Beiträge von MadHuf

    oh mann, wat en Pfosten:motzki:

    Ich habe früher für einen OEM Wasserpumpen entwickelt.

    Später war ich dann direkt bei einem OEM und der Kühlsystemheini saß 10m von mir weg.


    "Die blaue" sollte man alle 4 Jahre tauschen.

    Es ist aber besser die sogar ewig drinnen zu lassen als mit dem falschen Mittel zu mischen.

    Die Silikate sind nicht das Problem, sondern das Aluminium-Hydroxid. Das ist der Schmontz was die feinen Kanäle zusetzt bzw. der ehemalige Inhalt der Gammellöcher im Alu.

    Im ganzen Wasser kann nicht so viel Kalk drinnen sein wie in dem Stutzen vorgegaukelt wird.

    Ein höherer Siedtemperatur ist genau das was man nicht haben will, weil genau das die Wärmeübertragung von Kopf auf s Wasser reduziert, wegen dem verzögertem Blasensieden. Der Motor läuft nicht kühler, sondern heisser.

    Kein destilliertes Wasser verwenden, sondern wenn man es unbedingt will: abkochen, sonst nix.

    Dann ist der Kalk weg/ausgefällt und die restlichen Ionen schaden überhaupt gar nicht.

    Das alles hab ich mir anfangs auch gedacht!

    Hab zwei Jahre nach Ursachen geforscht und erst ein radikaler Schlechtweg-Bremstest mit ABS auf aus hat es hervorgebracht.

    Das ABS macht auch auf wenn das HR neigt kontakverlustig zu werden. Das passiert bei SMs sehr schnell wegen der weichen Federung.


    Aber gut, such Du nur weiter, wenn Du zu einer anderen Lösung kommst nenne sie hier.


    Übrigens glaube ich nicht das KTM das ABS ordentlich parametrisiert...

    ... eher ziemlich konservativ wie ich es schon mal aus der Fachpresse von Offizieller Stelle vernommen habe.


    Kannst Du das ABS wie beschrieben "provozieren"?

    Weity, kucke mal in Deinen Zulassungsschein.

    Da steht das Gewicht das alle Hersteller verheimlichen wollen - mit allen Betriebstoffen.

    hm, kann ich da nicht so genau sagen, wegen ein paar Eigenheiten - näheres per PN

    Halbwegs mittig ist der Schwerpunkt was mich doch erstaunte, mit Fahrer dann allerdings deutlich hecklastig - lehnt man sich vor ist es nur mehr hecklastig.

    So wie man es halt vom österreichischen Enduroproduzenten seit Jahrzehnten her kennt...


    Kannst allerdings nicht auf die 3er-Duke übertragen, wegen der völlig anderen Sitz-/Fußrastenposition.

    Juchu, ich bin nicht alleine!

    Auf einer Duke 4R aus 2014 allerdings.


    Das hat mit der Feder-/Dämpfungsabstimmung zu tun wie ich bisher feststellte:

    Auf welliger Fahrbahn schnell und stark gebremst läßt das VR "pumpen" und das ABS macht die Bremse auf.

    An der selben Stelle mit deaktiviertem ABS fängt der Reifen periodisch im Takt mit der Gabelschwingung lauter kleine Quitscherl zu machen, bremst aber viel besser.


    --> Zugstufe aufmachen damit das Rad schneller ausfedern kann und mehr Bodenkontakt hat.

    Wird besser aber vmtl. nicht gut.


    Oder Du bremst einfach immer 50m früher und legst die Mühle mit sanft ansteigendem Bremsdruck ebenso sanft in die Gabelprogression rein.

    Oder einfach nur mehr bei topfebener Fahrbahn schnell/stark bremsen.

    Das geht halt leider nur bedingt.


    Ich kann das ABS beim Mitrollen im Stadtverkehr "provozieren": schlagartig in die Eisen gehen und wenn die Gabel ein Stück einfedert gleich wieder auslassen. Nach dem ausfedern gleich wieder zupacken, wiederholen - im Sekundentakt oder kürzer. Man muss dabei gar nicht mal stark bremsen um ABS aus de Fassung zu kriegen.


    Ein Update des Steuergerätes war nicht möglich da bereits der Letztstand drauf war/ist.

    Das Trockengewicht kannst mal ganz gepflegt in der Pfeife rauchen!
    Bei der Honda CBR 600 RR kommen da 25kg dazu bis alles voll ist.



    "Geeicht" bedeutet bloß das das Teil so genau geht wie gewollt.

    Wenn ziemlich ungenau gewollt ist dann geht die ziemlich ungenau.

    Und nacheichen bedeutet meistens: ein wenig ungenauer als gewollt ist noch okay.

    Diese großen Waagen wiegen nur große Gewichte relativ genau.

    Und zwar relativ, also in Bezug zum großen Gewicht...

    So ein leichtes Möppi kommt da eher verkehrt heraus.

    Der Zulassungsschein ist ziemlich genau, solange man nicht am Möppi rumfingert.


    Personenwaagen haben im Beipackzettel gerne +/-800g stehen, da kann sich schon was zusammenkummulieren...

    Alter Falter nochmal!

    Gehts Euch noch gut?

    Industriell "verzinkte" Schrauben schaffen 50-72h Salzsprühtest, ab dann kommt Grundmaterialkorrosion in Form von "Rotrost" zum Vorschein.

    "Rotrost" ist das Eisen was rostig wird, vorher ist es "Weissrost", also das Zink was sich opfert.


    Industrielle Zinklammellenbeschichtung schaffte schon vor 25 Jahren locker 320/480h Salsprühtest und heute ist sogar 720h als Industriestandard etabliert bei den OEMs. Man schielt bereits auf >900h.


    KTM verwendet heute meist 10.9er-Schrauben (schreibt es aber kaum drauf weil kein Platz auf den gewichtsoptimierten Schraubenköpfen ist) und da wäre eine Verzinkung schon fast grob fahrlässig wegen des Risikos der Wasserstoffversprödung.

    Den Wasserstoff kann man mit einer Wärmebehandlung austreiben aus dem Kristallgitter, ich glaube 4h Lagern bei 450°C oder so. Logischerweise kostet das Geld, aber dafür kann man gefahrlos einen ca. 10x schlechteren Korrosionsschutz aufbringen.


    Leute, werdet erwachsen!



    Nix ist falsch was ich geschrieben habe.

    Und Willi, wenn Du auf der Lennezink-HP gekuckt hättest würdste das auch erkannt haben (können).

    "Normaler" Zinkspray ist tatsächlich Rotz, so wie von Dir beschrieben.

    Er haftet schlecht und jede einzelne Zinklamelle wirkt nur für sich weil keine elektrisch leitende Verbindung untereinander besteht.

    Genau da setzt das Lennezink-Zeugs an.

    Hab ich seit 4 Jahren am Unterboden meiner bald 20-jährigen Karre...


    Die meisten jungfräulichen Schrauben werden vorzeitig rostig weil man mit rostigem Werzeug daran rumnuckelt.

    Bzw. mit Werkzeug wo alter Rost anhaftet.

    Den drückt man dann an den lasttragenden Kanten durch die Beschichtung durch, bzw reduziert die Schichtdicke.

    Ich würde mir keine "verzinkte" Schraube ans Mopped schnallen.

    Stichwort Wasserstoffversprödung...

    Du scheinst mir weniger vom Fach zu sein als ich, denn dann wüsstest Du dass die bei OEMs obligatorische Zinklammellenbeschichtung einen etwa 10x so guten Korrosionsschutz bietet wie eine gewöhnliche Verzinkung die bloß 50-70h Salzsprühtest besteht.

    Das steht tatsächlich 400cm³ drinnen, was total falsch ist.

    Es ist schon zu lange her als dass ich mich noch genau daran erinnere, aber es könnten 577cm³ gewesen sein, ohne Gewähr allerdings.


    Die Messbedingungen für die Gabelöle sind nicht genormt, ein 5er Öl kann bei einem anderen Hersteller schon was anderes bedeuten.


    Schütte den halben Liter rein ins Rohr und taste Dich mit dem 7,5er von unten an die Luftkammerlänge heran.

    keine Sorge ORB, da steh ich "kleine Prinzessin auf der Erbse" schon in Kontakt mit Ihm.

    Fahrwerk ist immer auch eine Gefühls- und Erwartungssache, das funktioniert nicht immer gleich beim ersten mal.


    Beim heutigen Gespräch kam auf dass ich wohl einen Begriff falsch gedeutet/verwendet habe, was den Optifix in die Irre führte, ich korrigiere die Begriffe oben.


    Negativfederweg = Einfedern durch die Eigenmasse des Fahrzeuges

    stat. Durchhang = Einfederweg durch die Fahrzeug- & Körpermasse (da muss ich noch eine geeignete Lösung finden um das ohne Fremdhilfe messen zu können)

    dyn. Durchhang = jene Lage im Federweg die sich während der Fahrt einstellt


    Nun aber zu den Fahrtests:

    Die Erhöhung auf 15mm neg. Federweg hat die Nervosität beseitigt.

    Ich dachte dran ev. auf 20mm zu erhöhen (lt. Handbuch 20-25mm)

    Haslacher meinte ich solle dabei bleiben weil zuviel das Fahrverhalten schwammiger machen könnte.

    Also habe ich die Zugstufe um 4 Klicks geschlossen und sichergestellt dass ich weit genug weg bin von den Anschlägen (sonst wirds bockig bzw. schwammig).

    Fährt sich auch gut. Es war aber sehr warm (>30°C) und ich möchte morgen Vormittags bei erträglicheren Temperaturen nochmals querchecken.


    Was ich definitiv sagen kann:

    Wer kein Fliegengewicht (unter/knapp um 70kg) ist vergeudet einiges an Fahrspaß durch die zu weiche Serienfeder.

    Eigentlich gedachte ich die Möhre abzustoßen weil keine so rechte Fahrfreude aufkommen mochte.

    Aber jetzt weiß ich das wir zwei warm miteinander werden können.


    Der Gabel das Stuckern beim harten Bremsen auszutreiben wird aber alles andere als leicht werden.


    Es lohnt sich übrigens die Feder tatsächlich nachmessen zu lassen.

    Sowohl die Länge als auch die tatsächliche Federrate können mitunter bedeutend vom Papierwert abweichen.

    (meine 87er ist 2mm zu kurz, und vgl. die 87 zu den aufgedruckten 85N/mm).

    Es ist Netto kein Gewinn wenn man beispielsweise eine "harte" 75er gegen eine "weiche" 80er tauscht.