vielleicht ist ihr ja zu kalt
Gute Idee!
Also: Heizdecke! ![]()
vielleicht ist ihr ja zu kalt
Gute Idee!
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Der Anlasser dreht so langsam, als wenn ich mit der Hand drehe und die Batterie ist voll.
Batterie defekt?
Noch ein Gedanke, auf den ich gerade komme, da ich mich ja gerade an die Startschwierigkeiten meiner verschiedenen Mopeds erinnere:
Welche Zündkerzen habt Ihr denn in der @?
Ich hatte mal ein (japanisches) Moped, das besonders in der kalten Jahreszeit immer wieder mal rumgezickt hat beim Starten. Ich hab da lange gesucht und getüftelt bis ich drauf gekommen bin: Ich hab die nach der Betriebsanleitung vorgesehenen Zündkerzen durch andere mit einem anderen Wärmewert ersetzt und vorbei war`s mit den Startschwierigkeiten. Kurios war, dass Zündkerzen eines anderen Herstellers, die zwar auch den anderen Wärmewert hatten, wieder nicht funktioniert haben.
Nebenbei: Vielleicht erinnert sich jemand hier noch an die gute alte Bol d`Or von Honda? Ein früherer Freund von mir hatte so einen Apparat. Wenn die mal abgesoffen war, dann mußte man tatsächlich die Kerzen durch neue ersetzen.
Bin mal gespannt, wann jemand drauf kommt, wo genau die Ursache der beschriebenen Startschwierigkeiten zu finden ist ...
Nur mal so ein paar Gedanken von mir:
Nach mehrmonatiger Standzeit sind Startschwierigkeiten, insbesondere bei niedrigen Temperaturen doch nicht sooo ungewöhnlich. Wenn ich meine bisherigen Mopeds über den Winter nicht bewegt habe, dann wurde die Batterie halt regelmäßig nachgeladen; wenn ich ganz sorgfältig war, dann wurde sie in monatlichen Zyklen sogar zunächst mit einem Birnchen entladen und dann wieder geladen. Das machen moderne Lade-(und Erhaltungs-)Geräte mittlerweile ja elektronisch geregelt vollautomatisch. Die Bedienungsanleitung schreibt das Nachladen während der Standzeit ja auch vor, oder?
Beim ersten Start nach einer Winterpause hatten meine diversen Mopeds mal mehr und mal weniger Problemchen. Da waren auch japanische Mopeds dabei! Die flüchtigen Anteile im Benzin verdunsten. Genau die sind es aber, die man für die Startwilligkeit braucht. Manche meiner bisherigen Mopeds haben deshalb ein wenig "Zuspruch" durch Startpilot-Spray gebraucht.
Mich würde deshalb interessieren, ob die hier beschriebenen Startprobleme auch auftreten, wenn die Batterie - wie in der Betriebsanleitung vorgesehen - regelmäßig nachgeladen wurde und beim ersten Startversuch wirklich voll geladen war.
Ich vermute, dass die Batterie der @ für den großen V2 von Haus aus schon nicht gerade üppig dimensioniert ist und womöglich auch nicht gerade von allerbester Qualität ist. Beim Startvorgang "zieht" der Anlasser dann schon ordentlich Strom. Womöglich reicht die Kapazität der dann "einbrechenden" Batterie nicht mehr aus, um die Zündspulen mit der erforderlichen Spannung aufzuladen, sodaß der Zündfunke zu schwach wird. Ergebnis: Der Motor wird zwar vom Anlasser noch mühsam weiter durchgeschleppt, springt aber nicht an, sondern säuft ab.
Zur Sitzhöhe fällt mir gerade eine kleine Geschichte ein, die ich vor vielen Jahren mal erlebt habe:
Nach einer schönen Moped-Runde durchs Mühlviertel und den Sauwald fuhr ich durch Passau. Vor mir war eine tierisch hohe Hard-Enduro mit groben Stollenreifen - wie sich später herausstellte übrigens eine KTM. Oben drauf auf dem Hochsitz ein ziemlich kurzer "Strich in der Landschaft". Es ging geradeaus auf eine Ampel zu. Die schaltete auf Rot. Jetzt wird`s spannend, hab ich mir gedacht. Meine Vermutung war, dass sich da ein motivierter Jungspund den Geländeapparat vom Papa heimlich aus der Garage geholt hatte, um damit eine Runde zu drehen.
