Guten Morgen zusammen,
ich habe seit einiger Zeit das Problem, dass an meinem Kupplungsnehmerzylinder Öl austritt. Je wärmer ich das Ding fahre und je sportlicher ich sie bewege, desto mehr scheint es zu werden...
Reklamation bei meinem Händler wurde damit abgetan, dass das Problem behoben worden wäre. Das Ganze hat natürlich nur bis zur nächsten sportlichen Ausfahr dicht gehalten, danach war wieder ein Ölaustritt zu verzeichen, bzw. das obere rechte Gewinde so "verknört", dass dort keine Schraube mehr gehalten hat. Hab dann erstmal den Händler gewechselt, den Pfusch mag ich nun mal gar nicht!
der neue Händler hat erstmal das Gewinde instandgesetzt und wir haben natürlich den Ölaustritt damit erklärt, dass ja durch den fehlenden Anpressdruck der Schraube die Dichtung ihre Arbeit nicht verrichten kann und daher Öl austritt. Soweit so gut. Nächste Ausfahrt wieder das gleiche Problem. Nicht viel, aber es kam wieder Öl. Lokalisieren konnten wir es (ich durfte mit in die Werkstatt, um mir das anzusehen) an der unteren Schraube, an der auch der Rizelschutz mit befestigt wird.
Also Kupplungsnehmerzylinder runtergebaut, festgestellt, dass die Dichtung wohl auch ne ne Macke hat und neue Dichtung eingesetzt. Das ganze hat natürlich wieder nur eine Ausfahrt gehalten und und hat mehr gesifft denn je. Heute also wieder hingefahren um ihm das Problem nochmal zu zeigen. Er war sichtlich erstaunt, hat sofort den Nehmerzylinder nochmal ausgebaut und ihn Überprüft. Auf den ersten Blick konnte er keinen Defekt feststellen.
Er hat jetzt zwei Theorien:
1.) Neuen Zylinder einbauen und hoffen, dass es am Zylinder gelegen hat, der irgendwo nicht sauber (rund oder was auch immer) ist, und somit Öl austreten kann.
2.) Haar-Riß irgendwo beim unteren Gewinde des Zylinders, was bedeuten würde, dass er den Motorblock auseinander nehmen müsste, um ein neues Gehäuse einzubauen 

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Hatte einer von euch sowas schon mal?
Ich hab immer schön brav alle Kundendienste bei meinem ehemaligen Händler gemacht, Öl sogar öfter gewechselt als das nötig gewesen wäre, Kundendienste auch öfter gemacht al das nötig gewesen wäre. Leider vermute ich, dass er bei irgendwas gepfuscht hat, allerdings kann ich das nicht wirklich beweisen. Ich bin zwar noch in der Garantie, daher würde das wahrscheinlich nicht zu meinen Lasten gehen, allerdings widerstrebt es mir, einen Motorblock auseinanderzulegen, weil ich befürchte, dass es dann immer wieder irgendwelche undichtigkeiten geben wird...
Ich bin über Meinungen gespannt, vielleicht hat auch jemand nen kleinen Tipp für mich, was ich machen kann, wenn ein neuer Nehmerzylinder das Problem nicht lösen kann?!?
reichlich frustriert
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