ÖL Frage

  • Wenn es dann doch etwas wissenschaftlicher sein soll, als eine normale erklärung, aus welchem Grundstoff auch Synthetiköle bestehen, so kann man das bei
    http://de.wikipedia.org/wiki/Synthetisches_%C3%96l


    nachlesen.



    Die meisten Schmierstoffe (s. a. Schmieröl) sind heute Mineralöle, also Mischungen aus Fraktionen von destilliertem Rohöl.


    Weitere Bestandteile synthetischer Öle werden durch chemische Synthese aus kleineren Molekülen hergestellt, ............

  • Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass mineralische, wie auch synthetische Öle aus dem Grundstoff Rohöl hergestellt werden, dass aber synthetische Öle keine "gepimpten" Mineralöle sind. Allenfalls bei teilsynthetischen Ölen werden Mineralölen Ester und/oder synthetische Additive beigefügt. So verstehe ich das jedenfalls, nachdem was ich gelesen habe.


    Hier ist auch noch eine FAQ: http://www.elfmoto.de/lub/luba…257523006062FC&L=1&#EC282

  • Zitat

    dass aber synthetische Öle keine "gepimpten" Mineralöle sind. Allenfalls bei teilsynthetischen Ölen werden Mineralölen Ester und/oder synthetische Additive beigefügt.


    Das ist ein Irrglaube.


    Additive sind bei allen Ölen dabei - auch bei vollsythetischen.
    Ester sind sehr gut & teuer und damit so gut wie nicht beigemengt, bzw nur in "homöophatischen" Mengen sodas man das grade noch auf die Dose schreiben darf...
    Es gibt übrigens über 8000 Esther-Arten und nur eine Handvoll davon ist für Motoröle tauglich.
    Esther haben aber auch Nachteile, teils gravierende - Dichtungen mögen "eher" keine Esther...


    Bei synthetischen (ohne "voll" vorne drann) gibts einen riesen Graubereich. Das ist quasi ein Freibrief für fast alles.
    In Deutschland (und nur in Deutschland) ist die Begriffsdefinition "Vollsynthetisch" geschützt.


    Teilsynthetisch, HC-Synthese-Öle, Synthetisch"was weis ich noch alles - oder auch gar nichts sonst" dürfen auch Schnittmengen an mineralischem Öl enthalten.
    Die Schnittmenge (an HC-Öl) kann auch seehr klein sein...


    Der Wirtschaftlichkeit halber wird das billigste Grundöl genommen und solange "gedopt" bis die gewünschte Eigenschaft erreicht wird.
    Je nach Art und Menge des "Dopingmittels" verbraucht sich das mehr oder weniger schnell.


    Mineralisches Öl zB enthälte ine gewisse Menge an sog. VI-Improver.
    Die braucht man um aus dem mineralischen Grundöl (mineralisches Grundöl ist grundsätzlich ein Einbereichsöl - egal was die Herren vom Marketing plärren) eine Mehrbereichsfähigkeit zu verleihen.
    Die VI-Impover (Viskosität-verb.) werden aber mit der Zeit vom Motorradgetriebe "zermahlen" weil die nicht ausreichend scherstabil sind.


    Die Hochtemperaturfähigkeit nimmt also mit der Zeit ab.
    Genau das braucht aber ein "vergleichsweise" hoch belasteter Motorradmotor am oberen Kolbenring.

  • Mir alles egal... :grins:


    Ich fahre Motul V300 15W50 und basta... :lautlach:

    Gruß, Vite