Beiträge von Bernduro


    ..
    Der Tacho passt absolut exakt auf +1km/h ..
    Das ABS und MTC funktioniert unverändert, ..
    ...


    Der KM Zähler geht um etwa 10% hinterher, ...


    Also nur, damit ich es besser verstehe (Sorry, bin ein 1050er Fahrer, du weißt, die sind nicht so fitt... zumindest nach Einschätzung einiger "Großen" hier),


    der Tacho der 1190 zeigt im Serienzustand ca. 10% zu viel an? Also 110km/h bei realen 100km/h gemessen von mehreren Fahren im direkten Vergleich mit Navi-Systemen.
    Du korrigierst mit ABS -Ringen und dein Tacho passt nun wie Faust auf Auge.
    Nun beschwerst du dich, dass dein ODO 10% weniger Kilometer anzeigt und dein Verbrauch entsprechend 10% hoch geht, also zumindest rechnerisch.


    Kann es nicht zufällig auch so sein, dass dein ODO jetzt auch richtig geht?
    Und solltest du dich nun nicht darüber freuen, dass du weniger Kilometer sammelst, was ja theoretisch dem Werterhalt dient?
    Gut die Wahrheit über den Verbrauch schmerzt!


    Wieso sollten sie ein Motorrad für den Stufenführerschein auflegen, um es nächstes Jahr wieder abzuschaffen? Mit 115 PS ist das Motorrad nicht Stufenführerschein geeignet.


    Mit 115 PS wäre eine 1050 aber überhaupt erst verkäuflich.
    Sie würde die Africa-Twin dann um 20PS überbieten, was für den Stammtisch ja sehr wichtig ist. :grins:
    Und für die Stufenführerschein-Betroffene gibt es ja dann eine 800 oder 890 oder wie auch immer dann die genaue Angabe für den neuen Twin im Adventure-Fahrwerk lauten soll.


    ...


    So ist es!
    Eine winzig kleine Korrektur hätte ich allerdings: Etwas öfter wird man die Kette leider schon spannen müssen, weil es wohl leider keinen Hinterreifen gibt, der eine Laufleistung erreicht, die der Lebensdauer einer Kette entspricht. Nach jedem Wechsel des Hinterreifens ist deshalb wohl leider die Einstellung des Kettendurchhanges - und damit das korrekte Spannen der Kette - erneut erforderlich ... :zwinker:


    Na ja, wenn man die Kettenspannerschrauben beim Hinterrad Ein-und Ausbau unberührt lässt, kann man sich die Kettenspannerei beim Reifenwechsel sparen. Das Kettenspiel erlaubt das Ziehen der Radachse auch bei korrekt gespannter Kette. :sensationell:

    Also angenommen dass ein Shim fehlt:
    - dann ist das Ventilspiel ja viiieeel zu groß,
    - das Ventil wird nicht nach unten gedrückt, öffnet also nicht,
    - quasi dann ein Drei-Ventiler.


    Zu weite Ventile soll/muss man hören, Schäden soll es auch nur wegen zu enger Ventile geben.


    Ich halte den vermeintlich fehlenden Shim daher nicht für ursächlich für den Schaden!


    Na ja, das Ventilspiel ist ohne den Shim wohl zu groß. Soweit so richtig. Der Ventilhub ist aber deutlich größer als der Überstand des Shims über den Ventilteller.
    Das Ventil öffnet somit geringfügig später, öffnet nicht so weit und schließt wieder ein wenig früher.
    Folge im Fahrbetrieb:
    - Geringer Leistungsverlust, der bei einer 1190 mit 150PS nicht zwingend zu Spüren sein muss. (Auf Fernreisen presst man so einen Motor sehr selten voll aus)
    - Lautes Ventilklackern, das man nach 80000 bis 90000km mit dem selben Motorrad eigentlich vernehmen sollte.


