Beiträge von Hexenpaul

    Bei mir steht die 30.000er an, welche ich komplett selber machen werde an meiner 1290 SAS. Sofern mir mal mitgeteilt wurde, bekommen die Freundlichen die benötigten Teile über das Computersystem angezeigt. Nun gibt es z.B. die O-Ringe für die Steuerkettenspanner, die SLS-Membranen und sicher auch sonstige Dichtungen, welche zum Tausch empfohlen werden / getauscht werden müssen. Andererseits steht in der Wartungsdatei nichts vom Wechsel der Ventildeckeldichtung, während andere Hersteller bei baugleichen Dichtungen einen Tausch empfehlen. Hat jemand sich mal eine Auflistung der speziell für die 30.000er Wartung diesbezüglich benötigten Teile gemacht?

    - alles für SLS

    - alles für Ventilspielcheck


    Danke für eure Beiträge :Daumen hoch:

    Das Thema hat nicht unbedingt etwas mit dem rechten Fuss zu tun...


    Die Hinterradbremse läuft bei einigen der ADVs ohne hinten aktiv zu bremsen farbig an... warum auch immer.


    Ich bremse hinten überhaupt nicht mehr bei meiner SAS und trotzdem wird die Bremse so heiß, dass die Scheibe anläuft. Die Farbe der roten Brembos verbrennt regelrecht. Der hintere Bremssattel ist komplett von mir geprüft und funktioniert perfekt. Das Rad läuft vollkommen frei. Beim Fahren keinerlei negativen Effekte, kein hoher Bremsbelagverschleiß und die Scheibe hat nach 28.000 km gerade mal 10% Verschleiß und ist nicht verzogen.


    Unbedingt auf Bremsflüssigkeit mit höherem Siedepunkt wechseln, dann fällt die Bremse nach meinen Erfahrungen nicht mehr aus.


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    @GTSFlo: Sehr guter Punkt :Daumen hoch:


    Ich kann mich daran erinnern, dass bei 40 mm gerade so gar kein Spiel mehr vorhanden war. Nun weiß ich nicht ob das dann sich negativ auf Kette und Antriebsachslagerung auswirkt, wenn die Toleranz dann fast bei 0 liegt.


    Meine eigenen Werte nutze ich beim Aufbocken Kern Stabi Ständer auf der Motorradbühne. Da wird schon eine Abweichung sein zum Freihängen auf dem Hauptständer in der Anleitung.


    Bald ist ein neuer Hinterreifen fällig. Dann werde ich das Federbein nochmals lösen und alles bei mir genau durchmessen und mit deinen Angaben vergleichen :ja:

    Vielleicht ist das hier schon mal behandelt worden. Kann mit mal einer sagen, aus welchem Grunde jemand sich einen Scottoiler verbaut anstatt einem CLS?


    Der CLS ist vollkommen unsichtbar verbaubar, hat ein kleines Steuerteil, eine kleine Pumpe, einen großen Tank, ist hervorragend zu verbauen und funktioniert absolut perfekt. Der direkte Service zu Heiko Höbelt ist ebenfalls hervorragend.


    Der Scottoiler ist meist immer sichtbar und nicht gut anpassbar. Den zu verbauen habe ich schon seit einigen Bikes aufgegeben. Was ist der Grund den zu nehmen im direkten Vergleich?

    By the way... eine KBA Nummer bedeutet nicht, dass es unbedingt eine ABE für das jeweilige Fahrzeug gibt. Eine KBA Nummer kann ein Teil haben, da es vom amtswegen teilegeprüft ist und ein Teilegutachten vorliegt. Wenn keine ABE vorhanden für genau das jeweilige Moped, dann muss das Teil vom Prüfer nach Einbau begutachtet und dann eingetragen werden.

    Genau... wir Motorradfahrer sind eh immer selber die Tollsten :achtung ironie:... mit mangelendem Selbstbewusstsein lebt es sich halt nicht so gut... so... zurück zum Thema, ich fasse mal einiges zusammen zur Bremsenverbesserung:

    - Bremspumpe vorn: Tauschen gegen Magura HC1 (ABE) oder Brembo RCS19 (KBA TÜV Bescheinigung eintragungsfähig). Das Ergebnis ist zumindest eine wesentlich bessere Dosierbarkeit. Das war bei mir ein gewaltige Verbesserung auf die RCS19.

    - Scheiben vorn: bessere Scheiben z.B. TRW, kann man machen wenn notwendig... ich glaube das Scheibenproblem haben nicht alle... bei mir z.B. sind die Originalen OK

    - Beläge: Brembo Rot oder Weiß vorn oder TRW (?)...

