Beiträge von clown10

    Die sollte doch schon Ende 24 oder Anfang 25 auf den Markt kommen. Ist doch logisch dass da schon Teile produziert waren. Grade so günstige Kunstoffteile werden in einem Rutsch in Masse hergestellt. Die Menge wird über die prognostizierten Verkaufszahlen berechnet. Und der Hersteller der Teile macht das auch nur, wenn eine entsprechende Mindestabnahmemenge zugesagt wird. Das teuerste hierbei ist schliesslich das Tooling. Die Materialkosten sind da Peanuts.

    Schon interessant.
    350 bis 500 Euro für ne 1000er Inspektion finden hier scheinbar die meisten vollkommen ok. Dieses Teil ist aber zu teuer.

    So ne Inspektion dauert etwa 1,5 Stunden.

    Wenn man das umrechnet, wäre der Stundenlohn bei 350 Euro für ne Inspektion bei 233 Euro. Das heisst, bei gleichem Stundenlohn dürfte die Herstellung von dem Teil (Material vernachlässige ich mal) grade mal 14 Minuten dauern.

    Dafür muss das Unterteil CNC gefräst werden, dann gebohrt, Gewinde geschnitten und eloxiert. Das Oberteil wird entweder gestanzt oder mit Laser/Wasserstrahl geschnitten, gebohrt, gesenkt, gekantet und das Logo aufgedruckt.

    Also im Vergleich finde ich das dann billig.

    Ja, hab ich. Ich hab als ich jung war selber mal in einer Motorradwerkstatt gearbeitet, um mir mein Studium zu finanzieren.
    Da bestand dieses Problem auch schon.

    Allerdings nicht bei uns. Mein Chef hatte einfach im Winter die Stundensätze gesenkt, und einen kostenlosen Bring und Abholservice angeboten. Da fuhren an zwei Tagen Studenten mit Transits durch die Gegend und haben die Motorräder geholt und gebracht. Die Kunden haben sich drum gerissen. Ist doch auch klar. Wer will nicht ein paar Euro sparen, und zusätzlich noch sein Moped nicht in der Hochsaison zum Fahren in die Werkstatt geben müssen. Das war super effizient.

    Wenn Du dich mit Betriebswirtschaft auskennen würdest, hättest du erkannt, dass ich genau diese zusätzliche Kosten die du anführst ja mit den Fixkosten benannt habe. Wie gesagt, wenn diese Fixkosten so hoch sind, dann ist das ein grundlegendes Problem.

    Betriebswirtschaftlich trennt man auch die Bereiche in solch einem Unternehmen. Der Neufahrzeugverkauf wird separat behandelt, die Werkstatt, der Ersatzteilverkauf. Anteilig gehen da die Löhne der Mitarbeiter ein die für alle Bereiche arbeiten, wie z.B. Buchhaltung usw (was allerdings bei so einem Laden recht überschaubar ist).., dann werden die entsprechenden Flächen anteilsmässig zugeordnet usw...

    Wenn jetzt jemand sagt, die Werkstatt muss ja auch den Teileverkauf tragen, ist kein guter Geschäftsmann. Der Teileverkauf sollte sich selber tragen. Sonst ist es eine Quersubventionierung.

    Und wenn eine Werkstatt nur auf 70% abrechenbare Zeit kommt, dann ist sie äusserst schlecht gemanaged. Vor allem wenn man bedenkt, wie die immer rumjammern, dass sie so ausgelastet sind und keine Termine freihaben.
    Bei meiner Rechnung oben würden selbst bei einer Stundenabrechnungsquote von nur 50% noch 126 Euro pro Stunde für die anteiligen Fixkosten übrig bleiben.
    Das Problem ist doch klar ersichtlich. Die Fixkosten übers Jahr sind bei den Händlern einfach zu hoch. Das so ein Laden nicht unbedingt eine Goldgrube ist, ist klar. Sonst würden die ja wie die Pilze aus dem Boden schiessen. Tatsächlich machen aber immer mehr zu. Also ein strukturelles Problem.

    Nur sehe ich als Konsument nicht wirklich ein, warum ich mit Mondpreisen solche Missstände unterstützen soll. Solange wir das bezahlen, machen die einfach weiter so.

    Nun ja, der durchschnittliche Stundenlohn liegt für einen Motorradmechaniker in Deutschland bei etwa 17 Euro die Stunde (Verschiedene Quellen, Kununuu, Arbeitsagentur,...). Darauf muss der Arbeitgeber noch ca 20% an Arbeitsnebenkosten packen. Sind wir bei 20,40...sagen wir mal 21 Euro.

    Wenn jetzt wie oben in Mannheim oder Kaiserslautern 200 Euro pro Stunde verlangt werden, sind das für den Händler nach Abzug der MwSt 168 Euro pro Stunde.

    168 - 21 = 147 Euro


    Wenn der Händler soviel Marge braucht um seine restlichen Fixkosten mit einem vertretbaren Gewinn zu decken dann ist da ein grundlegenes Problem. Dazu kommt noch, dass in den meisten Werkstätten praktisch die Hälfte aller "Mechaniker" Lehrlinge oder Ungelernte sind. Berechnet werden die aber genauso.

    Gibt es von KTM nicht auch eine Richtzeit für die verschiedenen Arbeiten. Bzw Inspektionen.

    Wenn der Mechaniker mehr Zeit benötigt weil irgendetwas kaputt war kann er das ja begründen ansonsten wäre die Frage wieso mehr Zeit benötigt wird.

    Es sind diese 1h18 min wie BenHH schreibt. Es gibt eine Servicetabelle von KTM wo für jedes Modell genau drin steht, wie lange welche Inspektion dauern soll. Wenn bei einem 1000 km alten Bike was kaputt ist, dann sollte das auf Garantie gehen, und nicht extra berechnet werden.

    AndyNR
    Na, das stimmt schon so, wie SMG1290SAS es schreibt. Du sagst ja selber, dass das maximale Drehmoment bei der SD bei 8000 U/min liegt. eBuddy schrieb aber er würde seine ständig mit 10-14000 drehen....mal davon abgesehen dass diese Beauptung wirklich vorpubertär ist, da die SD eigentlich bei 10000 Schluss macht, wäre alles darüber einfach nur dämlich, da dann die Leistung rapide sinkt. Von der Haltbarkeit will ich gar nicht reden.

    Es kann aber natürlich auch sein dass man ihm ne frisierte Simson angedreht hat, mit nem Superduke Aufkleber auf dem Tank. Da kann das natürlich hinkommen mit der Drehzahl. Ich würd an seiner Stelle mal aufs Typenschild schauen, was da so draufsteht....

    Ich halte die Rechnung auch für stark überhöht. Die 1000er Inspektion ist praktisch nur ne Durchsicht ob alles fest ist, mit nem Ölwechsel. Dafür braucht noch nichtmal ein Lehrling 3,5 Stunden. 1 Stunde ist realistisch. Und das ganz in Ruhe. Dazu kommt dann das Öl und Kleinkram. Frechheit ist auch dass das Fehlerauslesen extra berechnet wird. Das gehört zu der Inspektion dazu und ist kein extra Posten. Von den Flüssigkeiten wollen wir gar nicht reden

    2 Jahre alt also gehören die Flüssigkeiten dazu. Ob das jetzt die erste ist oder nicht spielt keine Rolle das schreibt KTM so vor.

    Grundsätzlich ist das richtig.
    Das gilt aber nicht bei einem Fahrzeug, welches als neu (oder nicht bewegte Tageszulassung) verkauft wird. Da muss der Händler vor Übergabe sicherstellen, dass die Flüssigkeiten in Ordnung sind. Und noch entsprechend lange halten. Und nicht nur 1000 km (zumindest wenn man dafür keine 2 Jahre braucht)

    In der Rechnung steht altersbedingt.

    Fahrzeug ist von 10/24

    Ah, ok, dann ist das so wie es bei mir war.
    Meine war von 23, gekauft hatte ich sie Anfang 25. Bei der Erstinspektion wurde dann auch die Bremsflüssigkeit gewechselt.

    Im Wartungsplan ist dieser Wechsel nicht vorgesehen. Allerdings schliesst der Mechaniker bei einer Inspektion das Fahrzeug an einen Computer an, und KTM sagt dann was alles gemacht werden muss. Und wenn da steht dass die Bremsflüssigkeit gewechselt werden soll, dann machen die das halt.

    Was aber nicht bedeutet dass das in Ordnung ist. Als ich meine Anfang 25 gekauft hatte, war ich 4 Wochen später (und das auch erst weil plötzlich vorher kein Termin mehr frei war, trotz Absprache,) zur 1000 km Inspektion. Was bedeuten würde, dass die Bremsflüssigkeit innerhalb dieser 4 Wochen so gealtert wäre, dass sie nicht mehr verkehrsicher wäre. Darauf habe ich den Händler dann angesprochen. Er meinte daraufhin nur, dass ihnen das von KTM so vorgegeben wird.
    Auf meine Bemerkung, dass wenn dies der Fall wäre, mir der Händler ja wissentlich ein Motorrad mit nicht verkehrssicherer Bremsflüssigkeit übergeben hätte, wurde er still, da er wohl realisiert hatte, dass er dagegen nicht argumentieren kann. Ich hab das auch nicht bezahlt.
    Abgesehen davon finde ich das eine Unverschämtheit und grenzt schon an Betrug. Von dem Vertrauensverlust zum Händler gar nicht zu reden.
    Mein besagter (ehemaliger) Händler macht das aber immer noch so, wie sich hier im Forum vor nicht all zu langer Zeit bei einem anderen User gezeigt hat.

    Warum wurde Kupplung und Bremsflüssigkeit gewechselt? Soweit mir bekannt ist, steht das nicht im Wartungsplan. Von der technischen Notwendigkeit ganz abgesehen. Würde ich reklamieren und das Geld dafür zurückfordern, wenn es da keine nachvollziehbaren Gründe für gibt. Mein alter Händler hat das auch versucht. Diese Flüssigkeit hält mindestens 2 Jahre. Somit besteht bei einem Neufahrzeug kein Grund zum Wechsel.

    Warum? Ich finde die Proportionen stimmig.


    Von meiner gestrigen Ausfahrt:

    20260409_114138.jpg

    Ich denke ihm geht es nicht um die Proportionen. Der Tank ist im Bereich wo die Beine anliegen schon etwas breit. Ist mir auch eher negativ aufgefallen, als ich mir meine 1290er gekauft habe. Grade wenn man mal etwas im Stehen fährt und nach vorne geht, merkt man das, insbesondere, weil er auch noch ziemlich rutschig ist und dadurch eine saubere Klemmung zwischen den Beinen schwerer wird. Auf der Strasse ist es weniger ein Problem. Wobei es auch dort auffällt, wenn man von einem Moped mit einer schlankeren Taille kommt.

    Klingelt die da nicht, wenn du so fährst?

    Ahh, jetzt versteh ich. Ich muss mal runterschalten. Hat mir keiner gesagt. Also das nächste mal die RdGA nur im ersten Gang. Das wird dann der Klingeltest😉😁