Beiträge von hellsguenni

    Ich habe kein aktives Fahrwerk, da verstellt sich nix automatisch - bin aber soweit zufrieden. War heute wegen abgefahrenem Reifen mit der SMCR unterwegs, die bügelt die Buckelpisten natürlich besser weg wie die SD-R - dennoch ist die 3.0er schon ok für den Otto-Normal Fahrer. Die Wahnsinnigen, die wegen des 'Gasschubs' im Schiebebetrieb unterhalb von 5000 U/min beinahe in Felswände einschlagen - dazu fällt mir nur der Darwin Award ein - fahrt's halt etwas entspannter auf öffentlichen Straßen, da sind noch andere Leute (wie z. B. ich) unterwegs und es macht keinen Spaß, wenn ein Möchtegern-Rossi auf meiner Spur entgegenkommt, weil ein 'Gasschub' kam oder sonstiges persönliches Unvermögen zum Verlassen der eigenen Fahrspur motivierte :motzki:


    Nachtrag zu meinem Resümee: Ich habe glatt gelogen, das waren keine 2300 km, sondern 2100 km bei meinem letzten Beitrag. Jetzt hat sie 2550 km und der Hinterreifen ist fertig, erstaunlich, daß der Bridgestone am Schluß doch rapide abbaut. Dabei waren wir gestern ganz entspannt im Vergleich zum letzten Wochenende unterwegs :grins:


    Jetzt bin ich am überlegen, ob Bridgestone S22 normal (keine SD-R Spezifikation), S23, Michelin Power 6 oder Pirelli Diablo 4 mal austesten soll. Wenn ich daran denke, daß für meine 1.0er der Dunlop Roadsmart 4 über den grünen Klee gelobt wurde und dieser Reifen mehrere heftige Rutscher produzierte und bei 4000 km fertig war, bin ich Reifentests (Testsieger Dunlop MK4) gegenüber ein wenig skeptisch. Die Bridgestones funktionieren für meinen Bedarf super, sind halt recht schnell 'durch'. Mal fragen, welcher Kurs für den Power6 und den Diablo4 aufgerufen wird - die beiden wirken vom Gesamtpaket bei Mopedreifen.de am ausgewogensten für meinen Bedarf.

    wenn die Strassen gut sind ja, wenn nicht holpert das Ding ganz gut und die Schläge ins Kreuz sind auch nicht zu verachten.

    Hast Du es mal mit etwas weicherer Dämpfung probiert? Wenn Du viele Buckelpisten fährst, bekommst Du ein direktes Feedback :grins: , aber die angepeilte Linie wird stoisch weiterverfolgt :Daumen hoch: - zumindest bei mir. Ich wiege fahrfertig 90 kg und die Fahrwerksdämpfung ist auf Standard-Einstellung. Das Federbein ist maximal ausgedreht, da wird sie noch einen Tacken handlicher.

    Na das Cockpit bei der 1.0 war ja mal gar nichts :nein:

    Das Cockpit bei der 1.0 hatte alle nötigen Informationen im Favoriten Menü auf einen Blick. Tageskilometerzähler zurückstellen ging da mit zwei Klicks, bei der 3.0er muß man erst wieder 3 x swipen...naja, ist kein wirkliches Manko, war beim alten Modell aus meiner Sicht pragmatischer und eleganter gelöst. Und ein analoger Drehzahlmesser hat schon was Schönes.

    Und zur Farbe... warum hast Du sie denn so gekauft? Das wäre für mich ein nogo.

    Aus diesem Grund heute der erste Versuch mit etwas Folie - mir war aber nicht klar, das die Elemente den Tank nicht vollständig bedecken - Backyard Design ist aber so kulant und schickt mir noch einen neuen Satz. Ich werde dann an den Stellen, die nicht bedeckt sind vorher mit dünner mattschwarzer Folie den Tank belegen, das sollte dann am Schluß brauchbar aussehen.

