Technik Talk mal anders: Eine (tauch)technische Frage!

  • Hallo tauchende :Kürbis: -Leutz,...


    ...ich bin auf der Suche nach einer empfehlenswerten Tauchmaske (für Brillenträger) + Schnorchel + Flossen! Heutzutage ist die Auswahl sehr groß, und man(n) weiß nicht ob die Angebote was taugen! Vielleicht kann jemand von Euch aus Erfahrungen sprechen und mir diesbezüglich mit Empfehlungen (wenn möglich mit LINK) weiterhelfen! Worauf sollte ich beim "Schnorcheln" und Tauchen bis max.20 Meter Tiefe achten, und was wird unbedingt benötigt?




    Ich bin für jeden Rat dankbar!


    Bade :Daumen hoch:

    Einmal editiert, zuletzt von Bade ()

  • wenn du nur schnorcheln wills, kann ich mir vorstellen das es funzt (Brille und Tauchermaske) solltest du einen Tauchschein machen, werden einige Probleme auf dich zukommen ! Übungen wie, Maske komplett abnehmen und wieder aufziehen oder tauchen ohne Brille (Maske) ! Sollest du es per Tauchschein machen würde ich dir eine Brille mit deiner Sehstärke vorschlagen ! Aber wie Sven schon gesagt hat .... anprobieren und bloß keine Kombis kaufen (Maske+Schnorchel+Flossen) ! Scubapro oder Mares ! Hatte von Mares Flossen die 10 Jahre gehalten haben und hab mir wieder welche von Mares gekauft ! Meine Maske iss auch von denen und ich hatte noch keine ungewollte Flutung !

    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont .

  • Mares ist natürlich auch :Daumen hoch: :sabber:


    Nachdem Du was von Schnorchel schreibst denke ich du machst kein Gerätetauchen?


    Wobei da sind 20 m schon sehr viel :respekt:


    Bedenke: :amen:


    Eine Maske (Brille) die bei 2 m Tiefe dicht ist wird pro Tiefenmeter dichter (Außendruck).

    Geht schon; ist der kleine Bruder von langweilig.


    Drosseln sind Vögel,


    sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei. :grins:


  • 20m ohne Flasche ... geht nur einmal !!!


    Stimmt .... Eine Maske (Brille) die bei 2 m Tiefe dicht ist wird pro Tiefenmeter dichter .........und bei 20m wird die Sehbrille und die Taucherbrille auf deiner Nase eins !!! :zwinker:

    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont .

  • Also ich rate dir von Taucherbrillen mit Sichtgläsern ab. Nimm stattdessen Kontaktlinsen damit bist du flexibler. Falls du doch mal vor hast mit dem Gerätetauchen anzufangen, machst du auch viel ohne Taucherbrille z.B dein Zeug auf dem Boot anziehen, oder eben an der Wasseroberfläche.


    Für die Taucherbrille ist wichtig:


    1. Dass die 2 Lamelen am Brillenrand und nicht nur eine hat
    2. Die Nase mit in der Brille ist. Zwecks Wasser ausblasen
    3. Das sie dir gut passt


    Am Besten testest du es im laden in dem du die Brille aufsetzt, die Brille festhälst und einatmest. Jetzt hörst du mit dem Atmen auf (kein luftzug mehr in der Nase). Die Brille sollte jetzt nicht runterfallen, dann passt sie und es wird auch kein Wasser reinlaufen.



    Achja: Die Brille wird nicht wesentlich dichter mit der Tiefe. Denn du muss auch in der Brille einen Druckausgleich machen und den Innendruck an den Aussendruck anpassen. Du würdest den Unterdruck in der Brille deutlich spüren.

  • Mein Tipp wäre, sich in einem sehr guten Tauchladen beraten zu lassen.
    Meistens sind das selbst erfahrene Taucher, die viele Produkte selbst ausprobiert haben.


