Kupplung gibt die Gänge nicht frei bei kaltem Motor auch mal hier um Eure Erfahrung gefragt

  • Es geht um eine RC 390 R mit etwas über 6.500km gelaufen.

    Seit einiger Zeit gibt es immer deutlicher Schläge in das Getriebe beim Einlegen des ersten Ganges nach dem Kaltstart. Bis eines Tages der Anlasser nicht mehr dreht. Erst nachdem man im eingelegten 1 Gang die Kupplung freigängig gemacht hat startet der Motor. Das geschieht nur im kalten Zustand. Nach dem ich die Kupplung ausgebaut habe ist mir auf den Metallscheiben ein seltsamer Belag aufgefallen der auch noch klebte. Alles mit Bremsenreiniger gereinigt, die Lamelle geläppt und alles wieder zusammengebaut. Es hat alles wieder eine Zeit lang funktioniert. Doch das Haken der Kupplung fängt wieder an. Im Öl unter der Kupplung ist mir ein seltsamer Schlamm aufgefallen den ich so im Öl noch nicht gesehen habe. Bei etwas über 5.000km darf das eigentlich nicht sein das das Öl hinter sich hat. Was weiterhin auffällt ist der hohe Kühlwasserverbrauch. Das Kühlwasser verflüchtigt sich nicht über den Kopf, das würde man sehen. Aber auch im Motoröl sieht man es nicht als weiße Emulsion..... doch hier die Frage hat einer im Forum es schon mal erlebt das Kühlflüssigkeit im ÖL ausflockt und wie Ölschlamm eindickt? Was diese Theorie bestärkt ist das Aufleuchten der Öldruckleuchte. Sobald der Motor warm ist und mit höheren Drehzahlen gefahren wird leuchtet die Warnlampe auf.

    LC 4 640; 350EXC;85 SX,105 SX, GSR 600, SR500; ZXR750R;2 X RC 390 R,

  • doch hier die Frage hat einer im Forum es schon mal erlebt das Kühlflüssigkeit im ÖL ausflockt und wie Ölschlamm eindickt?

    Kann eigentlich nicht, das Kühlwasser verdampft bei Betriebstemperatur aus dem Öl. Aber irgendwie klingen Beläge auf der Kupplungsscheibe nach falschem Öl.

    beware of the mantis

  • Naja, wenn das Kühlwasser verschwindet und außen nichts sichtbar ist, muss es ja im Motor landen. Z.B. durch eine defekte Wasserpumpe. Wie viel Kühlflüssigkeit geht denn verloren?

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?

  • Kann eigentlich nicht, das Kühlwasser verdampft bei Betriebstemperatur aus dem Öl. Aber irgendwie klingen Beläge auf der Kupplungsscheibe nach falschem Öl.

    Das Wasser ja aber was ist mit dem Frostschutzmittel wenn dies mit dem Öl reagieren kann wäre das eine Möglichkeit und nein es ist das Original-ÖL im Motor....

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  • Naja, wenn das Kühlwasser verschwindet und außen nichts sichtbar ist, muss es ja im Motor landen. Z.B. durch eine defekte Wasserpumpe. Wie viel Kühlflüssigkeit geht denn verloren?

    In anderen Forenbeiträgen konnte man lesen das gerade bei der 390 oft die Dichtungen nicht richtig eingebaut wurden..... Pro 1000 km min 1/2 Kühlwasser

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  • Das ist schon einiges. Ich kenne die 390 er so speziell nicht, beziehe mich daher allgemein auf Ottomotoren. Irgendetwas muss ja im Öl sein und Benzin wird es nicht sein, das verflüchtigt sich schnell. Hast du mal darauf geachtet, ob sich "das Öl merklich vermehrt"? Zumindest zeitweise müsste das der Fall sein, wenn Wasser im Öl landet.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?

  • hm das ist so die Frage. In der Regel haben diese kleinen Motoren einen gesunden Öldurst, deutlich höher als große Motoren. Doch derzeit stellt sich ein Öl-Verbrauch nur zögerlich ein den man messen kann. Aus meiner Sicht können das zwei Gründe sein. Der Motor wird älter und verbraucht deswegen weniger gegenüber dem ganz neuen Motor oder wie Du schreibst das Öl verdünnt sich mit dem Kühlwasser. Aber eigentlich müsste es dann eine milchig weiße Brühe, zumindest im Schauglas, zu sehen geben. Dem ist aber nicht so.

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  • Die milchig weiße Brühe hast du bei vielen Kurzstrecken. Bei ca. 80 Grad Betriebstemperatur verdampft das meiste Wasser im Öl wenn es denn drin war.

    beware of the mantis

  • Meine Suche geht eigentlich in Richtung "können aus dem Kühlwasser Stoffe wie Glysantin in Verbindung mit Motorenölen auch ausflocken/ oder einen Art Ölschlamm bilden" der in der Lage ist Hauptölfilter/ Ölleitungen so zu verstopfen das die Öl-Kontrollleuchte drauf reagiert und mangelnden Öl-Druck anzeigt. Nach dem öffnen zeigte sich ein unerklärliche Öl-Schlamm, so nenne ich dies einmal, oder auch eingedicktes Öl. Bei rund 5.500 km Laufleistung von dem verwendeten Hochleistungsölen kann mich dies beim besten Willen nicht vorstellen. Fakt ist die Öl-Kontrolleuchte geht an bei höheren Drehzahlen, Kühlwasser verschwindet und die Kupplung ist verklebt.

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  • Tja, klingt nachvollziehbar. Kenne diesen"Schlamm" aber bislang bei Wasserverlust nicht. Dennnoch würde ich mal nach dem Wasserverlust forschen. Der ist auf Dauer ja eh nicht so gut. Wenn der Verlust gestoppt ist, einen Ölwechsel machen und schauen, ob es besser wird. Der fehlende Öldruck sollte auch kein Dauerzustand bleiben!

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?

  • Ab Minute 12:55


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  • Interessantes Video! Scheint eine spannende Videoserie zu sein.


    Und bestätigt in gewisser Weise meine Theorie. Also zuerst mal den Wasserverlust erforschen und beseitigen. Ansonsten sind Folgeschäden vorprogrammiert.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?

  • da auf dem Motorrad noch Garantie ist wird sich um die Fehlersuche mein KTM Händler kümmern müssen.... ggf findet sich hier auch der Grund warum schon meine andere 390 hoch gegangen ist mit einem schrillen Knall. Auch immer wieder Wasserverluste... Nun ist ein neuer Motor drin augenauffällig sehr geringer Öl-Verbrauch und kein Kühlwasserverbrauch nach ca 1500km. Vielleicht ist ja wirklich etwas an der Kritik das ältere Motoren nicht sorgfältig genug abgedichtet wurden..... es wird sich zeigen. Ja das Video gibt viel Aufwind auf meine Theorie einfach mangelnde Dichtungen. Den Herrn aus dem Video kenne ich auch persönlich ein sehr guter Schrauber.

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    Einmal editiert, zuletzt von Basi ()

  • da auf dem Motorrad noch Garantie ist wird sich um die Fehlersuche mein KTM Händler kümmern müssen....

    Das natürlich richtig. Dann frage ich mich aber, warum du (so habe ich es verstanden), die Kupplung demontiert hast? Hoffentlich hast du damit nicht die Garantie zerstört?

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?

  • Bis zu einem bestimmten Grad geht das, vor allem wenn man man mit solch einem leichten Eingriffen kapitales Weiteres verhindern kann. Das ist ja auch im Sinne der Sorgfaltspflicht. Dem ist jetzt auch so. Mit Hilfe des Videos weiter oben hier und gestern bei meinem KTM-Händler und meiner Feststellung des ÖL-Schlammes sich im Motor befindet steht nun fest was der Werkstattmeister machen wird. Rein vorsorglich bestellt eine Wellendichtung der Wasserpumpe. Er tippt darauf. Wenn die in Ordnung ist wird er den Motor zerpflücken müssen. Mit diesen Überlegungen kann er jetzt besser meine Inspektion planen und ich erhalten das Motorrad wieder schneller zurück.

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  • Bleibt nur zu hoffen dass bisher keine Schäden aufgetreten sind, die du jetzt noch gar nicht merkst.


    Kühlwasser im Öl ist ziemlich Kacke, vorallem da du ja selbst schon festgestellt hast dass sich bereits Ölschlamm gebildet hat und offensichtlich auch bereits öfter mal der Öldruck zu gering war.

    Also eigentlich müsste der Motor sowieso komplett gespalten werden und alles genau überprüft werden.


    Denn wie hat Micha in dem Video auch so schön gesagt: Pudding schmiert nicht

  • ja eigentlich ist dem so... der Motor muss raus.... das entscheide aber nicht ich sondern in dem Fall KTM ..... es kann auch eine wirtschaftliche Entscheidung werden.. Motor bleibt drin--Kunde jagt hoch--neuer Motor als Austausch weider rein---- am Ende weniger Std.-Lohnarbeit-- am Ende wirtschaftlicher.......

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