Beiträge von Tector

    Die Teile sehen beide exakt gleich aus. Aber, die eine sollte beim Einfedern (Compression) dämpfen und die andere beim Ausfedern (Rebound).

    Und wie "duccud" schon absolut richtig schrieb, die beide Köpfe sind bis auf die Markierungen (C + R) identisch.


    Habe jetzt Emailkontakt zu Omniaracing. "I suppose a bad fitting, It is better go to a good mechanix to control it, Too much oil or something wrong during the installation"

    Das hilft bis jetzt natürlich rein gar nichts. Und meine Mechaniker ist sehr gut. Der kann auch den Motor in seine kompletten Einzelteile zerlegen und wieder zusammenbauen.

    So ein Gabelumbau ist für den normalerweise ein Kinderspiel.


    Leider ist mein Englisch nicht gut genug, um die Sache telefonisch zu klären.

    Wir haben es exakt so gemacht wie "1125" es beschrieben hat - wie es eigentlich auch aus der Anleitung hervorgeht.

    Doch leider funktioniert es bei mir nicht - weder beim linken, noch beim rechten Holm.


    Daraus kann ich nur schließen, dass entweder ein Defekt an beiden Cartridge vorliegt oder es schlichtweg falsche sind.


    Der Einbau einer Cartridge ist doch eigentlich ein Kinderspiel.


    Beim Entlüften gibt es doch eigentlich auch keine großen Geheimnisse. Man zieht und drückt bis nichts mehr gluckert

    und sich der Widerstand aufbaut - bei der Compression nach unten, beim Rebound nach oben (währenddessen haben wir

    eben auch festgestellt, dass die Kappen ab Werk vertauscht waren).


    Den Druck vom Rebound konnte man während des Entlüftens spüren, die Compression dagegen sogut wie nicht - was wir

    schon seltsam fanden. Zusammengebaut funktionierten beide Gabelholme dann wie bereits erwahnt - null bis gar keine Compression

    oder Rebound, fast nur die Federkraft.


    Wir haben die Gabel 4 mal zerlegt und wieder gefüllte, entlüftet und zusammengeschraubt, weil wir es nicht begreifen konnten und

    wirklich Fehler ausschließen zu können.

    Mehr konnten wir einfach nicht machen.

    Eigentlich brauche ich für so einen Umbau keine 2 Stunden (inkl. dem Wechseln der Simmerringe und Staubkappen).

    Aber dieses mal will es einfach nicht funktionieren. Morgen muss ich wohl oder übel erstmal wieder auf den ori Zustand

    zurückbauen. Leider!

    Keinerlei Veränderung bei Druck- und Zugstufe voll auf oder voll zu. Die Gabel federt immer genauso schnell ein wie aus.

    Das die Kappen vertauscht waren, konnten wir beim hoch- und runterziehen der Dämpferstange erkennen bzw. erfühlen.

    Beim Rebound muss der Widerstand ja bei ziehen größer sein.


    Ich hatte heute sogar einen Kumpel von mir zur Hilfe, der nochmal weitaus mehr Ahnung von der Materie hat wie ich. Der hat hat schon unzähligemale

    so einen Gabelumbau gemacht, doch nach 3 Stunden entlüften, messen, grübeln, testen und wieder grübeln, hat er aufgeben müssen. Es führte alles immer

    zum gleichen Ergebniss - die Dämpfung ist nicht oder fast nicht vorhanden. Und die Einstellungen des Rebounds und der Compression zeigen keinerlei Wirkung.


    Das Wechseln so einer Cartridge ist ja wirklich keine Raketenwissenschaft und eigentlich sehr einfach. Aber bei der von mir funktioniert es einfach nicht!

    Nach 3 Stunden hin und her versuchen, ist das Ergebnis exakt wie gestern - keinerlei Dämpfung bei beiden Cartridges.

    Das einzige was wir entdeckt haben ist, dass die Kappen für die Compression und den Rebound vertauscht waren (ab Werk).


    Entweder sind beide Cartridges defekt oder es sind die falschen.


    Jetzt muss ich morgen bei Omniaracing anrufen - und das mit meinem schlechten Englisch. Mist!

    Danke für den Tipp, Karsten. So werde ich das heute Abend mal machen. Und auch nochmal penibelst genau entlüften und

    das Luftpolster nochmal checken.


    Rainer - die kleinen Einstellschräubchen habe vor festdrehen der Cap aufgedreht, sonst könnte sich die Nadel verklemmen oder

    beschädigt werden. Das weiss ich. Danke.

    Das will ich morgen in Angriff nehmen.


    Seltsam, dass beide Holme nicht funktionieren - also das Ein- und Ausfedern. Vermutlich also wohl links und rechts

    den gleichen Fehler gemacht. Wenn ich nur wüsste welchen.:denk:


    Irgenwie kann ich mir nur vorstellen, dass beim Aufsetzen der Caps irgendwas nicht stimmt.

    Die mittlere kleine Verstellerschraube drückt die Nadeln beim reindrehen ja nach unten, wodurch die Dämpfung erhöht wird.

    Kommt diese Nadel aber nicht weit genug runter, wird auch nichts gedämpft - die Gabel schwingt auf und ab (ohne Dämpfung eben).


    Naja, mal sehen.

    Ich habe halt die innere Stange langsam hoch und runter bewegt, bis nichts mehr gekluckert hat und sie sich

    sämig hat ziehen lassen. Wie sonst auch immer.


    Habe jetzt schon viel recherchiert, komme aber echt nicht drauf was ich falsch gemacht haben könnte.


    Wie hast du denn genau die Position der Cap bestimm? Innere Verstellerschraube auf Anschlag rausgedreht, dann 4 Umdrehungen zurück (im Uhrzeigersinn), bis

    auf Anschlag auf die Gewindestange gedreht und mit der Mutter gegengekontert. Dann die Cap in die Gabel schrauben - fertig.


    Ist da ein Fehler zu erkennen?

    Daran habe ich auch schon gedacht, weil ich die Gabel nach dem Umbau liegend im Auto nach Hause gefahren habe (insgesamt lag sie wohl gut 2 Stunden auf der Seite).

    Die Holme habe ich mittlerweile aber bestimmt 100mal durchgepumpt - sollte es dann nicht wieder funktionieren? Oder könnte es wirklich daran liegen, dass keinerlei Dämpfung

    vorhanden ist?

    Hallo Freunde,


    ich bräuchte mal Hilfe von ein paar Fahrwerkspezialisten unter euch.


    Habe mir voller Vorfreude die Cartridge von Andreani eingebaut. Jetzt aber die große Enttäuschung - es funktioniert überhaupt nicht.


    Die Gabel ist viel zu weich und federt ein und aus als wäre nur eine Kugelschreiberfeder drin. Weder Zug- noch Druckstufe zeigen bei Verstellung (ganz auf oder ganz zu)

    irgendeine Wirkung.

    Es ist nicht die erste Cartridge die ich gewechselt habe, aber sowas hatte ich noch nie. Die funktionierten eigentlich immer auf Anhieb.


    Hat jemand vielleicht einen Tipp - vielleicht hat sich ja doch ein Fehler eingeschlichen, der mit nicht bewusst ist.

    Ich möchte mal eine kleine Rückmeldung geben.

    Nachdem ich die Pluspolschraube der Batterie etwas fester gezogen habe (etwa 1mm), die eigentlich nicht mal annähernd locker war,

    funktioniert wieder alles.

    Sehr merkwürdig - aber was solls.


    Danke nochmal für eure Hilfe.

    Danke schon mal für eure vielen Antworten. Morgen werde ich alle Kontaktstellen mal checken.

    LifePo Batterie verwende ich keine, da ich das ganze Jahr durch fahre und die "Kaltstartschwäche" von denen kenne.

    Seit ein paar Tagen macht meine 17er SDR beim Starten Probleme.

    Ich mache die Zündung an, jedoch bleibt alles tot - nur die Blinker leuchten durchgehend (kein Blinken).

