Beiträge von balu494

    Die Superduke 2021 3.0 hat doch den geänderten Rahmen, mit dem horizontalen Hauptrahmenrohr Richtung Federbein (mit Umlenkung).

    Die GT hat ja noch immer den alten Rahmen mit dem Hauptrohr Richtung Fußrasten (Federbein ohne Umlenkung).


    Die Adapterplatte von der 3.0 passt somit nicht an eine GT. Ich hatte eine 2021 GT, jetzt die 3.0 und die Platten sind unterschiedlich.

    Aber irgendwie war da was mit Hessen. Wollte mir mal eine Köstler Maico 500 Supermoto kaufen. Die hatten ganz offiziel eine Straßenzulassung und konnten

    offen gefahren werden. Bis meine Entscheidung gefallen war, gab es für diese Motorräder keine Zulassung mehr. Ich meine, dass bei Köstler auch das Bundesland

    Hessen genannt wurde, die hier gegen bestimmte Eintragungen vorgegangen sind. Gerade bei Exoten wie Husaberg, Zweitakter GasGas oder TM, Wettbewerbsmodelle von

    Husqvarna, KTM und Beta wurden die offenen Leistungen einkassiert. Da war aber auch das KBA mit im Spiel. Naja, ist schon länger her.


    Beim Reifendurchmesser (Auto) gibt es doch toleranzen. Ist das bei der Übersetzung nicht auch so?

    Dann müsste ja eine Lackschutzfolie an der Schwinge ebenfalls eingetragen werden. Soweit ich mich noch an die

    Gespräche mit TÜV Süd und Dekra erinnern kann, sind ABE oder Materialgutachten(für Eintragung) nur notwendig,

    wenn Fußgänger bei einem Unfall davon betroffen sein könnten. Österreich ist eine andere Sache.

    Was ihr immer mit dem Amtsmissbrauch um die Ecke kommt. Wenn ein begründeter Verdacht besteht, gibt es keinen Amtsmissbrauch.

    Wenn es eine Kontrolle gibt und das Motorrad weitgehend original ist, wird kein Beamter an unseren dicken Dingern

    die Ritzelabdeckung abschrauben wollen oder das Motorrad zur Beweissicherung beschlagnahmen. Wenn aber ein lauter Topf,

    ein illegaler Kennzeichenhalter und noch ein paar Rossiaufkleber (blöder Kommentar) am Fahrzeug montiert sind, könnte das schon eher passieren.


    Der Beamte muss ja auch abwägen, ob es sich "lohnt". Wie geschrieben, wenn das Motorrad eh in die Beweissicherung muss, dann

    wird auch alles kontrolliert. Das bedeutet auch, die dicke Rechnung kommt nach Hause.

    Im Frühjahr geht traditionell die Nachfrage nach oben. Bis auf kleinere Frühjahrsrabatte machen die Hersteller nicht viel. Im (Spät-) Sommer ist

    das wieder ein anderes Thema, wenn die Bestände hoch sind. Um das Lager zu leeren, muss man tiefer in die Prozentekiste greifen.

    Der 1200er war ja in 2012 schon ausgereift und gilt als zuverlässig. Aber bei den 1098 und den frühen 1198 gab es durchaus Probleme.

    Wer häufiger hohe Drehzahlen genutzt hat, bekam den einen oder anderen teueren Boxenstop. Ein Bekannter von mir hat bei einer Ducati Werkstatt

    gearbeitet. Es gab wohl eine Produktionsreihe von Zylindern oder Zylinderköpfen (habs vergessen), bei denen es Risse gegeben hat.

    Und noch früher gab es dann nach diverse Elektriküberraschungen oder fast unfahrbare Lastwechsel bei den ersten Einspritzern.


    Vor meiner 1290 GT hatte ich schon eine Probefahrt mit einer 1200 Multistrada und wäre der Verkäufer etwas geschmeidiger gewesen,

    würde ich vielleicht noch heute auf dieser Sitzen.

    Man hat Ducati immer mit etwas Besonderem verbunden. Trockenkupplung mit der man sich nicht anschleichen konnte, die Desmosteuerung mit Zahnriehmen und

    den Gitterrohrrahmen waren schon ein Alleinstellungsmerkmal. Ich hatte meine Ducatis auch noch mit 16 Zoll Vorderrad. Bei der Einarmschwinge war Ducati nicht

    der Vorreiter, sondern der Nachahmer. BMW und Honda waren da schon deutlich früher dran.


    Ducati hat durch Audi an Qualität gewonnen, aber an Charakter verloren. Und die Preise orientieren sich eben auch an einem Premiumhersteller.

    Ich finde die Kröpfung vollkommen unnatürlich und bekomme bei langsamer Fahrt schmerzen.

    Wenn ich allerdings etwas zügiger fahre und Kurven habe, gibt es keine Probleme. Liegt wohl

    am mehr bewegen.

    Bei der 3.0 streuen die Inspektionskosten je nach Region doch recht stark. 1000er von 300 bis 500 Euro und die Jahresinspektion irgendwo zwischen 400 und 700 Euronen.

    Ich habe im Stuttgarter Speckgürtel bei der 1000er 460 und bei der Jahresinspektion 540 Taler gezahlt. Meine 24er SDR hat bis jetzt kein einziges Problem gehabt. Habe aber

    auch erst 5000 km. Die Reifen sind natürlich ein erheblicher Kostenfaktor. Das Drehmoment rubbelt das Gummi schön runter. Mit niedriger Traktionskontrolle sieht man beim

    Tanken, wie das schwarze Gold gelitten hat. Beim Sauerlandtreffen habe ich hinten (mit An- und Rückreise) 2 mm verloren. Oder irgendein Penner hat das Gummi

    runtergeflext.