Beiträge von Basi

    Hinter kda habe ich ca.56.000 km gefahren.
    Rücklicht wie üblich abgebrochen; Bremsscheiben vorne wie üblich verzogen; und die beschriebenen beiden Radlager hinten sonst genau so unanfällig wie bei kda. Saudepp hat da schon ein ganz spezielles Stück erwischt. Es läuft und läuft und läuft müsste ich nicht ab und an auch meine 600er bewegen wären doch glatt 25.000km mehr auf der Uhr. Auch in der kalten Zeit mit entsprechendem Kaltreifen-Nassfahr-Eis-Angststreifen... es macht jeden Tag von neuem Spaß.


    Kann in Punkto Reifen einer einen Tipp gegeben hinsichtlich einer Reifenmarke die jetzt bei kalter Jahreszeit etwas mehr T aufbaut. Bis jetzt gefahren Dunlop Sportsmart 2 / Roadsmart 2; Michelin P- Road4; Bridgestone BT; Metzler z8 Roadtec

    bei einem Delta T von 20 k und einer Achslänge von ca. 10cm rein rechnerisch angenommen ist der Längenunterschied zwischen der Achse und dem Alurad schon 0,023mm geht man davon aus das Alu eine ca. doppelt so hohe Längenänderung mit bringt wie Stahl Richtig? Der Rest ist dann selbst sprechend.
    Im übrigen nein das Rad wurde nicht nachträglich gepulvert. Im Hinblick auf die ausgeschlagenen Bohrlöcher hat eine falsch, danebenmontieret Felge keinen Einfluss.


    Es geht hier nicht um marginales Spiel im Lager, das Rad lies sich gut um 1cm hin und her bewegen so dass ich das "wackelnde " Hinterrad beim beschleunigen gemerkt habe wir reden von handfesten Schäden am Lager. Warum das ausgeschlagen ist gilt es dann doch zu erkunden. Es könnte durch fehlendes Fett geschehen, zu große Vorspannung ( doch dann müssten in dieser Richtung denkend mehr im Forum darüber berichten) oder durch Materialschwächen....oder gar einen Montagefehler entstanden sein. Soweit ich das überblicke gibt es derzeit nicht allzu viele hier die über mehr als 50.000km gefahren sind. Daher könnte wirklich die Materialwahl vielleicht ein Gru8nd sein. Also wäre doch jetzt die Frage zu stellen wer kann auch über solche Lagerschäden berichten.

    Bei genauer Betrachtung denke ich schon das große Temperaturdifferenzen eine Rolle spielen können. Wenn ich ein Lager in ein Alugehäuse einbaue wird ja ebenso das Lager unterkühlt und das Gehäuse erwärmt. Hier sind es maginale Unterschiede die den Einbau erleichtern. Wenn dem die Ing damit Rechnung tragen das sie die Bolzen als " Rucksack" vorsehen um ein mögliches Durchrutschen der Felge zu verhindern, wäre am Ende es egal ob die Bolzen wie an meiner Felge die Bohrung ausgeschlagen haben oder nicht. Die Erhöhung des Anzugsmoment spricht auf jeden Fall aus meiner Sicht dafür das die Pressung übertragen soll. Als Ergebnis könnte für diesen Teil des Hinterrades dann Entwarnung kommen.



    Der zweite Lagerschaden innerhalb von 54.000km und dessen Ursache bleibt dagegen immer noch ungeklärt im Raum stehen. Einen Verdacht gibt es jedoch. Im Handbuch stehen meine ich, 70 Nm Anzugsmoment für die Klemmschraube. Ich gehe einmal davon aus das, das hier ermittelte Moment richtig ist und nicht nachgebessert werden muss wie bei der Radmutter. Würde diese Anzugsmoment um ein vielfaches überschritten ,könnte das die Radlager klemmen und auf Dauer durch Heißlaufen zerstören oder die Klemmung ist von Haus zu stark. Das zweimal die Rollen-Lager einfach so nachgeben aus z.B.: Materialschwächen will ich an dieser Stelle so jetzt noch nicht als Grund heranziehen.

    das ist nun wieder eine einfache Geschichte er hat mir schon geholfen- er ist eben ein echter freundlicher Händler. Ich habe schon wieder 1000km seit dem Händlerbesuch verfahren. Doch was wirst Du mit Deinem Hinterrad machen so als vorbeugende Maßnahme. Der erste Radlagerschaden nach 25.000km der zweite mit dem defekten Hinterrad nach 54.000km.So hat es mich ereilt. Lass hören

    [quote='Saudepp','index.php?page=Thread&postID=1217863#post1217863']Wo liegt eigentlich der Unterschied ob man die Felge durch betätigen der Bremse oder durch anhalten am Reifen fest zieht- wo liegen die 5 Stifte bei den zwei Methoden an?
    Wird die Felge wirklich über den Konus/Scheibe zentriert oder doch über den Nabensitz?
    Wenn der Konus zentriert übernimmt der die Kräfte aus dem Rad und überträgt diese auf die Achse - auch wenn die ges. Achse dafür vorgesehen ist--- das würde aber bedeuten das die Radbefestigung überbestimmt ist. Es müsste auch zu Fehlern kommen wenn beides nicht 100% zusammenpasst.



    Wird die Kraft beim Fahren über die Stifte oder durch die Reibkraft/Vorspannung an der Auflage der Radnabe übertragen?


    in dem Fall über beides. Es spricht auch dafür das dies so ist da KTM das Anzugsmoment von 200 Nm auf 250 Nm erhöht hat


    Was passiert wenn die Vorspannung nachläßt?


    Wenn meine Antwort zu vor stimmen würde, die Bolzen aus Stahl sind und die Aufnahme ist aus Aluminium, dann müssten die Bolzen und die Bohrung mehr Kraft übernehmen. Da die Bolzen leicht gängig eingebaut werden in das Rad kann sich auch grundsätzlich hier etwas bewegen... dann kann es auch ausschlagen


    Was passiert beim Bremsen hinten welche Kraft zieht das Rad wo hin?


    Die Bremskraft der Antriebskraft entgegengesetzt. d.h die Bolzen werden beidseitig belastet sowie die Vorspannung.


    Warum wurde die Felge bei den neuen Modellen anderst ausgeführt und zentriert die überhaupt noch ohne Konusscheibe mit nur einer planauflage der Mutter?


    Aus meinem Blickwinkel wäre Deine nächste Frage auch gleichzeitig die Antwort. Wenn die Konusscheibe nachgibt dann löst sich die Befestigungsmutter. Und möglicherweise liegt das Problem in der Kombination Alu-Schraube und Stahlgewinde. Wenn mich nicht alle täuscht hatte BMW mal so ein Problem. Die Gewindegänge der Aluschraube gaben mit der Zeit nach.
    Wenn es so ist hättest Du recht mit einer losen Radmutter trotz der beiden Sicherungssplinte, diese lassen def. kein Aufdrehen zu.


    Hat die alte Felge Probleme am konussitz mit der Festigkeit und gibt nach so das der Druck abfällt und sich die Felge per Reibkraft nicht mehr halten kann und gegen die Stifte gedrückt wird, bei Lastwechseln hin und her geht und sich einarbeitet?


    Hierin könnte in der Tat das Problem liegen. Ich fahre bei Wind und Wetter ob kalt oder warm. Wenn die Vorspannung im Konus bei 20C°erfolgt ist und ich im Winter die Bauteile schnell auf Minus-Grade abkühle passt möglicherweise der Vorspannung nicht mehr exakt. Das könnte mit dazu beitragen. Wäre jetzt nur zu überlegen wie die alten Fahrzeuge vor diesem Problem bewahrt werden können ohne gleich eine neue Felge kaufen zu müssen und eine neue Radnabe.


    Da die Frage aufkam ob meine Felge nachträglich beschichtet wurde? nein ist im Originalzustand.

    Die Möglichkeit das sich die Mutter gelöst haben könnte hatte ich längsten in Erwägung gezogen und natürlich geprüft. Dem ist aber nicht so! Ergo muss es einen anderen Grund geben warum die Buchsen trotzdem ausschlagen konnten. Da wirst Du mir doch zustimmen. Eine Möglichkeit bestünde wenn die Konusscheibe ,aus welchen Gründen auch immer, gegenüber dem Rad zu lang ist und die Steigungen nicht mehr zusammenpassen, dann kann das Rad nicht mehr richtig fixiert werden und bewegt sich obwohl es richtig angeschraubt wurde.

    oh ich merke da ist ein heißer Nerv getroffen.
    ich fahre noch zusätzliche eine 600 ohne ABS vor wenigen Wochen hat mich das erste Auto zu Fall gebracht. Wenn hier das ABS in die Bremsung eingegriffen hätte, hätte ich das Motorrad mit dem Vorderrad nicht über bremsen können. Alles jubelt jetzt hat ABS das blockierende Vorderrad verhindert. Ja aber in der Fahrertüre der plötzliche ausscherenden Autofahrerin hätte ich gesteckt weil der Bremsweg dann nicht mehr ausgereicht hätte. So ist nur ein Blinker und Bremshebel in Mittleidenschaft gezogen worden, ich konnte weiter fahren. Anders hätte es die Standrohre verbogen und ich wäre möglicherweise in das Auto geflogen ..... Mit der 1290 ohne abgeschalteten ABS musste ich eine Notbremsung anstellen. Da das Hinterrad leicht den Bodenkontakt verloren hat, hat das ABS die Bremse geöffnet. Das hat mich wertvolle 5m Bremsweg gekostet. Am Ende hatte ich Glück und steckte nicht im Kofferraum. Ohne diese Helfer hätte ich das leicht abhebende Hinterrad händeln können und wäre deutlich früher zum Stehen gekommen. Ich bin kein Gegner von ABS und weiteren Helfern, doch bei guten Straßenbedingungen und in machen Grenzfällen ist das technische Hilfsmittel ABS usw.kein Allerheilmittel. Daher finde ich die Option es ausschalten zu können perfekt, vor allem dann wenn gute Straßenbedingungen ein gutes Tempo zulassen. Gleiches gilt, wenn ich mich mit dem Straßenmotorrad auf der Rennstrecke austoben möchte, da ist ein ABS fehl am Platze und da kann das ABS noch so gut sein.
    An Kondos.... die Vergußstreifen tauchen nicht aus dem nichts auf man sieht diese und sie haben auch nicht die Wirkung wie Glatteis, ( das ist glatter Blödsinn) wenn du fällst warst Du zu schnell oder hast Dich auf dem Motorrad falsch verhalten. Das ist eigentlich ganz einfach... Straße lesen und Tempo anpassen.... oder möchtest Du in Zukunft auch den Staat verklagen weil er nicht genügend Wild schießt und Du eins auf die berüchtigten Hörner genommen hast. Und Wild kommt tatsächlich aus dem Nichts....
    Aber eigentlich geht es darum das mir die Option genommen wird vom Staat mit oder ohne ABS zu fahren. Und so lange auch modernes ABS immer noch unzureichend ist möchte ich in bestimmten Situationen auf mein eigens Fahrkönnen zurückgreifen ohne dass mir die Technik dazwischen pfuscht. Was macht es einen Spaß in Serpentinen mit einem leicht angestellten Hinterrad in die Kurve ein zu lenken oder etwa nicht. Das macht doch die 1290 mit aus, fahren wie auf einer Supermoto, all das geht dann nicht mehr. Diejenigen die das nicht möchten und lieber das ABS nutzen wollen können das ja auch..... und am Ende haben beide Benzin im Blut.

    wenn alle gegen ein Zwangs-ABS sind dann kann die Käuferschaft das über Nichtkauf durchsetzen..... na werdet Ihr dann noch alle bei der Verweigerungshaltung bleiben und zusehen wie tolle Motoräder auf den Markt kommen, aber nur so lassen sich ,wenn überhaupt, dumme Vorgaben noch beeinflussen. Es gäbe auch duzende Beispiele wo das ABS gerade zu einem Crash geführt hat weil der Anhalteweg zu lang wurde. Doch auch das ABS kompl. zu verteufeln ist auch falsch. Es sollte eben jedem selbst überlassen bleiben. Alle alten Modelle genießen den Bestandsschutz da wird auch eine Versicherung nichts daran ändern außer durch geschicktes Kleingedrucktes bei Neuverträgen in der Zukunft mit Motorrädern mit abschaltbaren ABS. Aber jetzt mal wirklich: Wie viele Motoräder gibt es tatsächlich mit abschaltbaren ABS? Die meisten sind schon mit einem "Zwangs-ABS" ausgestattet. Am Ende werden wir das so hinnehmen da wir jedwedem Sicherheitswahn verfallen sind, bestehend aus dem eingebauten ABS, den möglichen rechtlichen Konsequenzen, den Versicherungskonsequenzen usw. usw...... Ja vielleicht sollten wir uns zu etwas mehr technische Unsicherheit verführen lassen und unsere Verantwortung damit auch richtig um zu gehen auch selbst übernehmen und nicht auf andere abwälzen. Wenn ich heute auf einer Landstraße falle kann ich den Staat durchaus wegen meiner Unzulänglichkeit verklagen. So geschehen mit den Vergußstreifen bei Fahrbahnreparaturen. Natürlich rutsch man darauf aus und es gut wenn das Verfahren nicht eingesetzt wird, doch wenn diese einmal auf der Straße da ist muss ich damit umgehen. Wer hier fällt muss sich das erst einmal selbst zu schreiben lassen. Wer hier das Wort erhebt und mit dem Finger auf andere Zeigt muss sich als Reaktion das Zwangs-ABS gefallen lassen. Denn da wäre das Vorderrad nicht ausgerutscht.

    Die Kette läuft über den Kettenschutz hier wäre ein anderes Kettenblatt zu wählen und ..und... Am Bremssattel ist der ABS Sensor der in erster Linie im Wege wäre. Das Wiederlager des Bremssattels-Halter könne eventuell gehen...... Aber um einen wirklichen Umbau geht es ja eigentlich gar nicht. Die Frage ob eine 180 C° Verdrehung möglich ist, ist denn noch mit ja zu beantworten, auch wenn, wie Du richtig sagst das Eine oder Andere dabei noch im Wege steht, möglich. Aber es war ja ohne hin nur eine theoretische Frage.


    Doch am Hinterrad gibt es da andere brennende Fragen. Warum ist das Radlager schon zum zweiten mal ausgeschlagen?
    Ist eventuell die Klemmung des Exzenters zu stark so dass das Lager "gequetscht" wird?
    oder doch einfach nur ein Härteproblem der Materialien?
    Wir konnten die Bolzen ausschlagen trotz nachgeprüften 250Nm Anzugsmoment?
    An der GT wird das Hinterrad ohne Konusscheibe eingebaut das Rad hat keine Konusaufnahme mehr auf der Schraubenseite.... Hat die Konusscheibe das Rad nicht mehr richtig fixieren können ( Konusscheibe z.B. länger als die Aufnahme durch häufige Montage, dann wäre es eine Materialschwäche ?
    Wer kann dazu etwas berichten richtig stellen oder anmerken?

    Hast Du die Kette dabei abgebaut? Die verhindert das Runddrehen. Mit ausgebauter Kette muss es nach der Beschreibung möglich sein. Die Kette lässt sich danach auch wieder montieren da der Abstand zum Ritzel wieder der selbe ist nur in umgekehrter Lage und damit auch einer anderen Fahrwerkseinstellung.

    Leute in den seltensten Fällen geht der Motor durch ein Problem aus, eine vorzeitig verbrauchte Zündkerze kann passieren kommt höchst selten vor. Solch ein Großvolumiger Zweizylinder wäre ohne entsprechende Einspritztechnik noch schlimmer zu fahren. Wer die LC4 aus alten Bj kennt wird ebenso berichten das bei langsamer Fahrt es einfach plob macht und der Motor ist aus. Im Gelände bin ich deswegen auch schon mal umgefallen. Das plötzliche Absterben ist halt mal hin zu nehmen als Motoreigenheit. Wer daraus oder darin ein Problem sieht hat möglicherweise bei seiner Wahl des Motorrades auf das falsche Motorkonzept gesetzt mit anderen Erwartungen. Trotz ausgeklügelter Technik bleibt die 1290 ein Raubein.

    wie kommst Du darauf schon mal versucht ? Nach dem Handbuch gibt es dazu keine sichtbaren Anhaltspunkte auch in der Beschreibung habe ich nichts gefunden das darauf schließen lässt das das Runddrehen geblockt wird.

    650ccm aus einem Topf X2 absolut normal das die hin und wieder einfach ausgeht oder sich verschluckt kenne ich von meiner LC 640 Bj2001 ebenso. In den meisten hier beschriebenen Fällen zu wenig Gas, der Motor war kalt, zu viel rum gespielt usw. Ich fahre bei Wind und Wetter auch jetzt da häuft sich nichts. Bis lang ist mir das 3-4 mal passiert und immer genau aus vorgenannten Hauptgründen und weil ich es kenne selbst bei meiner 350 Cross geschieht das hin und wieder juckt mich das nicht weiter. E-Starter drücken und weiterfahren ohne Aufhebens.