Als die KTM noch im Ausrollen auf die rote Ampel war, ist der "Strich" oben drauf gaaanz lässig aufgestanden, hat das rechte Bein hinten über die Sitzbank geschwungen, ist dann abgestiegen und stand dann an der Haltelinie neben dem Gerät, dessen Lenker ungefähr auf Schulterhöhe war. Donnerwetter! Jetzt war ich neugierig!
Ich hielt direkt daneben an und schaute hinüber: Nix "motivierter Junior"! Eine freundlich lächelnde junge Dame, die geschätzt keine 50 kg auf die Waage gebracht haben dürfte! Ich konnte gerade noch verhindern, dass mir der Kinnladen nach unten klappt.
Dann: Gelb - Grün! Der "Strich" hat gaaanz locker den linken Fuß auf die linke Raste gesetzt, den 1. Gang eingelegt, ist losgefahren, hat dabei das rechte Bein hinten über die Sitzbank geschwungen und sich auf den Hochsitz gesetzt.
Gleich darauf hat der "Strich" die KTM auf`s Hinterrad gezogen und ist abgedonnert.
Jetzt ist mir der Kinnladen tatsächlich nach unten geklappt - was aber unter dem Helm Gott sei Dank niemand sehen konnte.
So geht`s also auch! ![]()
Alles anzeigenEine automatische Blinkerrückstellung ist natürlich das Nonplusultra für eine Reiseenduro, ohne Frage.
Zusammen mit einem Tempomat könnte man das Ganze softwaretechnisch gesehen dann noch mit dem Navi verknüpfen und den Blinkvorgang nicht nur automatisch beenden, nein - man könnte ihn sogar automatisch steuern. Da am Navi ja die Route eingegeben ist und bei eingeschaltetem Tempomat die gefahrene Geschwindigkeit bis zur Abbiegung klar definiert ist, natürlich StVO konform, funktioniert der Blinker vollautomatisch. Ich brauche also meine Hände gar nicht mehr ständig am Lenker haben, kann mich während der Fahrt mit meinem Tablet beschäftigen. Setze mich dazu auf die freie Soziusbank, muß mir natürlich noch das Soziusfußrastenbremspedal anbauen und den Schaltautomaten aktivieren. Über Bluetooth wird in meinem Helm ein Schräglagen-Impulsgeber aktiviert, der, per implantiertem Chip, in meinem Vestibularapparat im Innenohr dafür sorgt, dass ich mich mit in die Kurven lege.
Wäre da nicht noch der analoge Start- und Anhaltevorgang könnte das Motorradfahren richtig Spass machen.
Gruß
Robert
Tja, Robert, Deine ironische Darstellung entspricht auch meinem Empfinden:
Ich wundere mich ganz einfach! Dass es bei 2-rädrigen Autos vom Schlag einer 1800er Goldwing Tempomat und wohl auch Blinkerrückstellung gibt, hab ich ja schon gehört. Ich wäre aber trotzdem nie auf die Idee gekommen, dass an einer Reiseenduro etwas fehlen könnte, weil sie das nicht hat.
Aber, andere sehen das halt anders. So ist das nun mal.
Und wenn ich mal ehrlich bin, dann muss ich ja auch sagen, dass diese ganzen elektronischen Helferlein der @ doch wohl durchaus nicht zwingend notwendig sind, um überhaupt fahren zu können. Mit den verschiedensten Mopeds hab ich die Fahrerei auch ohne all diese Helferlein praktiziert - und genossen. Sie machen das Mopedfahrerleben halt leichter - und sicherer. Auch wenn sie wohl nicht zwingend nötig sind, schätze ich sie deshalb sehr wohl. Und da ist es dann doch nur ein kleiner, weiterer Schritt, das Angenehme noch angenehmer zu machen. Also, wenn jemand auch Tempomat und Blinkerrückstellung haben will, dann bitteschön - ich persönlich brauche das allerdings nicht.
... Ich denke mir manchmal, die könnten die Teerdecke auch gleich weglassen. Dann ist Tempo 30-50 kein Thema und wir hätten mit der R richtig Spass.
... nicht nur mit der R ... ![]()
Also zunächst mal:
Körperliche Länge hat mit (menschlicher) Größe nichts zu tun! Das war schon immer so - und das bleibt auch so!
