Beiträge von Ralpph

    Ich hab mal bei meinem Kellermann nachgemessen. Die Niete hat tatsächlich auch 5,6-5,7mm wenn man mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anzieht. . Vorher habe ich das DID Produkt benutzt. Funktioniert beides einwandfrei.

    kann aber auch an den Einstellungen vom Fahrwerk liegen. Der CRA3 ist zwar nicht der schnellste beim Umlegen, aberr das er keine Kehren mag, das ist glaube ich nicht richtig.

    Ich zitiere mal, und solange es keine Klopferkennung gibt, oder die Verdichtung erhöht wurde, bringt es aus wie nachstehend erläutert nix. Und das mit dem sauberer möchte ich auch in die Gerüchteküche verschieben:


    Der 1000ps User zygmunt, seines Zeichens Chemiker, weiß zu dem Thema folgendes anzumerken:


    auto oder motorrad ist das gleiche, ein verbrennungsmotor!

    bei der konstruktion wird festgestellt welche klopfgrenze der motor hat, und nachdem wird der treibstoff gewählt, wenn er also auf 95okt ausgelegt ist, sollte man NICHT darunter gehen, darüber bringt nachteile bzw. vorteile....

    der nachteil ist, dass der treibstoff mit der höheren oktanzahl schwerer entzündlich ist, das macht sich aber nur in sehr hohem drehzahlbereichen richitg bemerkbar (lange zuvor riegelt der motor ab), aber da das ganze natürlich nicht abrupt ist, wird sicher ein (nur) auf dem prüfstand meßbarer unterschied zu sehen sein.

    der vorteil ist, dass der treibstoff mit höherer oktanzahl längere molekülketten hat, und damit einen größeren verbrennungswert, wenn du zb die gleiche menge 95 und 98 verbrennst, wirst mehr energie aus dem 98 rausbekommen... meßbar wird dies aber sicherlich auch nur auf dem prüfstand sein!

    bei reinen rennmotoren werden methanolzusätze bzw nur methanol gefahren, das ist sehr klopffest und sehr leicht entzündlich... allerdings ist natürlich die haltbarkeit des motors nicht vergleichbar mit der einem straßenmotorrad!


    Faktum ist, dass die Verbrennung von höheroktanigem Sprit nur dann kräftiger ausfällt, wenn die Grundverdichtung des Motors erhöht wird. Das ist in sehr begrenztem Maße durch Frühzündung möglich. Und dann auch nur, wenn der Motor über einen Klopfsensor im Brennraum verfügt, über welchen er den Erfolg der Verbrennung sozusagen live feststellen kann. Einspritzmotoren in Autos haben das in einigen Fällen, Motorräder gibts leider keine die einen Klopfsensor haben...


    AUTO BILD hat einen 1,4l Polo am Prüfstand gehabt, der von 107 auf 113 PS erstarkte, und der war die totale Ausnahme.


    KoflAIR's Fazer büßte sogar 3 PS Spitzenleistung ein, wobei die gemessene Kurve von Shell Optimax bis 7500 U/min deckungsgleich mit der von 91 Oktanigem Sprit war. Ab 7500 jedoch, verlor der 100 Oktan Sprit 2-3 PS gegenüber dem wesentlich billigeren 91 Oktan Sprit. zygmunts Erklärung passt hier daher haarscharf: Langsamere Verbrennung bei höheren Drehzahlen.


    Fazit: Genau die Oktan einfüllen, die mindestens vorgeschrieben sind. Mehr bringt nix

    Hab mal gelesen (wenn mich jetzt nicht alles täuscht) dass man den Sensor mit exakt 9NM anziehen soll.

    Könntest ja eventuell mal mit 10NM versuchen Isegrim92?


    Der Sensor arbeitet (wenn mich jetzt nicht alles täuscht ?) mittels Dehnungsstreifen deshalb ist es auch relevant mit wieviel NM der Sensor angeschraubt wurde

    Starlane empfiehlt 9NM ;) 10 dürfen nicht überschritten werden. Ich müsste jetzt lange suchen, ob ich irgendwo noch eine alte Einbauanleitung habe. Ich meine mich erinnern zu können, das da früher auch was weniger (6Nm) angegeben waren. Auf den oben angeführten Tip hin habe ich mit 8-10 Nm rumprobiert und ein zufriedenstellendes Ergebnis gefunden. An der MT07 ist der jetzige Healtech auf jeden Fall mehr als 5Nm festgeschraubt worden, denn die Testfahrten mit 5Nm waren mir zu "nervös". Teilweise hat der Sensor schon auf Vibrationen reagiert.

    Nach meinen Erfahrungen, leider nicht mit der KTM, liegt man bei meinen bisherigen 2 Zylindern bei einer Unterbrechungszeit von 85-95mS. Zumindest war das bisher so. Bei meinen Supersportlern waren die Unterbrechungszeiten deutlich kürzer.

    In der MT07 habe ich auch den Healtech eingebaut. Auf einen Tip hin (Noch aus alten Starlanezeiten, die ja anscheinend den gleichen oder einen ähnlichen Sensor haben) , habe ich aber den Sensor etwas fester als angegeben angeschraubt. Danach konnte ich die Auslösekraft vom Healtech viel sauberer einstellen und nun löst der Sensor nicht mehr bei jeder kleinen Berührung aus.

    Zur Zeit schaltet das Teil an der MT07 ähnlich sauber und ruckfrei wie bei unseren Tuonos. Der Schaltvorgang vom 1 in den 2 ist aber meines Wissens konstruktionsbedingt angeblich immer etwas problematisch. Funktioniert am Besten unter Volllast und am Ende der Drehzahltabelle.

    Leider kann ich da nichts bei speziellen KTM's beitragen, aber das ist eben die Erfahrung von mehreren Montagen an diversen Mopeds.

    Und wenn ich das gewährleisten kann, darf ich„ wenn ich“ behalten?

    Da Du vom Fach bist, erklär doch bitte wie man es richtig macht.

    Aber bitte ohne originelle Ratschläge, dass man das Zeug nicht zu lange einwirken lassen darf... Wa-a-as???? Restlos abspülen??? Wahnsinn ! Hätte nie gedacht...

    Außerdem was willst da restlos abspülen, wenn die Kette schon nach fünf Sekunden trocken ist? Schon mal einen Kettenreiniger in der Hand gehabt?

    ich weiss zwar nicht, welchen Kettenreiniger du benutzt, aber gehe einfach mal davon aus, das ca 50% der Kettenreiniger auf dem Markt Gummi und Kunststoff angreifen und nicht unbeschadet hinterlassen. Ist einfach so. Und das du nach 5 Sekunden keinen Reiniger mehr auf der Kette hast ist ein sicherer Hinweis für hochflüchtige Kohlenwasserstoffe. und die sind nunmal besonders schnell, nicht nur weg, sondern auch im Angriff ;)

    Ist aber jetzt das Letzte was ich dazu schreibe. Wer sich ein wenig mit Google auseinandersetzt wird sogar hier fündig.


    Das Gleiche gilt für die hohe Alkalität bei eintrocknenden Motorradreinigern. Aber was sollst....

    Zum Thema „Falsche Pflege“:

    Wenn ich einen „speziellen“ Motorradkettenreiniger nehme, worauf „für A bis Z Ringketten geeignet“ steht, dann gehe ich davon aus, dass es so ist.

    Und wenn ich den Kettenreiniger jahrelang benutze, um Regina (damals OEM) und DID-Ketten zu reinigen und die Dichtungen bleiben auch an der Kettenverschleißgrenze dicht, gehe ich davon aus, dass ich alles richtig mache.

    Wenn aber bei zwei neuen Motorrädern, ausgerüstet mit komischen DID-Ketten, die es nicht mal zu kaufen gibt, die Dichtringe fangen an rauszufallen, bezweifle ich schon die aktuelle Kettenqualität und nicht meine Vorgehensweise beim Pflegen.

    Da ich vom Fach bin, zumindest was die Chemie angeht, kannst du mir einfach glauben und die ganzen "Wenn ich" weglassen. Der Bestimmungsgemäße Gebrauch ist immer damit verbunden, das man die Chemie nicht zu lange einwirken lässt und vor allem restlos abspült. Wenn du das gewährleisten kannst, dann ist ja alles in Ordnung.

    Bei der Fehlersuche sollte man sich nicht auf die Qualität der Kette beschränken. Diverse Kettenreiniger greifen bei Dauerbelastung die Dichtungen trotzdem an und lassen die quellen, aber nicht verspröden. Viel schlimmer für das Dichtungsmaterial können Motorradreiniger sein. Manche Inhaltstoffe lösen die quasi auf. Da es keine echten Beständigkeitstabellen für die Dichtungen gibt, ist das schwer nachzuweisen. Ich denke, das Dichtungsmaterial ist auf Verschleissfestigkeit ausgelegt und nicht Chemikalienbeständigkeit.