    Wenn der Shim tatsächlich 2500km lang gefehlt hat, könnte vielleicht in Folge zunächst der zugehörige Schlepphebel gebrochen sein. Vielleicht kommt der durch das große Spiel und durch falsche Auflage auf dem Teller zu einem Dauerbruch.
    Wenn der Schlepphebel als erstes gebrochen wäre, läßt sich aber nicht erklären, warum beide Ventile ihre Spuren auf dem Kolben hinterlassen haben. Das kann nur passiert sein, wenn die Nockenwelle und die Kurbelwelle nicht mehr synchron laufen. Das könnte ja sein, wenn das Bruchstück des Schlepphebels in den Bereich der Steuerkette gekommen wäre und diese dadurch übersprungen wäre.
    Dann wäre er aber nicht gleichzeitig unter der Nockenwelle gewesen um die Kraft des Kolbens bis ins Nockenwellenlager Lager zu übertragen.
    Daher sollte eigentlich der Schadenshergang anders ausgesehen haben:
    Die Steuerkette überspringt. Die Einlassventile schlagen auf den nach oben kommenden Kolben und die Schlepphebel und das Lager brechen unter der Belastung.
    Jetzt bleibt die Frage, was zum Überspringen der Steuerkette geführt hat. Nach Aussage von Leo ist der Kettenspanner i.O. Die Führungsschien auch (?). Nun kommt vielleicht doch wieder der ominöse vierte Shim ins Spiel. Wenn er nun doch da war und einfach mal andere Bereich des Zylinderkopfs erkunden wollte und dabei unter die Räder des Nockenwellentriebes kam...


    Irgendwie komisch das alles... :kapituliere:

    Schade, dass dieser Thread für die 1190@ gedacht ist, sonst könnte ich hier berichten, dass eine hängende Benzinstandsanzeige auch bei einer 1050@ auftreten kann.
    Also ihr müsstet gar nicht so viel Geld ausgeben um so viele Kinderkrankheiten zu erwerben. :Daumen hoch:


    Na gut, ein bisschen erzähl ich euch doch davon:
    Bei knapp über 2000 km habe ich mich auch darüber gefreut, dass meine Restreichweitenanzeige trotz längerer Fahrt so beständig 430km angezeigt hat. Da ich zum Anfang der Tour meinen Tripzähler resetet hatte, wusste ich nicht genau wie viele Kilometer ich seit dem letzten Tanken schon zurückgelegt hatte. Als nach ca. 150 km noch immer kein Strich der Tankanzeige blank wurde, habe ich doch mal eine Tankstelle aufgesucht um vorsorglich mal zu tanken. 14 Liter ließen sich nachfüllen. Zuhause konnte ich dann recherchieren, dass ich bereits 280 km gefahren war.


    Ich habe dann, trotz Garantie, mal den Tankgeber ausgebaut, da mich das einfach zu sehr interessiert hat. :crazy:


    Wenn nur der Stecker gezogen wird, kommt eine allgemeine Fehlermeldung im Display. Nach der kompletten Demontage konnte ich den Schwimmer im Alurohr beim Kippen hören, wie er hin und her gerutscht ist. Es hat sich aber nicht gleichmäßig angehört.
    Eher ruckelnd. Das Einstecken des Stecker in den Tankgeber hat weiterhin die Anzeige eines vollen Tanks gebracht, obwohl der Schwimmer im ausgebauten Zustand dann ganz unten war.


    Ich habe alles wieder zusammengebaut und gestern eine Tour in den Südschwarzwald gemacht. Gleich nach dem Start fiel die Anzeige um zwei Striche (waren etwa 135 km seit dem Tanken). Eventuell ist die elektrische Dämpfung so stark, dass das Signal erst nach mehreren Sekunden (30-60?) im Display "verarbeitet" wird.
    Im weiteren Verlauf verhielt sich die Tankanzeige normal. Bis ich wieder voll getankt habe. Sie blieb erneut hängen, um nach ca. 300 km wieder ihre Arbeit auf zu nehmen.


    Da ich eh wegen der undichten Abdeckung der Lima mal zum Händler darf, kann ich nun wohl dort gleich noch einen Tankgeber mitnehmen.

    Nein, passt nicht an der 1190/1050er! Die Originalhalter haben auch eine andere Teilenummer.


    Jein, die "serienmässige" PP-Navihalterung sieht für die 1050/1190 anders aus. Da ja aber die 1290 Verkleidungscheibe mit dem "Zwischenadapter" auch an die "Kleinen" passt, stehen die Chancen nicht schlecht, dass die 1290 Navihalterung auch auf die Scheibenhalterungen der "kleinen" passt.
    Ich hätte nur kleine Bedenken bzgl. Abstand zum Tacho, wenn die Scheibe in unterste Stellung gebracht wird.

    Ich denke es hängt stark davon ab, wie deine Pläne mit dem Motorrad aussehen. Wenn du ein Motorrad für die nächsten zehn Jahr suchst und vor hast die 100.000km voll zu machen, dann kauf dir eine neue Maschine oder wenn Geld eine Rolle spielt neuwertig aus erster, liebevoller Hand.


