Beiträge von Hobbit

    December6th


    Die Düse über die Kette zu hängen ist Käse, das wird nicht gehen.


    Die CLS Ölleitung und die Halter kann man sicher bei mir einzeln im Shop kaufen. Nur wird der Superöler aus dem Inovationsland Großbritanien dadurch auch nicht besser funktionieren. Wenn ich das abgeschleuderte Öl auf der Reifenflanke sehe muss ich mir einiges an Komentaren verkneifen. Die eingeschränkte Funktion eines solchen Systems ist genau der Grund, warum ich in diesem Preissegment nichts anbiete.
    Ich seh schon an den Bildern der Ketten, das da viel zu viel Öl abgegeben wird.

    Ich finde es ja schon immer etwas seltsam, dass bei einem Öler alle das Rechnen anfangen. Bei einem Auspuff, anderem Heck... rechnet niemand. Dabei ist ein Kettenöler das einzige zubehörteil, das sich nach etwa 20 000 km wirtschaftlich armotisiert hat. Alles ander, was deutlich mehr kostet, ist optische und akustische Spielerei. Ein Öler übernimmt einen aber die dreckige Arbeit der Kettenpflege und liefert damit einen Komfort, den man eineml gehabt nur ungern missen möchte.


    Ein Kettenkit hällt durchschnittlich etwa 20 000 km bei Pflege mit der Hand (die Regina Kette in der KTM eher weniger :rolleyes: ).


    Mit Öler (je nach Kettenqualität) 50 000-90 000 km. Das ist jetzt mal kein Scherz, sondern die Erfahrung von unseren Testern und Kunden.
    Du sparst Dir die Sauerei mit dem Fett, hast keine verkleisterten Felgen und Schwinge, musst nicht mit Reiniger die Kette wieder entfetten um sie dann wieder neu zu fetten.
    Der dünne Ölfilm nimmt keinen Schmutz auf, die Kette bleibt sauber, der Ölverbrauch von etwa 0,6 ml/100 km sorgt für ein deutlich saubereres Mopped als Das andere Systeme können oder das mit der Dose möglich ist.
    Ein Blick auf die Kette beim Tanken reicht als Kontrolle aus, die 5 Jahre Garantie gebe ich nicht, weil die Öler so anfällig sind. Realistisch betrachtet gibt es keinen Nachteil, es ist komfortabler, sauberer und auf Dauer günstiger einen (CLS) Öler zu haben.


    Muss natürlich jerder für sich selbst entscheiden.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Hallo,


    es gibt bei der KTM drei Möglichkeiten einen CLS Öler anzuschließen, mit denen der CAN Bus garantiert kein Problem hat. Das ist ACC1 und ACC2 und die Batterie. Der CAN Bus registriert gar nich, ob etwas auf der Batterie klemmt. Zumindest hat das seit 11 Jahren immer funktioniert.
    Ich habe ja für CAN Bus Motorräder zum Anschluss von nicht CLS Produkten auch ein kleines Steuergerät, den CLS Connect. Das benutzt man um Navis, Funkanlagen, Scheinwerfer... an Motorräder mit CAN Bus Technik anzuschließen. Man klemmt ihn auf die Batterie, den Verbraucher an den Connect und er schaltet dann über die Welligkeit in der Spannung sich und den angeschlossenen Verbraucher mit dem Motor ein und aus (eine Nachlaufzeit ist programmierbar).
    Diese Einschalttechnik verwenden ja meine Öler und mein Heizgriffsystem auch und wie gesagt, gerade das macht die Systeme CAN Bus tauglich.


    Noch was, ich bin sicher kein Verfechter der Scottoiler Systeme, nur das eSystem durch einen Tutoro Öler zu ersetzen ist meiner Ansicht nach so, als tauscht Du die KTM gegen eine Zweitakt MZ ein.


    Wenn der CAN Bus spinnt ist eigentlich der Grund eher da zu suchen, dass auf dem entsprechend nicht mehr funktionierenden Pfad etwas mit drauf geklemmt wurde, was der CAN Bus nicht kennt. Der Bus überwacht den Strom, ändert der sich schaltet das System den Pfad ab. Das ist seine Sicherung gegen Schäden im System.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Die Düse am Ritzel anzubauen ist keine gute Idee. Durch den kleineren Umfang ist die Fliehkraft dort etwa 3,5 mal höher als am Kettenrad und das Öl wird deutlich schneller nach außen gedrückt. Da die Fläche auch noch kleiner ist ist eine perfekte Verteilung des Öls eigentlich nur am deutlich größeren Kettenrad möglich.