Meine körperliche Länge ist (oder besser: war) 1,72 m (weil die altersbedingte "Verdichtung" der Bandscheiben ja nicht gerade zu einer Steigerung der körperlichen Länge führt). Ich komme zwar nicht gleichzeitig mit beiden Füßen komplett, also mit beiden Fersen, aber mit beiden Fußballen auf den Boden. Und so komme ich mit der @ problemlos klar. Beim Rangieren bin ich schon immer vom Moped abgestiegen. Das geht einfach schneller und besser.
Ausgiebig getestet hast Du die @ ja wohl schon. Dann dürftes Du ja wissen, ob das geht. Eine Änderung an der Sitzbank nur um besser rangieren zu können, wenn ich auf dem Moped sitze, würde mir nicht im Traum einfallen.
Bei der Laufleistung gehe ich, je nach Fahrweise, von 5000 - 8000 km aus, wenn man`s nicht besonders sportlich angehen läßt. Mehr als 10000 km halte ich nur im "Rollmodus" für möglich, wenn man also ausschließlich so "fährt", dass man möglichst wenig Reifenverschleiß hat. Ob das dann noch Spaß macht, muss jeder für sich selbst entscheiden.
So der Bericht geht weiter......gestern nachdem sie in der Garage aufgewärmt war (6 grad) ist sie problemlos angesprungen. Ich hab dann die Batterie noch ans Laderät gehängt bis sie vollgeladen war und die KTM dann die Nacht über vor die Garage gestellt.
Heute morgen ca. minus 4 Grad und strahlender Sonnenschein. Der Zündschlüssel lässt sich zunächst nicht drehen da das Schloss eingefroren war. Dann ging es.....die Tasten für das Display am Lenkerschalter lassen sich nicht bedienen da auch sie eingefroiren sind.
Trotz mehrerer Versuche springt sie nicht an...die Motorfehlerleuchte geht an und Tageskilometerzähler stellt sich auf null.
Da würde ich auf die Batterie als Ursache tippen, die in der kalten Nacht vor der Garage Kapazität eingebüßt hat. Ich würde die ans Ladegerät hängen, bis sie (fast) voll ist und es dann wieder versuchen. Mir scheint die Batterie für den großen V2 ein wenig knapp dimensioniert bzw. von nicht optimaler Qualität. Aus meiner Guzzi-Zeit wurde mir von erfahrenen Alteisen-Treibern (und Winterfahrern) die Hawker-Batterie empfohlen. Die hat die alten, großen Italo-V2`s durchgedreht, dass es eine wahre Freude war - auch bei Minustemperaturen.
Meine @ ist ja gestern auch bei mir angeliefert worden. Werde jetzt mal schauen, wie die sich so verhält, was die Startwilligkeit angeht. Nötigenfalls kommt da halt eine Hawker-Batterie rein. Dann dürfte sich das wohl auf alle Fälle erledigt haben.
Alles anzeigen
Also ich habe gerade eine 1190 R bestellt, die am 17.3. geliefert wird, aber solche Berichte machen mich schon unrund.
Ich habe Verständnis für Kinderkrankheiten usw.- usf. Aber dass ein nagelneuer Eimer wegen so geringer Kälte einfach nicht anspringt, ich dachte, das hätten wir spätestens in den frühen 80ern zurück gelassen. Für mich ist das Motorrad nicht nur Spaßgerät, sondern auch Transportmittel. Und wenn ich einen Termin habe, den ich versäume, weil die Kiste wegen läppischer 0 Grad einfach nicht startet, laufe ich spätestens nach dem zweiten mal Amok. Bei einem Auto wäre sowas undenkbar, halb Deutschland würde winters wirtschaftlich am Boden liegen, wenn den Leuten ihre Karren morgens nicht anspringen würden
Nun ja, ich hoffe mal das Beste und vertraue darauf, dass sich dafür bis spätestens nächsten Winter eine Lösung finden wird.
Ansonsten freue ich mich schon sehr auf den
, lese hier schon lange mit und bedanke mich noch einmal bei allen für die wachsende Zahl guter Tips zu dem neuen Moped.
Gruß,
PR
Genau so sehe ich das auch!
Auch ich werde die @ nicht nur zum Vergnügen einsetzen, sondern auch als Transportmittel, um ins Büro und zu Terminen zu kommen. Ich hoffe, dass sie so zuverlässig anspringt, wie man das von einem modernen Fahrzeug in dieser Preisklasse erwarten darf. Ansonsten dürfte das für den Händler und auch für KTM kein Quell der reinen Freude und kein Anlaß für Heiterkeit werden, weil ich insofern "vom Fach" bin und ganz genau weiß, welche Schritte ggf. eingeleitet werden müßten.