    PXL_20250411_153810044.jpg

    PXL_20250411_153759038.jpg

    PXL_20250411_153854338.jpg



    Dabei sind Orange und Blau Komplementärfarben. Bei der Orange- Blauen müssten die Felgen vielleicht blau sein... K.A. :denk:

    nee, ein schwarzes Mopped hat ja grundsätzlich 20 PS mehr als ein blaues und ist immer schneller als alle anderen :grins:

    Kurzes Resümee nach 2300 km:


    Fahrwerk ist um Längen besser als von der 1.0er, sie liegt extrem satt und vermittelt grenzenloses Vertrauen. Für ihr Gewicht ist sie schön handlich. Der Quickshifter funktioniert sehr geschmeidig. Auch gut gelöst ist der Sound, die Airbox ist so gestaltet, daß man ab 1/3 Gas ordentlich Ansauggeräusch als Fahrer abbekommt - aber nicht unangenehm, sondern so daß es mit dem Vortrieb gepaart ein breites Grinsen unter dem Helm produziert.


    Einziges Manko bisher ist der etwas zu klein geratene Tank, bei 170 km warnt sie das erste Mal und bei 210 km konnte ich 14,85 Liter nachtanken - was vom Verbrauch bei der Fahrleistung völlig ok ist. Die werksseitig montierten S22 passen ebenfalls gut, ich habe hinten noch 3,0 mm Profiltiefe, da sollten rund 3500 km bis zur Verschleißgrenze drin sein. Was mir persönlich nicht gefällt ist die Farbkombi aus dem mattblau / schwarz oder silber / orange - da frage ich mich immer, was den Designern über die Leber gelaufen ist. Kiska Design ist nicht schön aber prägnant, da muß man nicht noch mit den Farben das Mopped noch unansehnlicher machen. Demnächst kommt nach einem ersten gescheiterten Versuch der zweite Foliensatz drauf, wenns fertig ist, gibt's auch ein Bild.


    Die Informationen im Cockpit finde ich auch etwas seltsam gestaltet, ich habe mich zwar mittlerweile dran gewöhnt, aber das geht besser. Bei jeder Fahrt das hin- und hergeklicke ist vermutlich der Generation Playstation geschuldet - das war bei der 1.0 übersichtlicher und von der Bedienung einfacher.


    Bis jetzt bin ich superhappy mit der 3.0er, morgen geht's mit den Kumpels an die Mosel :grins:

    Nikolas881551 , aus meiner Sicht hast Du zwei Möglichkeiten:


    1. wenn Dein Mopped noch in der Garantie ist, würde ich die so wie sie ist zum Händler bringen und den auf Fehlersuche gehen lassen. Im Zweifelsfall vorher ein Video mit der zu langen Leuchtdauer der Warnleuchte machen. Wann war denn die 1000er Inspektion? Wenn Du die Kilometer noch nicht zusammen hast, ist nach einem Jahr sowieso die nächste fällig. Das wäre der Weg, wenn Du weiterhin Wert auf Garantie legst.


    2. Du machst den Ölwechsel mit Filtern etc. selbst, verzichtest auf die Garantie und hoffst, daß das Problem damit erledigt ist. Dumm ist's halt, wenn es das nicht ist.


    Bei meiner SMCR hatte ich eine Zeitlang auch das Problem mit der Ölwarnleuchte, allerdings waren das längstens rund 20 Sekunden und das Problem tat nur sporadisch auf. Bei der darauf folgenden Inspektion hatte ich das bei meinem Händler gemeldet und seitdem ist Ruhe. Was er gemacht hat, weiß ich nicht, ist mir auch ehrlich gesagt egal, solange die Karre läuft.

    Naja, man kann auch aus der Karte herauszoomen und manuell auf die ursprüngliche Strecke zurücknavigieren, sobald man wieder auf der Route ist, geht die Navigation wie gewohnt weiter (Abbiegehinweise, Entfernung zum Zwischenziel und zum Ziel etc.). Kann ja auch mal sein, das man kein Netz hat (fahrt mal ins Wispertal :zwinker: )

    Ja, mit Kurviger kannst Du auch offline navigieren. Was Du nicht kannst ist offline neu planen oder wenn Du von der Route abweichst neu berechnen, dafür brauchst Du eine Internet Verbindung, da die Routenberechnung über den Server läuft. Wir sind aber dran, mittelfristig eine Lösung für zumindest ein rudimentäres offline Routing auf die Beine zu stellen.