    Bei den CLS Ölern der älteren generation (200µ und Speed) wird die Temperatur über einen Sensor gemessen und die Öffnungszeit des ventils automatisch verstellt, so bleibt der Ölfluss immer gleich. Bei den aktuellen EVO Systemen verwenden wir eine Hubkolbenpumpe. Diese dosiert mit einem Hub immer die gleiche Menge Öl, egal wie kalt oder warm es ist. Getestet haben wir das nach unten bis - 20°C. Die Ölmenge ist ein relativ kleiner Tropfen, deutlich kleiner als bei anderen Pumpensystemen.
    Durch diese Steuerung des Ölflusses kommt ein CLS EVO mit 0,6 ml/100 km aus.


    Ein Eingriff in die Elektronik findet bei der Montage eines CLS Ölers nicht statt, man klemmt nur + und - an die Batterie. Die Elektronik erkennt über die Welligkeit in der Spannung ob der Motor an ist oder nicht und schaltet sich entsprechend an und aus.


    Wie schaltet sich den Dein Tutoro mit dem Motorrad an und aus?


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Hallo,


    was mir aufgefallen ist, dass viele die Ölleitung vorne am Ritzel über der Kette enden lassen. Das ist eigentlich ein grober Einbaufehler.
    Warum?
    Der Öltropfen fällt aus der Düse, dabei ist er sehr träge. Nun trifft er auf eine sich extrem schnell bewegende Kette. Der Öltropfen wird dabei zerstäubt und überall hin verteilt. Wenn man viel zu viel Öl abgibt mag eine gewisse Schmierwirkung vorhanden sein, bei sparsamer Einstellung reicht es auf keinen Fall aus.
    Außedem darf man nicht vergessen wo soll das Öl eigentlich hin? Auf die Kettenoberfläche? Nein, es muss in den Spalt zwischen Ketteninnenlasche und Rolle eindringen. Denn geschmiert muss die Fläche zwischen der Kettenrolle und der darunter liegenden Hülse werden.
    Um das zu erreichen lässt man eigentlich die Düse am Kettenrad anliegen. Der Tropfen wird dann als Faden am Kettenrad abgezogen und durch die Fliehkraft nach außen in die Kette gedrückt. Dort wird der Ölfaden genau in den Spalt zwischen Innenlasche und Rolle gedrückt. Durch den Kapilarefekt und die Bewegung der Hülse in der Rolle verteilt sich das Öl und kommt auf der anderen Seite wieder raus. Deswegen kann man sich bei richtiger Montage der einen Düse eine zweite Düse übrigens sparen, die ist eher gut für die Psyche des Users, technische Vorteile hat sie nicht.


    Unten mal eine Schnittzeichnung einer Kette, da sieht man die zu schmierenden Flächen ganz gut.


    So weit ich diesen Tutoro Öler verstanden habe muss man den manuell vor der Fahrt anstellen und dann manuell wieder abstellen oder? Wenn das so ist, denke ich, wird der ein oder andere das wohl auch mal vergessen. Na dann viel Spass beim Trockenfahren der Kette oder beim Aufwischen des ausgelaufenen Öls mit anschließender Neubefüllung und Entlüftung der Ölleitung.


    Alle diese einfach aufgebauten Systeme lassen sich nicht genau dosieren, da die Ölviskosität extrem abhängig von der Temperatur ist (hatte ich glaube schon erwähnt). Das ist kein theoretischer Wert, das ist Physik und die lässt sich nicht wegreden oder wegwünschen. Zwischen 10°C und 30°C hat man 410 % Unterschied in der Ölabgabe. Mit diesem Problemen habe ich mich 150 000 km mit meinem Scottoiler herum geschlagen.
    Bei einem Öler, der die Ölviskosität ausgleicht, bzw. bei dem sie keine Rolle spielt kann man deutlich sparsammer mit dem Öl umgehen und den Ölverbrauch um bis zu 4/5 reduzieren. Da sind bei der Verschmutzung am Mopped Welten dazwischen.

