Beiträge von Kayer85

    Ja, so ist das, wäre beinahe zu schade die auf der Straße zu bewegen, aber was nützt mir die beste Leistung, wenn ich sie nicht nutzen kann? Ich hab leider keine Strecke bei mir in der Nähe, also brauch ich eine starke, moderne und standfeste Supermoto. Die Sprilia ist cool und hübshc, mir fehlt evtl. die klare Linie im Design wie beid er KTM, aber ist ja Geschmackssache. Technisch sicher 2 ebenbürdige Maschinen. Die Aprilia hat vielleicht nen Gewichtsvorteil, aber ich möchte auf die Drosselung auf 25 oder 34(?) PS erinnern, da fährt einem dann sogar ne olle FMX davon! :lol:

    Jaa, die 690 hats nicht einfach. Aber ich glaube das liegt zum großen Teil mit am Design. Das polaristiert halt stark, mir gefällts, einigen nicht und wenn man das Design nicht mag, dann ist man der technischen Seite garnicht mehr so aufgeschlossen. Z.B. die 650 FMX von Honda. Ich bin Tollerant, aber ich finde die kackhässlich und zudem ist die Technik noch so richtig scheiße. Wäre die Technik nun super toll, würde ich dir mir trotzdem nicht kaufen, weil schaut halt nicht gut aus und vielleicht hakt man das Gerät in Gedanken schon ab und beschäftigt sich dann garnicht mehr so sehr mit der Technik.


    Klar, KTM ist gewillt eine maximale Anzahl an Motorrädern zu verkaufen und obwohl es sicher einige Leute gibt die pure SUMOs vorziehen möchte die Masse eben nicht auf Alltagsfeatures verzichten oder eine regelgerechte Zulassung. Die Hardliner meinen halt, das wäre alles unnütz und würde nur Ballast mit sich bringen, aber ich glaube man sollte die Sache nicht so Eindimensional sehen. Ich muss an meiner KTM das Lenkerschloss noch seperat an der Seite reinmachen, das ist doch wohl n Witz, das gabs damals schon bei den Mopeds. Jetzt scheint es ja eine integrierte Zundschlosslösung zu geben. Das sind alles so Details die wie ich fidne im Endeffekt nicht unwichtig für die Käuferschaft ist. Oder die neue Aprilia, mit einem spitzenverbrauch von bis zu 12,5Litern und einem Kolbenwechsel alle 200 Betriebsstunden (laut Test) ist die sicher ready to Race, aber neben der tollen Leistung steht ein Tank mit 9 Litern, eine Reichweite von wenigen Kilometern und eine Werkstattrechnung in Astronomischer Höhe, das kanns doch auch nicht sein!?


    Naja, das Coole ist, die ganze Technikdiskussion findet am 2.Feb. ein jehes Ende, denn wie bereits in dem shcönen Forum angekündigt, erscheint der Test in der Motorrad und dann sind alle Vermutungen und Spekulationen ausgeräumt. Naja... sollte sie zumindest sein, mir schwant ja, dass es bestimmt weitergehen wird. :lol:

    So, zur am Anfang angesprochenen Struktur die ich reinbringen möchte. (hatte aus Platzgrüdnen nicht in die erste Mail gepasst) Bevor wir wieder über alles diskutieren, sollten wir die Punkte aufsplitten. Meine Meinung zur 690SM:


    1. Das Fahrwerk ist modern, leicht und steif.


    2. Die Bremse ist ja wohl der absolute Hit


    3. ich sehe die Einspritzanlage als technisch sinnvollen und nötigen Fortschritt an


    4. Das Tankvolumen ist genau richtig, nicht zu groß und nicht zu klein


    5. es gibt eine Antihoppingkupplung


    6. der 6. Gang ermöglicht eine bessere Abstimmung auf der Straße


    7. die Zulassung unter EURO3 ist geglückt, d.h. man kann mit der Bude auch legal unterwegs sein, chronisch mit illegaler Zulassung rumzufahren mag zwar nett sein, aber ich möchte dann nicht in einen Strafprozess verwichelt sein bei einem Unfall!


    8. das Gewicht ist nicht wenig, aber Zulassungsbereinigt mindestens auf dem Level vom Vorjahr.


    9. Über das Design denke ich sollte man nicht diskutieren, das ist ja wohl so subjektiv, manchen gefällts halt und anderen nicht, da sollte man Tolleranz üben.


