Beiträge von Ratmonkey

    Leiser bekommt man das schon hin.
    Habe das bei mir ja auch mit einem geänderten Airbox-Deckel gemacht.
    Nachteil daran ist aber, dass man wegen des zu geringen Volumens des Deckels wieder etwas druck von unten heraus verliert.
    Das waren bei mir so ca. 2Nm (von den rund 5Nm gewinn mit dem Kastl)
    Aber nach oben heraus läuft das ganze dann etwas besser als mit dem Kastl-Filterrahmen.


    Ich für meinen Teil habe dem Deckel einen gedruckten Einlass mit ca. 150% des Drosselklappenquerschnitts verpasst.
    Wenn jemand es versuchen will, kann ich eine Entsprechende Datei zum Ausdrucken zur Verfügung stellen...
    Große Änderungen am Mapping waren bei mir nicht Nötig.

    Beläge sind immer das erste was man versuchen sollte.
    Die Originalen sind hier nicht so der Bringer.
    Ich werde wohl zur nächsten Saison auch mal die Beläge tauschen, da mir meine Bremse inzwischen auch ein wenig auf die Nerven geht.
    Die Verzögerung ist für mich soweit ok (hab mich nach gut 4000km an die nötigen Kräfte gewöhnt), da ich bis zum Einsetzen des ABS nicht voll bis zum Griff durchziehen muss...


    Was bei meiner aber unangenehm auffällt, sind die inzwischen wieder nur leicht quietschenden Beläge (war eine Zeit lang extrem), der fehlende Biss (war auch schon besser) und dass die Bremse im Kalten Zustand "rubbelt" und quietscht wenn man mal kräftig rein langt (ist nicht das ABS und war auch schon besser)...
    Sobald die Bremse ordentlich warm ist, gibt sich das rubbeln. Daher muss ich die Bremse vor den ersten schnellen Kurven auch immer erst schön warm bremsen. :nein:


    Denke mal, dass ich dann demnächst mal auf Sinterbeläge von EBC wechseln werde.
    Die "hh" Mische bietet sich da eigentlich an, habe damit früher gute Erfahrungen gemacht, was warm, kalt und Nassbremsverhalten angeht.

    Leistung ist bei etwa 9.000 U/min Ende

    Das würde ich so nicht unbedingt stehen lassen.
    Hatte meine auf der Rolle, weil ich zusätzlich zum Kastl noch etwas gebastelt habe un wissen wollte ob es funktioniert.
    Da war schon gut zu sehen, dass die Leistung mit Kastl-Kit bis kurz vor den Begrenzer stehen bleibt.
    Maximum liegt da zwar bei rund 9k, aber danach fällt sie kaum ab.


    Weil mir der offene Filter beim Kastl-Kit zu laut war, habe ich mir nen zweiten Airboxdeckel besorgt un modifiziert.
    Ergebnis war weniger Lärm und mehr Leistung im oberen Drittel.
    Damit kommt meine Maximalleistung jetzt bei 9,9k (bei 10k der Begrenzer) und somit erst kurz vor dem Begrenzer.
    Sie läuft im Oberen drittel aber keineswegs schlechter als mit dem Kastl-Kit. Eher besser... :zwinker:
    Dafür liegt sie unten rum so ziemlich mittig zwischen Kastl und Serie. Da muss ich dann also noch mal ran wenn ich dazu komme... :rolleyes:

    Batterie ist zumindest schonmal leer.
    Wie schon von smtralf geschrieben, ist die merkwürdige Anzeige die Firmwareversion auf dem Tacho... :zwinker:
    Einfach mal über Nacht die Batterie laden und morgen wieder testen. Nimm ein Multimeter mit und messe vor Fahrtbeginn die Batteriespannung. Und dann noch mal nach 25km oder so. Sinkt die Spannung wärend der Fahrt, wird die Batterie nicht geladen und es ist ein Fall für die Werkstatt. Gehe mal davon aus, dass die Kiste neu mit Garantie ist.