    die Ausführungen über die Shiver/Dorsoduro sind inhaltlich und sachlich überwiegend falsch. Ich könnte da jetzt im Detail drauf eingehen, denn ich habe hier eine in der Garage, und die 690er bin ich auch schon gefahren. Allerdings finde ich die Diskussion über Empfehlungen generell sehr schwierig.
    Da Motorradfahren eh eine emotionale und gefühlstechnische Sache ist, sollte man das fahren, was einem optisch und fahrtechnisch gefällt und nicht, was einem andere Leute empfehlen, bzw subjektiv anders empfinden können. Jeder Sepp ist anders. Und das ist gerade beim Mopedthema, Reifen und Öl so eine Sache.
    Und Eines kann ich mir leider nicht verkneifen: Leonbiker, lass einfach die ständigen Maulereien über Leute aus dem V4 Forum. 1. gehört das hier nicht hin, und 2. ist es auch wie vieles andere von Dir einfach unsachlich und oft falsch. Nach deinem Gusto dürften die hier garnicht mehr schreiben wenn diese anderer Meinung sind als du es bist. Wenn doch, wird in obiger Art geantwortet. Langsam nervt das aber extrem.

    ganz schön viel Halbwahres hier :D


    1. WD 40 greift keinen O-Ring an, wie auch :D


    2. Die Ballistol Unbedenklichkeit ist tatsächlich FDA und also für die USA umfassend. NSF Zulassung schreibe ich besser nichts zu. Könnte länger dauern :D Ob aber alles das Ballistol H1 nehmen, möchte ich bezweifeln :D eher das Ballistol Universal ÖL. Und das hat keine Zulassung. Ballistol hat einen pH Wert von 8 als Spray und auch als Flüssigkeit, also leider nicht alkalisch. Angriff auf diverse unedle Metalle fängt bei ca. 8,5 an.


    3. Waschbenzin ist nicht im Kettenreiniger, sondern am Meisten eine Kombination von Kohlenwasserstoffen, sehr nah an Petroleum ;) gelegen. Benutzt man keinen Lappen, sondern spült ab, ist zwingend ein Ölabscheider gesetzlich vorgeschrieben. Spült man selbst kleinste Mengen Richtung Gully ist das zweifelsohne eine Straftat!!!


    Es dürfte m. E. kein Umweltschützer was dagegen haben, wenn wir unsere Ketten mit einem weichen mit Petroleum befeuchteten Lappen abwischen und trocknen lassen. Den Lappen kann man auch ausgebreitet trocknen lassen. Dafür braucht kein Mensch Wasser. Wurde hier aber schon recht früh beschrieben. Ich kann mir auch vorstellen, das dies in einer Tiefgarage machbar ist.

    niemals nich nehme ich Motorradreiniger egal welcher auch immer für das Motorrad. Im verdünntem Zustand kein Problem. Ernst wird es, wenn man es nicht richtig abgespült bekommt. Dann konzentrieren sich die Inhaltsstoffe auf und werden zu einem Problem. Und man bekommt die leider nicht zu 100% abgespült.


    Besser einfach ein Shampoo, das ist neutral in jeglicher Form. Ein Verspröden von Kunststoffen ist selten zu erwarten. Im Übrigen sollte generell jegliches Reinigungsmittel nicht auftrocknen und RESTLOS abgespült werden. Häufig sind auch als Korrosionsschutz Silikate eingearbeitet, und wenn die eintrocknen bekommt man die nicht mehr ab.


    Bezüglich Kettenreiniger, also Kohlenwasserstoffe. Die haben gar nichts im Gully zu suchen. Und Petroleum ist ein Kohlenwasserstoff. Man kann einfach einen Lappen nehmen, den tränken und damit die Kette abreiben. Das reicht völlig aus. Außerdem benötigt man kein Wasser um die Rest Petroleum ab zubekommen. Einfach verdunsten lassen und danach, ca 1 Tag, Kettenfett drauf, fertig.


    Alle Kettenreiniger sind extrem Umweltgefährdend. Und das Nachhaltig, eine der grössten Umweltsauereien die man machen kann. Deshalb muss zwingend ein Ölabscheider vorhanden sein, wenn mit dem Zeug so extrem geaast wird, das man diesen mit Wasser abspülen muss. Steht auf der Verpackung und ist vom Gesetzgeber her vorgeschrieben. Zitat bei einem Gespräch mit dem Laborleiter eines sehr namhaften Unternehmens: "Wir schreiben das extra sehr klein auf die Verpackung, ansonsten würden wir nichts mehr verkaufen"


    Im Übrigen bin ich vom Fach. Falls einer Fragen zu den Aussagen hat.....

    Harald, das hört sich aber genau so an, wie es mir auch passiert ist.

    Im Aprilia Forum hat auch jemand das identische ABS Problem, ebenfalls zero Bremswirkung. Tuono 2017 mit Bosch Kurven ABS, denke es ist die idetische Hardware nur als fyi ...


    Der aus dem Aprilia Forum ist hier auch angemeldet ;) Ich hatte hierzu schon hier gepostet ;)





    Zero Bremswirkung?


    Oder handelt es sich wie häufig hier beschrieben um eine „Gedenksekunde“ und danach bremst das System?


    japp, zero Bremswirkung über rund 100m incl Einschlag in die Leitplanke, da wieder raus und weiter gings ohne Bremswirkung, aber umso mehr ABS


    Motorrad steht beim Händler und wartet auf "Werksunterstützung"

    Hallo zusammen,
    ich bin nicht mehr KTM Fahrer, fahre aber auf meiner Tuono anscheinend das gleiche Bremssystem. Nachdem ich mir hier die letzten drei bis vier Seiten durchgelesen habe, komme ich zu dem Entschluss, das auch meine Tuono dieses Problem hat. Ich bin vor zwei Wochen in den Dolomiten von Steinegg nach Blumau in einer leichten links ohne Bremswirkung und mit regelndem ABS bei langsamer Fahrt in die Leitplanke.
    Vielleicht hilft es weiter, wenn ich hier mal kurz beschreibe:
    in einer leichten links fange ich bei ca 30-50km/h leicht anzubremsen und sofort geht das ABS an und hört nicht mehr auf zu regeln, baut auch keinen Druck auf. Nachdem ich die Leitplanke touchiert habe ist die Bremsung immer noch nicht stärker geworden. Der Bremshebel hatte sich sofort verhärtet und es war tatsächlich keinerlei Verzögerung feststellbar. Motorrad steht beim Händler und ich warte auf Aprilia.
    Es scheint also kein herstellertypisches Problem zu sein, sondern es könnte sogar sein, das hier die Zulieferer "leichten" Bockmist bauen. Wenn sich hier auch dieser Fehler sogar reproduzierbar bestätigt, bin ich sogar bereit mich mit dem KBA in Verbindung zu setzen. Ohne Leitplanke, z. b. Manghen oder diverse andere Pässe wäre ich deutlich tiefer rausgekommen. Das ist echt nicht lustig. Und ich vermute, das hier weder KTM noch Aprilia noch BMW, wo auch sowas angeblich passiert sein soll, selber was feststellen können.

    Bist du Chemiker?
    Nein mal ernsthaft! Mir ist, wie bereits erwähnt, die alkalische Verätzung bekannt (vor allem vorzufinden bei Glas, Lack und Aluminium), aber Korrosion (Rost) durch Laugen? Noch nie gehört!


    Aber lerne gerne dazu!!!

    so ungefähr. Ich stelle Reinigungsmittel her, unter anderem einen namhaften Reiniger für Zweiräder mit private Label. Ist also mein täglich Brot.


    Über den Angriff auf Alu gibt es aber mit Hilfe von Google eine ganze Menge Informationen. Und Ecki, du musst nochmal das Schulbuch raussuchen, Glas wird ganz sicher nicht von Laugen angegriffen, auch nicht von gängingen Säuren, ausser von Fluorwasserstoffsäure. ;)

    Laugen greifen Aluminium erheblich an. Aluminiumbeizmittel sind meist aus Lauge. Die Korrosion durch Laugen machen ein Vielfaches der Korrosion durch vergleichbare Säuren aus. Allerdings kann man die Korrosion mittels einer oxidierenden Säure wieder passivieren und blank bekommen. Wäre z. b. eine Salpetersäure. Tip ca 2-3%. ;)


    Bei der Reinigung mit handelsüblichen Motorradreiniger ist bei Einhaltung der Kontaktzeiten und Nachspülen mit sehr, sehr viel Wasser, also nicht mit Hochdruck sondern mit Menge, kaum mit Problemen zu rechnen. Allerdings besteht die Gefahr, dass Reinigungsmittelreste gerade an solchen Stellen nicht weggespült werden können und nach dem Verdunsten von Wasser in einer ausserordentlich hohen Konzentration anliegen die dann solche Werke locker vollziehen kann. Liegt einmal das Kristall des Ätzalkali oder Ätznatrons an, dann zieht das aus der Umgebungsluft das Wasser und ist ständig in einer Konzentration von ca 98 % anwesend.


    Leider ist es so, das ganz viele der schnell wirksamen Reiniger oft 2-4% Lauge beinhalten, die dann solche doofen Sachen machen wenn sie eintrocknen können. Verrottete Schrauben, "ausgelaugte" Lager kommen oft daher.


    Ich habe hier einen Fall vorliegen, wo jemand mit normalen Markenmotorradreiniger mittels Eimer abgewaschen hat. Also zu wenig Wasser. Die Felge ist grossflächig entlackt, die Verkleidungsteile stumpf und spröde, und Schrauben lassen sich nur mit viel Arbeit wieder rausdrehen.


    Ist also oft nix so toll die bequemen Reiniger.