich würde pauschal 20% Mehrkosten einplanen.
Der Spaßfaktor ist aber nach meiner Erfahrung deutlich höher gegenüber jedem japanischen Motorrad!
Feuchte Augen habe ich nur mit meinen KTM's bekommen. Eine KTM fordert Dich, ist teilweise anstrengend, laugt Dich aus.
Aber das Fahrerlebis und der Sound ist für mich unvergleichbar und einfach nur geil! 
Das behaupte ich, da ich in meinem Motorradleben bereits ca. 15 neue Motorräder aller 4 Japaner besessen habe.
(u.a. Fireblade, R1, GSXR 1000, FZ1 Fazer, Hayabusa, GSX-S 1000, ZRX 1200 S.......)
Ich hatte niemals einen Defekt oder eine außerplanmäßige Reparatur! Nur Wartungskosten und Verschleißreparaturen.
Eine KTM ist eben "Ready to Race" und immer etwas extremer und näher am Limit bzw. des Machbaren konstruiert.
Ob 1 Zylinder, R2 oder V2 Motor, KTM liegt immer ca. 20 PS über den vergleichbaren Motoren der Mitbewerber.
Da liegt es auf der Hand, dass es hier eher mal zu Problemen kommen kann!?
Insbesondere, wenn der Fahrer dieses höhere Potential auch permanent abruft.
Eine KTM kauft man aus dem Bauch heraus und mit dem Herzen!
Jedoch ganz sicher nicht mit dem Verstand!
Daher solltest Du, die für Dich in Frage kommenden Modelle auf jeden Fall testen!
Danach bist Du schlauer.
Übrigens, ich hatte mit meinen KTM's noch keine Probleme.
Sicherheitshalber habe ich zur Beruhigung immer eine Garantieverlängerung mitgekauft.
