Beiträge von MadHuf

    jop - ist so.

    Die Beläge sind mit einer Feder vorgespannt damit sie nicht klappern/quitschen während der Fahrt.

    Da muss man drücken bis der murks freigängig wird.

    Darum bleibt bei mir der Bremssattel immer drinnen - ich drücke nur die Beläge auseinander damit ich nachher ausreichend Spiel habe um das Rad mit der Bremsscheibe wieder einzufädeln.

    Also ich finde sie von vorne nicht fett.

    Gut, dass die hinten nur 5,5"-Felgen haben - passt schön ein 180/60er rein (Front kann man locker um 4mm heben).

    Ölwechselintervalle 15Mm bzw. nur alle 2 Jahre sind auch toll.

    Ich kann mich noch an einen Artikel im Reitwagen erinnern (als er noch wirklich das war wofür er zuletzt gestanden hat) da wurde am Prüfstand festgestellt, dass die 95er-Plörre mehr Leistung bringt als der 98er. Das lag am MTBE-Zusatz des 95ers der molekular gebundenen Sauerstoff mit in die Verbrennung einbrachte.


    Jo, AVGAS hat Blei drinnen wegen der Klopffestigkeit - und sonst nichts. Die Dämpfung der Ventile im Ventilsitz war ein netter Nebeneffekt. Haben die Deutschen erfunden weil sie gesehen haben dass mit der 80-ROZ-Plörre im Luftkampf der 40er kein Stich mehr zu machen ist. Ältere Autos brauchen deswegen auch keinen Bleiersatz - es muss nichts ersetzt werden was noch nicht existierte...

    Zu Beginn wurde 1g Blei pro Liter beigesetzt, was dann aber schnell zu Ablagerungen geführt hat. Den Zusatz hat man dann schnell auf die Hälfte reduziert und mittlerweile sind nur noch 350mg pro Liter drinnen - wenn ich mich recht erinneren.


    Zwei Ex-Arbeitskollegen arbeiten übrigens in der Flugmotorenentwicklung von Rotax..

    16:38 auf meiner 2er-Duke hat man sehr deutlich am Verschleiß des Kettenblattes gesehen.


    Bin bei der 690er aus diesem Grund nach Wechsel der Originalkette (40Mm mit Teflonspray), hinten aber ein Stealth) vorne auf 17 gegangen und hinten äquivalent größer um etwa 2,5% länger zu übersetzen und per verlängerter Kette das Rad weitestmöglich nach hinten zu bringen.

    Fährt sich gut!

    Was ich vergessen habe: "Kotflügel" muss auch neu/anders, da der rechte Gabelfuß eine andere Aufnahme hat. Zumindest eine andere als an der 690er.

    Und die SMCR hat die 43er-Gabelfüße auf 48 aufgebohrt - hab nicht schlecht gestaunt als ich das gesehen habe (würde ich mir nicht trauen).

    Das kann ein Dealbreaker sein auf der GasGas...

    Ich habe schon von einigen Motorrädern Maße abgenommen und deshalb zum Schluss gekommen dass es bei KTM relativ einfach ist.

    Weil ich aber unbedingt auch eine steifere Gabel haben will (57 oder 60 an der unteren Gabelbrücke) ist das nicht einfach umzusetzen und es blieb beim Versuch.

    Jetzt ist meine Mühle inne Fritten genauso wie meine beiden Beine.

    Mal sehen wie es weitergeht.

    Alter Falter, es kann so einfach sein:

    rechten Gabelfuß einer 1190/1290er besorgen (Adventure "R" funktioniert nicht!)

    rechten Bremssattel besorgen

    zweite 320er besorgen

    Bremsleitung vom ABS-Modul zum zweiten Sattel ausmessen & anfertigen lassen

    Perfektionisten tun dann noch die Bremspumpe einer 1190/1290 drann.

    Alles anbauen und bei der ersten Bremsung über den Lenker absteigen weils so arg bremst.


    Duke 690-Fahrer machen das halt mit den Komponenten der 790er (300mm) oder 890 (320).

    Die Kosten und der Zugang zu Material ist aber das Hauptproblem des gemeinen Bürgers solche Umbauten umzusetzen.

    KTM macht es einem das vergleichsweise einfach. Aber unter 300mm geht da halt nicht wirklich.

    280 wären mir eh blieber, aber woher nehme ich die Bresscheibe und -Zange?


    Magura anfangs/mitte der 2000er hatte da die Type 770 am Start: 270er Bremsscheiben 3mm dünn und dazu passende Sättel, alles so federgewichtig wie möglich und doch schwerer wie eine Einzelscheibe.

    Gut, die wurde auch bis zum Erbechen gepimpt, (6mm dick, sporadisch sogar innenbelüftet).


    Was mich am Meisten interessiert ist folgendes:

    Umwieviel verbessert sich das Ansprechverhalten/Dämpfverhalten der Gabel wenn intern keine Bremstorsionsmomente ausgeglichen werden müssen?

    Genau da sehe ich extreme Deifizite bei einer serienmäßigen 690 Duke-4R.

    Letztes Kommentar bezog sich auf die 690 Duke R, auch meinerseits.

    Die hat an der unteren Gabelbrücke einen Außenrohrdurchmesser von 54mm.


    Das angemerkte Verwinden habe ich persönlich festgestellt an einer Duke 2 mit heftigstem Fahrwerksumbau.

    Die hatte original auch 54mm und nach meinem Umbau aber 57mm. Wegen dem Tachoantrieb musste ich die Bremsscheibe umbauen und hab nicht schlecht gestaunt das da abgeht bezüglich Verwindung als ich das Erste mal ordentlich reingelangt habe in die vordere Bremse.

    Da sich der E-Modul von Alu über all die Jahre nicht geändert hat muss das Verhalten übertragbar sein.


    Im direkten Vergleich damals meiner versteiften Gabel zu einer 2007er-SM mit 48er-Gabel kam mir letztere erheblich verwindungssteifer vor.

    Aus dem Titel heraus würde ich also eine 48er nicht auf Doppelscheibe umbauen.

    Sämigere Bremswirkung gibt es aber mit kleinen Bremscheiben wo dann die Reibgeschwindigkeit an den Belägen niedriger ist.


    Gabelfüße kann man einfach umbauen (sind aber eingeklebt und teilweise mit einer Wurmschraube gesichert).

    Duke 790-Gabelfüße sind für 300er-Scheiben gemacht.

    Die Gabellänge wird sich kaum ändern, da die Schrauben für die innenliegende Cartridge gleich lang sind - man sieht also einfach mehr Innenrohr mit den neuen Füßen und zwar ziemlich genau 2cm wenn ich meine Aufzeichnungen richtig im Kopf habe.