Beiträge von Wooxs

    Mit einer vernünftigen Fahrwerkseinstellung hat das aber nicht unbedingt etwas zu tun. Du änderst damit nämlich auch anderweitig etwas. Und damit meine ich nicht nur der Geradeauslauf. Die Verringerung des Negativfederweges hat ggf auch andere Auswirkungen, z.B. beim Bremsen. Das merkt man natürlich nur, wenn man eine gewisse Grundspeed hat und die Bremse auch artgerecht einsetzt. Daher empfehle ich dir, sich mal mit den Einstellungen von Fahrwerken auseinander zu setzen. Da gibt es reichlich Anregungen im Netz. Sofern du gewichtsmäßig (mit Klamotten) merklich aus einem Bereich von etwas 70 bis 90 Kilogramm rausfällst, wird das mit der Serienfeder eh nicht richtig funktionieren.

    Bitte den Post #47 dazu lesen.

    Hammer! Du fühlst also bei 0,1 bar Unterschied die geringere Eigendämpfung der Reifen. Über den gewissen Grundspeed verfügt natürlich nicht jeder, um solch kleine Änderungen überhaupt wirklich zu bemerken. Schon mal dran gedacht in der MotoGP als Testfahrer anzuheuern? Die brauchen solche Talente, um die Werksrenner korrekt einzustellen. Aber schön, daß die im Auslieferungszustand so gefährliche und kräftezehrende SDR jetzt endlich deinen Bedürfnissen passt.

    Ich frag mich echt noch immer, warum Du im Besitz einer RR bist. Ich bin an dieser Stelle nicht in der Lage rein durch antizipieren das Motiv zu erkennen...

    Wie bereits erwähnt habe ich folgende Modifikationen vorgenommen:

    1. Luftdruck um jeweils 0,1bar erhöht

    2. Vorspannung hinten um 5mm erhöht


    Und wer hätte es gedacht.... das Fahrverhalten hat sich verändert...:achtung ironie:

    Was sich verändert hat:

    - generell Reaktionsfreudiger (um die Nulllage herum, in Wechselkurven, beim Korrigieren in Schräglage, beim Aufstellen des Motorrads während dem Beschleunigen aus der Schräglage)

    - höhere Präzision beim anbremsen der Kurve

    - Eigendämpfung der Reifen hat sich etwas verringert


    Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich, anders als hier in diesem Thread von manchen Mitgliedern dargestellt, auch kleine Änderungen auf das Fahrverhalten auswirken - möglicherweise auch negativ.

    Natürlich ist es auch richtig, dass nicht jeder über die nötige Erfahrung und ausreichend Gefühl für ein Motorrad verfügt, um die Auswirkungen kleiner Änderungen zu erfühlen.

    Darüber hinaus ist es notwendig über einen gewissen Grundspeed zu verfügen, damit sich solch kleine Änderungen überhaupt wirklich bemerkbar machen.


    So, abschließend möchte ich noch gesagt haben --> Never Stop exploring!!:Daumen hoch:

    ich darf aktuell auch die 3.0 fahren und mit Unhandlichkeit hat das Bike mit nichten zu kämpfen. Wenn der S22 erst mal 100 Kilometer runter hat, ist das eine Macht. PUNKT! Da brauch es kein Pirelli, Michelin oder sonsiges Gedöns.

    Und sollte der Lenker ab 200 unruhige werden, lass dem Moped einfach freien Lauf!


    Lieber Wooxs, grundsätzlich würde ich die folgendes empfehlen KLICK , mit Tastaturfahren kommst nicht weiter :staun:

    Von Unruhe war ohnehin nie die Rede und 200 auf der Landstraße kommt eh sehr selten vor.


    Vielleicht erwarte ich mir auch zu viel…

    Jedoch kann ich aufgrund meiner Persönlichkeit nicht aufhören nach Verbesserungen zu suchen - vor allem, wenn es subjektiv nicht perfekt ist.


