Beiträge von Moppedfan

    hakim kannst Du aus dem Schaltplan ersehen, was das dann bei meiner für Steuerteile sind? Waren beim Einbau des Italoreglers voll im Weg, bei der 1190 lungert da nur auf einer Seite eins herum.....

    Sorry fürs Threadnapping...

    Öl ist bei mir auch Motul 7100, km komme ich im Jahr auf 3 - 4tkm, leider. Schichtarbeit ist halt doof. Oft aber auch mit Sozia.

    Ölwechsel mache ich trotzdem jedes Jahr, Verbrauch nicht messbar. Auch die ersten beiden Jahre, wo ich bei 8tkm/Jahr lag.

    Das sollte das Motul nicht überfordern, wobei es in der FJR auch für 10tkm/Jahr gut war. Konnte man gut am Getriebe merken, wenn es hakeliger wurde.

    Da mich die Sache auch interessiert hat, und um einen eventuellen Schwachpunkt bei meinem Eisberg zu eliminieren, habe ich mich an der Sammelbestellung der Regler vom Banditfighter beteiligt und er mit mir die Kontrolle der LiMa und Einbau des Reglers durchgezogen. Dafür hier nochmal vielen Dank :Daumen hoch: :Daumen hoch:

    Das Ergebnis:

    Laufleistung 40.000km.

    Seit 2020 fast immer mit eingeschalteten Neblern gefahren.

    20260118_112733.jpg


    Der Stator scheint im oberen Bereich ( also 9 - 12 Uhr im Bild )erste Anzeichen zu haben, das er da dunkler wird.

    Im unteren Bereich bei 5 Uhr scheint der Lack heller - hängt der Teil komplett im Öl?

    Interessanterweise ließen sich die vermeintlichen " Verschmorungen" obrn mit einer Zahnbürste und Bremsenreiniger komplett entfernen, und die Wicklungen sahen wie alle anderen aus.

    Gedanke: was wenn sich dort oben Ölreste festsetzen, mit der Zeit verbacken, es kommt kein Öl mehr an der Draht, und dadurch überhitzt dieser bis zum Ausfall? Sah ja auf Bildern von defekten Statoren teilweise sehr verkrustet aus.

    Rückseite Stator, ungereinigt:

    20260118_112739.jpg

    Hier wie von vorne, ließ sich fast alles abputzen. An einer Stelle eine Verkrustung, die nicht abging. Vermutlich hat da der Schutzschlauch angelegen. Da sehr fest, und nicht groß, haben wir es drangelassen, um nicht den Wicklungslack zu beschädigen.

    André hat noch den Deckel mit einer Aussparung versehen, wie ihn alle aktuellen Ersatzdeckel haben. Dann wurde der Stator wieder montiert.

    Einbau neuer Regler vom Italiener:

    In dem Zuge wurde der Stecker, der unterm Tank versteckt ist, so positioniert, das man später bei Bedarf ohne Tankdemontage rankommt. Den Regler haben wir letztlich unter dem linken Seitenteil verbaut. Beim Eisberg hängen allerdings auf beiden Seiten da schon Steuerteile drunter, es musste die Halterung des einen abgebaut werden, und diese wie der Regler mit Kabelbindern fixiert werden. Also vorher gucken, wo es passt, damit die Kabel gleich entsprechend verlegt werden. Die Stecker sind ja auch nicht so klein, und brauchen ihren Platz, und das Kabel der Steuergeräte ist auch kurz.

    In dem Zuge wurde dann der Kupplungsnehmerzylinder gegen einen von Stifi getauscht - damit sollten nun die 2 Schwachpunkte beseitigt sein.

    Ansonsten läuft das nun 10jährige Mopped ohne Mucke - und ich bin immer noch sehr zufrieden damit. An Reparaturen auf den 34000km, wo ich sie habe, war nur einmal Preloadadjuster neu anlehnen, und Kupplungsgeberzylinder mit neuem Kolben bestücken, der war dann mal voriges Jahr undicht. Kann ich nicht meckern. :Daumen hoch:

    Mir hat es das XT an der originalen Halterung meines Eisberges bisher nicht einmal runtergehauen, egal ob üble Kopfsteinpflasterstraßen oder Feldwege. Und die sah für mich anfangs auch nicht vertrauenerweckend aus......

    Die Vibrationen finde ich auch nicht als störend. Ich denke, selbst das etwas schwerere XT2 wird da keinen Unterschied machen.

    Ich in auch kein Freund von massiven "Diebstahlschutzhalterungen", wenn ich weggehe vom Moped, liegt das Navi im Helm, oder in der Beintasche. Und so gesehen sind diese Halterungen + XT vom Gewicht her auch schwerer, hat aber wohl auch keine Auswirkungen, denn über Klagen habe ich bisher diesbezüglich nichts gelesen.

    Ich würde auch kein 390er mehr haben wollen. Der Unterschied im Bildaufbau, Routenberechnung, Bildschirm usw. spricht deutlich für das XT / XT2. Sorry, ich bin Oldschool, und mag eher so ein unabhängiges Teil am Lenker baumeln haben.

    Ab besten wäre ja, wenn sich die Hersteller mal auf EIN Meshsystem einigen, was dann mit allen Geräten funktioniert. Dann wäre das Theater vorbei, das man sich an der Mehrzahl der Kumpels mit selben System bei der Geräte Auswahl orientiert, oder muss sich nicht mit Krücken bei der Verbindung behelfen.

    Ich konnte bei einem Händler 1190 und 1290T direkt nacheinander probefahren.

    1190 - Motor etwas rauher, nicht so gern unter 3000u/min, etwas weniger Drehmoment untenrum, dafür oben drehfreudiger.

    Etwas handlicher als die 1290T. Schlechterer Wind/Wetterschutz.

    1290 - von Hause aus mit sanfter Gashand ab 2500, in unteren Gängen auch bei 2000u/min fahrbar., wohl durch mehr Schwungmasse der Kurbelwelle. Schiebt schöner von unten raus, obenrum eben nicht so spritzig. Aber Power genug. Wetterschutz deutlich besser. Natürlich durch bessere Ausstattung, wie serienmäßigen Sturzbügel, 30l Fass, ausladendere Verkleidung mit Kurvenlicht, etwas schwerer - wenn ich nicht irre, 237 zu 250kg.

    Wenn der Tank der T nicht randvoll ist, wird von der Handlichkeit der Unterschied nicht so groß sein, voll ist sie etwas kopflastig.

    Sie wirkt natürlich bulliger, so wie das bei einer Adventure GS auch ist.

    Ich mochte mehr das Drehmoment, und das der Motor nicht so zum Heizen animiert. Als Ganzjahresfahrer freut mich der bessere Windschutz im Herbst/Winter. Wo mein Kumpel auf der 1190 bis auf die Unterarme und Oberschenkel nass war, bin ich deutlich trockener geblieben. Ich habe jetzt spaßeshalber ein größeres Kettenblatt hinten drauf. Jetzt lässt es sich ab 2000u/min locker beschleunigen, selbst im 6., wo das vorher frühestens ab 2500 mit Kettengeschepper ging. Spitzkehren gehen im 2., in der Stadt fahre ich so im 5., selbst der 6. zieht ab 60 /70 prima. Spitze, also ob ich was verloren hab, interessiert mich nicht, ich fahre kaum Autobahn. Verbrauch muss ich mal sehen.

    Letztlich muss es jedem selbst gefallen, ob er eher was schlankes oder was stämmiges mag.

    Ich liebe jedenfalls den großen Tank, weil ich mir da einfach keine Platte wegen der Reichweite machen muss.......

    Mir hat da mal einer erzählt, das man die Spannschienen aller 30.000km tauschen sollte, weil die sonst brechen könnten.

    So richtig gelesen hab ich dazu aber weiter nix, gehe als davon aus, das da auch nichts dran ist - oder ?

    Ich habe bei meiner T heute mal geschaut:

    Nachmittag bei 31°C Lufttemperatur:

    Landstraße so 88°C, Stadt 93°C

    Abends bei 25°C

    Landstraße so 80°C, Stadt 84-87°C

    Autobahn mit 140 km/h in etwa wie Landstraße.

    am Moped:

    Heed Unterfahrschutz, Plasteabdeckung vor Ölkühler abgeschnitten, Ölstand bei 3/4 voll, 2 55W Nebler als TFL ständig an. Voltanzeige schwankt bei 13,6 und 13,7V, wenn Nebler aus 13,8 - 14V

    Gibt es eigentlich einen Unterschied, wie die Lichtmaschine im Öl hängt, bei Trockensumpf zu Nassumpf?

    Bei der FJR habe ich bisher einmal von einer verkokelten Lichtmaschine gelesen. Auch bei den Bandits scheint es kein großes Thema zu sein, und die dürften bei den Luft/ölgekühlten heißer laufen.......

    Wenn keiner so ein Problem hatte, was erwartest Du denn anderes ausser Vermutungen ?

    Gerade darum wäre eine Rückmeldung von Dir sinnvoll, um aus Halbwissen fundierte Ursache zu machen / zu nennen.

    Wenn es so ist, das der Regler bei Batterie voll den überschüssigen Strom per Kurzschluss im Stator " verheizt", müsste mal mehr Verbraucher dranhängen.

    Denn.......die meisten haben LED TFL, Hauptscheinwerfer, Rücklicht. Da wird wohl zu wenig Strom abgenommen.

    Abhilfe wäre, das Abblendlicht dauerhaft an, und 2 Nebelscheinwerfer/Tagfahrlicht mit Glühobst anbauen und betreiben. Da laufen dann 3x55=165W mehr, die nicht im Stator verbraten werden. Dazu käme die Abnahme von der Zündung / Einspritzung, war da die Rede von 100W? Also wenigstens 270W.

    Ich fahre jedenfalls aktuell mit ständig eingeschalteten Nebelscheinwerfern, in der Hoffnung, den Statortod nach hinten rauszuschieben/zu vermeiden.


    Lithiumbatterie:

    Sehe als Nachteil, die geringere Kapazität im Falle des Statortod auf Tour, und das geöppel bei niedrigen Temperaturen. Wer nur im Sommer fährt, den juckt letzteres nicht. Evtl. auch ein Nachteil, das die Lima wegen der geringeren Kapazität nicht soviel da reinschieben kann, also weniger Abnahme.


    Batteriespannung: auch bei meinem Eisberg 13,5 - 13,8 V bei laufendem Motor. Motor aus 12,5V.

    An der Batterie noch nicht gemessen.

    Ich hab gerade nen Meridian runtergemacht, weil das auftauchte während ner Fahrt. Eine extrem weiche Stelle in der Lauffläche. Hab von Dunlop aber noch keine Antwort bekommen.

    Wieviel km hast da drauf, als sich das bemerkbar gemacht hat?

    Mein neuer Meridian ist aus 05/24......ganz schön " alt", sonst hätte ich immer aus dem aktuellem Jahr.

    Der Grund für das sitzend Tanken ist einfach: Ist der Tank voll, liegt die Karre niedriger, und man kann zum Bezahlen einfacher absteigen.

    Mit verbleitem Benzin wäre es noch bequemer....

    Aber das weiss doch jeder..... :sensationell:


    Bei meiner KTM isses Wurscht, ob offm Seitenständer oder sitzend. Passen ja eh 30 Liter rein, da ist es mir egal, ob n halber Liter mehr der weniger.

    Bei der FJR konnte man, wenn die gerade stand, mit viiiiiel Geduld gute 1,5l mehr reintröpfeln. Die hat ja auch so einen Einsatz im Tankstutzen, da konnte dann die Luft langsam oben an der Verbördelung entweichen. Auf dem Seitenständer ging das nicht so gut/viel.

    ( ich gehe davon aus, das bei euren Reservetanks :tröst: der Stutzen mittig sitzt, und nicht rechtsseitig ? )