Beiträge von WilliBauer

    ich glaub ehrlich gesagt nicht dass 10° mehr oder weniger viel ausmachen werden bei der Haltbarkeit, oder besser gesagt stelle ich in Frage ob das eine relevante Messgröße ist. Wie schon geschrieben wurde ist die Beschichtung gerade dafür da, mehr Reibung auszuhalten, das kann die ab, auch wenn sie dabei etwas wärmer wird.

    Vorausgesetzt die Beschichtung ist an den richtigen Stellen - wenn einer der Reibpartner an bzw. innerhalb der Kette nicht oder fehlerhaft beschichtet ist, siehts wohl eher schlecht aus ;-)


    Wir werden sehen. Ich denke jedenfalls das der Test von Varahannes sehr schnell Ergebnisse liefern wird, bei den km die der schruppt. Wie die dann zu bewerten sind, ist die andere Frage, aber ich finde eine Tendenz ist dann absehbar (bei nem einmaligen Test kanns auch eine super gute oder eine super schlechte Kette aus der gleichen Fertigungsreihe gewesen sein, Schwankungen gibts immer).


    Trotzdem krass was der Mann für km fährt....ich bin mal 1100km in 15h gefahren, danach lag ich nen Tag auf der Couch weil mir alles weh tat ;-)

    is halt auch Geschmacksache. Ich fahre seit ein paar Jahren Mischbereifung. Hatte in Südfrankreich plötzlich vorne kein Profil mehr (Pirelli ST, eklatante Fehlplanung meinerseits), der Reifenfritze hatte nur nen Michelin da, zwar mit falschem Lastindex, aber besser als nix. Hat paar tausend km super funktioniert. Wieder dahoam, war tüv fällig, also vorne nen anderen aufgezogen (neuer Pirelli). Dann war hinten blank, also neuen Pirelli drauf. Dann wieder vorne blank, also den französischen Michelin wieder drauf. Jetzt ist der hintere wieder fertig, da kommt ein angefahrener Conti von nem Kumpel drauf...es nimmt kein Ende.

    Letztendlich, wie schon oft hier beschrieben, gibts wohl keine wirklich schlechten Reifen mehr, ich bin mit allen klargekommen, nass wie trocken. Manche lenken leichter ein, andere sind Spurstabiler, manche mit super Eigendämpfung,...

    (Fahrprofil: 100% Asphalt, Wetter egal, zügig [ja das ist relativ, ich weiß], Haltbarkeit der Reifen zw. 3500 und 5000km bei legèrer Auslegung der Mindestprofiltiefe)


    Werde aber nach dem lesen des threads hier mal den Satz Dunlops bestellen, vielleicht sind die ja wirklich besser geworden in den letzten Jahren, früher kam ich mit denen nicht zurecht. Ich werde berichten, aber wahrscheinlich erst nächste Saison...

    naja bisher hat Heiko doch nichts schlimmes geschrieben. je mehr Versuche gemacht werden, um so besser. Und er teilt die Ergebnisse, was auch echt nett ist. Sein Resumee kann ja jeder selber ziehen.

    Ich hoffe es gibt bald mehr Tests von dieser Kette, ich finde das sehr interessant und vermute, als nächste werd ich mir die auch holen.

    na dann sind wir uns doch einig, zumindest fast. ;-)

    Und wenn nicht is auch nicht schlimm, kann ja jeder seine Meinung haben. An die Wirkung des super-Zinksprays glaub ich erst, wenn ichs gesehen habe. Das ist meine persönliche Meinung.

    Die 10.9er gibts bei jedem Händler in verzinkt, das ist nicht fahrlässig, afaik wird das erst bei 12.9 kritisch.

    Ich vermute die "hässlichen" Schrauben am Moped, von denen hier geredet wird, sind nicht verrostet, sondern nur grau, d.h. der Zink tut seinen Job. Prinzipiell kein Grund daran was zu machen.

    Ich schätze mal das läuft auf das heraus, was du geschrieben hast.

    Ich würde mir keine "verzinkte" Schraube ans Mopped schnallen.

    Stichwort Wasserstoffversprödung...

    Du scheinst mir weniger vom Fach zu sein als ich, denn dann wüsstest Du dass die bei OEMs obligatorische Zinklammellenbeschichtung einen etwa 10x so guten Korrosionsschutz bietet wie eine gewöhnliche Verzinkung die bloß 50-70h Salzsprühtest besteht.

    du schriebst aber:

    "Die profane Bezeichnung "Zinkspray" tut dem Zeug unrecht.

    Das ist das Zeug was heute als bestmöglicher Korrosionsschutz für Erstausrüster bei den Schraubenherstellern in Verwendung ist."


    Und das ist schlicht falsch. Zinkspray ist ein Alibi zum drüberjauchen nach ner Baustellenreparatur, und bietet deutlich weniger Schutz als eine Verzinkung, welcher Art auch immer. Ist mir grundsätzlich wurscht was Du damit machst, aber das Zeug anderen zu empfehlen "weil der Korrosionsschutz ja so gut ist" kann ich so nicht unkommentiert stehen lassen.

    Und eines muss man auch sagen:

    Die profane Bezeichnung "Zinkspray" tut dem Zeug unrecht.

    Das ist das Zeug was heute als bestmöglicher Korrosionsschutz für Erstausrüster bei den Schraubenherstellern in Verwendung ist.

    mmh...also ich bin mir ziemlich sicher dass du dich da sehr irrst. Sehr...

    So weit ich weiß (ich bin vom Fach), werden Schrauben in der Regel Feuer- oder zumindest galvanisch verzinkt. Wennde Glück hast Zinklamellenbeschichtet. Das alles hat die Wirkung einer Opferanode.

    Bei Zinkspray haste einen Lack mit Zinklamellen drin, das hat bei weitem (!) nicht den Korrosionsschutz einer Verzinkung.

    Dass die Schraubenköpfe nach Kontakt mit Salzwasser nicht mehr so hübsch sind, ist normal, und Beweis für die Wirkung. Abhelfen kann eine vorher aufgetragrne Schicht wasserabweisender Stoffe, z.b. fluidfilm o.ä., da gibts vieles. Aber die Verzinkung wiederherstellen geht nur durch erneutes Verzinken (ist aber nicht nötig, die Mängel sind rein optisch).

    ...wobei's bei 5° und Regen aufm Pass auch seine Nachteile hat, da werden schnell mal die Nussen kalt. Ohne coolcover gibts da auf der ktm keine Probleme ;-)

    Aber im Tal bei 26° weiß mans dann wieder zu schätzen.

    heute war's bei mir so weit: Warnung "Ölstand niedrig" mit gelbem Dreieck. Öl ist aber genug drin. Die Warnung kommt, wie vom TO schon beschrieben, bei starkem Beschleunigen oder Bremsen immer wieder.

    Da ich nach Fronleichnam, so Corona es zulässt, mitm Moped in Urlaub will, hab ich mir direkt den Sensor bestellt. Es gibt anscheinend ein Nachfolgeprodukt, auf das die gängigen Shops direkt verweisen, wenn man die alte Nummer eingibt: 61338085100.

    Kostet momentan 132,80€ :-(

    Nuja, Spaß kostet....

    Zitat

    das kann ich leider bestätigen. Visier schließt nicht richtig und da regnet es durch. Habs dann abgebaut und fahre mit Brille. Laut ist er auch aber das stört mich persönlich nicht. Mag ihn trotzdem weil er super sitzt und vor allem leicht ist. Für die Hausstrecke im Sommer passt es. Bloß bei Regen oder im Winter ist es mit Crossbrille bissl kalt und unangenehm. Daher würde ich mir den Krios auch mal ansehen...

    das Visier, bzw. die Verschraubung am Scharnier, ist einstellbar. Ist ne blöde frickelei, weils nur mit demontierten Visier zu verstellen geht - dann wieder Vieider drauf, testen, Visier runter, nachstellen...aber wenns einmal stimmt, ist das Visier auch dicht.

    Bin 2018 1100km an einem Tag im Regen gefahren, alles außer mein Kopf war nass ;-)

    ich hab das tiptop-set mal ausprobieren müssen. Flicken ging sehr einfach, war auch dicht, aber die paar Patronen haben zum auffüllen des Hinterreifen nicht gereicht. War zwar fahrbar, aber nur gerade so. Hab daher jetzt immer ein paar extra-patronen dabei.

    Und Achtung: die werden saumäßig kalt beim entleeren, besser nen Handschuh anziehen.

    ich hatte nach dem Wechsel des Kettensatzes auch Schleifgeräusche. War teils so stark, dass ich auf her Tour mehrmals angehalten hab, um alles zu überprüfen.

    Letztlich hat sichs nach paar 100km gegeben. Kettennieten haben etwas weiter rausgestanden als bei der alten, und daher den Schleifschutz "bearbeitet". Vorne an dem Schutz wie bei dir im Bild hats auch etwas Material abgetragen. Ich vermute die Kette war maßlich ein paar zehntel breiter und höher.

    Servus,

    danke für die infos.

    Ich hab letztes Jahr in Frankreich auch vorne nen neuen aufziehen müssen, dabei hat der die eine Schraube in der Achsklemmfaust so angeballert, dass der Torx rund war. Musste ich beim nächsten Wechsel ausbohren..argh.

    Ich war trotzdem froh dass er mir weiterhelfen konnte, irgendwie war das Gummi schlagartig verschlissen ;-)

    Zitat

    Dort kommt es nämlich auf Leistung an und die Reibung die zwischen trockene Rollen und Kettenniet entsteht ist absolut inakzeptabel.

    det is aber hier nicht der Fall. Wie schon oft genug beschrieben, hat die X- (oder O- oder sonstwas)Ringkette eine Fettpackung genau in dem Bereich, also zwischen Rolle und Bolzen, der dann durch eben diese Ringe abgedichtet wird. Da bringste auch beim nachschmieren kein Fett oder Öl rein, das geht einfach nicht. Geschmiert wird nur, um die Reibung beim Übergang am Ritzel/Kettenrad zu minimieren. Jetzt ist die Reibung zwischen den gehärteten und polierten Rollen und den gehärteten Zähnen nicht besonders hoch, deswegen finde ich den Versuch schon sinnvoll.


    Bei den "Rennketten" werden (oder wurden zumindest, weiß nicht wie's aktuell ist) oft Ketten ohne O-/X-Ringe verwendet, weil die mit weniger Reibungsverlusten laufen. Die müssen natürlich geölt werden, ich denk mal bei den beschriebenen Fahrradketten ist das auch so.


    Und mit Passungsrost hat das überhaupt nichts zu tun, sorry.

    prinzipiell ist Wasser - vor allem Salzwasser, bei Winterfahrern - nicht gut für metallische / elektrische Verbindungen (wer hätts gedacht). Ich hab schon einige korrodierte Steckverbinder ausgetauscht. Ein bisschen Öl oder Fett (das haftet länger) kann da helfen. Egal ob dielektrisch oder sonstwas. Vielleicht nicht gerade Kupferpaste...


    Früher wars auch üblich, Maschinen und Motoren gelegentlich mit nem öligen Lappen abzuwischen - heute wird mit scharfen Reinigern alles gesäubert, und dann wundern sich die Leute, dass die Schraubenköpfe gammeln.