Beiträge von super-moto

    @ supermoto: Nikasil, Nigusil etc. sind HARTE Legierungen, die im Motorenbau verwendet werden. Und imho sind Legierungen erfunden worden, um bessere Eigenschaften in den Metallen zu finden. Man denke nur an die Bronzezeit unserer Urväter...oder heute: Chrom-Molybdän...Ist das besser zum Verständnis?

    Ich arbeite seit 36 Jahren in der metallverabeitenden Industrie. Legierungen sind nicht einfach erfunden worden um bessere Eigenschaften in Metallen zu finden, sondern um fuer den jeweiligen Einsatzzweck die beste Metallmischung zu finden. Der Umfang der Einsatzzwecke verschiedener Legierungen ist dabei so vielfaelltig, das man mit einem Satz nicht erklären kann warum welches Matrial unter welchen Bedingungen, warum die beste Lösung ist. Chrom-Molybdän ist da nur eine von 1000senden von Legierungen die moeglich sind, und das auch noch in unterschiedlichen Konzentrationen. Wie gesagt, Nikasil ist sicherlich keine Bezeichnung nach DIN und ich stelle keinen Anspruch auf richtigkeit meiner Aussagen.....meine Erfahrungen in der Metallverarbeitungen sagen mir lediglich das mir das einfahren der Motoren ein wenig übertrieben vorkommt.

    Dann hast du immer noch nicht die tausenden Moeglichkeiten der unterschiedlichen Materialpaarungen die unter bestimmten Bedingungen die optimalen Reibverschleisspaarungen bilden, beruecksichtigt. Die Thermodynamik, spielt da auch eine Rolle, aber erst ab bestimmten Temperaturen. Und das ist wiederrum von den Materialpaarungen abhaengig.


    Also einfach mal Mechanik und Thermodynamik in die Diskussion zu schmeissen reicht hier nicht aus um Einfahrzeiten zu rechtfertigen.
    Was allerdings immer noch nicht heisst das ich einen Anspruch auf Richtigkeit meiner Aussagen habe :grins:

    In metallurgischen Reibverschleissversuchen sind 10.000km bzw. das Verhaeltniss entsprechend dem Kolbenhub/Weg zur Umdrehung absolut utopisch. Zugegebenerweise habe ich Null Erfahrungen im Motorbau und nur begrenzte Erfahrung in metallurgischen Reibverschleissuntersuchungen.


    Allerdings frage ich mich in welchem Bereich, ausser dem Fahrzeugbau, noch so eine restriktive Einfahrzeit von nöten ist ?
    Keine Drehmaschinen, keine Fraesmaschinen, keine Bohrmaschinen, keine Kompressoren, keine Notstromaggregate usw usw. muessen eingefahren werden....nur die Motoren aus dem Fahrzeugbau.....komisch !


    Ohne das jetzt recherchiert zu haben...Nikasil, ist sicher keine eindeutige Materialbezeichnung die in der Metallverarbeitung üblich ist.
    Und Legierungen werden sicher nicht als Hart bezeichnet. Erst nach Waermebehandlungen bzw Haerteverfahren wird von Haerte gesprochen. Diese sind allerdings vom Material UND dem Haerteverfahren abhaengig. Desweiteren sagt die Haerte nichts ueber die Gleitfaehigkeit aus. Insbesondere da ueber die Gleitfaehigkeit immer nur in Verbindung mit dem Material auf dem bewegt wird eine Aussage getroffen werden darf.

    ja, wenn man die Hydrostatik von Wasser berücksichtigt, würde es zu keiner Berührung zwischen den Materialien kommen.
    Allerdings geht es um ÖL und damit ist auch ein Einfahren notwendig. Der Schmierfilm ist also nicht ausschliesslich als das Medium zwischen den Materialien zu sehen, sondern dient auch als Gleitmittel fuer aufeinander laufende Materialien.
    Auch wenn das den Abrieb natuerlich extrem verringert.....4000 mal in der Minute ueber eine Stunde, sollte trotzdem reichen um sich einzuschleifen...wuerde ich vermuten

    wenn ich Metall auf Metall 4000 x in der Min. ueber einen Zeitraum von 1 Stunde unter Last hin und her bewege, dann bin ich ziemlich sicher das sich die beiden Materialen aufeinander eingeschliffen haben. Falls nicht, sind sie entweder kalt miteinander verschweist, oder der Anpressdruck ist so gering das auch weitere 4000 Bewegungen nichts ausmachen. Meine persönliche Meinung ist (die auch von einem Freund der Fahrzeugtechnik studiert hat unterstützt wird) das das einfahren des Motors lediglich dazu dient, eventuell auftretende grenzwertigen Fertigungstoleranzen durch das einfahren des Motors "nachzubearbeiten". Sicher ist halt sicher, und den Hersteller kostet es nichts.


    Mit anderen Worten...ich persönlich fahre neue Fahrzeuge zwar ein, aber eher im oberen Grenzbereich. Sollte der Motor fertigungstechnische oder montagetechnische Unzulänglichkeiten haben, so kommen diese eher im Garantiezeitraum zutage als wenn ich den Motor nicht oder nur wenig belaste.


    Das ist allerdings nur meine ganz persönliche Meinung und stellt keinen Anspruch auf irgendwelche belegbaren negativen oder positiven Erfahrungen.


    In diesem Sinne waere es mal interessant zu erfahren ob es hier Erfahrungen mit Defekten, auf Grund falsch eingefahrener Motoren gibt.

    Also wenn du die Gabel auf Block bekommst durch normales Bremsen, dann ist die Gabel defekt.
    Ich fahr auch schon mal gerne ein paar Meter auf dem Vorderrad. bin aber noch Meilenweit vom Blocken entfernt.
    Selbst mit komplett aufgedrehter Druckstufe"ist echt butterweich" bekomme ich die Gabel nicht auf Block.
    Selbst mit anderen Motorraeden sind die Gabeln in der Regel nur nach einem misslungenem Sprung auf Block gegangen.
    Niemals jedoch durch einen Bremsvorgang"Naja, in eine kurze hohe Bodenwelle reinbremsen ist allerdings auch nicht empfehlenswert"

    Auf einem Renntraining ist mal einer mit Enduroreifen mitgefahren. Er war jetzt nicht schneller wie wir 17 Zöller, allerdings war er auch nicht viel langsamer. Allerdings hatte er es drauf mit Gasdrifts aus den Kurven herrauszukommen so das in engen Kurven er immer ein paar hundertstel vorne war

    wenn ich mein gewicht nach vorner verlagere ist es natuerlich um einiges besser, fast weg,
    wollte checken ob jemand einen montiert hat oder aehnliche probleme hat

    Also bei mir wackelt nix bei 130. Wenn bei einem die Karre wackelt und bei einem andern nicht, dann liegt es manchmal daran das derjenige sich zu sehr am Lenker festklammert und dadurch unruhe ins Fahrwerk einleitet. Das kann zB. sein wenn man weite Kleidung an hat und der Wind am Oberkörper zerrt und diese Unruhe dann über die Hände ins Fahrwerk einleitet. Um herraus zufinden ob das bei dir so ist, versuch den Lenker mal locker in den Haenden liegen zu lassen anstatt dich daran festzuhalten....


    Diese Theorie passt auch auf deine Aussage das, wenn du dich nach vorne beugst das Lenkerflattern nachlässt. Durch das nachvorne beugen, stemmst du dich sozusagen gegen den Wind und brauchst dich dadurch nicht mehr so am Lenker festzuhalten.


    Im übrigen sind Lenkungsdämpfer auch eher gedacht, Shimmy abzudämpfen. Und Shimmy ist meines Wissens nach ein Lenkerschlagen das durch Beschleunigung und das daraus resultierende leicht werden des Vorderrads, verursacht wird. Das heist, die Gabel arbeitet nicht mehr im idealen Dämpfungsbereich sondern surft sozusagen über den Boden mit wenig bis gar keinen Bodenkontakt, und nimmt jede kleinste Bodenwelle mit , die durch das leichte Vorderrad zu kleinen Schlägen auf das Vorderrad führen,
    die dann die Vorderhand unruhig werden lässt.

    Folieren geht zur Not selber. Ich habe mein Motorrad auch selbst foliert. Ist jetzt nicht perfekt geworden, aber mir reicht es.
    Ich habe noch jede Menge Folie übrig. Wenn du es mal an einem Teil von dir probieren möchtest, kannst du es günstig haben.


    Lackieren ist relativ teuer. Müsste man mal mit Neupreis vom Plastik vergleichen. Je nach Motorrad und Teil wird das lackieren sogar teurer.
    Ich hatte mal weiss metalic lakierte plastics"günstig ersteigert". Da gab es weder Blasen noch irgendwelche Abplatzungen. Der war einwandfrei lackiert und der Lack war absolut vetrauenswürdig....bzw. strapazierbar. Also von der Qualität hätte ich da keine Bedenken.

    ja sinnvoll is es auf jeden fall weil es kommt doch schon mal öfters vor dass im stress der 2. nicht rein will oder man plötzlich in einem (sollte nicht vorhanden sein) leerlauf steckt und fast nach vorne über fällt weil man darauf eingestellt ist das jetzt der schub kommt


    aber mal auf der anderen seite! wie sieht es preislich aus?? material + einbau

    nach edlichen Motorrädern, davon einige Einzylinder, kann ich sagen......das Getriebe meiner 2012er schaltet butterweich und sehr genau. Eines der besten Getriebe die ich bis jetzt gefahren habe. Ich würde also vermuten das es sich bei den beschriebenen Problemen nicht um ein konstruktives, sondern mehr um ein fertigungstechnisches (zu grosse oder generell falsche Toleranzen) Problem handelt.

    Aussehen finde ich jetzt nicht do dolle, aber ich habe auch noch nie ein Moped nach Aussehen gekauft (sehe ich doch sowieso nicht, weder wenn sie in der Garage steht noch wenn ich fahre)
    Ich war auf der Suche nach Ersatz für meine in die Jahre gekommene Duke2 und deshalb die neue Duke probegefahren. Ganz schnell zurückgegeben, das passte hinten und vorne nicht zusammen. Und da hat mir der Verkäufer die SMC-R für eine weitere Probefahrt untergejubelt. 10min später gekauft.

    Ja, die Optik ist gewöhnungsbedürftig.....wenn ich sie nach der gewohnten Frauenscala ( 1 -10) bewerten müsste, würde sie von mir max
    3-4 Punkte bekommen :crazy: . Aber wie bereits erwähnt gibt es keine Alternativen. Insbesondere weil der Rest ja absolut ok ist....Fahrwerk Bremsen Motor usw. KTM kauft einfach alle vermeintlichen Konkurenten auf und hält sie künstlich klein. Ich bin bereits Berg und Husky gefahren. Auch ne Yamaha WR war schon dabei...Für den Wettbewerb ok, für die Strasse indiskutabel.

    Von der Fahrphysik her, hat das Gas wegnehmen natürlich auch korrigierenden Einfluss. Aber warum solltest du das tun ?
    Zum einen müsstest du danach wieder Gasgeben und zum anderen hättest du zwei beeinflussende Parameter zu steuern und miteinander
    abzugleichen(Gasstellungen und Bremsdruck)....was die Sache noch schwieriger machen würde.
    Also einfach leicht am Gas bleiben und alles mit der Bremse machen.......Falls du Gefahr laeufst zu stuerzen, macht man natuerlich auch das Gas zu.......so oder so...bis du perfekt auf der Bremse wheelst dauert es seine Zeit.....wie gesagt, mit Gas ist es wesentlich einfacher.

    Wenn du mit der Hinterradbremse wheelst, bleibt deine Gasstellung immer gleich.
    Das auspendeln des Kippunktes findet somit komplett über die Hinterradbremse statt.
    Das heisst aber auch das du eigentlich immer etwas zuviel Gas gibst und einen Sturz durch die Bremse verhinderst.
    Du befindest dich somit immer am oder über dem Kipppunkt.
    Nur so ist ein endlos wheelen möglich (Bis auf die wenigen Ausnahmen die das über die Motorbremse machen )


    Beim Gaswheelen musst du nicht zwingend am Kipppunkt wheelen...Das macht den Wheel zwar länger , ist aber nicht zwingend notwendig.