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Von daher denke ich, dass dein Preis eher auf der oberen Seite angesiedelt ist, außerdem hat sich das Thema Nockenwellen seither noch viel weiter herumgesprochen (auch wenn gefühlt die Zahl der neuen Fälle nicht mehr wesentlich steigt).
Das Verkaufsangebot hier im Forum ist vom Ursprung schon eine Weile älter. Daher ist der dort angezeigte Preis auch gerne zweitrangig anzusehen.
Spannend ist dagegen, dass wenn ich höher taxierte, die Anfragen bezüglich letzter Preis und 'ist für Export' zunahmen. Ging ich runter, dass die Gegenangebote richtig albern niedrig lagen, wegen frage für einen Freund und weiter Anreise.
Ist natürlich nicht repräsentativ, aber wenn ich so im Dialog mit den Interessenten stand, war die ureigenste Marke von KTM, nähmlich das des Begehrens, des Habenwollens, komplett dahin. Und ja, da nicke ich kräftig mit, zu den Aussagen, wie sie hier schon im Thread gemacht wurden. Da hat KTM über die vergangenen Jahre einiges aktiv selber kaputt gemacht.
Dazu vielleicht noch, dass wenn es im Internet steht, dann muss es billig sein. Im Gegensatz dazu kann ich, wie oben geschrieben, meinen Händler kaum bewegen die Maschine sich sichtbar in den Laden zu stellen, oder in Zahlung zu nehmen.
Einmal weil er selber erst jüngst endlich die letzte 890 los wurde, zum anderen weil ich kein Modell wüsste, außer R9, was ich begehren täte. Und für ein neues Yamaha Modell wie eine R9, bindet er sich keine 890 wieder ans Bein, wenn sich die R9 nen von alleine verkaufen.
Damit wären wir fast bei einer richtigen 890 Geschichte und was alles falsch lief. Wo grenzt sich 890 zu 790 und nun zu 990 ab? Wer erinnert sich noch daran, dass 2021 quasi kaum 890er zur Verfügung waren?
Was sollte das mit der 890 GP?
Und im Rausch der ungezügelt schnellen Modellwechsel, wie ordne ich eine ungemein teure 990 ein? Fragen über Fragen,
Grüssle
hombacher