Beiträge von Ralpph

    wenn ich als Marke solche Probleme mit einer Serie habe, dann sorge ich dafür, das die Kunden mit Problemen schnell wieder fahren können oder Alternativen angeboten bekommen. Aber wie im Beispiel Bracki69 / Xnedra zu sehen, ist denen das egal, das Kunden 6 Monate auf eine Reparatur warten müssen, ein Motorradurlaub 4 Wochen nach dem Schadenseintritt fast abgesagt werden musste und dieser nur durch einen Neukauf eines anderen Motorrades stattfinden konnte. Und das Geld für ein neues Motorrad auf die Schnelle hat auch nicht jeder auf dem Konto. Zumindest ich nicht. Und dann stirbt der frisch aus der Spezialinstandsetzung vom KTM gekommene Motor nach 9km wieder.


    Da wird man zwangsweise Wütend.

    scheinbar ist es, trifft man auf einen engagierten Händler/Schrauber, dann ist KTM das Problem. Trifft man auf einen lustlosen Händler, dann ist man völlig im leeren Serviceraum. Dann passiert sowas, wie es Bracki69 passiert ist. Ich glaube kaum, das in meinem Bekanntenkreis irgendjemand noch über KTM nachdenkt. Und der Kreis ist sehr gross.

    Würde meine SMC mein einziges Motorrad sein, würde ich glatt auf der Suche nach Ersatz sein, auch wenn es schwer fallen würde. Ich lege noch Hoffnung, das die 690 bis auf ein paar Kleinigkeiten relativ problemlos ist. Bei de 1290 Duke scheint es ja auch wenig Probleme zu geben. Zumindest habe ich davon live noch nichts erlebt.

    Ich bin zwar nicht so im KTM Thema, aber die Probleme scheinen sich auf die 790er udn 890er zu konzentrieren. Zumindest erscheint mir das so.

    Wenn KTM das Motorrad abholt, geht es zum nächsten Händler. Was du selber organisierst ist doch dein Problem und deine Kosten. Aber wenn man in der Pampa liegen bleibt und noch Garantie hat, dann muss man sich bewusst sein, das der nächste Händler zu dem das Moped gebracht wird eben nicht der Vertragspartner ist, sondern eher Erfüllungsgehilfe., aber nicht in Regress genommen werden kann.

    Du bist da relativ Machtlos, evtl hat man im Vertragswesen etwaige Chancen gegenüber dem Verkäufer. Aber wenn du liegen bleibst mit Motorschaden, geht es in die nächstgelegende Werkstatt. Das ist auch so nach den Garantiebedingungen. Aber gegen die kannst du nicht vorgehen, denn du gibst einen Reparaturauftrag ab und KTM übernimmt über die Garantie die Kosten. Alles Andere scheint ausgeschlossen zu sein in den Vertragsbedingungen. Da ist schon einiges überprüft worden. Da ist nichts bzw. nicht viel zu machen. Die Sache geht jetzt auch wieder zum Anwalt. Und Ralph, ich bins nicht der betroffen ist. Die Beiden die es betrifft haben alles von KTM verkauft, eine MT09 und eine Hyper gekauft und sind jetzt mit diesen Mopeds glücklich.

    Allerdins hätte ich auch den Laden angezündet und deutlich eher einen Anwalt eingeschaltet und wäre in Rückabwicklung wegen der Überzogenen Reparaturzeit gegangen. Aber das ist laut Anwalt bei den Bedingungen extrem schwierig.

    ist hier eine der führenden Werkstätten. Den Namen und die Gegend schreibe ich natürlich hier nicht rein. ;) Und, ganz wichtig, angeblich war der Motor zur Analyse und Neuaufbau in einem Spezialwerk irgendwo im Süden weil der Schaden zum zweiten Mal aufgetreten ist. Somit wäre die Werkstatt raus, wenn dem so ist.

    So, Neuigkeiten von der Front unserer Freunde. Kurz zur Erinnerung, 31.05. in die Werkstatt mit zweiten Motorschaden. Vorgestern, nachdem man einen Anwalt eingeschaltet hat die Nachricht, das das Motorrad abholbereit sei. Heute abgeholt und 9km später wieder Warnlampe Öldruck. ADAC und zurück in die Werkstatt. Dann schauen wir mal, ob es wieder 6 Monate dauert, bis man das Motorrad wieder fahren kann.

    Ich gebe dir da auf Grund meiner Erfahrung als ehemaliger Teil eines Renntrainingsveranstalters völlig recht. Allerdings darf man da nicht vergessen, das die Sportreifen in den letzten Jahren einen großen Sprung nach "oben" gemacht haben und die Tourensportreifen da m. E. nachgezogen haben. Für einen weich und rund fahrenden Fahrer kann das tatsächlich passen. Deshalb schreibe ich auch nichts dagegen, da ich akzeptiere, da es solche Fahrer gibt.

    ABER: gerade der Anfänger fährt auf der Rennststrecke viel zu hart, z.b. bremst er stärker, eiert durch die Kurve und gibt am Kurvenausgang mehr Stoff um wieder aufzuholen. Diese Art zu fahren ist bei vielen Umsteigern von der Landstrasse sehr oft zu beobachten. Diese Fahrweise überfordert aber die normalen Strassenreifen.

    Es gehen in Osche mit dem MPP auch im Sommer unter 1.40 ohne Umzufallen. Aber diejenigen, die das können stehen dann auch grinsend vor mir und kommentieren: echt geil, geht über beide Räder, da macht selbst Instruktor spass. Und jetzt kommt ein echt gut und weich fahrender, erfahrener Rennstreckentyp mit mehreren zig tausend Rennstreckenkilometern auf dem Tacho und sagt: na klar geht das, vor 1:45 in Oschersleben kannste alles fahren!!!

    Und Zack, haben 10% der Fahrer wieder Kernschrott, ggf ein gebrochenes Schlüsselbein oder am Ende der Gegengeraden in Oschersleben wegen ABS im Kiesbett dicke Eier.

    Sollte aber jemand mit Köpfchen hinter einem Instruktor herfahren der sich auch anpasst, dann geht das alles.

    ABEr auch hier: es gibt Riesenunterschiede in der fahrerischen Qualität der Instruktoren bei den einzelnen Veranstaltern. Ich mag z. b. insbeondere Instruktoren, die bei einem Anfänger eben akzeptieren, das er nicht optimal fährt, aber eben Spass hat und sich wohl fühlt. Ihn dann nicht zwingen in den Unwohlbereich zu fahren um dann wieder wie oben diese Unwohlsein in Hackerei umzuwandeln. Dann kann man korrigierend eingreifen. Ist echt schwierig für den Instruktor, gerade bei den Gruppenfahrten. Aber das auszuführen würde wieder zu weit führen ;)


    Und ganz wichtig, die richtig erfahrenen Instruktoren haben oft den Anschluss an den Strassenfahrer verloren und können sich sehr oft nicht mehr reindenken. Ist einfach so. Deshalb einfach mal auf die Boxennachbarn mit weniger Erfahrung hören. Die können oft viel mehr helfen, und haben auch die Zeit dazu auf weitere Fragen wie z. b. bei Reifen einzugehen. Da kommt dann oft vernünftigeres raus.

    und welche Kriterien legt die Versicherung an die Instruktoren, das diese anerkannt werden? Die werden vom Veranstalter vorgegeben und es gibt meines Wissens keine genormten Lehrgänge/Schulungen für Instruktoren. Es soll Strecken geben, wo der Instruktor als solches eingwiesen worden sein muss. Aber das ist nur eine Sache der Streckenbetreiber. wie z. b. meines Wissens Groß Dölln. Aber lassen wir das einfach. Führt im Reifenbereich zu weit.

    Der Titel Instruktor sagt nichts aus. Durch die Vielzahl der Anbieter sind auch immer mehr normale Fahrer die gut erklären können Instruktoren. Durch den Titel sind sie diese guten Erklärer aber keine besseren Fahrer und bringen ihre Reifen mehr an die Grenze wie ein Otto Normalfahrer. Entsprechend gibt es dort auch immer unterschiedliche (höfliche ) Auffassungen über Fahrweisen, Reifenbilder und anderem.

    Es ist schon ein Unterschied, ob z.b. ein Stefan Nebel/Philipp Hafenegger/Prinzessin Horst etc Instruktoren sind oder z. b ich (ich habs tatsächlich mal getan) ;)

    Also auf die Instruktoren zu verweisen ist extrem relativ ;)

    Ich weiß nicht wo du herkommst. In Deutschland gilt die gesetzliche Gewährleistung für 24 Monate. Halbes Jahr ist also nicht korrekt.

    Die Garantie bietet im übrigen mehr Leistungen als die Gewährleistung.

    Hallo Chris @baui123 , bleib doch einfach entspannt. Bringt doch nichts, im Prinzip reden "wir" aneinander vorbei ;) Und wenn Dein Beruf im Profil richtig ist, dann kann es sogar sein, das wir uns ganz gut kennen und wir können das bei einem leckeren Braten oder gemeinsamen Ausfahrt, Kaffee beim Polo etc gerne nochmals gemeinsam erläutern. Ist viel einfacher, als hier rumzuschreiben ohne dem Thema was gutes zu tun.


    Im Übrigen ist die Angelegenheit von meinen Freunden bereits beim Anwalt. Nutzt aber wahrscheinlich wenig.