    Im Idealfall werden sie dir nicht nur "etwas" verkaufen wollen, sondern empfehlen wirklich gute Produkte.
    Welcher Tauchladen in deiner Nähe einen wirklich guten Ruf hat, kann ich dir nicht sagen.
    Es besteht allerdings die Möglichkeit, mal in Tauchforen danach zu "räubern".



    - Bei der Maske würde ich darauf achten, dass der Körper aus Silikon ist. Ist länger weicher, stabil.


    - Eine 2-Fenster-Maske ist auch stabiler, eine 1-Fenster-Maske könnte evtl. eher knacken. Glas bruchfest getempert.


    - Nase natürlich nicht frei, sonst kann man nicht ausblasen.


    - Optional gibt es welche mit kleinen Seitenfenstern, gepaart mit hellem Silikonkörper ergibt es ein schöneres "Raumgefühl", eine bessere periphäre Sicht, damit man nicht einen beengenden "Tunnelblick" hat.


    - Auf geringes Gesamtvolumen achten, damit eingedrungenes Wasser mit weniger Atemluft ausgeblasen werden kann. Allerdings ist hier öfter ein Druckausgleich in der Maske herzustellen, ist aber minimal und geht später "in Fleisch und Blut" über.



    Schnorchel... eigentlich kann man nicht viel verkehrt machen.
    - Nicht zu lang, damit "Abgas" und Frischluft sich nicht zu sehr vermischen.
    - Ordentliche Beißwarzen am Mundstuck sollten vorhanden sein (keine Nur-Riffel-Flächen), sie verhindern das Rausrutschen aus dem Mund.
    - Oben offen! Keine "Verschlusskugel" o.ä. verwenden, die erschweren das Ausblasen von Wasser.


    Bei Gerätetauchern ist das Mitführen des Schnorchels aus Sicherheitserwägungen ein MUSS!



    Flossen... kommt drauf an, ob Ferse geschlossen (schnorcheln) oder Ferse offen (Gerätetaucher mit Anzug und Füßlingen).
    Man kann aber als Schnorchler auch "Geräteflossen" mit Füßlingen (mit Sohle) verwenden, wenn man am Tauchgebiet auf dem Weg ins Wasser über Felsen, Seeigel und anderen Schrott latschen muss... ;)


    - Bei geschlossenen natürlich auf die richtige Fußgröße achten, ist nicht einstellbar.


    - Bei offenen, dass die Füßlinge perfekt reinpassen und vorne nicht drücken oder "klappern".


    - Die Gesamtgröße und die Flexibilität der Flossen hängen vom Einsatzbereich ab.


    - Beim Schnorcheln langen kleinere, gut flexende locker aus.


    - Beim Gerätetauchen werden öfter mal größere Distanzen zu bewältigen sein, daher etwas größere (steifere) Flossen nahmen.



    Aber!!! Sie dürfen das eigene Leistungsvermögen nicht überstrapazieren.
    Ist ähnlich einer Gangschaltung beim Fahrrad, bei einem zu kleinen Gang strampelt man sich tot, kommt nicht voran.
    Bei einem zu hohen Gang fehlt die Kraft... und später die Luft, denn die großen Beinmuskeln verbrauchen viel Sauerstoff, schnell ist die Flasche leergenuckelt.


    Besorge dir ein Tauchbuch, das steht nicht nur was über das Gerätetauchen drin, sondern auch Wissenswertes über das Schnorcheln. Ist vielleicht nicht unwichtig, denn auch beim Schnorcheln sind einige Dinge zu beachten.


    Und bevor du abtauchst, prüfe dein Druckausgleichsvermögen.
    Im Zweifelsfall lasse dir von einem HNO-Doc deine Ohren und deine Eustachische Röhren begucken.
    Für einen Gerätetauchschein ist eine komplette Tauchtauglichkeits-Untersuchung sowieso Pflicht.


    Viiiel Fun!!! Wo soll`s hingehen?