Hallo Marie und alle Anderen,
Scheinbar habe ich mehr Verwirrung als Klarheit geschaffen.
Daher möchte ich hiermit nochmal den Versuch starten, die Funktion der Helligkeitssteuerung zu erläutern:
Der Helligkeitskeitsteueranschluss (gelbe Ader im Kabelbaum) ist ein Spannungseingang zur Festlegung des LED-Stroms.
0V - LED-Strom 100mA --> maximale Helligkeit
14V - LED-Strom ca. 5mA --> minimale Helligkeit
Die Steuerspannung kann grundsätzlich aus jeder Leitung, am Motorrad gewonnen werden oder eben hart auf Masse oder 12V gelegt werden.
Bei der Hartverdrahtung bleibt die Leuchtstärke dann immer gleich!
In der Einbauanleitung beschriebene Variante B benutzt die Steuereingänge der Adapter so, dass in Abhängigkeit vom Einschaltzustand des Abblendlicht die Helligkeit geändert wird.
Das sieht wie folgt aus (Tagfahrlicht als Referenz beachten):
Abblendlicht aus --> Kurvenlicht Leuchtstärke maximal GOPR0446.jpg
Abblendlicht ein --> Leuchtstärke minimal GOPR0444.jpg
Ich hoffe das ist verständlich!?
Ach ja...
Nochmal zur Frage was ich hier mit maximaler Leuchtstärke meine.
Im Original-Kurvenlichtmodus werden die LEDs mit ca. 600mA betrieben! Im Dauerlichtbetrieb werden sie bei maximaler Helligkeit mit nur 100mA betrieben. (Faktor 6 geringer)
Das macht im Dauerlichtbetrieb ca. 1,7W (vergleichbar mit einer LED-Taschenlampe) was sicher nicht reicht um die Strasse in ein Lichtermeer zu verwandeln oder dem Gegenverkehr die Netzhaut weg zu brennen. ![]()
Wer trotzdem das Ganze bei Nacht ausschalten will, der sollte einfach einen Schalter in die 12V-Zuleitung bringen und diesen zu gegebener Zeit benutzen.
Gruß
Reini
PS: Im Anhang findet ihr noch den Schaltplan-Auszug in dem das Element E13 den Scheinwerfer darstellt.
Scheinwerfer aus, über die Glühwendel der Birne liegt Masse an der grünen Leitung --> Helligkeit maximal
Scheinwerfer an, 12V an grüner Leitung --> Helligkeit minimal