    Hallo,


    die Düse lassen wir am Kettenrad anliegen, weil sich das Öl so am bessten verteilt. Der Öltropfen, der sich gegen die Kettenradflanke drückt, wird am Kettenrad abgestriffen. Als Faden durch die Fliehkraft nach außen gedrückt und dann in den Spalt zwischen die Innenlasche der Kette und der Rolle eingepresst. Genau da soll es hin.
    Bei einem Schwerkraftsystem kann, bei einem verschmutzten Kettenrad (Regen, Offroad), die Düse allerdings auch mal verstopfen (Rückwertsschieben).Ich vermute, dass Scottoiler deshalb die Düse gedreht hat, denn früher hatten die ebenfalls die Schnittfläche am Kettenrad anliegen.
    Ist die Schnittfläche nach außen gedreht, bläßt der Fahrtwind das Öl weg, sobald es aus der Düse kommt.



    Im übrigen kann man nach 800 km noch keine Aussage treffen. Ich bin 150 000 km Scottoiler gefahren und über 300 000 km mit CLS Systemen, deshalb beanspruche ich für mich einen gewissen Erfahrungswert.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Ein Verbraucher ans Motorrad anzuschließen betrifft die Garantie nicht, es sei denn Du greift irgendwie damit ein. Das passiert bei CLS Systemen aber nicht, die werden nur auf die Batterie geklemmt.


    Ich finde Werbeveranstaltung klingt etwas negativ. Werbung klingt immer so nach Versprechungen die nicht gehalten werden. Ich kann Dir versichern, dass dies in dem Fall nicht so ist.



    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Hallo,


    Beim EVO System muss man die Ölviskosität (Temperatur) nicht messen und auch nicht berücksichtigen. Die Pumpe fördert mit einem Hub immer die selbe Menge Öl, egal ob es warm oder kalt ist. Das funktioniert bis -20 °C.


    Bei den CLS200µ/Speed Systemen hat man die Außentemperatur gemessen (bei aklimatisiertem Motorrad) und entsprechend einer Tabelle den Grundölfluss eingestellt. Im Betrieb hat dann die Steuerung über angepasste Öffnungszeiten des Ventils die Viskosität des Öls ausgeglichen.


    Das Display ist mit etwa 3 X 3 cm eher unauffällig und bietet noch einen Vorteil.


    Bei Regen oder im Gelände muss ein Öler entsprechend angepasst werden, übrigens muss man das bei jedem Öler machen. Das EVO System hat für Offroadbetrieb zwei Stufen und für Regenfahrten eine Stufe. In diesen Stufen wird deutlich mehr Öl gefördert, als dies im Landstraßenbetrieb der Fall ist. Damit man nicht vergisst den Ölfluss wieder in die Straßeneinstellung zu stellen aktiviert sich das ansonsten im Fahrbetrieb nicht aktive Display alle 5 Minuten und blinkt 10 mal auf. Das erinnert einen daran, und man kann nicht vergessen es zurück zu stellen. Ansonsten würde man das Mopped zuölen und auf Dauer auch den Reifen mit Öl versehen, was niemand wirklich möchte.
    Das Display ist halt Geschmackssache, etwa 80 % der Leute, die einen Rohrlenker am Mopped haben möchten das Display haben.


    Außerdem gibt es das Display auch mit einem zweiten Kabel und in dieser version kann man dann noch das CLS Heat Heizgriffsystem mit bedienen, ein Display für zwei Systeme.


    Das CLS heat reagiert selbsständig auf die Außentemperatur, verändert mit jedem °C minimal die Leistung in den Griffen. Da jeder Mensch aber ein etwas anderes Wärmeempfinden hat, kann man den Regelbereich übder das Display an die Person anpassen, die mit dem Motorrad fährt. Ursprünglich war das Display nur für diesen kombinierten Einsatz gedacht. Die Nachfrage nach einer Einzellösung hat dann dazu geführt, dass man das Display für den Öler für das heizgriffsystem und für die Kombination bekommt.


    @JodiSte


    Ob bei KTM die Garantie erlischt weiß ich nicht (habe ich auch nicht geschrieben). Bei Triumph und Aprilia ist es aber so und die machen das nicht aus Gehässigkeit.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Hallo,


    klar kannst Du das auch verbauen, ist ja nicht schlecht geworden. Die Ölleitungsverlegung kannst Du genauso machen, den Sensor baut man dann so an wie hier (letztes Bild):


    http://www.cls200.de/front_content.php?idcat=353


    Sei bitte so gut und ruf mich mal an, ich würde Dir gerne etwas umtauschen, rein profilaktisch. 09566/808434.


    dorfkind


    Wenn Du bei einer Einspritzanlage etwas an den Unterdruck anschließt wird das zwangsweise etwas am Messergebnis der Bordelektronik für die Einspritzung ändern. Deshalb erlischt bei einigen Marken (Triumph, und Aprilia z.B.) auch die Garantie, wenn man so etwas macht. Außerdem kann es dazu führen, dass der Motor nicht mehr so läuft wie er sollte. bei vielen Varaderos mit Unterdrucksystem geht er aus, wenn man an eine Ampel fährt und macht den han zu um das Motorrad rollen zu lassen. Ich mache jeden Winter Händlerschulungen, letztes jahr war ich bei einigen KTM Händlern und zwei davon haben mir unabhängig und von ganz alleine erzählt, dass sie Fahrzeuge hatten, die mit Unterdrucksystem schlecht liefen. Muss aber jeder selbst wissen.


    Ach, wer kein Display am Lenker möchte, kann auch einen Drehschalter an der Seite einbauen.


    Übrigens muss man auch die einfachen Systeme bedienen, nur wie macht man das während der Fahrt wenn man nicht hin kommt oder nicht weiß was man eigentlich verstellt hat, weil es nicht genau definiert ist?



    @Heido


    Ja mit der Problematik schlage ich mich schon jahrelang rum. Da werden Carbonteile und Auspuffanlagen für tausende von Euros ans Mopped gebaut, Felgen verschönert... und wenn es um ein paar Euro Aufpreis für einen Öler geht, der echt um Klassen sauberer arbeitet da ist das zu viel.


    Allzeit gute fahrt


    Heiko

    Die Ölviskosität ändert sich von 10°C auf 30°C um 410 %. Auch kleine Schwankungen haben erhebliche Auswirkungen. von 20 °C uf 25°C sind es etwa 80%. Ein Aufwärmen durch Motorabwärme ist nicht exaktes und auch nicht so geeignet um einen seht genauen Fluss hin zu bekommen.
    Soll jeder machen wie er denkt. Ich habe da eine andere Philosophie. Ich bin mit ungefähren Dingen nicht zufrieden. Wenn möglich möchte ich es genau haben, wozu also ein System was ungenau arbeitet, wenn es genau geht?


    Wie gesagt wenn ihr damit glücklich seid ist das ja ok.

    tiger Mike


    So dolle sind die Details auf der Seite nicht. Wenn ich richtig gelesen habe passen in den Tank der "High End" Version 100 ml. Einen Verbrauch von 0,7 ml/100 km ohne den Ölfluss konstant zu halten ist meiner Erfahrung nach nicht zu machen. Es sei den man stellt ihn so ein, dass meist viel zu wenig auf die Kette kommt.


    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das das Teil präziese arbeiten kann. Ein einfacher Aufbau heißt bei einem Kettenöler bedingt durch die schwankende Ölviskosität immer eine eingeschränkte Funktion. Ich bin 150 000 km Scottoiler gefahren, ich habe es nie geschafft das System genau einzustellen. Ich kenne allerdings Leute, die mit einfachen Systemen zufrieden sind. Wenn ich mir dann die Motorräder ansehe sind die meist zugesifft oder die Kette ist zu trocken.


    Jeder wie er mag.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Schnabelbaer


    Der Elektronikkrempel sorgt dafür, dass die Öldosierung konstant bleibt. Denn ohne Elektronik musst Du den Ölfluss manuell nachregeln. Zwischen 10°C und 30°C verändert sich die abgegebene Ölmenge um etwa 410 %, da sich die Viskosität des Öls stark verändert.
    Ohne einen gleichbleibenden Ölfluss hast Du entweder zu wenig oder zu viel Öl auf der Kette, bzw. auf dem Motorrad. Den Tutoro Öler kenne ich nicht, weiß auch nicht genau wie der funktioniert, nur wird der die Ölviskosität wohl eher nicht ausgleichen, das muss man wie beim Scottoiler V System dann manuell machen. Wie viel Öl braucht den das neue britische High Tech Teil denn auf 100 km?
    Daran sieht man in etwa wie sauber das Motorrad bleiben wird. Ein CLS EVO braucht etwa 0,6 ml /100 km, mit elektronischem Krempel.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko

    Hallo,


    ich war ja letzte Woche in Tulln auf Messe. Da habe ich mit einigen Firmen gesprochen. In Wien habe ich eine kleine Firma gefunden, die wirklich Interesse gezeigt hat und nach der Arbeit, die diese Firma so macht, gehe ich davon aus, dass das passen wird. Der Einbau ist ja wahrlich nicht schwer, man muss halt ordentlich arbeiten. Die Anleitung zur Adventure gibt es ja auf meiner Homepage.


    Der Einbau bei mir würde 100 Euro kosten, das ist auch nicht günstiger als bei einem Händler.


    Hier die Adresse der Händlers aus Wien:


    Cyclerep Ltd.
    Schelleingasse 12
    A-1040 Wien


    Ab September neue
    Adresse
    Bahnhofplatz 1
    2544 Leobersdorf
    Tel. 0043 1 8039434
    Fax.:
    0043 1 803943449
    info@cyclerep.at


    Sag denen einen schönen Gruss von mir.


    Aternativ gibt es in Tirol noch zwei Firmen, die schon einige Systeme verbaut haben. Wenn Du die Adressen möchtest sag bescheid.




    Allzeit gute Fahrt


    Heioko

    @JodiSte


    Die Kette bleibt bei einem Öler sauber, die Verschmutzung ist beim CLS EVo extrem gering, da er im Straßenbetrieb nur 0,6 ml Öl auf 100 km verbraucht.


    Die Kette (gute Qualität vorausgesetzt) hällt mindestens doppelt so lang, in der Regel 3-4 mal länger als bei Sprydosenbehandlung.


    Die Sauerei mit abgeschleudertem Fett ist Vergangenheit.


    Um die Kette zu reinigen, wird beim Motorradputzen einfach mal mit einem Lappen über die Außenlaschen gewischt, fertig.


    Tigermike


    Ich kenne keine vielfach guten Erfahrungen, nur schlechte. Von diesem System halte ich aus rein technisch Gründer gar nichts.


    Der Schmierstoff muss bei einer Motorradkette zwischen die Kettenrolle und die Kettenhülse.
    Denn wenn die Kette ins Kettenrad läuft, dann bleibt die Rolle im Zahnrad stehen und die Hülse der Kette dreht sich ein kleines Stück in der Rolle. Der Grafitblock schmiert aber nur die Außenflächen der Kette, also nicht da wo es eigentlich sein muss.


    Wenn Du mal die Erfahrungswerte nimmst, die Leute gemacht haben, nachdem sie mal mehr als zwei Runden um den Block gefahren sind, wirst Du sehen, dass ich Recht habe.


    Von dieser Trockenschmierung habe ich gerade bei den 800er BMWs viele wieder ausgebaut. Grund war die mangelhafte Schmierung und der damit verbundene Verschleiß und die extreme Rostanfälligkeit.


    Kennt Ihr das hier:


    Vorweg der Rost an den Laschen kommt durch Salz auf der Straße, der Rost zwischen der Innenlasche und der Rolle bei fast allen Gliedern kommt von innen und das zeigt, das dort nicht geschmiert wird.



    http://www.youtube.com/watch?v=tTSTnW5xQy0



    Gerade im V Strom Forum ist die Erfahrung eher erschütternd, ebenso im Versys Forum


    http://www.versysforum.de/viewtopic.php?f=13&t=2305


    http://www.v-stromforum.de/viewtopic.php?f=3&t=19074


    Viel Spass beim Lesen. Wer die Sache abkürzen will kann sich auch nur die jeweils letzten 2-3 Seiten ansehen, da sind genug Aussagen enthalten.

    Ne, der Offroadmodus für härteres Gelände, der wird auf dem Display als H mit zwei untereinanderliegenden Strichen dargestellt. Der Regenmodus hat drei Striche, der modus für leichteres Gelände (Schotter) hat einen Strich.


    Sorry, Rabatt gibt es nicht. Dafür habe ich 5 Jahre Garantie, das ist doch auch was wert.


    Allzeit gute Fahrt


    Heiko