    - Sättel vorn: Brembo P4 34/34 in Kombi mit Bremspumpe RCS19 und man hat Supersportlerniveau, Eintragung der P4 34/34 teilweise nicht so einfach da einige Prüfstellen Bedenken haben wegen Kurven-ABS-Funktion und wenn dann meist nur mit teuren Fahrversuchen eintragen.

    - Bremsflüssigkeit: mit höherem Siedepunkt nehmen, z.B. Motul RBF660 (auf jeden Fall für hinten, da auf Pässen Gefahr von Bremsenausfall)


    Hab ich was vergessen?

    Wie die Werte zeigen, tut es die Serienbremse das ADV in Bezug auf die ´Notbremse´ vollkommen. Ob in dem Falle eine andere Bremse bessere Werte zeigen würde ist doch weniger erheblich und eher was Theoretisches. Bei Bremsübungen hat mir die Originalbremsanlage voll gereicht. Wenn es dann knallt, dann spielen noch andere Faktoren mit rein, vor allem wie lange die Reaktionszeit/Weg war. Müßig darüber zu diskutieren.


    Wie gerrycoolb schon anmerkte, es geht um die bessere Dosierung ohne voll reinlagen zu müssen. Wenn ich nun auf eine Kehre zufahre mit hoher Geschwindigkeit bergab, dann kann ich viel kontrollierter Abbremsen und mich besser durch die Kurve bremsen. Das war mit der alten Pumpe mehr so ein ewiges Korrigieren des Bremsdruckes, man musste viel härter zupacken und das verschlechtert das Bremsverhalten und den Spaß dann doch erheblich.

    Das hört sich mal sehr interessant an :Daumen hoch:.


    Der hintere Sattel ist ja schwimmend gelagert. Die Führungsstifte sind normalerweise eingefettet. Hast du sie jetzt fettfrei?

    Was bedeutet genau ´die Bohrung im Sattel nachgearbeitet´? Hast du sie ausgeschliffen am Ende des Sackloches?

    @shorty 2.02

    Du hast natürlich recht, ich hätte mich präziser ausdrücken müssen... ´federt nicht soweit durch dass Antriebs-, Schwingen- und Radachse in einer Ebene sind´. Hängt auch vom Fahrwerksmodus ab. Im ´Comfort´nicht empfehlenswert. Außerdem habe ich die Tieferlegung drin, bei mir sind andere Werte anzusetzen.


    Somit würde ich um die 40 mm empfehlen.


    Ich habe den Text #13 oben korrigiert.

    Passt alles... mal abgesehen von den unnötigen Frotzeleihen... was hier gesagt wurde. Ich habe es mal komplett durchgetestet.


    Die Kombi RCS19 und P4 34/34 ist der Hammer und für jeden empfehlenswert, wer viel Erfahrung mit bremsstarken Bikes hat. Die Bremse einfach mal so zuhauen ohne progressives Bremsen... ich persönlich würde das lieber jemand anderem überlassen auf der ADV :grins:.


    Die Kombi RCS19 und Standardsättel ist viel besser als mit der Originalpumpe. Sicher ist die HC1 auch eine gute Wahl. Die Bremse ist mit den Originalsätteln sehr gut dosierbar und erfordert etwas mehr Fingerkraft. Da mir der TÜV das so ohne viel Theater freigegeben hat, habe ich mich auch letztendlich hierzu entschlossen als Solofahrer.


    Wer mehr kann und will... RCS19 und P4 34/34 :respekt:

    Wenns hinten heiß wird... ist bei den ADVs öfters der Fall das es überhitzt. Das ist kein Bug... das ist leider ein Feature. Ist hier schon rauf und runter diskutiert worden.


    Lösungen: Bremsflüssigkeit immer vor der Pässetour prüfen, besser noch erneuern. Auch sollte eine Bremsflüssigkeit mit höherem Siedepunkt verwenden werden... nicht die angegebene Version wählen. Außerdem möglichst wenig hinten selber bremsen, sondern über die Vorderradbremse arbeiten. Das Bremseübergeben an die hintere Bremsen in der Kehre ist eine tolle Sache, aber bergrunter ist sie mir dabei auch schon durchgegangen.


    Und nicht über die Hinterbremse meckern :motzki:... das wird nicht helfen :nein::achtung ironie:

    Was mich ärgert... ich habe mir den Auspuff gekauft aus optischen Gründen. Den bassigeren Sound finde ich auch besser als dieser Blechdosensound des Orignalauspuffs. Der würde mich doch dann als Ruhebedürtiger mehr stören, wenn ich denn einer wäre...


    Ich wollte keinen Auspuff, der beim Angasen die Hölle losbrechen lässt auf Eingeborene irgendwo :Daumen runter:


    Manch alte Japanauspuffanlage hat teilweise einen bassigen und nicht lauten Sound als Serienauspuff. OK... das Volumen ist schon groß... Warum bekommt KTM nicht so etwas hin bei dem doch recht großen Bauvolumen des Originalauspuffs? Basstrommel statt Blechdose. Das musste ich mal loswerden. Die Blechdose habe ich nun optisch umgebaut als Miniprojekt. Fotos folgen :grins:

    Hi Maddo84,


    das Ganze habe ich erst mal provisorisch gemacht.


    Eigentlich geht der db-Eater nicht raus. Der Sicherungsring ist draußen über ein kleines aufgeschweißtes Blech so gesichert, dass er nicht zusammendrückbar ist mit der Sicherungsringzange. Ich habe mal versucht ob der Ring trotzdem raus geht und dabei hat sich das Blechlein im hohen Bogen verabschiedet. Es war wohl nur schwach angeschweißt. Das ist nun nicht so gut, wenn ich damit kontrolliert werden würde und eine Anzeige bekomme. Moralisch sehr ich das anders, denn ich bewege mich damit in Richtung der Ruhebefürworter.


    Den db-Eater konnte ich dann rausnehmen mit einer Zange, was nur in einer Stellung funktioniert, da der Eater gekrümmt ist.


    Ich habe dann eine dickere Aluminiumfolie um die unteren 9 Löcher gewickelt, mit Draht umwickelt und sicher verdrillt. Das Alu hatte ich aus einer dieser Auspuffnotreparaturkits fürs Auto.


    Professionell kann man die Löcher mit Edelstahlblechen zuschweißen.


    Ein weiterer Versuch wäre auch alle 18 Löcher zu verkleinern, z.B. mit Blechen zuschweißen und dann kleinere Löcher bohren. Ich hatte mal eine IXIL Auspuff mit zwei db-Eatern, einer mit 6 mm Löchern und einer mit 10 mm. Der mit 10 mm machte den Auspuff viel zu laut und der mit 6 mm war OK.


    Ich überlege mir mal so ein günstiges db-Messgerät zu kaufen oder die Handyapp zu nutzen. Das absolute Messergebnis ist dann zwar nicht sichergestellt ohne Kalibrierung, aber der Unterschied kann schon grob ermittelt werden im Standgeräusch.

    Ich hab beim Arrows jetzt mal versuchsweise 9 der 18 Löcher am Außendurchmesser geschlossen am db-Eater. 18 Löcher in dem Durchmesser ist definitiv nicht notwendig. Somit bleiben noch 9 und das Mittelloch. Leistungsverlust konnte ich bislang keinen feststellen. Das scheint doch so einiges zu bringen in Sachen geringere Lautstärke.


    OK, das wäre dann auch wieder eine Manipulation... :rolleyes:... aber was tut man nicht alles für seine ruhebedürftigen Mitmenschen.


    In Sachen Drehzahlen komme ich noch runter auf 2.500 im Ort im 4. Gang. Das würde dann wieder mehr Ruhe bringen, als der Originale, wo ich doch oft in den 3´ten schalten muss.

    Wenn du selber in der Lage bist... Moped verkleidungstechnisch zerlegen, Tanke runter, alle Kabel prüfen auf Abschabungen, Knicke (eventueller Litzenbruch), schlechte Verlegung. Steckverbindungen prüfen ob alles innen i.O. ist. Maßeanschlüsse prüfen ob alles fest ist... Mordsarbeit. Eventuelle Schwachstellen, wo zukünftig etwas auftreten könnte, gleich mit zusätzlichem hochwertigen Isolierband verstärken, z.b. kritische Rahmen / Kabel / Kabelbinderstellen.


    Die Kabelei muss in Ordnung sein bei unseren Hightechböcken. Sonst sucht man sich zu Tode. Auf jegliche Fehlimpulse reagieren solche Systeme manchmal mit irren Reaktionen. Durch die thermische Ausdehnung kann es sein, dass soche Fehler dann auch noch sporadisch unter bestimmten Bedingungen aufttreten. Ganz tolle sind angebrochene Kabel, die gelegentlich den Kontakt verlieren.


    Auch was war das damals einfach mit ein paar einfachen Relais... :rolleyes: