Beiträge von Mankra

    175 bis 177cm, ADV-R: Ich hab zur orig. Sitzbank noch die Rallye Sitzbank, welche eigentlich um 20mm höher ist. Aber durch den schmaleren Schnitt komme ich damit min. gleich gut wenn nicht sogar besser auf den Boden.

    die Farbe ist das Erste was ich am Track ändere. Wenn ich recht erinnere, stehen 6 Farben zur Auswahl die man auch noch in ihrer Intensität ändern kann.

    Bei DMD2?
    Ich habs gesucht, finde es nicht an. Wo stellt man die Farbe um?

    doch doch Karte drehen geht in der Software dmd in alle Richtungen hatte ich hier im September mal bilder gezeigt

    Das hab sogar ich auch gepostet (in Textform).

    Ich schrieb nicht, dass die Bildschirmdrehung bei Android nicht funktioniert, sondern Kartendrehung von DMD2:

    Alle Anzeigen sind richtig, nur die Karte steht weiterhin auf den Kopf und man fährt den Track von oben nach unten.

    Nachtrag zu meinem Akku-Anzeige Problem, siehe RE: CARPE ITER TAB inklusive Halter + CONTROLLER


    Ich hatte nach der Dinaric Rallye mein CI zu Touratech-AT geschickt, reklamiert, zwischenzeitlich gabs kurze Nachfragen, ob CI das Pad aktualisieren darf (Verlust der Einstellungen), usw.

    Bekam es nach ca. 2-3 Wochen zurück (hatte angegeben, sie sollen es lieber gut testen, hab keinen Streß).

    Alles vorbildlich abgelaufen.


    Das Akku-Anzeige Problem ist jedoch nicht 100%ig gelöst:
    Bis ca 80% Helligkeit funktioniert die Akkustandsanzeige nun richtig. Bei 100% Helligkeit fällt die Akkuanzeige noch immer innerhalb ca. einer Stunde von 100 auf 2%.
    Das ist OK für mich. In der normalen Nutzung stimmt es, damit sollte die Lade und Endladeregelung OK sein und den Akku nicht unnötig belasten.


    Ablesbarkeit ist mit dem CI wirklich sehr gut. Hier lag meine größte Skepsis.


    Ist zwar kein direktes CI Thema, sondern DMD: Ärgerlich ist noch immer, dass die Terrain Controller nur von DMD2 unterstützt wird und DMD2 noch weit weg von ausentwickelt ist.

    Wollte es bei der KRKA nutzen, um den Track nach zu fahren.

    Unbrauchbar, wenn man nichtmal die Farbe des Tracks ändern kann (grüner Track auf tw. grüner Karte ist nicht wirklich optimal....), die Kartendrehung funktioniert nicht mit dem auf Kopf stehendem Tablet. Die Karte ist um 180° verdreht......

    Bei derartigen Veranstaltungen (Terrain und Länge) kommst Du um einen Michelin Desert

    Bin ich noch nie gefahren. Der soll halt sehr wenig Seitenhalt bieten und wegen der extrem harten Mischung bei feuchtem Untergrund sehr giftig sein.

    Deshalb hab ich den Reifen bis jetzt gemieden, bei der 450er hält ein günstiger Mitas XT754 über 1000km.


    Werde ich trotzdem beim nächstenmal probieren.

    Meine Erfahrung nach nun ca. 1000km bei der Dinaric Rallye und ca. 550km bei dem KRKA Enduro meine Erfahrung, Einschätzung zur 790er für Rallye und Co:


    Wenn das Gelände bißerl offener ist, komme ich mit den Sportenduro Fahrern ganz gut mit. Kumpel, der ungefähr gleich schnell ist, oder sogar bißerl schneller musste eigentlich nie warten, zumindest wenn er voraus navigiert hat. Durch das Gewicht braucht man bißerl mehr Vorlaufzeit für die Kurven, wenn man selbst vorraus fährt, bißerl mehr Sichtweite um uneinsehbare Kurven (sind öffentliche Wege, man muss immer mit Gegenverkehr rechnen).


    Sieht man die Strecke weit genug nach vorne, sind Kurven einsehbar, dann kann man die Dicke ganz schön laufen lassen.


    Korrekturen (verschätzte Kurve, zu spät gesehenen Abzweiger) kann man nicht ganz so aufzwingen, dafür kann mans auch über gröberen Boden gut laufen lassen, ohne dass Unruhe aufkommt.


    Am letzten Tag sind wir mal kurz feuchte Streckenteile gefahren. Wenns zum rutschen anfängt, ist das Abfangen schon schwieriger, bzw. reißt einem das Moped schon mit einer ganz anderen Wucht aus dem Gleichgewicht. Zieht dann schon ganz anders am Lenker weg.


    Nach nun 1000km Dinaric Rallye und ca. 550km KRKA hab ich eine richtige Freude mit der 790er.


    Zwar ist ein Bekannter mit seiner T7, trotz weniger Federweg, locker mitgefahren, aber er ist ja generell da unteren sehr, sehr flott unterwegs ;)


    Offroad ABS funktioniert tadellos. Kein Bedürfnis, das ABS auch vorne ab zu stellen.


    Gasannahme "Offroad" ist im Gelände optimal, damit fährt sich das Ganze schön rund, ohne zu überfordern.


    Die Schlupfregelung auf 5 von 10 passt mir Offroad auch fast immer sehr gut. Genügend Schlupf auf losem Schotter, damit es sich nach vorne durch gräbt, dabei ohne zuviel zurück zu regeln.

    Einzig beim Strandtest hat es mir die Leistung zu stark weg genommen, da hab ich beim ersten Run keinen richtigen Vortrieb bekommen. Am zweiten Tag, ohne TC gings dann gleich besser.


    Einzig der Reifenverbrauch ist extrem hoch, trotz aktiver TC. z.B. hier nach 550km auf einem Mitas E09:


    20211101_152112.jpg20211101_152132.jpg


    Ich hab noch immer nicht meine im Juni bestellte, hintere schmale Offroadfelge erhalten. Deshalb der E009.

    Solange man sich nichts einfährt, die Karkasse steckt den Boden wohl ohne Probleme weg, kann man Schlauchlos fahren.
    Die Dinaric bin ich nur Schlauchlos gefahren, hab Reparaturstopfen mitgenommen.
    Jetzt in KRKA zum Test einen "Notlauf" Mousse eingebaut. Bin zwar auf 2Bar Luft gefahren, das Mousse wäre mit der 4,5" breiten Felge viel zu klein, aber um langsam auf die Straße und zurück fahren zu können, hätte es helfen können. Zum Glück, musste ich es nicht testen ;)


    Vorne bin ich bei der Dinaric nur einen Tag mit dem E09 gefahren: Das kleine Volumen und Luft ist nicht progressiv, da hat es dauernd durch geschlagen. Obwohl Gas rausgenommen, hatte ich am ersten Tag schon 3 Dellen in der Felge.

    Am Abend mit einem Bekannten, der seit Jahren mit einer 950er sehr flott unterwegs ist, gefragt, was er vorne bei solchen Gelände fährt: X-Grip HulkyBoy. Ist auch auf der 450er mein Standardreifen für schnellere Geschichten.

    Ist ein sehr voluminöser 90/100/21 Reifen.

    Dazu Mousse und Heureka, endlich Ruhe vorne. Auch führt der Reifen deutlich besser im Schotter.

    Der HulkyBoy ist nach 1600km noch OK:

    20211101_152100.jpg


    Keine eingerissenen Stollen, Stollen zwar niedriger und die Kanten rund, hält aber noch immer gut in Kurven.


    Das WP Pro FW funktioniert unauffällig perfekt. IMHO braucht es nicht mehr als die 240mm Federweg. Zumindest beim fahren, solange man nicht bei größeren Kanten abzieht.


    Reifen und Mousse Verschleiß treiben die Kosten gegenüber leichten Sportenduros hoch, aber in Summe dürfte es mit der 790er sogar günstiger sein (1500km, 30 - 40BH sind für die 790er ein Klacks, für eine Sportenduro schon eine ganze Menge, der Wertverlust deutlicher).


    Das Carpe Iter ist schon fein. Gegenüber meinen ersten Versuchen mit einem Outdoorhandy ist die Ablesbarkeit meist sehr gut, wenn auch mein Gamin CX276 noch etwas länger ablesbar bleibt.


    Das el. RB nur per GPS mit dem CI funktioniert durch das 5hz GPS schon ganz OK. Die Genauigkeit ist ausreichend. Bei schnellen Passagen zählt der mechanische Tripmaster meist zuwenig, wegen Schlupf am Vorderrad. Muss man nach vorne nach justieren. Hier funktioniert der GPS Tripmaster genauer bis perfekt.

    Dafür im Wald oder bei engen Kurven, kürzt das GPS ab, da funktioniert der mechanische TM besser.

    Dass das RB etwas kleiner ist, als auf Papier stört nicht wirklich. Vorteil ist, dass es stabil auf dem Display steht, während das Papier-RB schon mal Eigenleben entwickelt, per Hand fester gespannt werden muss.

    Manchmal ist Vorteilhaft, dass man 4-5 Bilder im Voraus sieht, dann wieder wäre es einfacher, wenn man nur 3 Bilder, wie beim Papier-RB sehen würde.


    Bei der 450er bleib ich beim Papier-RB. Für die seltenen Geschichten mit der 790er ist das CI schon OK.

    Wie sind Deine Erfahrungen mit Mousse auf der 790er?

    In Kroatien fürs Vorderrad unverzichtbar. Bin nur einen Tag mit E09 Front bei der Dinaric gefahren und weil ich es eh schon dauernd durchschlagen hörte, vorsichtiger gefahren, hab mir die Felge trotzdem 3x schön eingedellt.


    Dann einen Bekannten, der sehr flott seit Jahren mit seiner 950er SuperEnduro unterwegs ist, gefragt, welchen Reifen er vorne fährt: X-Grip Hulkyboy (mit 90/100/21 ein richtiges fetter Reifen, auf der 450er für die schnellen GEschichten, Rallye schon lange mein Standardreifen). Montiert, Heureka, endlich fahren ohne dauernd an die Felge denken zu müssen.

    Hat jetzt auch schon ca. 1500km gehalten, ist noch OK.
    Jedoch ist mit der breiten, original Felge ein normales Mousse zu klein, wird auch zu schnell weich.


    Hinten weniger kritisch, solange man sich keinen Nagel einfährt. Der E09 hat auf der orig. Felge die ca. 1000km bei der Dinaric und die 550km (wieder ein neuer Reifen) bei der KRKA gehalten. Wobei ich bei der KRKA jetzt zusätzlich ein Mousse rein gegeben hab, aber trotzdem mit 2 Bar Schlauchlos gefahren bin. Das Mousse ist eigentlich zu klein, aber als Notsystem um noch heim zu kommen, oder die Felge nicht zu beschädigen, sollte es taugen. Musste ich zum Glück nicht testen ;)

    vlt gibt das Video in den AFR Auswertungen bei den verschiedensten Drosselklappenstellungen einen Hinweis dazu.

    Danke, hab ich mir angesehen, aber auch hier wird erst ab 2500rpm (original) bzw. erst ab 3000rpm (mit Umbau) mehr als 30% Drosselklappenstellung gemessen/protokoliert.


    Fürs erste wäre ich schon für Deine subjektive Meinung dankbar, ob es sich zur Not auch unter 3000rpm besser fährt, das Ausploppen weniger wird.


    Den Offroadmodus nutze ich persönlich eher sehr selten sondern gehe dann direkt in Rally und stelle dann um auf Gasannahme Offorad

    Gibt es ein unterschiedliches Mapping für Offroadmodus und Rallyemodus mit Offroad Gasanahme?


    Wenn ja, dann würde mich ebenfalls das Fahrverhalten im Rallyemodus mit Offroad Gasanahme interessieren.

    Tuning = Verbesserung. In diesem Fall fallen Reifen in beide Kategorien, wenn man das überhaupt in so abgegrenzten Kategorien einteilen möchte.

    IMHO gilt das ebenfalls ADVs.

    Sei es, dass man die auf feuchter Straße giftigen Metzlers gleich austauscht, statt zu sparen und runter zu fahren oder Klassiker, in der TET FB Gruppe immer wieder zu sehen: Mit einem zu Straßen lastigen Tourenreifen ins Gelände geht und dann recht schnell auf feuchtem Boden Probleme bekommt.


    Ich hab Deinem ursprünglichen Posting ja nicht widersprochen, sondern nur die Reifen als zusätzlichen Punkt angeführt, welcher IMHO ebenfalls weit vor dem Motor kommt.

    gebe ich dir bezüglich den Reifen Recht, auf Amateurniveau finde ich wird das Thema Reifen und Luftdruck viel zu überschätzt.

    Sehe ich ganz im Gegenteil.

    Schon zigmal erlebt, dass Anfänger mit alten Reifen daherkommen, Schlauch mit zuviel Luft und dann an den einfachsten Hügeln verzweifeln. Überredet auf neue Reifen und ab dem Nachmittag geht es dann auf einmal.


    Ich war ja schon einige Male mit Klaus Kinigadner unterwegs und du würdest dich wundern wo die Guides mit ihren abgefahrenen Schlappen noch hochkommen wo die "Anfänger" sich die Zähne ausbeissen :ja:

    Ja, das wird immer vorgebracht. Ein Pro auf einer 125er wird uns immer locker davon fahren, trotzdem kommen die Wenigsten auf die Idee, mit einer 125er solange zu fahren, bis man den Motor komplett ausreizt, sprich E1 WM wird ;)

    Ja, es wird immer Fahrer geben, die mit minderwertigen Material weiter kommen.

    Trotzdem ist es mit den richtigen Reifen und weniger Druck mit dem aktuellen, eigenen Fahrkönnen leichter gewisse Hänge hoch zu kommen, in Schlammlöchern nicht stecken zu bleiben, bei Schrägfahrten nicht ab zu rutschen, usw.


    IMHO sind die Reifen (inkl. Luftdruck, bzw. Mousse Härte) die Tuningmaßnahme #1.

    Dann erst kommt Fahrwerk und Ergonomie.

    Motortuning geht dann beim technischen Enduro nur Richtung Fahrbarkeit, Spitzenleistung hätte die genannte 125er bereits genug.

    Durch die Masse entstehen andere Drücke und Unterdrücke im System, durch die höhere Geschwindigkeit auf meist eher leichterem Gelände zwischendurch höhere Federungsgeschwindigkeiten auf kurzem Wege, usw.


    Sicher lässt sich Einiges theoretisch per Shim Restackor theoretisch voraus berechnen, aber trotzdem braucht es die Rückmeldungen aus der Praxis, einen Feinschliff.


    Ich hab auch mit 3 FW-Tunern gesprochen, bei denen ich weiß, dass sie gute Arbeit bei Sportenduros liefern. Alle 3 haben gleich ehrlich gesagt, dass Sie keine Erfahrung mit ADVs haben,