    Optisch hat sich da nicht wirklich was positives getan, bin enttäuscht! Und wenn ich für den selben Preis einen oder drei Zylinder kriegen kann bei einem Motorrad das nicht mehr puristisch und ultraleicht ist dann weiss ich was ich nehm...

    Na ganz klar. Das leichte und Purististische... :ja:
    Gewicht kann einem den Fahrspaß schon versauen. Zumindest wenn man eher auf leichte Mopeds steht.

    Hab seit Donnerstag auch das neue Mapping drauf. Fährt sich unten heraus etwas entspannter. Das Teillastruckeln und das "nervöse" Gas bei geringen Drehzahlen ist auf jeden fall etwas besser geworden.
    Ganz wird sich das bei dem Motor wohl nie beseitigen lassen, aber so verläuft das ganze merklich weicher ab.
    Meine hat vorher zumindest recht hart und ruppig geruckelt wenn sie es denn getan hat. Jetzt ist das merklich gedämpfter und angenehmer.


    Aber das beste ist ja das Blubbern beim runtertouren. Tritt bei mir ganz besonders zwischen 3-4k auf wenn man an die Ampel rollt.
    Dazu ein kurzes Knallen wenn man bei hoher Last und hohen Drehzahlen schaltet (das Rentnerschalten mit Kupplung... :grins: )
    Insgesamt klingt sie jetzt erwachsener und dreckiger (Originalpott, Kastl mit geändertem LuFi-Deckel)... Einfach zum sabbern :sabber:

    Zusammengefasst: die Duke 390 hat keinen !!! LMM + SLS + G-Kat
    Sie hat: U-Kat mit Lamdasonde
    Richtig ?


    Fast. :zwinker:
    Sie hat einen G-Kat. Für einen U-Kat brauchst Du keine Lambdasonde.
    Die Lambdaregelung ist es, die aus einem U-Kat-Fahrzeug eines mit G-Kat macht.

    Klar hat unser aller Dellorto DC einen LMM, auf englisch TMAP. Der misst Temperatur und Manifold Absolute Pressure.


    Und alle Motoren haben Schwingungen im Saugrohr.

    Sorry, aber einfach falsch.
    Eim LMM und ein TMAP sind zwei völlig verschiedene Bauteile.
    Der TMAP ist eine Kombination aus MAP-Sensor über den der Saugrohrdruck (bei Mehrzylindermotoren eher der Druck im Sammler) ermittelt wird und einem Temp-Sensor zum erfassen der Temperatur der Ansaugluft.
    Also mal ganz doof gesprochen ein elektronisches Barometer und Thermometer. Mehr kann der nicht. Was das Steuergerät mit den beiden Werten macht ist Sache des Programmierers... :zwinker:


    Ein LMM ist ein Luft-Massen/Mengen-Messer
    Damit wird direkt die angesaugte Luftmasse/Menge ermittelt.
    Der Mengenmesser erfasst nur einen Teil der angesaugten Luft, da er mittig im Ansaugtrakt positioniert wird und im Prinzip nach dem Staudrucksystem arbeitet.
    Im Bauteil wird durch den Staudruck eine kleine Drosselklappe aufgeschoben und mittels Poti ein Wiederstandswert zum Auswerten geliefert.
    Der Massenmesser erfasst im Prinzip die komplette Anlaugluft. Er Arbeitet komplett ohne Meschanische Teile und besteht aus einem Netzt von Heizdrähten, das die Luft passieren muss und einem abgekapselten Referenzheizdraht.
    Sobald an den Drähten eine Spannung an liegt fließt ein Strom durch sie und sie werden heiß. Wenn jetzt die Ansaugluft durch das Drahtnetz strömt, wird das abgekühlt und der Elektrische wiederstand ändert sich, weshalb sich auch der Stromfluss ändert. Da Der Referenzdraht aber nicht gekühlt wird, behält er den gleichen wiederstand und somit auch den gleichen Stromfluss.
    Aus der Differenz der beiden fließenden Ströme kann das Steuergerät in Verbindung mit der Lufttemperatur und dem Außendruck relativ genau die Luftmasse berechnen.


    Wenns ganz genau sein soll, muss natürlich noch die Luftfeuchtigkeit mit einbezogen werden, da weiss ich aber nicht, ob das inzwischen der Fall ist...


    Was beide LMM´s gemeinsam haben ist die Notwendigkeit sie kurz hinter dem Luftfilter zwischen Filtergehäuse und Luftsammler verbauen zu müssen. Da die Luftsäule hier wesendlich weniger schwingt. Das geht natürlich bei nem Einzylinder schlecht, da der keinen Sammler besitzt...
    Würde man einen LMM direkt im Saugrohr verbauen, würde er die hin und her schwingende Luft mehrfach messen. Das natürlich abhängig von Drehzahl, Lastzustand und allgemeinem Aufbau des gesamten Gaswechselsystems in unterschiedlichem Maße... :zwinker:

    Ok, also mal um ein wenig licht ins Dunkel der Einpritzungen zu bringen.
    Es gibt eletronische Einspritzungen mit Lambdaregelung ohne LMM. Das war bis mitte der 90er im PKW-Bereich gang und gäbe...
    Üblich waren damals Alpha-N und MAP Regelungen.
    Bei der klassischen Alpha-N wird das Gemisch im Open-Loop allein durch die im Kennfeld gespeicherten Werte bestimmt. Um zu bestimmen welcher Wert gewählt werden muss, werden die Drosselklappenstellung (Alpha) und die Drehzahl (N) ausgewertet. Später wurden Aplha-N-Regelungen durch diverse Sensoren ergänzt.
    Ein Drucksensor (Bar-Korrekt) um auf unterschiedliche Luftdrücke (höhenunterschiede) reagieren zu können, Tempsensoren für die Ansaugluft und Lambdaregelungen für einen schadstoffarmen Closed-Loop-Betrieb.


    Bei der MAP-Regelung werden der Saugrohrdruck und die Drehzahl ausgewertet um den Passenden Wert aus dem Kennfeld zu wählen. Auch hier waren die entsprechenden Erweiterungen der späteren Alpha-N möglich.
    Heutige Einsprizungen sind entweder eine Art erweiterte Alpha-N mit einem Zusätzlichen LMM (bei Saugmotoren) oder eine Kombi aus Alpha-N und Map mit LMM und sämtlichen vorher erwähnten Erweiterungen (bei aufgeladenen Fahrzeugen).


    Motorräder sind da aber in der Regel noch ein Stück hinten dran, da sie bisher nicht so Strenge Abgasnormen erfüllen müssen wie PKWs.


    PS: Ich denke nicht, dass die 390er einen LMM besitzt, da sie bei Einzylindern wegen der starken Schwingungen im Saugrohr Schlecht ab zu stimmen wären.
    Aber ich kann ja morgen mal den Werkstattmeister Fragen. Meine ist morgen zum kleinen Service... :ja:

    Gute Frage. Hatte meine mit A2-Drossel mal auf 169km/h laut Tacho.
    Da hab ich aufgegeben. Ging aber nur mit flachmachen...
    Aufrecht sitzend sind so ca. 155-160km/h drin. Ist aber nicht schön. :nein:
    Ich fahre selten über 130km/h. Meist eher so 120km/h wenn ich Autobahn fahren muss.
    Landstraßen sind eh schöner...

    Ich mag das Kastl einfach. Wenn Du eins drinn hast und einfach mal was basteln willst, dann machst Du das halt. Fährst damit auf die Rolle und stimmst es mal fix ab wenn Dir das vorläufige Ergebnis gefällt.
    So praktisch lief das früher bei meinem Quad mit dem Vergaser nicht ab... :grins: