Beiträge von chilly243

    Das ist soweit klar mit den Reifengrößen und der Alpin Kennzeichnung bzw. reinen Info-Qualität des Zettels.

    Zumindest die Reifengrößen sind ja nicht das Problem in dem Zettel.

    Es geht ja vielmehr um den Geschwindigkeitsindex vs. fehlende M/S/Alpine Markierung.

    Da sind ja nach der Lesart Reifen drin, die ja so offensichtlich gar nicht auf ner (zumind. neueren 690) gefahren werden dürfen.

    Spricht nicht für gute Prüfprozesse bei der Ausstellung solcher offiziellen Dokumente…

    Das Argument sehe ich ein.

    Dann ists wirklich merkwürdig, das so freizugeben. Ergibt irgendwie keinen Sinn.


    Wäre die TL Version mit Schlauch eine Lösung?

    Der ist ja bis 210 zugelassen.


    Zumindest schreiben sie weiter oben im PDF, dass zwingend ein Schlauch zu verwenden ist und führen dann unten den TL H auf.

    Nur um dann bei den Hinterreifen nur TT S aufzuführen.


    Alles irgendwie etwas inkonsistent.

    Ach ich finde selbst mit 1,86 auf der 1290 deutlich mehr Platz und Ergonomiereserven als auf der 890.

    Ist im direkten Vergleich schon ein anderes Kaliber.

    Für nen 90/10 oder 80/20 Zweck hätte ich mir nie die 890 geholt sondern ne SAR. Nur wegen der Ergonomie.

    Aber dieses fette Eisenschwein in der letzten Pampa durch ein Schlammloch hieven, oft als Solo-Fahrer? Haha, hell no. Know your limits.

    Meine nächste (wenn ich irgendwann überhaupt mal wieder fahrtauglich werde) wird definitiv noch leichter, a la 690.


    Aber jeder Jeck ist anders. Probieren geht über studieren.

    Rechts aufsteigen hätte ich noch mehr Bammel.

    Geht nach ein paar Versuchen problemlos. Braucht man ggf. offroad sogar mal zwingend weil links einfach kein Platz mehr zum aufsteigen ist weil man den Bock an ner blöden Stelle abgelegt hat.


    Genauso wie das Mopped mit einer Hand am Spiegel/Windschild balancieren und einmal ums Mopped rumlaufen ohne eine zweite Hand zu verwenden.


    Oder mit 2-3kmh auf die rote Ampel zufahren ohne die Füße von den Rasten zu nehmen.


    Alles Übungssache.

    Mache ich sogar inkl. Seitenständerverbreiterung vom Chinamann sowohl auf der 1290 als auch 890 seit Jahren so im Urlaub mit voller Beladung. Bisher nix passiert.

    Kann man aber auch im Zweifel „von rechts“ machen, um den Seitenständer zu entlasten.


    Fußraste und Rahmen sind da sicher nicht das Limit wenn ich mir überlege wie oft man offroad stehend fährt, tlw. mit massivem Gewichtsshift auf eine Raste bei gleichzeitigen Schlägen von außen ins System.


    Nur die Ständerauflage hab ich mir einmal zerstört, nachdem ich meinte die hält „Mopped auf Seitenständer drehen“ schon aus. Hielt sie nicht. Nichtmal für einen einzigen Versuch.

    Da schleppst um einen Reifen richtig zu befüllen ja fast mehr Kartuschen mit als der Kompressor an Platz verbraucht.

    Hatte die auch mal dabei, hat gerade so bis zur nächsten Tanke gereicht. Damit hätte ich keinen Bock gehabt aus der Offroad Pampa rauskommen zu müssen.

    Seitdem unterwegs bei Schlauchlosreifen grds. Würstl und Kompressor im Gepäck, gerade wenn man auch den Asphalt verlässt.

    Xiaomi +1


    Letztes Jahr im Urlaub hat auch der von Bosch für um die 50€ gut funktioniert (Leihgabe anderer Moppedfahrer im Hotel, da wir grad zusammenstanden und ich meinen blöderweise ganz unten im Gepäck hatte).

    Wasserdichtigkeit… guter Hinweis. Bin bislang davon ausgegangen das die analog der iPhones IP68 haben. ...

    Bisher sind iPads nicht wassergeschützt.

    Kann ich nur von abraten, außer man ist wirklich reiner Schönwetterfahrer. Aber selbst dann kann einen mal ein Schauer erwischen, der einen u.U. sofort das Gerät kostet.

    Zudem ist die App-Auswahl v.a. bzgl. Offroad (DMD2) bei Android besser. Bin zwar selbst Apple-Nutzer, aber fürs Mopped-Navi ist Android aktuell besser mMn.


    Zudem würde ich auf einen extra großen Akku oder wasserdichte Lademöglichkeit achten, sonst hat man ggf. bei Regen ein Stromproblem.

    Ich behelfe mir aktuell mit USB-C Stecker Abdichtungen für die Ladebuchse des Smartphones und lade dann halt wieder, wenn der Regen aufgehört hat.

    Sowas z.B. hält zumindest Spritzwasser aus der Ladebuchse, so dass man nach dem Regen gleich weiterladen kann. Ist die USB-C Buchse erstmal nass, lädst Du an dem Tag ggf. gar nicht mehr:

    https://www.amazon.de/dp/B0C9WFMRKZ?th=1



    Würde ich nochmal ein Gerät für dedizierte Mopped-Navigation kaufen, wäre reines USB-C bzw. nicht wasserdichtes Laden ein Ausschlusskriterium.

    Eine R bei 90% Straßeneinsatz?

    Da müssten die 10% für mich schon richtig knackiges Gemüse sein, dass es sich lohnt auf das (für die Straße viel bessere) adaptive Fahrwerk der 1290 S sowie das Straßenhandling der 19/17er Radkombi zu verzichten. 21/18 braucht schon deutlich mehr Nachdruck/Aufwand ab mittelschnellen Wechselkurven und ist deutlich unhandlicher auf manchem Alpenpass als 19/17. Nach Gewöhnung auch stark reifenabhängig sehr knackig fahrbar, aber eben mMn die nicht ideale Wahl für 90% Asphalt.


    Und einfache Schotterstrecken in den Alpen oder der gelegentliche Feldweg ist mit ner S auch kein Thema. Da entscheidet mehr das Gummi als das Fahrwerk wieviel Reserven bleiben. Hab vor 4 Jahren meinen Offroad Einstieg am TET Slowenien mit der 18er 1290 SAS gemacht. Kann die auch, ist halt nicht ideal. Aber für den Offroad Einstieg ist die 1290er Plattform sowieso nicht unbedingt die beste Idee…


    Sitzhöhe ist auch noch so ein Ding, die S ist spürbar niedriger.

    Onroad:

    Revit Sand 4. Alle Protektoren aus der Jacke raus.

    Untendrunter je nach Präferenz Revit Nucleus, Adventure Spec Supershirt 2.0, Knox Urbane Pro 3.0 uvm. iVm einem Baselayer Tshirt o.ä.


    Offroad/extreme Temperaturen auch onroad:

    Sand 4 Hose bleibt.

    Obenrum einfach Ausziehen der Sand 4 Jacke.

    Da alle genannten Protektorenjacken AA zertifiziert sind und großflächig Mesh haben, wars das.

    Sand 4 Jacke (kompakt, da ohne Protektoren) entweder ins Gepäck oder gleich im Hotel/Zelt lassen.

    Wahlweise wird je nach Jahreszeit/Tour direkt ohne Sand 4 Jacke ab daheim gestartet und mit Regenkombi/warmen Alltagsklamotten für die kühlen Stunden gelayert. Insb. wenn maximale Gepäck-/Gewichtsoptimierung gewünscht ist.


    Kosten für Dich:

    Das Protektorenhemd.


    Alle anderen für die Straße geeigneten Kombis bzw. deren Jacken (insb. ALLE mit Membran, ja auch die ach so luftigen Stadlers usw) sind für echtes Offroaden am TET etc. für mich viel zu heiß. Man kommt auch über weite Strecken gar nicht in den Geschwindigkeitsbereich, ab dem die Belüftungsöffnungen sinnvoll funktionieren. Wer solche straßenlastigen Kombis/Jacken für Offroad empfiehlt fährt entweder nur einfachste Schotterstrecken ab 30-50kmh (Via Sale und Konsorten) oder hat ein mir völlig fremdes Temperaturempfinden bei körperlicher Aktivität und sommerlichen Temperaturen…


    Videos zu den Jacken insb. auch vergleichend sind zB von Nomad Sweden / RBaldinger auf Youtube zu finden.

    Die Grundidee stammt nicht von mir, ist aber gerade für wechselnd onroad/offroad bisher das mit Abstand Beste was mir bekannt ist.

    weiß ich, für mich nicht nachzuvollziehen! Wer mit der SMT mit 150 km/h Autobahn oder Bundesstraße geradeaus fährt hat das falsche Moped gekauft! Macht man ja mit einer 901 oder 890 Adventure auch nicht! Gruß

    Woher weißt Du, was andere für ein Reiseprofil haben?

    P.S. bei mir geht dieses unsägliche Buffeting mit Serienscheiben bei der 901 schon bei 60-70 los (Probefahrt), bei der 890R bei 70-80.

    Keine Rede von Autobahngeschwindigkeiten.

    Nach 1h Kopfschmerzen vom Geschüttele und nach 2-3h Klingeln in den Ohren trotz Ohrenstöpseln.

    Also für mich nur eine Lösung, so wenig Scheibe wie möglich.

    Denn auch mit der normalen 890er Scheibe wirds nicht besser und was noch höheres ist ja fürs Gelände komplett sinnbefreit...

    Die SMT Fahrer finden ihre Scheibe als das aller größte Problem :ja:. Die sind gerade mit dem 3D Drucker dran zugange sich enen Spoiler zu bauen.

    Die war bei mir auch noch schlimmer als die R-Scheibe.

    Musste die R-Scheibe bis zu den oberen Schrauben kürzen, seitdem gehts ganz ok.

    Ganz ohne Scheibe ist aber noch etwas besser, finde ich aber optisch meh...

    Keine Ahnung wie ihr eure Bremshebel einstellt, aber bei den von mir regelmäßig geübten Notbremsungen hab ich mir noch nicht einmal nen Finger eingeklemmt, auch nicht mit dem Serienhebel und der 2-Finger-Bremstechnik (nicht zu verwechseln mit der 5-Punkt-Pressur-Herzexplosions-Technik…).

    Vielleicht mal den Hebelabstand optimieren, so als Idee :Daumen hoch:

    Oder mal schauen ob Luft in der Bremse ist/Bremsbelag durch ist.

    Bei mir geht jedenfalls nach 1,5-2cm Hebelweg das Heck schön hoch und mich lederts fast übern Lenker…