    Und über ein Kurventraining habe ich tatsächlich auch schon nachgedacht. Einfach nur um in einem geschützten Bereich die Grenzen etwas mehr auszuloten.

    Nichts desto trotz werd ich weiter nach Optimierungen suchen!?

    Zwei Dinge die ich die nächsten Tage testen werde sind:

    1. Luftdruck um jeweils 0,1bar erhöhen

    2. Vorspannung hinten leicht erhöhen - natürlich unter Beachtung der Vorgaben zum Durchhang (zumal ich ohnehin hinsichtlich der Federrate und des zugehörigen maximal zulässigen Fahrergewichts eher am Ende des definierten Bereichs liege)

    Im letzten Satz steht eigentlich eine der Ursachen ... ein Reifen mir 200ter Breite kann nicht so agil wie ein Reifen mit 180ger Breite sein. Das ist ein Punkt.
    Der nächste Punkt ist die Geometrie (ich beziehe da mal Schwerpunkt, Sitzhöhe usw. ein) die ist auf einer F900R komplett anders als auf einer SDR 3.0.

    Hilfe könnte ein Fahrwerksoptimierung vom Profi oder ach ein anderer Reifen bringen. Der S22 ist ein guter Reifen aber das Thema Reifen ist ähnlich wie die Agilität ein sehr subjektives Empfinden. Daher vielleicht mal einen anderen Reifen Conti SportAttack4 oder Road Attack3 testen.

    Eine wirklich ernst gemeinte Frage...bist du die SDR 3.0 vor dem Kauf mal Probe gefahren?

    War die Da auch so "nicht agil"? Was war der Unterschied zu deiner?

    Deine Frage will ich mal ehrlich beantworten. Ich bin sie tatsächlich nicht Probe gefahren.

    Da aber nach langem überlegen und dem studieren der vor-/ Nachteile, Leistung, Preis, V2/3/4, Optik usw. die Wahl auf die Duke viel, darüber hinaus viele Tests sehr positiv waren hab ich einfach blind eine bestellt.

    Ob ich keine gekauft hätte wenn ich davor gefahren wäre?! Schwer zu sagen… wenn der Lenker so wie bei Auslieferung gestanden hätte eher nicht.

    So wie sie sich jetzt fährt und anfühlt vermutlich schon.

    Ich werd mir das mit den Felgen auf jeden Fall ernsthaft überlegen.

    Es gibt natürlich einige technische Möglichkeiten, z. B. leichtere Felgen, aber da nimmst du gleich mehrere Tausend Euro in die Hand.

    Das mit leichteren Felgen geht gleich mal richtig ins Geld ja. Wird’s am Ende, wenn man nicht an einen Streckenbetrieb denkt, nicht wert sein.

    Naja vielleicht musst du dich auch einfach erst umgewöhnen von der 900er auf die 1290er. Da wirken gerade bei schnellen Wechselkurven schon durch den Motor stärkere Kräfte und da muss man etwas mehr arbeiten. Das ist aber alles Normal und hat nix mit unhandlich zu tun. Ich fahre meine SDR in Standard-einstellungen und habe jetzt dann schon 14‘000km drauf. Die ist richtig handlich und lässt sich in jede Ecke problemros reinwerfen.

    Also entweder stimmt bei deiner was nicht oder gib dem Ganzen etwas Zeit und gewöhn dich erst mal dran. :zwinker:

    Ja, wie gesagt das mit den Kreiselkräften aufgrund des größeren Motors macht durchaus Sinn!

    Am Motorrad bzw. einer Unregelmäßigkeit liegt es eher nicht.

    Und das mit dem umgewöhnen ist auch komplett richtig.

    Wie gesagt war ich auch nur auf der Suche nach tips um weitere Feinheiten herauszuarbeiten um noch mehr Handlichkeit zu erzielen - hat wohl nicht geklappt ?‍♂️?

    Ich kann das so nicht stehenlassen und muss noch mal eine Lanze für die SDR und den Fahrspaß und ihre Handlichkeit brechen. Niemals wird die Handlichkeit durch Drehen des Lenkers von 0 auf 1 besser. Selbst durch das Versetzen des Lenkers von der dem Fahrer zugewandten Seite auf die vordere (werksseitige) Position ändert sich die Handlichkeit nicht spürbar. Nur die Last auf den Handgelenken. Entweder lenkst du falsch oder dein Lenkkopflager ist zu stark angezogen (sollte man aber deutlich merken). Was man merkt, ist die Gabel etwas durchzustecken, aber das braucht die SDR 3.0 gar nicht, denn sie ist von Haus aus durch den neuen Rahmen (noch) handlicher (als 1.0 und 2.0).

    Hamburger Motorradfahrer haben es um Hamburg bzw. im Norden Deutschlands nicht immer einfach, schöne - kurvige - Strecken zu finden.

    ??? Jetzt versteh ich das auch langsam…

    Möglichweise liegt die Lösung ja auch in den Kreiselkräften der Räder.


    Nach der eher phlegmatischen Leistungsentfaltung einer 800er BMW kommt man eben mit einem 180 PS Bike erheblich schneller an einer Ecke an und wird evtl. mit deutlich höheren Geschwindigkeit einlenken. Logisch das dann deutlich mehr Lenkkraft gebraucht wird. Ein schönes Beispiel für Fahrphysik eines Motorrades.

    Na wenigstens ein konstruktiver Beitrag.

    An der Geschwindigkeit liegt es eher nicht, aber mit den kreiselkräften hast du absolut recht. Alleine der Hinterreifen bringt ja mehr Masse mit - SDR 3.0 200… / F900R 180… - und dann kommt ja das mit Sicherheit schwerere Schwungrad noch mit ins Spiel.

    Genau um die von dir beschriebene Drehung des Lenkers, weg von der Markierung 0 in Richtung 1 (also in Richtung Front), geht es. Und richtig, dabei verändert sich die Kröpfung des Lenkers relativ zum Fahrer. Das wiederum bedingt auch, dass die vom Fahrer in das Fahrzeug übertragenen Kräfte anders wirken. Genauso gilt das natürlich anders herum - also Kräfte vom Fahrzeug auf den Fahrer.

    Und ja, davor war es - subjektiv - gefährlich, da man das bike jedesmal mit sehr viel Kraftaufwand in die Kurve zwingen musste. Ebenso war der Druck auf die Handgelenke und Unterarme übermäßig groß.


    Aber ich glaub, es ist auch egal. Konstruktiv scheint hier nicht viel zu passieren… Schade um unser aller Zeit?

    Und solltest du tatsächlich im Besitz, wie angegeben, der RR sein, probiers mal aus. Da wird dein, was du zu haben scheinst, sehr erfahrenes Motorradprofi Ego noch den ein oder anderen Kilometer stauen ?

    ? werd ich mich mal damit spielen. Danke für den tip.

    Bitte den Post ordentlich lesen - möchte keinem zu nahe treten?.

    Ich zitiere mich selbst gerne nochmal:

    Im Auslieferungszustand war der Lenker in pos. 0 geklemmt, was fahrtechnisch nahezu eine Katastrophe, wenn nicht sogar schon gefährlich war. Nachdem ich dann den Lenker nach vorne gedreht (pos. 1) habe, wurde das ganze Fahrverhalten um Welten besser, ist aber eben noch nicht „perfekt“.

    Hier steht dann sogar um Welten besser! Bitte erst lesen bevor man unqualifizierte Kommentare abgibt.


    Jetzt bin ich eben dabei die Feinheiten heraus zu arbeiten.


    Davor bin ich die BMW F900R gefahren. Nahezu selbes Gewicht, handling war besser/ zugänglicher - die Leistung war halt einfach etwas zu knapp bemessen.