Ich hoffe das Beste und freue mich schon auf die @, die mir übrigens heute mittag in meine Garage geliefert wird.
Spannend ist das ja schon, wie das jetzt weitergeht:
Ich gehe mal davon aus, dass da in diesem Jahr noch andere Reifenhersteller Freigaben für die @ erreichen wollen. Und dann wird ja wohl auch getestet werden, ob und wie das Kurven-ABS (MSC) funktioniert. Bin schon gespannt ...
Das ist schon interessant: Ich dachte eigentlich, die Diskussion zur Sinnhaftigkeit von ABS und anderen elektronischen Helferlein am Moped sei mittlerweile beendet, weil wohl allen klar geworden ist, worum es da geht und wie wichtig das deshalb in einer entsprechenden Situation sein kann. Überrascht bin ich deshalb, dass das scheinbar doch noch nicht bei allen angekommen ist:
Ich fahre seit über 35 Jahren und mittlerweile über 1/2 Mio. Moped-Kilometerchen die verschiedensten Mopeds. Natürlich war ich da viele Jahre ohne ABS unterwegs. Seit 2002 fahre ich (auch) eine 1150er GS mit ABS als Alltagsmoped.
Vor über zehn Jahren hab ich mal an einem 3-Tages-Enduro-Training in Hechlingen teilgenommen. Da war u.a. auch Bremsen auf losem und festem Untergrund ein Thema. Wenn man das mal selbst gemacht hat, auf festem Untergrund bei 80 oder 100 km/h voll in die Eisen zu gehen - mit ausgeschaltetem ABS - und dann zum Vergleich mal das alles mit eingeschaltetem ABS wiederholt, dann weiß man ganz einfach, wo der Unterschied ist. Das Ganze dann vielleicht noch mit wechselndem Fahrbahnbelag von Asphalt auf Pflaster und vielleicht sogar noch mit ein wenig Feuchtigkeit oder Nässe. Wenn man dann noch berücksichtigt , dass das eine Situation war, bei der man sich zuvor auf eine Vollbremsung konzentriert hatte, dann wird einem klar, wie hilfreich ein ABS in der Situation sein kann, für die es gedacht ist, nämlich in einer Notsituation, bei einer Schreckbremsung. Ich glaube kaum, dass ein noch so perfekter Fahrer garantieren kann, dass er in einer solchen Notsituation in der Lage ist, derart optimal an der Blockiergrenze zu bremsen, wie das mit einer ABS-Bremse möglich ist.
Und noch was: Ich habe mittlerweile schon mehr als 10 Situationen hinter mir, bei welchen ich von anderen Verkehrsteilnehmern ins ABS gezwungen wurde. Es hat funktioniert. Und, damit da jetzt keine Mißverständnisse auftreten: Nein, da war ich in der Regel nicht besonders flott unterwegs, sondern meist eher langsam.
Wenn es also jetzt die viele Jahre erhoffte Fortentwicklung des Moped-ABS in Form des Kurven-ABS gibt, dann ist das nach meiner Meinung uneingeschränkt zu begrüßen.
Natürlich bedeutet das nicht, dass damit (und mit den anderen elektronischen Helferlein) jeder Anfänger fähig ist ein Moped wie die @ sofort perfekt zu beherrschen. Die Grenzen der Physik gelten schon immer noch - und das wird auch so bleiben!
Sicherheitstrainings und Trainings auf Rundstrecken sind nach meiner Meinung auch weiterhin uneingeschränkt zu empfehlen. Beides macht Sinn: Sowohl die sicherheitstechnischen Elektronikfeatures und entsprechende Fahrertrainings!
Jetzt will ich da auch noch meinen "Senf" dazu geben:
Erst mal Respekt, Leute, was Ihr da macht! ![]()
Die @ hat mich ja auch bei einer ausgiebeigen Probefahrt im Herbst richtig "erwischt": Diese verblüffende Leichtigkeit zusammen mit der Performance des Fahrwerkes, einer tollen, wenn auch nicht sportlich-bissigen Bremse und dem Punch eines Superbikes - das hat schon wirklich was. Nix mehr von der ungehobelten Rüpelhaftigkeit, die ich bei früheren Probefahrten mit anderen KTM`s gespürt hatte. Die konnte man schon auch fahren, aber das war halt im unteren Drehzahlbereich schon etwas deftige Kost.
Natürlich kann man jetzt fragen, ob man den Umbau eines perfekten Mopeds wirklich "braucht" ...
Aber, das ist nach meiner Meinung gar nicht entscheidend. Die Frage nach einem 17-Zoll-Fahrwerk schwirrt durch manchen Kopf. Und da gibt`s dann halt welche, die da nicht nur spekulieren, ...
sondern, die das einfach machen! Klasse!
Bitte berichtet weiter! ![]()
Aha!
Motorradsport-Schmitt hat das Problem im Griff! Schön!
Interessant wäre nun natürlich, worin denn das Problem eigentlich liegt und wie die Lösung aussieht.
Eigentlich würde ich ja auch davon ausgehen, dass das die Aufgabe von KTM ist.
Womöglich lassen die Leute von Motorradsport-Schmitt die Leute von KTM ja auch an ihrem überragenden Herrschaftswissen teilhaben, damit dann eine entsprechende Lösung im Rahmen von Gewährleistung/Garantie zur Zufriedenheit aller(!) Kunden gefunden wird.
Oder wollen sich die Leute von Motorradsport-Schmitt dieses überragende Herrschaftswissen etwa trotz bestehender Gewährleistung/Garantie in barer Münze vergolden lassen? ![]()
Aus rechtlicher Sicht würde ich da auch empfehlen, selbst nichts weiter zu machen, sondern den ESD und die Halterung dem Händler vorlegen und Garantieansprüche geltend machen.
Nur aus eigenem Interesse: Bist Du sicher, dass Deine @ noch kein Salz abbekommen hat? Da gehts (leider) nicht nur um die nasse Salzsuppe, sondern auch um trockenen Salzstaub. Wenn da dann ein wenig Feuchtigkeit drankommt, z.B. Kondenswasser am abkühlenden Motor oder vom abkühlenden Auto, das auch in der Garage steht, dann kann das schon dafür sorgen, dass das Salz seine Wirkung entfaltet.
Weil ich es sowieso nicht aushalten kann, in der kälteren Jahreszeit überhaupt nicht mit dem Moped zu fahren, behandle ich mein Ganzjahres-Moped, derzeit (noch) eine 1150er GS, seit Jahren vor Beginn der "Salz-Zeit" mit Korrosionsschutzspray. Abgewaschen wird der klebgige Schutzfilm dann erst wieder im Frühling, wenn die ersten ausgiebigen Regenfälle das Salz von den Strassen gewaschen haben.
Schau doch mal bei Heidenau. Das wären dann echte Winterreifen.
Auf meiner 1150er GS-Kuh fahre ich den Conti TKC 80; der hat zwar eine "M+S"-Kennung, ist aber nach meiner Meinung kein echter Winterreifen.
Selbst zu schrauben, klar - so lange KTM dir dann nicht auf die Finger haut und die Garantie abschaltet. Es gibt gute Lösungen für viele Probleme (z.B. Hitze am Bein, undichter Luftfilter, Wassereinbruch über Luftkanäle, etc). Und wenn KTM diese Lösungen (wohl gemerkt von Besitzern, nicht Werktechnikern) absegnen würde, dann müssten weniger Mopeds zur Werkstatt um dort aufwendig oder sinnlos repariert zu werden.
Nur zur Klarstellung:
Da bin ich wohl ein wenig falsch verstanden worden:
Ich hatte nicht gemeint oder empfohlen "Kleinigkeiten" mit den eigenen Händen zu beheben. Das ist währen der Zeit von Garantie und Gewährleistung (übrigens zwei von einander unabhängige Rechtsgrundlagen) tatsächlich nicht zu empfehlen.
Ich bin nur der Meinung, dass ein erfahrener Selbstschrauber ein auftretendes Problem aufgrund seiner Kenntnisse und seiner Erfahrung womöglich weit weniger dramatisch sehen kann, als jemand, der noch nie an einem Moped geschraubt hat und sich auch noch nie mit dieser Technik auseinandergesetzt hat. Es geht wieder um die unterschiedliche Sichtweise, also, für wie schwerwiegend der eine oder andere ein auftretendes Problem erachtet.
Um es mal an zwei Extrembeispielen deutlich zu machen: Für den einen ist ein durchgebranntes Birnchen schon ein echtes, ärgerliches Problem, während es sich für einen anderen um Lapalien und Kleinigkeiten handelt, solange er sich nicht bis zur Kurbelwelle vorarbeiten muss. ![]()
"Den Schraubenschlüssel in der Hand ..."
Das ist womöglich richtig und bringt mich auf einen ganz anderen, zusätzlichen Gedanken:
In der Zeit, in der ich angefangen habe mit der Mopedfahrerei, war es üblich, dass praktisch jeder Mopedfahrer auch selbst geschraubt hat und die Technik seines Mopeds und dessen Schwachpunkte kannte. Man wußte einfach, an welchen Stellen man nachsehen mußte und was man dann ggf. machen mußte.
Auch da hat sich wohl einiges geändert in den vergangenen Jahren: Es gibt heute nach meiner Erfahrung eine große Zahl von Mopedfahrern, die sich nicht mehr selbst mit der Technik ihres Mopeds auseinandersetzen und nicht mehr selbst daran herumschrauben. Das soll jetzt bitteschön kein Vorwurf sein - das ist halt einfach so. Aber, was für einen Selbstschrauber alter Schule eine nicht erwähnenswerte Kleinigkeit ist, das kann für einen anderen dann eben schon ein echtes Problem darstellen.
Hinzu kommt, dass die modernen Mopeds natürlich tatsächlich in technischer Sicht wesentlich komplexer und komplizierter geworden sind, so dass es selbst einem erfahrenen Schrauber nicht mehr in jeder Situation leicht fällt, ein Problem zu lokalisieren und zu beheben.
Auch aus diesem Grund gibt es wohl zu "Kleinigkeiten" eine ganz persönliche, individuelle Sichtweise, die nicht ohne weiteres als "richtig" oder "falsch" bezeichnet werden kann.
Ich beobachte diesen Thread mit großem Interesse, da ich mir demnächst auch eine @ zulegen werde.
Anmerkung von mir:
Ich glaube, dass das ein Problem der Sichtweise ist:
Wenn man seit über 35 Jahren alle möglichen Mopeds gefahren ist, wie ich, dann weiß man, dass praktisch kein Moped perfekt ist, nicht einmal die japanischen, und dass sich hinsichtlich Perfektion und Zuverlässigkeit in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten wirklich sehr viel getan hat. Aus dieser Perspektive nimmt man "Kleinigkeiten" als hin und wieder auftretende kleine Problemchen hin, über die es sich nicht mal zu ärgern lohnt. Die Frage ist natürlich, was man denn unter "Kleinigkeiten" versteht.
Andererseits darf man heute bei einem Fahrzeug dieser Preisklasse grundsätzlich durchaus Perfektion, Zuverlässigkeit und einen entsprechenden Service erwarten. Gerade weil dies bei unseren Autos seit Jahren üblich ist, ist es sicher nicht falsch, wenn man diesen Maßstab auch bei den Motorrädern anlegt. Aus dieser Perspektive sind dann halt auch "Kleinigkeiten" echte Ärgernisse, die einem den Spass gerade in ihrer Häufung verderben können.
Hinzu kommt, das die @ ja ein sehr junges Fahrzeug ist, das erst seit 2013 auf dem Markt ist. Da ist es wohl angesichts der Komplexität der verbauten Systeme nicht völlig zu vermeiden, dass Probleme erst im Laufe des Dauerbetriebes beim Kunden auftreten, die dann kompetent und zeitnah zu beseitigen sind. Dafür braucht man einen guten Service und ein entsprechendes Verhalten des Herstellers.
Da muss nun halt jeder für sich entscheiden, welches Risiko er insoweit bereit ist, einzugehen und wieviel an solchen "Kleinigkeiten" er bereit ist, auszuhalten.
Sige: Und was für einen Fettlöser nimmst du zum Abwaschen!
Da nehme ich "Bref Power Fett und Eingebranntes" in der roten Sprühflasche aus der Haushaltsabteilung.
Preislich super und funktioniert einwandfrei. Natürlich muss man da nach dem Einsprühen schon noch mit Schwamm und Bürste dran und danach kommt noch ein Klarspül-Waschgang. Mit dem Druckreiniger muss man halt an den sensiblen Stellen ganz einfach vorsichtig sein; also nicht an die Lagerstellen und zu nahe an lackierte Plastikteile.