    Auf welcher Basis will man den Händler denn auf die Füsse treten? Im ersten halben Jahr hat man Gewährleistung mit etwas mehr Rechten und kann seinem Vertragspartner, also den Händler unter Druck setzen. Kommt aber auch wieder auf dessen Geschäftsbedingungen an. Und bei der Garantie ist der Vertragspartner die Firma KTM mit ihren Geschäftsbedingungen.

    Komplizierter wird es dann, wenn man nicht bei dem Händler bei dem man gekauft hat das Motorrad mit dem Defekt hin bringt und reparieren lassen möchte. Und mit dem hat man dann nicht mehr oder weniger als einen Reparaturauftrag abgeschlossen. Der Händler wird sich wegen der Werksgarantie bei KTM rückversichern, da er ja davon ausgeht von dem Kunden erstmal kein Geld zu bekommen sollte er vorher reparieren. Und damit schliesst sich der Kreis, denn dann hat man nichts mehr außer die Garantiebedingungen von KTM.

    Und alleine da scheinen schon in unserem Fall mehrere Wochen im Sande verlaufen zu sein. Dann wurde mitgeteilt, man analysiert den Fehler, Motor bitte einschicken. Fertig. Ab jetzt ist warten angesagt.

    Das Motorrad steht seit 31.05.2020 in der Werkstatt :D, für den bereits gebuchten Urlaub musste ein neues Motorrad gekauft werden, denn der Händler ist raus aus der Geschichte. Und der Vertragspartner, sprich der ursprüngliche Verkäufer weiss gar nicht was da los ist. Hinbringen und dort von vorne anzufangen geht auch nicht, der Motor ist ja unterwegs ;)

    Und es stimmt, das von Woche zu Woche denken, immer an das Gute im Händler glauben führt dann zu solchen Problemen. Man glaubt ja immer an das Gute und will das ja auch.

    Besser wäre gewesen das defekte Motorrad zum Verkäufer zu bringen, denn gegen diesen hat man mehr Rechte als gegen einen anderen Händler.

    Ich habe beide Mopeds hier im Haushalt. Tatsächlich sind die Luftdruckangaben in den Handbüchern unterschiedlich. :D

    Hab es mal ausprobiert, SMC vorne 2 bar geht noch, aber hinten geht für mich garnicht. Auch die Husky fahren wir mit mehr Luftdruck. Vorne und hinten mit 2.0 ist für uns nix.

    Die 790er ist von meinen very best Friends, ich selber habe meine 700km neue Sumo bei dem gleichen Händler hingestellt mit Ölleck am Ölfilterdeckel. Wartezeit 2 Wochen bis die Dichtung gewechselt war. In dem Zuge wurde dann freundlicherweise auch die 1. Inspektion gemacht. Ich habe daraufhin den Händler gewechselt und bin zu einem Husky Händler, klein und schon fast nervös beim Helfen. Ändert aber nichts an der Lieferzeit von einigen Teilen von Seiten KTM. Und letztendlich ist dies das Problem, welches m. m. n. nicht mehr mit Corona zu entschuldigen ist.

    irgendwie haben hier Einige nicht gelesen, worum es ursprünglich geht. Es geht um die Wartezeit auf Ersatzteile bei KTM, die weit über die normalen und akzeptablen Zeiten hinausgeht. Im Übrigen, die 790er steht immer noch mit ungewissem Ausgang in der Werkstatt, seit Pfingsten. Bei dem TE sind es drei Monate.

    Es ist völlig egal, wie inovativ das Gerät ist, wenn es nicht fährt, weil Teile fehlen, Garantieanträge zwei Monate dauern und der Händler an der Zeit auch noch seinen Anteil von 3 Wochen hat, weil er "keine Zeit hat" nachzuschauen und erst ein Termin gemacht werden muss.

    Das ist nicht akzeptabel. Fertig.

    Aprilia sagt man ja einen katastrophalen Service und eine sehr schlechte Ersatzteilversorgung nach, da habe ich aber jedes defekte Teil an drei Tuonos innerhalb von 7 Tagen während der Coronazeit erhalten. In der Regel sind Garantieanträge in 48 h geklärt und die Händler hier um Neuss und Viersen extrem schnell und zuverlässig.

    ne lass mal, gefühlt reichen zwei KTM nicht. Die 790er hat z.b. 2 mal den Motor defekt innerhalb von 3000km. Das wäre ja für eine 6 monatige Saison ein Bedarf an 6 KTM. Ist zwar ein Geschäftsmodell, aber funktioniert nicht mit mir.

    Bekannte von mir warten wegen einem defekten Motor in ihrer 790er seit Ende Mai auf Nockenwelle und co. Liefertermin ist noch nicht absehbar. Also ist das soo abwegig nicht, das KTM mit Ersatzteilen Probleme hat.

    Keine Ahnung, was da bei KTM grad los ist. Ich würde allerdings in der Hauptsaison nicht ohne Maßnahmen 5 Monate auf Ersatzteile warten.