    Das Traurige an der Sache ist, daß es die großen Hersteller nicht auf die Reihe bekommen die Kundenwünsche entsprechend zu bedienen und man auf Leute wie den Rhönschrat zurückgreifen muß um eine geplante Route 1:1 abfahren zu können. Ganz krass fand ich, daß Garmin sogar die eigenen Planungs-Dateien zerschießt, sobald die interne Cloud (Garmin Explore) genutzt wird.


    Für mich fing das Ärgernis mit der Navigation bei TomTom an, als der Hersteller die Karten für mein Navi so zerhackt hatte, daß eine Tour in die Alpen nur noch mit größerem Aufwand (extra Laptop als Basis für die passende Karte wurde benötigt) möglich war. Die TomTom Rider Serie nach dem Rider 2013 war nicht mehr intuitiv bedienbar, zumindest nicht für die TomTom User der alten Rider Generation. Man konnte dann auch keine auf dem Handy geplante Route mehr direkt über BT auf's Navi schieben, sondern mußte die TomTom interne Cloud nutzen - was doof war, wenn man mal kein Internet hatte. Da ich meine Touren ursprünglich mit dem Motoplaner, der dann später in Kurviger fortgeführt wurde plane, war für mich zu diesem Zeitpunkt der nächste Schritt auch die Navigation am Fahrzeug mit einem zusätzlichen Smartphone als neue Navilösung zu realisieren. Seitdem bin ich bei Kurviger Kunde und von der Navilösung sehr angetan, da dann das ganze Import/Export Gedöns und die Kontrolle von den geplanten Routen entfällt.


    Da ich auch im Kurviger Forum recht aktiv war/bin und das Kurviger-Team Unterstützung gesucht hatte, bewarb ich mich mehr so aus Spaß auf den Job und bin seit Juli letzten Jahres im dort im Support tätig.

    Neues vom Rhönschrat bezüglich Kurviger Import in Garmin Geräte

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Mein Fazit: Das wird mein nächstes Motorrad :Daumen hoch:

    Naja, Du bist ja auch Ü60, da paßt die GS schon :achtung ironie: . Die fährt schon gut, bin bisher nur die 1250er mal gefahren. Ist mir persönlich aber zuviel Motorrad, spätestens beim rangieren ist das Gewicht doch deutlich spürbar. Meine Knie sind zum Glück noch in Ordnung, so daß ich noch die SD-R problemlos fahren kann. Wichtig ist immer, daß man sich auf dem Mopped wohl fühlt und wenn Dir die GS besser paßt, wäre es Quatsch die nicht zu nehmen.


    Sehr interessant, was Du über den Sportsmart MK3 schreibst - wobei ich nach meinem Abflug mit der SMCR mit dem Roadsmart 3 skeptisch gegenüber Dunlop bleibe. Ich werde zunächst den S23 auf meiner SD-R probieren, wenn der S22 durch ist. Habe mit meiner 3.0er nun die 1000 km voll und warte auf nächsten Montag, da ist Inspektionstermin. Wenn dann ein paar mehr Kilometer drauf sind, berichte ich wieder :)

    Mal blöde gefragt, ich hatte bei meinen beiden 1.0ern die reinforced Federn drin und war auch super zufrieden. Jetzt habe ich ne neue 3.0 - lohnt sich die Umrüstung auch bei der? Die hat doch schon von Haus aus stärkere Kupplungsfedern verbaut...

    Der Trend geht im Moment stark zu Carpuride & Co - kann ich persönlich nicht nachvollziehen, für den Preis bekommt man auch ein Outdoor Handy, das man sich ans Mopped tackern kann. Und das kann jede Navigationsapp die auf dem OS läuft ohne Einschränkung darstellen.

    Wie sehr ist denn die Funktion eingeschränkt am externen Display?


    Bei OSMAND braucht man ja meiner Meinung nach immer das Handy. Planen geht da ja gar nicht.

    Android Auto ist primär zum navigieren gedacht. Die ganzen Kurviger Planungsoptionen (schnell -> extra kurvig, Routenoptionen zwischen einzelnen WPs etc) gehen nicht auf dem Carpuride. Eine vorher in Kurviger geplante Route (App oder Website) wird 1:1 abgefahren. Einfache Planung von A nach B kannst Du auch über Carpuride machen. Was noch nicht geht ist die Tankstellensuche und Straßensperrung direkt per Eingabe in Carpuride.