    So, ich beziehe mich also nur auf die technische Seite, das hat nix mit Marketing oder so zu tun, sondern bezieht sich einzig und allein auf technisches Verständnis und gesunden Menschenverstand. Ich hoffe wir können nach dem Muster weiter diskutieren. Was passt dir/euch nicht an meinen 9 Punkten bzw. wo seid ihr dafür?

    Hmm, wir sollten vielleicht eine Struktur in die Diskussion bringen, weil irgendwie dreht sich die ganze Sache im Kreis.
    Du stellst Theorien auf, dass 10% bessere Aerodynamik vorn 20 nassen hinten gegenübner stehen und die Werte auf dem Papier nur toll klingen aber eig. Scheiße sind. Das sind doch keine Argumente! Das sind unbewiesene Annahmen. Wie soll ich argumentieren, dass 63PS mehr sind als 56, wenn mir gesagt wird, dass die Werte nur toll aussehen, aber eig. Scheiße sind?
    Des weiteren gehst du irgendwie fest davon aus,d ass die technischen SPielereien nur dazu da sind Mängel auszugleichen, aber das ist doch quatsch. Nur weil es mal die A-Klasse als Negativbeispiel gab. Aber angenommen das Fahrwerk ist genauso gut wie von Vorgänger oder sogar besser und bekommt zusätzlich noch die technischen Helferlein, wieso drauf verzichten, wenn es eine Verbesserug darstellt?
    Ich wollte mit dem Rennsport andeuten, der ja als Technologieträger verwendet wird und wo alles das eingebaut wird, was tatsächlich am besten ist, dass eine Übernahme der Technik in die Serienfertigung keine Verschlechterung darstellt. Ich meine fast jedes gute Motorrad hat inzwischen eine Einspritzung, das kommt doch nicht von ungefähr! Glaubste echt die würden eine verbauen wenn sie nicht tatsächlich Vorteile bringen würde? Außerdem im Supermotorennsport, was ja eigentlich weitestgehend veredelte Serienmaschinen sind, also keine Prototypen, wird zunehmend auch eine Einspritzung verbaut. Wieso macht man das? Weils besser ist!
    Außerdem mag es ja sein, dass es viel Spaß macht mit nem Alpina zu fahren, aber die beste Performence erreichste mit dem Konzept ganz ohne Elektronik halt nicht. Ganz zu schweigen was passiert, wenn du mal versuchst im Winter auf glatter Fahrbahn ne Gefahrenbremsung ohne ABS durchzuführen.
    Ich denke einfach, die technischen Helferlein sind eine Chance die Leistung entscheident zu steigern, auf jeder Ebene und der Rennsport gibt mir nunmal recht. Wie das mit dem Preis ist, das ist doch ne ganz andere Sache, die neue KTM wird nicht teurer sein als der Vorgänger, zumindest laut dem, was bisher bekannt ist, trotz aller Verbesserungen, also ist doch alles schick!


    Also ich bin der Meinung die Werks-KTM's sind bei der Dakar mit dem neuen Motor angetreten und der hat halt Einspritzung und damit wurde voll überzeugt. Wer einen Beweis hat, dass KTM ihr Konzept unsinniger Weise auf Vergaser umgestellt hat nur wegen der Dakar, der möge mir das bitte zeigen.
    Außerdem am besten mal die DRIFT kaufen und lesen, da werdet ihr sehen, dass von Jahr zu Jahr immer mehr Fahrer auf Einspritzung umstellen, gerade in der unglaublich populären 450er Klasse ist Leistung eine ausschlaggebende Größe und da der Hubraum beschränkt ist, muss man das halt anders erreichen. Die Aprilias haben Einspritzung, TM verbaut diese seit diesem Jahr und einige Privatiers. Außerdem ist eine Einspritzung in der AMA sehr angesagt.


    Also ich hab mit meiner KTM zwischen 6 und maximal 7,5l auf 100km verbraucht, drunter eigentlich nie, hätte ich sonst echt nur cruisen müssen.


    Also ganz ehrlich, welches Auto von heute hat denn noch einen Vergaser? Glaubst du ernsthaft, dass in Zeiten von Bezindirekteinspritzung ein Vergaser auch nur annähernd mithalten könnte? Fakt ist, dass der Vergaser auf dem Rückzug ist, was absolut im Kontrast zu dessen spitzen Leistungsfähigkeit steht. Ich muss dazu betonen, dass ich nen Vergaser nicht scheiße finde und sicher holt man gut Leistung raus, wenn der fein abgestimmt ist, aber vom technologischen Stand ist es einfach ein veraltetes Konzept.


