Beiträge von WilliBauer

    ganz ehrlich, ich glaub bei der 125er kannste nicht viel falsch machen..wir sind beim Schräglagentraining auf Heidenaus 45° gefahren, auf nasser Straße - da brauchste auf der 125er wahrscheinlich keine hightech-Rennreifen.

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    Ein Reifen, der viele Aufheizperioden hinter sich hat, altert stark und zeigt dann gerne plötzlichen Gripverlust.


    Das verstehe ich nicht - genau dafür sind diie Reifen doch gemacht. Was ist denn wenn jemand z.B. jeden Tag 15km zügig zur Arbeit fährt, da hat der Reifen jeden Tag 2 Aufheizperioden, auf 4000km Haltbarkeit gerechnet sind das 133 - mal ganz banal gerechnet.
    Wie viele Stints haste bei nem Renntraining am Tag? 5? Und hier gings noch nichtmal um ein Renntraining, sondern um ein Sicherheitstraining, die Belastungen sind bei weitem nicht so hoch...
    Und "plötzlichen Gripverlust"...sorry, glaub ich nicht. Wenn der altert, dann langsam und nicht schlagartig. Sicher kanns mal sein (hab ich auch schon erlebt, zumindest subjektiv), dass ein Reifen wenn er ziemlich runter ist und somit "älter" irgendwie nachlässt, aber niemals schlagartig. Das wäre auch ein grober Konstruktionsfehler finde ich.


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    :rolleyes: ....wenn ich will kann ich jederzeit ein wegrutschen des Hinterrades provozieren....bevorzugt in den ersten drei Gängen.....egal ob mit oder ohne TC....egal auf was für einem Belag....und.....es reichen 10 - 15° Schräglage...und da regelt dann nur noch noch die rechte Hand, ob es dann in die horizontale geht oder nicht.


    ok, ich hab "nur" ne 1190er, aber damit geht das nicht, zumindest nicht bei 10° Schräglage. Bringe aber auch den notwendigen Anpressdruck auf, wenndste n 60kg-Jockey bist, sieht das sicher anders aus ;-)

    vielleicht, vielleicht auch nicht...m.E. regelt die TC sehr fein und vor allem sehr früh, konnte bisher noch keinen Drift oder Rutscher forcieren ohne dass vorher Leistung weggeregelt wurde. Also wenn, wie der Ersteller schrieb, der Belag an der Stelle in Ordnung war, könnte es schon ein Fehler in der Elektronik sein.


    Kollege war letzte Wochenende aufm Renntraining, wo sich einer mit der neuen Fireblade langgemacht hat, weil das Gas nicht "zurück" ging (also Vollgas ab innen Kies, mit Zeugen). Wäre wohl schon bei mehreren vorgekommen - kann den Wahrheitsgehalt nicht beurteilen.

    naja, für die 300-400 € fürn Flüssigkeitenwechsel ("Service", wenn keine Inspektion ansteht) kannste mit 4 Mann ADAC-Plusmitglied werden, da sind dann die Autos auch mit "versichert".
    So seh ich das zumindest...

    falls das noch akut ist:
    ich hatte da auch Probleme mit, dass manchmal bei starken Unebenheiten kurz der Motor aussetzte, wohl weil der Sensor dachte ich schalte gerade. Hab erstmal die Scheiben am Sensor umgedreht und verschiedene Befestigungsmöglichkeiten versucht, ohne entscheidende Verbesserung. Hab dann den threshold bzw. die Schwelle relativ hoch gesetzt, jetzt funktionierts

    vielleicht ist bei der Tankentlüftung ein Ventil verbaut, dass nur Luft rein lässt (da ja Sprit abfließt), aber keinen Überdruck raus - erscheint mir aber unsinnig, kann normal nicht sein. Es gab bei den "alten" (sorry ;-)) mal nen Rückruf wegen der Entlüftung, haste den machen lassen?

    was ich mich immer wieder frage - warum beschweren sich so viele, dass Motorräder wegen Tagfahrlicht etc. nicht mehr von PKWs zu unterscheiden sind?
    Warum sollte man denn unterscheiden müssen? Auch mitm Motorrad darfste nur 100 fahren auf der Landstraße, das fährt auch jeder PKW.
    Davon abgesehen seh ich als Motorradfahrer PKW mit Tagfahrlicht eher als ohne, also wo ist das Problem? Man kann sich eh nicht drauf verlassen, dass andere einen sehen und Rücksicht nehmen, die Verantwortung liegt bei jedem selbst...

    ...ich finds interessant das vor allem die Kurvenparker oft ne Warnweste anhaben...beim Tourguide will ich ja nix sagen, aber bei allen anderen kommts mir vor wie Gürtel und Hosenträger zusammen. Wie schon gesagt, wenn einer den Scheinwerfer nicht sieht, der ja aktiv leuchtet, während die Warnweste nur reflektiert, und daher per se immer "dunkler" ist...
    Ich halte nichts davon, ich finde das sollte den Bauarbeitern / Polizisten etc. vorbehalten bleiben, damit die wirklich auffallen, wenn sie auf der Straße rumlaufen.


    Aber des is nur meine Meinung, bleibt ja jedem selbst überlassen ;-)

    ...zumal man für den Erhalt der Mobilitätsgarantie 1x jährlich zum Händler muss, um für teures Geld (400€ bei mir) nen Ölwechsel machen zu lassen...
    ADAC Mitgliedschaft kostet imho knapp 100€ p.a. für die ganze Familie, da sind dann alle Autos und Mopeds mit drin...

    jo, da gibts halt verschiedene Ansichten. Manchmal hat man ein Montagsmotorrad - bei den vielen Defekten wie roewe schrieb, würde ich die Karre schnellstmöglich verkaufen.
    Die Garantieverlängerung ist (vermutlich) auch keine echte (Werks-)Garantie, sondern eine Versicherung von einer Fremdfirma, die nur von KTM angeboten wird. Meistens sind da etliche Sachen ausgeschlossen, es lohnt sich auf jeden Fall, das mal zu prüfen.



    Bei mir war jetzt 10000km gar nix dran - doch, an der Scheibenverstellung hab ich ein Gummi verloren, kostete 2,50€ oder so.



    Ist halt wie bei allem, wer Sicherheit will, muss den Preis dafür zahlen.
    Ich hab für mich entschlossen, von dem gesparten Inspektionsgeld lieber in ein paar Jahren ein neues Moped zu kaufen...(nicht falsch verstehen, die Wartung wird trotzdem gemacht, aber halt in Eigenleistung in sinnvollen Intervallen).



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    Es gibt Arbeiten die einem zeitlichen Rythmus unterliegen (zB Bremsflüssigkeitswechsel) und welche die an der Kilometerleistung hängen (zB Ventilspielkontrolle).
    Je nach Jahreskilometerleistung kann es also durchaus erforderlich sein, ein Jahresservice durchzuführen.


    AFAIR steht im Heftchen immer "nach 10000km oder 12 Monaten, je nachdem was eher eintritt" oder so was. Kann mir doch keiner erzählen, dass in nem halben Jahr die Bremsflüssigkeit schlecht wird, nur weil ich nicht 2mal zum Service will (Jahresservice + 15000er). Lt. meinem Händler muss das aber so gemacht werden, da KTM sonst die Garantie ablehnen kann. Ein Schelm, wer böses dabei denkt...

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    Jetzt meine Frage, muss ich nun mit 15.000km nochmal ein Service (KD) machen lassen?
    Ich habe geplant, einfach wieder im Oktober ein Service machen zu lassen (dass die jährliche "Pflicht" erfüllt ist),
    und da ich auch keine 15.000km im Jahr zusammenbringe, ein kleines machen zu lassen. :denk:


    Ich blick mich da jetzt nicht ganz durch..


    Normal hätte der Händler nur den Jahresservice machen sollen und jetzt erst die 15000er. Meiner hat gesagt dass die Inspektion generell jedes Jahr fällig ist (->Jahresservice), und die 15000er etc. zusätzlich. Ich find das auch verwirrend, es klingt nach Geldschneiderei. Ich werde die Jahresservices ab Garantieende sein lassen, und höchstens noch für die großen Kundendienste zum Händler fahren. :arsch:
    Muss natürlich jeder selbst entscheiden - mag sein dass KTM dann nichts mehr auf Kulanz machen will, aber für 400€ p.a. müsste schon viel kaputt gehen, damit sich das lohnt...

    Heute mal was Zeit, daher will ich kurz meine Erfahrungen schildern. Hab ja den Healtech-QS, wie schon Eingangs geschildert.
    Zum Einbau der Stecker (direkt an den Zündkerzen) hatte ich Tank und Airbox runter, zumindest letzteres kann man sich sparen, kommt man auch so gut hin - ich war wohl nur etwas übereifrig.
    Der Sensor wird mit einer neuen Schraube am Schalthebel verschraubt. 5Nm sind angegeben, das is quasi garnix, hab die Schraube daher mit Loctite gesichert.
    Mit der App kann dann ein Setup-Assistent ausgeführt werden, mit dem man den Drehzahl-Multiplikator, den Drehzahlbereich, die Unterbrechungszeit etc. einstellen kann. Dabei is auch ein Knopf, mit dem man schonmal testen kann, ob der QS richtig eingebaut ist - wenn ja, setzt auf Knopfdruck der Motor für 100ms aus. Gutes Feature zur Fehlersuche finde ich.
    Etwas problematisch ists mit dem Sensor bzw. der Einstellung, der Setup-Assistent will min. 40% (keine Ahnung von was), ich kam nie über 20%, egal wie ich den Sensor gedreht habe oder wie fest oder locker die Schraube war. Geht aber trotzdem. Der Sensor ist bauartbedingt extrem nah an der Kette, ich hatte erst starke Bedenken, aber bisher funktionierts ;-)
    Ich hab das Drehzahlfenster erstmal zwischen 6000 und 12000 gesetzt, die Zeiten beim Standard belassen, und es funktioniert astrein. Ich nutz es nicht ständig, sondern nur mal so zum Spaß wenn ich richtig durchlade (vielleicht vergleichbar mit dem kickdown beim Auto, benutzt man ja auch nicht bei jedem Beschleunigen), und ich kanns nicht anders sagen, es is einfach geil! :knie nieder:

    ich hab jetzt knapp 400€ gezahlt für die 10000er Inspektion, im schönen Westerwald. Schon arg teuer fürn bisschen Öl und Bremsflüssigkeit, Ventile wurden nicht gecheckt.

    mmh..ich muss meine Aussage dazu revidieren, anscheinend greift das Steuergerät doch schon vorher ein - zumindest soll laut einiger Aussagen bei ausgeschaltetem ABS ein deutlich sauberer, besserer Druckpunkt vorhanden sein. Habs selber noch nicht getestet, aber wenn das so ist, kann man wahrscheinlich mit Austauschen der Pumpe o.ä. nicht viel erreichen.

    mein Beileid, immer kacke sowas. Kann bei jeder Marke passieren - den Unterschied macht, wie dann damit umgegangen wird. Wenn alles schnell und problemlos abgewickelt wird - super, mach's (hier) bekannt und freu dich über das neue Moped. Wenn nicht, mach's erst recht bekannt und kauf dir ne hübsche Italienerin ;-)