Öl aus kleiner Schraube am unteren Getriebegehäuse (SMC 690 - 2008)

  • Hallo Forengemeinde.


    Hatte in letzter Zeit immer kleine Öltröpfchen unter dem Motorrad- habe alles abgesucht und dann die Ursache gefunden. Es kam aus einer Schraube am unteren Getriebegehäuse (siehe Foto). Habe diese etwas gelöst und leicht stärker angezogen, dann war es wieder dicht.


    Meine Frage ist nun: Was ist das für eine Schraube? Sieht für mich aus wie eine Ablassschraube für irgendetwas. Könnte eventuell ein Überdruck durch irgendetwas entstanden sein?


    Vielen Dank und viele Grüße!!


    Fährst'e quer, siehst'e mehr !!

  • Hallo Soulflyer,


    das sieht für mich stark nach einer Verschlussschraube aus, welche dort montiert wurde weil an dieser Stelle im Motorgehäuse eine Bearbeitung statt gefunden hat, welche sonst nicht machbar gewesen wäre.


    Also Loch ins Gehäuse, Bearbeitung durchführen und Loch wieder schließen. In diesem Fall offensichtlich mit einer Schraube. andere Hersteller benutzen z.B. verpresste Kugeln.


    Dafür spricht auch, das in den Spare Parts eine solche Schraube nicht zu finden ist, also offensichtlich Teil des Motorgehäuses ist.


    Grüße.

  • Achso ok. Danke für die Antworten!
    Also irgend eine Art "Wartungsbohrung" wenn ich recht verstehe. Mich wundert nur, dass das Dank von heute auf morgen leicht undicht wurde (eventuell durch die Vibrationen).

    Fährst'e quer, siehst'e mehr !!

  • Zum OffTopic: Ja :grins: . Ist ein SR50 im KTM Design -> hatte ich so von nem anderen KTM Fan gekauft und ein bisschen aufgemöbelt! Hier mal ein Foto:




    Zurück zum Thema:


    Ok. Also ist die Schraube für mich quasi ohne Funktion. Kurz noch angemerkt- wie kann die Schraube eurer Meinung nach einfach mal so undicht werden? Vibration? Temperaturunterschiede? Eventuell auch der Ständer (Motorrad hängt immer an einem Ständer von ConStands der am Rahmen befestigt wird- quasi ist das ganze Gewicht auf dem unteren Rahmen)?

    Fährst'e quer, siehst'e mehr !!

  • Ich würde erstmal versuchen, die Schraube MIT GEFÜHL nachzuziehen.
    (Nein, nicht den 1/2"-Nussensatz mit vollem Körpereinsatz verwenden,
    sonst wird das wirklich ganz richtig extrem teuer! :grins: )


    Nur wenn das nichts fruchtet,
    wird das Motorrad mit fast leerem Tank nach links auf eine alte Matratze gelegt,
    die ominöse Verschlussschraube rausgedreht
    (gucken, ob da vielleicht eine Feder und ein Kugerl dahinter sind),
    deren und das Gewinde der Bohrung mit Bremsenreiniger einigermaßen entfettet
    und die Schraube mit Silkondichtmittel (ich nehm immer Hylomar), ähnlichem
    oder einem üppig aufgetragenen mittelfesten Schraubensicherungsmittel (Loctite 243)
    wieder GEFÜHLVOLL reingedreht.
    Moped aufstellen und über Nacht stehen lassen, fertig.
    (Dauert in etwa so lange wie das Schreiben eines Beitrages.)

    Grüße von Babsi

    Beratung und Vertrieb Fa. Myjet "Highscore"