    Und ganz ehrlich, ich lese mir schon genau durch, was die anderen schreiben, aber das trifft momentan halt nicht meine Meinung.

    Meine Güte, du stehst mit dem Marketing aber auf Kriegsfuß, was? Was heißt eigentlich ich soll mich von den Papierwerten lösen? Genau das sind doch die harten Fakten und die besagen, dass der Motor besser ist als der alte.
    Die ganze Technik die an Bord ist verbraucht doch nur wenige Milliampere, der Unterschied zwischen Auf- und Abblendlicht ist da aber größer.
    Die Auspuffe spielen nicht so die große Rolle, die sind schön rund und die Beine sind eh davor, außerdem ist der Fakt, dass die Lampenmaske aerodynamischer ist nicht falsch, ob das viel ausmacht ist dahingetsellt, aber auch Kleinigkeiten bringen in der Summe was.


    Na wenn die Einspritzung nicht besser ist, wieso ist sie dann in der MotoGP oder bei den Superbikes garnicht mehr wegzudenken? Ich kenne außerdem kein modernes Auto, welches noch einen Vergaser besitzt, selbst Autos wie der Donkervord oder wie der geschrieben wird,d ie man sicher als reine Fahrmaschine bezeichnen kann, hat einen modernen Motor, Kat und die ganzen anderen Spielereien, nur halt kein Radio und keine elektrischen Scheibenheber. Außerdem Sachen wie ABS, ESP, Airbags, Traktionskontrolle oder sowas nicht als sinnvolle technische Errungenschaft anzusehen, wäre ja quatsch. Natürlich wiegt das alles was, aber wäre doch Blödsinn das deswegen wegzulassen. Sicher gehts auch ohne, der erste Apolloflug hatte weniger Computertechnik an Bord als heute in einer 20€ Digitaluhr stecken und trotzdem ist man bis auf den Mond gekommen. Aber zurück zu den Motorrädern.


    Ich liebe Supermoto, aber ich verstehe halt nicht wieso wir uns mit Technik abgeben müssen, die ausgereizt ist. Wirklichen Vortschritt gibt es eben nur, wenn man auch umdenken kann, die neue 690 geht diesen Schritt halt.
    Außerdem heißt viel Elektronik ja nicht, dass das Gewicht bis ins unermessliche steigt, kein Motorrad ist mit Technik so vollgestopft wie die aktuellen MotoGP-Renner und kein Auto wie ein Formel 1 Auto und trotzdem sind die leicht und die Technik ist unverzichtbar geworden.
    Außerdem wird immer nur davon gesprochen, dass die Technik viel wiegt, aber die 690 wiegt doch nur 3kg mehr als eine 2006er LC4 und die hätte wegen Euro3 eh nicht so bleiben können, also wo ist das Problem? Klar hätte ich auch gern ein leichteres Motorrad, aber der Gesetzgeber hat halt was dagegen.


    Also für mich gehören harte Vibrationen nicht zu einem guten Motorrad, wenn es technisch möglich ist das abzustellen, nämlich mit einer Ausgleichswelle, die rein garnix mit elektronischem Kram zu tun hat, dann zeugt das doch eher von einem technisch hervorragendem Motor, zumidnest in diesem Punkt, gehört sicher noch mehr dazu.
    Wegen der Maico, ich fand 2-Takter nie schlecht, aber deren Zeit ist halt einfach vorbei, moderne 4-Takter sind angesagt.


    Außerdem wer sagt eigentlich, dass die Gasannahme bei einer Einspritzung schlechter sein oder es ein "Ruckeln" geben soll? Ist ja nicht so, als ob es die EInspritzung erst seit gestern gäbe und jedes Sportmotorrad hat eine. Das aus Kostengrüdnen es bei einigen noch keine gibt hat ja nix zu bedeuten. In 5 Jahren hat auch jede SM eine.


    Außerdem wie bereits erwähnt, hässlicher Auspuff hin oder her, ist ja eh Geschmackssache, aber EURO3 ist angesagt, d.h. um tatsächlich Leistung abzurufen braucht man eben große Endtöpfe, das erleben Susuki und Yamaha auch und die legen jeweils 5kg deswegen zu, es führt kein Weg daran vorbei, da kann KTM auch nix dran ändern. Akrapovic wird schon irgendwann ne leichte, geile Variante im Programm haben, die dann sicher richtig Geld kosten wird.

    Jo, stimmt schon, man kann auch mit Einspritzung viel verbrauchen, wie z.B. die Aprilia SXV, die bis zu 12,5 Liter verbrauchen soll wenn sie von allen Leistungsbremsen befreit wurde. Nun ist das zwar ne 2-Zylinder, aber prinzipiell gesehen schon richtig. Im Normalen Straßengebrauch spart eine Einspritzanlage aber schon Sprit, mein Kumpel hat mit seiner R1 genauso viel verbraucht wie ich mit meiner KTM, so 7 Liter und der hat 3 mal so viel Leistung wie ich.
    Jedenfalls bietet ne Einspritzanlage schon mehr Vorteile als Sprit sparen und Abgasnormen einhalten. Neben potenziell mehr Leistung hat man auch solche Freuden wie eine Kaltstartautomatik! :daumen hoch:
    Das ist zwar nicht nicht wirklich ein kaufentscheidentes Kriterium, aber schon lässig.

    Naja standfest, die 100.000km die ein Bekannter mit seiner Handa VTR abgespult hat sind sicher nicht zu erreichen, aber im Vergleich zu anderen Einzylindern kann man schon zufrieden sein. Angeblich sollen auch die Wartungsintervalle der 690 recht großzögig sein, weiß da jdm. was? Ab 03 lagen die ja bei 5000km, ich finde das ist ok. Kommt ja immer auch n bisseld rauf an wie man mit dem Aggregat umgeht. Ich hatte noch keine Probleme. :daumen hoch:

    Na auf die Straßenorientierung weißt vieles hin. Zum 1. mal ist die Aerodynamik besser, auf Grund der neuen Front, die sinnvoller Weise mit Abrisskante ausgestattet ist um den Luftdruck auf den Fahrer zu reduzieren, des weiteren wird sie nun statt der Pirelli-Reifen mit Bridgestone Reifen ausgeliefert mit "reinem" Straßenprofil und 3. wurden die Federwege gekürzt, das kommt dem Schwerpunkt zu gute, dem ganzen Handling auf der Straße, hat natürlich Nachteile im groben Gelände, aber 220mm Federweg reichen völlig.
    Außerdem das Gerede vonwegen "perfekt" gibt es nicht usw. Ach was, welch Weisheit, man sollte sich auch nicht an einem Wort aufhängen, wenn es euch besser gefällt nenne ich es: Das Motormanagement errechnet immer den besten Kompromiss, i.O.? Falls das gemeint war.
    Ich meine, wir reden von einer Supermoto, die ist der Kompromiss schlechthin, aus Straße und Gelände, trotzdess geht die Orientierung im Vergleich zum Vorgänger mehr zur Straße.


    Naja die neue 690 hat 65NM, kommt natürlich drauf an mit welchem Modell man das Vergleicht, von 04 auf 05 wurde das Drehmoment ja schonmal gesteigert, deshalb ist der Unterschied zu 04 schon ordentlich.


    Also eigentlich muss man das ja so sehen, die Reglementierungen wie Abgaswerte usw. gibt es ja (EURO3) und nun muss KTM halt sehen wie sie das am besten einhalten und trotzdem eine gute Performence hinbekommen. Mit einem Vergaser ist das kaum noch möglich, weil man keine geregelten Katalysatoren verbauen kann, darauf ist man aber angewiesen. Des weiteren spielen für einen Hersteller wie KTM sicher auch Verbrauchswerte eine Rolle, man kann einen Vergaser sicher voll auf Leistung trimmen, aber dann verbraucht die Bude auch viel zu viel, das kommt in Zeiten hoher Spritpreise nicht gut an, wenngleich das bei Motorräder nicht sooo schwer wiegt wie im Autosektor finde ich. Jedenfalls ist der Einsatz einer Einspritzanlage absolut sinnvoll, kein Superbike (R1, ZX10R usw.)kommt mehr ohne aus und das ist gerade die Klasse in der es technologisch am engsten zugeht im Rennen um Spitzenleistung und Käufer. Die Supermotofraktion sperrt sich noch ein wenig gegen den technischen Vortschritt. Nicht falsch verstehen, aber im Grunde stehen wir da, wo wir von 10 Jahren schon waren. Eine Supermoto ist häufig noch ein pures Renngerät mit Vergaser, ohne Kat ohne Gewicht und mit minimaler Elektronik. Das ist grundsetzlich nicht schlecht, aber man muss mit der Zeit gehen und die MotoGP machts vor. Da werden die größten Entwicklungen auf dem Gebiet der Elektronik gemacht mit Traktionskontrolle usw. Ducati gibt Millionen aus um von Magnetti Marelli die perfekte Elektronik zu bekommen, die neue R1 hat viele neue Features, die neue GSXR hat sogar einen elektronischen Lenkungsdämpfer. Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten, auch nicht im Supermotobereich, KTM sind halt mit die ersten die das so vollziehen. Aprilias SXV 550 hat ja auch eien Einspritzanlage, in der WM setzen immer mehr eine ein, ist nur ne Frage der Zeit bis alle sowas haben. Die Geschichten mit der A-Klasse und dem TT sind mir schon noch bekannt, aber nur wegen ein paar Negativbeispielen sollte man nicht davon ausgehen, dass die Elektronik zum Verschleiern von Schwächen eingesetzt wird und was heißt schon häufig, es gibt ein paar Fälle bei hunderten Neuerscheinungen in dem Zeitraum, passiert halt. Aber ich gehe fetzt davon aus, dass KTM weiß wie man Motoren und Fahrwerke baut


    Wie es mit den Drehzahlen bei der KTM ausschaut kann ich leider garnciht sagen, die SMC hat ja keinen Drehzahlmesser, also fährt man halt nach Gefühl. Das geht natürlich auch so super, aber ich ich bin trotzdem dankbar für einen Drehzahlmesser beid er neuen 690.


    Also mit Rennmotor meinte ich eigentlich den Motor der SMR-Modelle. Die sind ja nicht wirklich für den Alltagsgebrauch ausgelegt, so oft wie man damit zur Inspektion muss. Ich höre auch zum 1. mal ein negatives Statement zum 6-Ganggetriebe, ansonsten finden das soweit alle toll, erhöht auf jeden Fall die Performance, da die Motorkraft besser auf die Straße gebracht werden kann. Wer im 5. Gang mit 30 durch die Stadt tuckeln will kann sich ja die neue 1400er ZZR kaufen, die hat sicher ein super breit nutzbares Drehmoment. Ansonsten gehe ich von den Berichten der Profis beid er Dakar aus, die ja den gleichen Motor fahren (evtl. n bissel getunt nehme ich an) die ja von einem nie dagewesenen Leistungsplus geredet haben. Also nicht nur in Bezug auf PS, sondern im Bezug auf das Gesamtkonzept. Ich bin sehr zuversichtlich.
    Außerdem möchte ich auf eine bessere Laufkultur hinweisen, die es geben wird. Manche sprechen zwar von "soft", aber das ist nicht negativ wie ich finde. Ich bin im letzten Jahr auch gern mal eine längere Tour mit meiner KTM gefahren und dann ist es natürlich schon nicht unwichtig wie sehr der Motor vibriert, weil hochrote Hände und Füße können schon nerven.

    Ist da ein richtiger Fahrtest drin mit allem was dazugehört? Also ich meine nicht nut ne Beschreibung des Äußerden und die technischen Daten, die kenne ich ja nun inzwischen. Das wäre ja echt geil, wann kommt die Ausgabe denn genau raus? :knie nieder:

    Ohh nee, das ist doch Quark, die Racingmodelle haben alle 6 Gänge. Die Getriebeabstufung hat doch nie gepasst, bei 30 und bei 50 konnte man nie gemütlich fahren und das musste man schließlich, immer wenn die Polizei vorbeigefahren ist. Außerdem hat mir ein langer 6. Gang zum gemütlichen Cruisen gefehlt. Bei Lexus wurde sogar schon eine 8-Gangautomatik vorgestellt. Wobei 6 Gänge echt ausreichen, sonst bekommt man ja ne Meise. Der neue Motor hat mehr Spitzenleistung und mehr Drehmoment, erstmal nix, was auf ein weniger breit nutzbares Drehzahlband hindeutet, das hat dann weniger mit Marketing als mit technischen Zusammenhängen zu tun. Außerdem besitzt die 690er eine elektronische Drosselklappensteuerung. Das Motormanagement errechnet die Stellung also so, dass sie perfekt auf die Fahrsituation abgestimmt ist, das spricht für ein besseres Ansprechverhalten und ein breiter nutzbares Drehzahlband, also alles schick! Das System das über die Drosselklappen zu regeln findet bei den SUpersportlern shcon lange Anwendung, wird aber teils mechanisch mit mehreren Klappen geregelt oder halt wie in der neuesten Version und wie halt auch bei der 690 über nur noch 1 Drosselklappe, die von einem Stellmotor computergesteuert betätigt wird. Oldschool hin oder her, man sollte sich der neuen Technik nicht verschließen, die Entwicklung muss ja weitergehen.

    Also ich hab auch erst überlegt ne 950 zu kaufen, aber die ist mir einfach zu schwer und zu globig. Was will ich mit 17 Litern Sprit und das Gewicht ist echt zu krass. Ich peile ja die 690 an, die ist mit Hightech vollgestopft, das ist super und wiegt ja garnicht mal so viel. Wieso sich alle nur aufregen, besonders die, die ne 05/06 LC4 fahren. Die wiegt nämlich 149kg laut KTM.at und die neue 690 nur läppische 3kg. mehr, da frühstücke ich mal nicht so ausgiebig und schon ist der Unterschied wieder gutgemacht. Klar, ein Leichtgewicht isse nicht grad, meine 04er 625 SMC wiegt nur 132kg leer, aber mit Euro3 ist das nicht mehr zu realisieren, die hätten auch die bestehende LC4 nciht so lassen können, sonst hätte man die auf 34PS drosseln müssen um irgendwie auf Euro3 zu kommen. Ist halt scheiße, aber geht nunmal nicht anders.
    Die Auspuffführung unten lang ist eigentlich super modern, in der DRIFT hat sich der Max Boddl eh darüber aufgeregt, dass es zu thermischen Aufladungen am Vergaser kommt, wenn der Krümmer direkt daran vorbeigeht und hat selbst mal so eine "Downunder"-Version vorgestellt. Wo ich allen aber rechtgebe ist, dass die Bude ja nun nur mal auf dem Parkplatz umkippen braucht und shcon sind die Endtöpfe dahin. :weinen:
    Die neue ist halt Straßenorientiert mit weniger Federweg. Das ist sehr sinnvoll, denn wer fährt schon ins richtig grobe Gelände? Dazu wären die Reifen eh ungeeignet und für nen Feldweg reichts allemal. Die Gussfelgen gefallen mir persönlich zwar garnicht, aber offroadtauglich sind die trotzdem, in der AMA Supermotoseries in den Staaten fahren die alle mit einteiligen Marchessini Felgen, die halten auch. Ich finde ja die neuen Alpinafelgen geil, das sind Speichenfelgen, die geil aussehen, wenig wiegen und vorallem ohne Schlauch genutzt werden können! :) Leider zu teuer. :(

    Also ich hab ne 2004er 625SMC und ich überlege mir ne 690 SM zu kaufen. Mir persönlich gefällt die schon. Hätte sich das Design bei Autos nicht weiterentwickelt würden wir heute noch mit Oldtimern rumfahren, halt nur mit moderner Technik und obwohl ich manchmal gern nostalgisch bin, wer will das denn noch? Die neue 690 setzt Maßstäbe in jeglicher Richtung. Ich bin super froh, dass die eine Einspritzanlage bekommen hat, Vergaser sind nunmal Steinzeit, kein Auto hat mehr nen Vergaser und auch jedes Sportmotorrad, das etwas auf sich hält hat keinen Vergaser mehr. Außerdem sind so viele Goodies verbaut wie die neue Bremse, Drive by Wire Drosselbetätigung, Antihoppingkupplung, endlich ein Straßentaugliches 6-Ganggetriebe und keine Ableitung aus dem Endurosport, LED-Rücklicht, n größerer Tank (im Vergleich zur SMC) usw., ich denke das steht alles außer Frage. Ist natürlich blöd, wenn einem die Optik so garnicht zusagt, aber da bis auf geringe Retuschen seit ewigen Jahren alles gleich geblieben ist, musste ja mal ne Revolution kommen. :sensationell:
    Ich freue mich schon auf die Motorradmesse in Leipzig, dann werde ich die Neue Kati endlich mal zu Gesicht bekommen, aber die Fotos und die diversen Videos sind schon recht fein anzusehen und vorallem die technischen Daten! :prost: