Beiträge von Bernie_J

    Nein Tech7 ist kein wirklicher Crossstiefel das ist so ein Mittelding. Wenn du denn vergleichst mit einem Tech 10, SG12 oder Sidi Crossfire wirst du sofort sehen wie weich der Stiefel eigentlich ist. Er ist ein akzeptabler Kompromiss aber bei weitem nicht so sicher.

    So so. Ein Mittelding. Zwischen was denn? Nem Crossstiefel und nem Nichtcrossstiefel oder was?

    Der Tech7 ist ein ernstzunehmender Crossstiefel. Nur weil er erwiesenermaßen äußerst bequem ist, ist er nicht unsicher. Damit kurven schon fast Generationen über die MX Tracks dieser Welt ohne reihenweise im Krankenhaus zu landen.


    Ich bin alles mögliche gefahren. SG12, Tech8, Leatt 7.5 und 5.5, irgendwelche Sidis, Tech7 etc. Ich kann dem Tech7 wahrlich nicht seine Kompetenz absprechen.


    Ist ja auch immer ein wenig die Frage, was man vorhat? MXGP Weltmeister werden oder wie hier vom TE skizziert, mehrtägige Touren fahren.


    Ich bin schon länger aus dem Enduro und MX Sport raus. Ich trage aber immer noch und ausschließlich den Tech7 auf der GS und fühle mich damit pudelwohl und überaus sicher.

    Suzuki ist inzwischen so etwas wie der Edel Japaner. Aber nicht nur beim Preis. Auch zu den Eigenschaften und der Verarbeitung hört und liest man nur Gutes. Da mein Händler inzwischen auch Suzuki im Showroom hat, kann ich die gute Haptik auch bestätigen. Aber die Kunden sind halt nicht bereit einen Zuschlag zu bezahlen, wenn es halt doch „nur“ ein Japaner ist. Bestes Beispiel ist die GSX-8S, die verkaufstechnisch erst wieder zulegte, nachdem es letzten Herbst die Aktionspreise für 8 Mille gab.

    Finde die Marke trotzdem klasse. Technisch eher konservativ unterwegs, aber was sie machen ist solide. Mit der neuen SV-7GX kommt sogar ein Nischenmotorrad.


    https://motorrad.suzuki.de/modelle/street/sv-7gx

    Edeljapaner. Iss klar. Wohl eher Billojapaner.


    Den Zuschlag zahlt man wohl eher berechtigterweise für eine Honda. Nicht nur im Vergleich zu anderen japanischen Brands.

    Spalter :zorn:

    30 Euro je Liter Öl ist ja nun nix neues bei Auto- wie Motorradwerkstätten. Aber zwischen 800 bis 900 Euro und 1.300 Euro liegen noch einige hundert Euro dazwischen. Und selbst die genannten Zahlen halte ich für sehr hoch und eher einen Ausreißer. Da habe ich Anfang letzten Jahres weniger bezahlt für den 20.000er Service bei meiner 1250 GS. In Frankfurt, was ja wahrlich nicht bekannt dafür ist, im Bundesvergleich niedrige Preise zu haben.

    Laut Langstreckentest in der Motorrad hat die große Inspektion (20Tkm) bei der r1300GS rund 1300€ gekostet, ohne Kardanwechsel. Die kleine Inspektion irgendwas um die 450€.

    Dann haben die sich ordentlich über den Leisten ziehen lassen. Oder Reifen, Bremsen etc. auch der Bequemlichkeit halber gerade mitmachen lassen.


    Nur Nachtwächter bei dem Käseblättchen.

    Tja die Gretchenfrage in diesem Kontext ist natürlich, bekommt man auch wirklich guten Service oder wird das mehrheitlich nur behauptet und ist man in der Lage, zwischen gutem und weniger gutem Service überhaupt zu differenzieren?


    Wenn ich mir jedenfalls die Leistungen anschaue, die ich im Rahmen der letzten beiden turnusmäßigen Services meines Motorrads für nicht wenig Geld geliefert bekam, habe ich so meine ganz eigene Sicht auf „guten Service“.


    Kann natürlich sein, dass die KTM Werkstätten diesbezüglich signifikant besser liefern als die BMW Werkstätten. Ich glaube es ehrlicherweise aber nicht.


    Für mich können die sich alle ihre Märchen vom ach so guten Service wohin stecken. Wenn ich die teur bezahlten Leistungen anschließend kontrollieren und teilweise gar korrigieren muss, kann ich es auch gleich selber machen und muss mir das Gelaber der Märchenonkel nicht antun.