    Wenn du eh alle zwei, drei Jahre einen Motorradwechsel machst und deine gebrauchten mit "normalem" Kilometerstand verkaufst, spielt es keine Rolle, dass es ein Vorführer ist.


    Ich glaube auch, dass ein Vorführer "härter" ran genommen wird. Aber in den üblichen 500 bis vielleicht 2000km die so ein Motorrad hat, bis es zum Verkauf kommt, kann man die heutigen Motoren auch nicht komplett ruinieren. Der Motor dürfte so in etwa einem Motor mit der zehnfachen Laufleistung entsprechen.


    Also ein Vorführer mit 2000km dürfte von der Motorabnutzung einem Motorrad mit etwa 20000 km aus erster Hand entsprechen. Damit sollte man also selber locker noch etliche tausende Kilometer abspulen können, ehe sich die Notwendigkeit einer Motorrevision abzeichnet.


    Hinzu kommen beim Vorführer vielleicht noch ein doppelt bis dreifach so hoher Verschleiß an Reifen und Bremsen wie bei einem normalen Vergleichsfahrzeug.

    Hallo,
    habe es gestern Abend endlich geschafft meine zur ersten Inspektion zu bringen.
    Mir wurden 10 AWs und das Ölfilterset berechnet.
    Das Öl habe ich selber mit gebracht.


    Kosten für die Inspektion: 118,46€ inkl. Mwst.
    Öl (CASTROL POWER 1 RACING 4T 10W-50 MOTORRAD ÖL JASO MA2 API SL 58904) 31,95€ für 4Liter.


    Summe: 150,41€


    In den nächsten Tagen/Wochen darf ich aber nochmals hin, weil mir der Ölaustritt am Lichtmaschinendeckel schon mehr oder weniger bestätigt wurde, aber mangels vorrätiger Dichtung und fehlender Zeit nicht behoben werden konnte.



    Hallo Max,


    also bei deinen Vorgaben, sehe ich bei beiden Kandidaten keine Probleme. Wenn "nur" 3000km in 14 Tagen gemacht werden sollen, kommt es auf Langstrecken-Qualität wohl nicht so sehr an.
    Theoretisch kommen ja nur 214,3 km am Tag zusammen. In der Praxis wird wahrscheinlich dein erster und letzter Tag ein wenig strapaziöser werden, weil du da vermutlich von Köln bis in die Berge und wieder zurück willst.
    Aber wenn du da eine Pause mehr einplanst und die einzelnen Pausen ein wenig ausdehnst, kannst du leichte Komfort-Unterschiede der jeweiligen Konzepte locker kompensieren.
    Ich würde daher die Kaufentscheidung eher weniger von dieser Tour abhängig machen, sondern mehr vom Fahrverhalten in der gesamten übrigen Saison.


    Warum hier Empfehlungen für 55PS (=1190er@) zusätzlich ausgesprochen werden, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Der Einsatz dieser Leistung hat für mich nichts mehr mit Reisen zu tun. Es ist mir persönlich auch noch nie gelungen auf reise- bzw. motorradwürdigen Straßen die volle Leistung meiner alten FZS 1000 auf die Straße zu bringen. Und die hat effektiv vielleicht "nur" 135 PS (nominal 144 PS).

    Oh Mann AdventuR,


    der Sjaak Sucassen zählt hier doch gar nicht! Seine Maschinen haben oder hatte ja bevorzugt 17 Zoll Vorderräder. Und hier geht es doch um 19" oder 21". :motzki:

    So, nachdem ich hier eh schon mitgemischt habe, kann ich mich jetzt auch noch anschließen. :Daumen runter:
    Oder anders ausgedrückt, meine 1050 fühlt sich endlich heimisch in meiner Garage und markiert ihr Revier.


    Bin gestern ein wenig durch den Schwarzwald gedüst und alles war gut. Heute wollte ich an meinem Eigenbau Kettenöler weiter basteln und sehe da doch tatsächlich ein kleines Pfützchen unter dem Motor (ca. 5cm Durchmesser). Kurze Blickkontrolle zeigte den Bereich, den ich im Bild gelb markiert habe, als öl-verseuchtes Gebiet. Der Strich zeigt ungefähr das Ölniveau im Schauglas
    Kilometerstand war 934km. Die kleine Hoffnung, dass es aus einem der Ablaßschläuche kommt konnte ich gerade begraben. Einer der Schläche zeigte innen Ölspuren. den habe ich probehalber von dort wegverlegt, habe alles Öl mit Bremsenreiniger weggespült und bin eine kleine Runde gefahren. Leider war danach wieder Öl da.


    So, dann führt mich meine nächste Fahrt wohl zum freundlichen KTM-Händler. Die 1050 bettelt um ihren ersten Ölwechsel.

    Wenn du mehr Trägheit/Masse brauchst, wäre eine günstige Lösung:


    Schweren Motorschutz unten dran schrauben.
    Schwere ausladende Sturzbügel dran, am besten noch mit Taschen.
    Dicken Tankrucksack nicht vergessen.
    Das bringt vorne bestimmt schon ein bisschen 1290er-Gefühl.
    Und Tank immer schön voll halten.


    Hinten noch Koffer mit ein wenig Ballast drin und schon haste ein "Dickschiff". :applaus:


    Wenn dann der Durchzug nicht mehr stimmt, vorne ein kleineres Ritzel und hinten ein größeres Kettenrad. (Ich weis, das wurde schon empfohlen und ist nicht neu.)


    Mit den 5-6000 Euro, die du so gespart hast, kannst du für die nächsten 50.000km "gratis" tanken. Oder du kannst damit die nächsten 12 Inspektionen bezahlen. Oder ...
    Du darfst dich nur, mit der geänderten Übersetzung, nicht von der Rennleitung oder ihren Helfershelfern erwischen lassen. Das macht dann einen Strich durch die Rechnung. :kapituliere:

    Verzeiht meine Unwissenheit und Unerfahrenheit mit Pannen auf Fernreisen. Aber, ich oute mich mal, ich kapiere den Sinn des Seitenständer-Demontagekit gerade nicht ganz. Man legt sich einen Widerstand unter die Sitzbank, für den Fall, dass der Seitenständersensor wärend einer Reise ausfällt und ersetzt dann den Sensor durch den Widerstand wenn das Ereignis eintrifft? Soweit so gut!?!


    Warum lege ich mir keinen Ersatzsensor unter die Sitzbank? Der kostet doch auch nicht viel mehr und wird beim nächsten TÜV-Termin ja dann eh benötigt, also falls man selbst und das Motorrad das je wieder so weit schafft.

    Das was du da schreibst ist sehr sehr relativ. Was ist für dich eine Holperstrecke, was sportlicher fahren, was schlagen. Wie soll man sich da einen Reim daraus machen. Die Antworten können bestenfalls unterhaltungswert haben.

    Hallo Wolfgang,


    deine Kritik kann ich in einem Forum nicht ganz nachvollziehen. Selbstverständlich ist das, was hier geschrieben wird, zu ca. 90% relativ und hat "bestenfalls" Unterhaltungswert. Es können hier ja auch keine wissenschaftlichen Abhandlungen erwartet werden. Mit welchen Kennwerten soll er den die Straßenoberflächen beschreiben? Wie genau ist sportlich fahren definiert?
    Wenn man so die Mehrheit der Threads in einem Forum betrachtet fehlt es an Kennwerten, Messwerten und wirklich Belastbarem.
    Nimm nur mal die Endschalldämpferbeiträge: Gefällt, gefällt nicht, ist zu laut, ist nicht V2mäßig genug ... Wo sind die Dezibel-Angaben, das Frequenzband, ...?
    Verkleidungsscheibenthread: Ist zu laut, ist zu turbulent, sieht bescheiden aus, ... CW-Werte? Dezibel-Angaben?...
    Jeder hat seine eigenen "Grenzwerte", Erfahrungswerte, Vorstellungen...
    Selbst in Fachzeitschriften wirst du selten genauere Beschreibungen von Fahrbahnoberflächen oder sportlichem Fahren finden. Also woher soll es hier kommen? Uns fehlen dazu einfach manchmal die Worte. :kapituliere:

    ... ich benötige für 90-95% meiner Landstraßen-Fahrsituationen keine 110 oder 120 PS, aber im Überholvorgang kann es mit der Serienabstimmung schon mal eng werden. ... :motzki:


    Meine persönliche Erfahrung hierzu ist, dass mit der Leistung auch die "Gegner" wachsen, oder die überschaubaren Strecken schrumpfen. Also dass das Überholen mit mehr Leistung auch nicht sicherer wird, weil man halt ein Fahrzeug noch überholt, dass man mit weniger Leistung, in der gleichen Situation, nicht mehr überholt hätte.


    Trotzdem interessiert mich der Threat natürlich sehr. :grins: