Beiträge von Magnus_5

    Wenn die Kette zu straff ist, wird die Getriebeausgangswelle mit einer Biegung belastet, wodurch es eben auch am Simmering zu einer Leckage kommen kann.

    Ja, klar. Aber es wurde behauptet dass ein "lockere" Kette den Dichtring belastet.


    meine restlichen Bikes habe ich auch auf der lockeren Seite aber bei der 790er hängt die Kette mit 3-5mm zur Schwinge sehr durch und ist glaub das ich unnötig zu locker.. im Forum heissts ja immer das eine zu stramme Kette für den undichten Ritzelsimmering Schuld sein soll!? hast du schon mal bei deiner gemessen ob es wirklich 3...5mm sind oder ist sie wie die meissten im Schauraum mit 15...18mm zur Schwinge?? lg

    Ja, hab ich gemessen: sind etwa 4mm bis zur Schwinge. Also nach Vorschrift eingestellt.

    Mir war auch aufgefallen dass die Kette im Stand regelrecht nach unten durchhängt. Wollte schon den Händler anrufen was die denn bei der Auslieferungsinspektion gemacht haben... :rolleyes:

    Aber das muss so! :knie nieder:

    ...ich finde das eine zu lockere Kette auch einen Verschleiss verursacht. auch Lastwechselreaktionen werden stärker und der QS ruckt mehr. ich finde die Anleitungsangabe für dieses Bike nicht OK. und wenn bei 15mm und voll eingefedert die Kette noch locker ist kann sie auch nicht auf den Ritzelsimmering gehen!? wie sehr ihr das? lg

    Zur KTM kann ich noch nichts sagen. Bei meiner 1200er Kawasaki und auch bei der 650er BMW habe ich die Kette mit maximalem Durchhang betrieben. Da gab es null Verschleiß.


    Ja, die Lastwechselreaktionen sind schon stärker. Aber daran gewöhnt man sich. Irgendwann kann man so schalten dass die Lastwechselreaktionen minimal sind.


    Zum Quickshifter: ich habe gar keinen! :grins:


    Zum Simmerring: welche Kraft soll denn auf den Dichtring gehen?

    Die Gewichte hatte ich ganz vergessen. Ich hatte vor dem Einbau folgendes gewogen:
    Koffer links = 5,6 kg

    Koffer rechts = 5,5 kg

    Träger links = 2,4 kg

    Träger rechts = 2,4 kg

    Träger Nummernschild = 0,5 kg

    Kofferaufnahme = 0,7 kg

    Laschen und Schrauben = 0,94 kg

    GESAMT = 18,1 kg


    Ich war auch etwas enttäuscht dass die Koffer so weit vom Heck abstehen. Das liegt wohl dass der serienmäßige Soziusgriff erhalten bleibt und die Koffer daran vorbei müssen. Auch das Schloss mit dem die Koffer am Träger angeschlossen werden muss ja noch Platz haben. Insgesamt finde ich die Breite mit 101,5 cm akzeptabel. Ich habe da schon deutlich schlimmeres gesehen...


    Für meine Zwecke ist das System hinreichend gut. Zusammen mit meiner Frau fahre ich vielleicht ein bis zweimal im Jahr auf dem Motorrad weg. Vor Ort werden die Koffer abgenommen und stehen dann im Zimmer. In der übrigen Zeit nehme ich den ganzen Träger ab. Wenn ich alleine unterwegs bin reicht mir das Topcase und ein Packsack. Passt so für mich.


    Zur Qualität der Koffer: Sie machen einen erstaunlich stabilen Eindruck. Sauber gefertigt. Nichts wackelt. Sie sind nicht geschweißt sondern genietet. Die entsprechenden Nahstellen sind aber sauber abgedichtet, wahrscheinlich mit Silikon.

    Moin,

    Ich wollte Euch mal vorstellen wie das Motea Bagtecs Koffersystem an der 890er aussieht.

    Ich habe mich dafür entschieden weil

    • es inclusive des Gepäckträgers und den zwei abschliessbaren Koffern für 431 Euro (!) zu haben ist / war.
    • die Träger nur mit 4 Schrauben befestigt sind und sich leicht demontieren lassen.

    Der rechte Koffer ist sogar ausgeschnitten. So ein System kostet bei Touratech über 1200 Euro!

    Die Koffer haben 38 und 32 Liter Fassungsvermögen. Sie haben am Deckel ein Schloss und am Gepäckträger ein zweites.


    Abweichend von den Bildern der Webpage ist der Träger nicht aus Rohr sondern aus Flachstahl gefertigt. Sieht nicht gut aus aber er lässt sich ja mit 4 Schrauben demontieren. Die zugehörigen Muttern sind an den fahrzeugseitigen Halterungen verschweisst. So muss man wirklich nur 4 Schrauben herausdrehen. Total easy.


    Mit Koffern baut das System 101,5 cm breit. Wie ich finde ist das noch hinreichend schmal. Die Lenkstange ist 93 cm breit - die Koffer sind auf jeder Seite also nur 4 cm breiter.


    Hier ein paar Bilder:

    IMG_2821_2048.jpg


    IMG_2822_2048.jpg


    IMG_2823_2048.jpg


    IMG_2827_2048.jpg


    IMG_2828_2048.jpg


    IMG_2829_2048.jpg


    IMG_2830_2048.jpg


    IMG_2831_2048.jpg


    IMG_2832_2048.jpg


    IMG_2833_2048.jpg


    IMG_2835_2048.jpg


    IMG_2836_2048.jpg


    IMG_2837_2048.jpg

    Ich bin 90.000 km mit einer Kawasaki ZZR 1200 gefahren: 124 NM, 156 PS.


    Das war ein sehr angenehmes Fahren. Die 124 NM standen zur Verfügung, wurden auch von keinem technischen Krimskrams eingefangen.

    Man konnte das Motorrad ganz normal und entspannt fahren wenn man die 5500 Umdrehungen nicht überschritten hat.

    Mit 5500 Touren hat sie schon sehr sehr zügig beschleunigt. Bis zu dieser Drehzahl ganz Sporttourer, ein bassiges Grummeln.


    Wenn es dann mal nötig war konnte man dann halt auch noch ein oder gar zwei Gänge herunterschalten. Dann kam die Kawa raus, kehliges Kreischen....


    Ich hatte niemals Probleme mit einem steigenden Vorderrad. Nie.

    Der limitierende Faktor war da nur der Fahrer!

    Wenn KTM den Abstand der Kettenoberseite zur Schwinge mit gerade mal 2-5mm vorgibt - warum sollte ich daran etwas ändern? Die Kette springt ja nicht ab, oder habt ihr andere Erfahrungen?


    Mein letztes großes Motorrad mit Kette war eine Kawasaki ZZR 1200. Die hatte 156 PS und jede Menge Drehmoment.

    Die erste Kette hatte bis 45.000 km gehalten. Die zweite war bei 90.000km noch lange nicht am Ende.


    Ich bin die Kette immer mit dem von Kawasaki angegebenen maximalen (!) Kettendurchhang gefahren. Die letzten 70.000 km hatte ich einen Kettenöler.

    Nachspannen musste ich, wenn überhaupt, immer nur nach den Reifenwechseln.

    Achja überbrückt mit Auto habe ich auch angelassen, auch hier bricht die Batteriespannung ein. Aber nicht mehr so drastisch....

    Das ist definitiv nicht ok!

    Bevor ich den Anlasser verdächtige würde ich mal nach den üblichen Verdächtigen suchen:

    schlechte Masseverbindung oder schlechte Plusleitung. Das können zum Beispiel sein: korrodierte Stecker oder Schraubverbindungen, kalte Lötstellen oder schlecht verpresste Kabelschuhe, Kabelbruch.

    Ach - habe gerade erst gesehen dass sich die Anleitung auf Seite 1 ja schon auf die 790er Adventure bezieht.

    Dann wird das bei meiner 890er ja genau so sein: Seitenteil ab, Batterie ab, Batteriegehäuse ab.

    Das werde ich hinbekommen!

    Ich wärme diesen Thread mal wieder auf:


    Ich habe eine 890 Adventure und habe mir das "Scottoiler v-System" gekauft. Eingebaut habe ich es noch nicht weil es draußen saukalt ist und stürmt...


    In dieser Anleitung ist gut beschrieben wie der Unterdruckschlauch angeschlossen wird. Allerdings steht dabei "view from right side with fuel-tank raised".


    Kann mir jemand sagen ob ich an diese Unterdruckleitung des Drosselklappengehäuses auch dran komme ohne den Tank abzubauen?

    ...Aber das erklärt auch nicht warum sie wieder ausgegangen ist nachdem sie kurz angesprungen ist. Der Spannungseinbruch passiert ja nur während der Anlasser läuft...

    Doch, das erklärt sich schon:

    Das Steuergerät wird ja erst während des Anlassvorgangs eingeschaltet. Es prüft dann "wer bin ich, wo bin ich, was ist hier los".

    Es stellt fest: "hier ist Unterspannung, hier stimmt was nicht, alles böse hier".

    Dann reagiert es darauf mit Notlauf oder Ausschalten. :ja:

    Solche Plaste-Haltenasen kenn ich auch von der BMW. Dort kann man die aber für ein paar Euro als Ersatzteil kaufen...


    Wenn gar nichts mehr hilft: kannst Du Dir vielleicht eine Befestigung selber bauen: mit einem Bügel / Schraube durch den Koffer und Verschraubung von innen? Nicht schön aber zweckmäßig...

    Ich kenne mich ja bei KTM (noch) nicht so aus. Aber bei der BMW F650 GS zickte die Elektronik mächtig rum wenn die Batterie auch nur ein bisschen Unterspannung hatte. Dann sprang die Kiste zwar an aber die Motorsteuerung hat sie sofort wieder ausgestellt.


    Kannst ja mal prüfen ob die Batterie auch während des Startvorgangs immer genügend Spannung hat.