    Dann mache ich die Zündung ein paar mal aus und an und irgendwann geht die Zündung dann normal an und der Motor lässt sich starten.


    Hatte jemand von euch auch schon so ein Problem und weiß vielleicht den Grund und die Lösung dafür? Mir ist dieses Art des "Motor-nicht-startens"

    völlig neu.


    Gruß

    Holger

    Auch wenn es sich vielleicht etwas seltsam anhört, aber diejenigen die in meinem Bekanntenkreis die meisten Probleme an ihren Bikes haben, sind meist die die am wenigsten fahren.

    Die Motorräder die täglich auch im Alltag bewegt werden und nicht nur an Sonntagen, haben die wenigsten Probleme.


    Ich für meinen Teil fahre auch täglich, auch viele Kurzstrecken und bei Wind und Wetter, im Sommer wie Winter. Und wenn ich da nur mal an meine letzten 3 Bikes denke (B-King, Tuono V4, SDR 2.0), hatte ich mit denen keine erwähnenswerten Probleme.

    Meine 17er SDR hat jetzt knapp 24000 km runter und 2 Wintereinsätze (der 3. Winter ist jetzt gerade) hinter sich. Bis auf einen defekten Öltemperaturfühler, der noch im Rahmen der Garantie ersetzt wurde, hatte ich keinerlei Probleme.

    Meine anfänglichen Bedenken was die Zuverlässigkeit angeht, ich fahre auch den Winter durch, sind mittlerweile wirklich zerstreut. Bisher ist meine SDR wirklich super und macht mit dem Highscore-Kit großen, großen Spaß.


    Über das originale Fahrwerk, die Software und ein paar Kleinigkeiten will ich jetzt nicht groß anfangen, dass war bei 1100er Tuono die ich vorher hatte um einiges besser - aber ehrlicherweise gebe ich zu, dass ich mir die Super Duke R hauptsächlich wegen ihrem brachialen V2 Motor und der für mich, mit meinen 1,90 m, angenehmeren Sitzposition zugelegt habe.


    Solange der Motor auch weiterhin keine Probleme macht, kann ich mich mit ihren Unzulänglichkeiten recht gut arrangieren - jedenfalls so lang bis vielleicht wiedermal ein neues Bike auf den Markt kommt, dass mich so anspricht wie es die SDR 2.0 und auch meine Tuono getan haben.

    Danke schon mal für eure Hilfe.


    Die Batterie habe ich jetzt mal für ein paar Minuten abgeklemmt - was leider nichts geholfen hat.


    Was könnte ich denn jetzt noch selbst machen - möchte deshalb nur ungern zu einem Händler.

    Beim reinigen meiner Bremssättel ist mir heute aufgefallen, dass meine Hupe "vor-sich-hin-knistert " und sie hat auch von allein plötzlich mal

    kurz gehupt. Das ganze bei ausgeschaltener Zündung.


    Offenbar fließt da wohl Strom. Aber warum?

    Kann mir da vielleicht jemand einen Tipp geben, was das sein könnte bzw. was ich dagegen unternehmen kann?


    Aus Angst, dass es mir die Batterie leersaugt, habe ich den Stecker jetzt mal von der Hupe gezogen - was natürlich eine Fehlermeldung nach sich zog.

    Da ich nun von einer Woche Hochschwarzwald zurück bin und in dieser Zeit das "Kastl-Kit" ausführlich testen konnte, möchte ich hier mal einen kleinen Bericht dazu verfassen. Ich versuche nicht zu blumig und ausschweifend zu werden.:)


    Ich habe lange, wirklich lange 9 Wochen sehr geduldig auf mein "Kastl-Kit" gewartet. Das war hart, aber so ist das eben, wenn ein Produkt, in diesem Fall speziell eine neue Software entwickelt werden muss.

    Und je mehr Daten verfügbar sind (originale Motorräder auf dem Prüfstand), desto besser kann diese werden. Was natürlich sehr wichtig ist, da das Kastl ja bei allen SDR´s auch SICHER funktionieren muss und nicht

    den Motor beschädigen soll.


    Am Freitag den 23.8. wurde mir das Kit endlich zugestellt und am Samstag gleich eingebaut. Dann habe ich am Abend eigentlich nur eine Runde um den Block gedreht - nur ein Funktionstest sozusagen. Am Sonntag früh bin ich dann in den Schwarzwald aufgebrochen (Hotel war schon reserviert). Obwohl alles funktionierte, hatte ich trotzdem noch einige Bedenken, ob auch wirklich alles zuverlässig funktioniert.

    Meine Bedenken waren aber nach den ersten 100 km Autobahn eigentlich verschwunden. Der Motor lief super rund, die Öltemperatur blieb konstant und ich lies meine Käthe dann ordentlich von der Kette. Ausnahmsweise hat mir das Autobahnfahren sogar mal Spass gemacht.


    Im Hochschwarzwald selbst, viele von euch kennen die geilen Strecken dort bestimmt auch, war es eine wahre Freude mit dem neuen "Kastl-Kit-Motor". Der 1. Gang war, bis auf das Anfahren selbst, die ganze Woche absolet, absolut überflüssig. Und das obwohl ich in Erwartung auf das Kit schon vorab wieder das originale 17er Ritzel verbaut habe. In einigen Spitzkehren habe ich mich manchmal beim schalten vertan und hatte den 3. statt dem 2. Gang drin - was überhaupt nichts ausgemacht hat. Selbst im 3. Gang, aus sehr tiefen Drehzahlen, schob der Motor schon so vehement voran, dass der "falsche" Gang überhaupt kein Problem war.

    Der Motor läuft jetzt auch ruhiger, die Gasannahme ist weicher geworden, was gerade in richtig kurvigen Geläuf sehr angenehm ist.

    Der Punsch bei etwa 6500 U/min ist jetzt nicht mehr so zu spüren wie vorher, was wohl einfach daran liegt, dass schon früher deutlich mehr Drehmoment anliegt und so in einem Rutsch voll durchgezogen wird.


    Natürlich basiert mein Bericht nur auf meinen persönlichen Eindrücken und ich kann das mehr an Drehmoment und Leistung nicht belegen, weil ich nicht auf einem Leistungsprüfstand war. Aber ich fahre schon seit

    über 30 Jahren Motorrad, von Suzuki RG 250 Gamma, RG 500 Gamma, über GSXR 1100, R1, zur Hayabusa, B-King, Tuono V4 und nun zur KTM SDR, deshalb denke ich schon, dass ich es spüre und beurteilen kann, ob ein Bike nach einem technischen Eingriff, wie hier durch das "Kastl-Kit", besser geht oder nicht.


    Ich bin jedenfalls wirklich happy mit dem Ergebnis und die lange Warterei hat sich definitiv gelohnt! Der Motor läuft jetzt weicher und Zeit von einer zu nächsten Kurve verkürzt sich jetzt noch mehr wie vorher (und das ging ja auch schon schnell).


    Hier noch ein paar Daten: KTM SDR 2017 mit "Kastl-Kit", Lambda-Ellis verbaut (ohne Fehlermeldung), SLS Zugang mit kleinem Pneumatik-Schalldämpfer "verschlossen" (Bollern,Brabbeln beim Abtouren bleibt dadurch erhalten), Übersetzung original.


    Was auch noch gesagt werden muss, und da werden mir einige anderen sicher zustimmen, bei solchen Umbauten ist meistens irgendwas, dass es nicht sofort funktioniert. IRGENDWAS IST EINFACH IMMER!

    Nicht so beim "Kastl-Kit" von Christian - eingebaut und es hat auf Anhieb alles perfekt funktioniert. Sowas bin ich ehr selten gewohnt. ;)

    Auch die Anleitung ist, gerade für Leute die nicht so technikaffin wie manch andere, wirklich super!


    Christian, Ehre wem Ehre gebührt, dein "Kastl-Kit" ist super!