1290 Superduke R 3.0 Reifendrucksensor in neue Felge übernehmen

  • Hallo Zusammen,


    ich habe mir andere felgen für meine 1290 Superduke R 3.0 bestellt. Diese haben keine Reifendrucksensoren. Kann ich die von den alten Felgen einfach umbauen? Brauche ich da ein Reparaturkit? Ich finde leider nur Aftermarket Sensoren und Ventilkits von Schrader für die Modelle bis 2019. Wenn ich die Sensoren bei KTM bestelle kosten diese gleich wieder 200€. Ein bisschen unnötig wenn ich im anderen Felgensatz schon welche habe und es das Originalteil vom Hersteller (Schrader) für ca. 60€ zu kaufen gibt. Hat von euch jemand einen zweiten Felgensatz für seine Duke und wie habt ihr das gelöst?


    Besten Dank vorab!


    VG, Jerry.

  • kannst du einfach übernehmen (aber nicht vertauschen vorn - hinten) oder du kaufst dir neue, dann musst du aber erst das eine Rad umbauen - fahren, bis der neue angelernt ist - und erst dann den zweiten umbauen. Du brauchst die Sendoren nicht teuer bei KTM kaufen - es müssen nur Schrader 3142M sein

  • Chili Red

    Hat das Label alle hinzugefügt.
  • Hallo ,

    man braucht es wirklich nur aus der einen Felge herausschrauben und gesäubert in die andere Felge genauso hineinsetzen und mit 6 Nm anziehen und fertig .

  • Hallo Zusammen,

    vielen Dank für eure Antworten. Mein Reifenhändler meinte nur, er gebe keine Garantie auf Funktion, da das Ventil wohl am Sensor angeschraubt ist Er meinte, dass dafür eine Reparatursatz mit neuer Dichtung benötigt wird. Ist dem so? @gast999 laut Hersteller Schrader ist der 3142M nur für die 1290 2.0 bis 2019 geeignet? Für meine 3.0 finde ich keinen passenden.


    Danke für eure Hilfe!

  • moin, das Ventil ist nicht am sensor angeschraubt, sondern der Sendor mit einer Langmutter am Ventil. Da muss nichts ausgetauscht werden und ein "Reparatursatz" ist mir da auch nicht bekannt (was jetzt aber nix heissen muss).

    Habe diese Schraders auch an meinen Reifensätzen für die RR (also 3.0) - funktioniert.

  • Hallo ,

    bei unserer KTM 1290 GT Bj. 2017 , KTM 1290 SD-R (Gen3) Bj. 2020 sowie KTM 1390 SD-R EVO (Gen4) sind die Schrader 3142M verbaut und untereinander austauschbar !

    Von dem her betrachtet ist also die Aussage deines Reifenhändlers nicht ganz richtig .

    Bei dem benannten Reifendrucksensor kann man relativ problemlos die Batterie (2032 mit Lötfahnen und erweitertem Temperaturbereich) auswechseln , falls der Seneor nach ein paar Jahren nicht mehr funktionieren sollte .

    Nachdem ich zwei Felgen vom Pulvern zurück bekommen habe , habe ich die vorher eingebauten Schrader einfach wieder eingeschraubt ohne Rep.Satz oder anderer Dichtung !

    Das Gleiche gilt für die Schrader bei der GT von meiner Frau nach dem Batteriewechsel .

    Da die Felgen der neuen 1390 jetzt auf der 1290 laufen ist es auch austauschbar .

    Wie es sich bei deinem Moped verhält , kann ich Dir leider nicht sagen !

    Wenn ich mich nicht täuschen sollte , ist bei Dir ein gummierter Sensor verbaut - der dazu noch ausgegossen ist .

    Daher ist ein Batteriewechsel dort bei Weitem nicht so einfach .

    Bei meinem Neffen seiner KTM1190 Adventure war dem so .

    Dafür soll es laut ihm auch eine Rep.-Anleitung im Netz geben , wogegen er einen Neuen als Ersatz für 50-100,-€ im internet gekauft hatte .

    Wenn Du einen Bekannten mit neuerer KTM 690 Duke R hast , bei dem die neueren Schrader verbaut sind - so kannst Du ja ein Rad von ihm für eine max. 5 km-Runde einsetzen !

    Diese kleine Runde müßte ausreichen , damit der andere Sensor erkannt wird .

    Du kannst aber auch einfach ein Mail an KTM schreiben und fragen , ob die unterschiedlichen Schrader austauschbar sind .

    Die weit überhöhten KTM-Preise für die Sensoren würde ich jedenfalls in keinem Fall bezahlen !

    Gruß Kurt

  • Hallo Leute,


    vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

    Ich habe voriges Jahr eine SDR 3.0 beim Händler gebraucht gekauft. Damals wurde mir mitgeteilt, dass Sie kein TPMS System hat. Beim letzten Reifenwechsel im Mai wurde beim Reifenfuzzi festgestellt, dass sie die Sensoren an beiden Rädern verbaut hat. Dieser konnte auch mit einem Gerät die Funktionalität bzw. testen, ob sie ein Signal weitergeben - Ergebnis: positiv.


    Gestern war ich beim Freundlichen, worauf mir der Mechaniker mitgeteilt hat, dass die TPMS im System deaktiviert war und deshalb nicht im Dashboard aufgeschienen ist.

    Also hat er die Funktion wieder aufgespielt und gemeint nach ca. 30 Minuten sollte die Fehlermeldung inkl. gelben Dreieck weggehen.


    Leider ist auch nach mehreren Fahrten noch immer die Meldung: Reifendrucksensor v nicht erkannt, Reifendrucksensor h nicht erkannt und TPMS Fehler

    im Dashboard.


    Muss da vom Freundlichen noch zusätzlich etwas angelernt werden?


    LG Markus

  • das Steuergerät braucht die ID der Sensoren. Solange noch EIN sensor funktioniert, erkennt das Steuergerät den zweiten Sensor selbst. Sind aber beide aus dem System verschwunden, müssen sie angelernt werden, damit das Steuergerät weiß, welcher vorne und welcher hinten ist.

  • Nachdem die TPMS ja völlig deaktiviert war, könnte das die Sache sein. Der Mechaniker hat zwar gemeint, dass er das ganze wieder raufgespielt hat, ob er jedoch die Sensoren angelernt hat, kann ich nicht sagen.

    Zumindest bei Zündung an bei Reifendruck vorne --- und hinten --- ersichtlich gewesen.


    Ich weiß nicht, ob beim Anlernen gleich ohne Fahren der Reifendruck angezeigt wird.

  • bei bekannten Sensoren wird der Reifendruck nach wenigen Umdrehungen (Aufwecken des Sensors) angezeigt. Bei einem neuen Sensor dauert es ein paar km..


    Keine Ahnung, wie alt deine sensoren sind, aber es wäre natürlich auch möglich, dass die batterien inzwischen leer sind.

  • Genau das wurde ja getestet und positiv beschieden: beide Sensoren sind aktiv und senden Signale.


    Die Sensoren müssen im Steuergerät angelernt werden weil das Steuergerät wissen muß welcher Sensor für vorne und welcher für hinten sendet.


    (unterschiedlicher Reifendruck, Sie wissen schon)


    Wie oben beschrieben, wenn ein Sensor im Steuergerät aktiv hinterlegt ist dann erkennt es nach einigen Km den anderen (neuen) Sensor und bindet ihn folgerichtig ein.


    PS.

    Das Feature zu deaktivieren macht ja nur Sinn wenn man stets und ständig mit zu geringem Luftdruck unterwegs ist. (Was zugebenermaßen blöd ist, es sei denn man fährt ausschließlich auf der Renne)

    Auch das ist aber Quatsch weil der :grins: in der Lage sein sollte die Schwellwerte anzupassen.


    Ich habe schon erlebt das mir ein Reifendefekt angezeigt wurde bevor das zu spüren war. Während eines Kurventraining.

    Den Nagel gezogen, Punktion geflickt, aufgepumpt und weiter geht´s.

    Warum sollte man auf das verzichten? :nein:

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Hallo Kondos,


    genau deshalb wurden wahrscheinlich damals viele Dinge wie z.b. KTM my Ride, Reifendrucksensor deaktiviert. Mit dem Bike sind sie einmal bei einem Bergrennen in Österreich mitgefahren.

    Dazu wurde der Hobel auch entsprechend umgebaut.

  • Mit einem 2. Felgensatz z.B., Ist das nachvollziehbar.


    PS.

    "Ready to Race" wäre es wenn man die Schwellwerte selber im Dasbord adaptieren könnte. Dann könnte man auch ablesen ob die Slicks im passenden Temperatur / Luftdruckfenster bleiben...


    Aprilia kann das. :rolleyes:

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke: