Beiträge von Xerray27

    Selbst wenn man davon ausgehen würde, dass man die Distanzhülsen kaufen könnte, würde es doch keine Verbesserung der Bremsleistung bringen oder? Schließlich sind der Bremssattel bzw. die Bremsbeläge ja immer noch gleich groß. Höchstens bringt es vielleicht eine andere Wärmeentwicklung durch die größere Scheibe und natürlich eine andere Optik. Daher wird meine nächste Bremsscheibe vorne wohl wieder die mit 300 mm sein.

    ok danke, dann hatte ich richtig vermutet.. Mehr Wärmekapazitäten sind immer von Vorteil aber bei der normalen Landstraße im Sauerland brauche ich sie nicht. Dann wird es also bei mir die 300er Scheibe mit besseren Bremsbelägen.


    Hat jemand Erfahrung auf Alpenpässen bergab gemacht? Fängt da die Bremse nach einem wirklich langen Pass unten an zu rauchen oder ist das kein Problem? Zumindest so lange man direkt am Passende weiter fährt und damit der Bremse Zeit gibt Abkühlen zu können..


    Blöde ist es natürlich, wenn man ganz unten eine Ampel wegen Baumaßnahmen vorfindet. Auf dem Weg zum Gardasee beim Warten am Pass an der Ampel unten musste mein Polo etwas leiden :Daumen runter:

    Es ändert sich in erster Linie mal der Reibwert der Scheibe, denn Bremsscheibe ist nicht gleich Bremsscheibe. Das allein reicht schon, um die Bremsleistung zu verbessern.

    Ich vergleiche hier nicht den Reibwert unterschiedlicher Scheiben. Denn dann könnte ich doch einfach wieder eine 300er mit dem bestmöglichen mir bekannten Reibwert nehmen.

    Mir geht es um zwei Scheiben mit identischen Reibwert, aber eine in 300 mm und eine in 320 mm. Wie sieht da die Lage aus?

    Hans, lass dich nicht von der Bezeichnung "Racing Beläge" abschrecken. Auf den Neuen, ab 2017, ist das Serie.

    Du musst ja dann auch nicht mit der ganzen Hand bremsen, ich benutze einen, oder auch zwei Finger dafür.

    Kann man die legal fahren? Weiter vorne in den Beiträgen meine ich dass jemand geschrieben hätte sie seien nicht zugelassen für den Straßenverkehr.. Oder reden wir hier von anderen Belägen?


    Habe durchs regelmäßige Klettern relativ viel Kraft in den Fingern und kann daher problemlos die Duke mit originalen Teilen mit 2 Fingern bremsen.. Vielleicht werde ich dann ja zum Ein-Finger-Bremser mit den neuen Belägen...

    Bei Mobile.de findet man viele 125er Dukes, welche zwischen 40-50 Tausend km gelaufen sind und trotzdem wollen die Besitzer dafür noch 2000 €. Verrückt wie ich finde..


    Meine Duke 125 Bj. 2014 hat demnächst 20.000 km gelaufen und hält hoffentlich noch mindestens doppelt so lange.

    Nun habe ich aber schon im Forum von Problemen mit dem Kabelbaum, Stator, Lichtmaschine usw. gehört....


    Was sind denn bekannte Probleme ab ca. 20.000 km? Bzw. welche Bauteile müssen wahrscheinlich bald ausgetauscht werden? Bzw. auf welche Bauteile sollte man besonders achtsam sein? Vielen Dank im Voraus! :Daumen hoch: (nach dem gelungenen Ventilspieleinstellen habe ich noch einmal mehr festgestellt, wie viel Spaß das Schrauben eigentlich macht und möchte daher nun so gut wie alle (mir möglichen) Reparaturen und Inspektionen an der Duke selbst durchführen und selbst wenn im schlimmsten Falle etwas schief gehen sollte, dann wäre es günstiger die ersten Versuche an einer kleinen Duke zu machen als an einem Motorrad für 15.000 €)


    Besonders interessieren würde mich:


    - Benzinfilter

    - Kühlflüssigkeit

    - Anlasser


    - Batterie wurde bei mir schon gewechselt, wie lange hält die so bei euch im Durchschnitt oder kann man dazu keine Werte angeben da die Pflege der Batterie über den Winter, Kurzstrecke vs Langstrecke usw eine zu große Rolle spielt?

    Warum habe ich mein Ventilspiel kontrolliert?


    Vor dem Bali Urlaub lief sie ohne Probleme und danach ging sie nicht mehr an. Da die Ventilspielkontrolle eh überfällig war und hier viele von Problemen mit den Auslassventilen geschrieben haben, lag der Verdacht nahe, dass es daran liegt.


    Leider ging sie auch nach dem Einstellen der Ventile immer noch nicht an. Daher habe ich den Luftfilterkasten aufgeschraubt, den Luftfilter heraus genommen und Bremsenreiniger in den Ansaugtrakt gesprüht. Damit ging der Motor dann an und ich habe sie erst einmal laufen lassen. Eine Probefahrt von über 100 km und mehrere weitere Startvorgänge waren erfolgreich.

    Gestern bin ich dann nochmal 80 km gefahren (mehr ging zeitlich leider nicht) und da ist sie auch mit kaltem Motor direkt angesprungen. Das Problem scheint also behoben zu sein.


    Kann es vielleicht an dem Kraftstofffilter gelegen haben? Wie oft muss der Benzinfilter überhaupt gewechselt werden? KTM überprüft dies ja mit einem Druckgerät aber das möchte ich mir ungerne kaufen.


    Was mich auch wundert, ist dass das Einlassventilspiel perfekt gepasst hat und nur das Spiel beider Auslassventile zu klein gewesen ist. Daher habe ich die Shims der Einlassventile überhaupt nicht angerührt, sondern nur die der Auslassventile. Nach dem Shimwechseln und zusammenbauen stimmten die Maße der Auslassventile nun perfekt, das rechte Einlassventilspiel war auch perfekt aber das Spiel des linken Einlassventils ist um 0,02 mm kleiner geworden, obwohl ich es überhaupt nicht angerührt habe.

    Da es aber immer noch im zulässigen Toleranzbereich lag, habe ich es einfach so gelassen.

    Hat da einer eine Erklärung für?

    Ventilspiel einstellen:

    Bei mir mussten nur die Auslassventile eingestellt werden. Dafür müssen die alten Shims raus. Dies geht am besten mit einem langen Magnetstab (in ausziehbarer variabler Länge, gibt es bei z. B. Obi für ein paar Euro und ist wirklich praktisch, wenn mal eine Schraube oder so runter fallen sollte). Die aufgedruckten Werte der Dicke sind oft nicht mehr lesbar, daher mit einer Mikrometerschraube nachmessen (Anleitungen dafür gibt es natürlich auf Youtube usw.). Mit allen notierten Werten zum Händler und dort die alten Shims sicherheitshalber noch einmal nachmessen lassen und sich neue mitgeben lassen.

    Alternativ über den Link von Didi hier im Beitrag auf Ebay die passenden Shims bestellen.


    Schaut euch auf Youtube ein Video zu Steuerkettenspannern an, damit ihr die Funktionsweise versteht. Schraubt ihn langsam Stück für Stück raus und den Rest natürlich auch.. Bla bla bla siehe Anleitung im Werkstatthandbuch. Achtet drauf, dass ihr nicht Auslauss oder Einlassnockenwelle vertauscht!


    Auf gar keinen Fall darf euch die Steuerkette in den Motor fallen, daher rechtzeitig z. B. mit einem Kabelbinder am Rahmen fixieren. Auch soll euch nichts in den Motor fallen, daher am besten den Zündkerzenschacht und den Steuerkettenschacht oben mit ein bisschen Zewa oder ähnlichem zumachen. 2 Schrauben der ich glaube 8 Schrauben der Klemmbrücke der Nockenwelle sind in einer anderen Länge, daher immer die Schraubenlänge kontrollieren.


    Die neuen Shims einbauen und ganz wichtig immer unten am Motor schauen, ob noch alles auf OT steht!! Ihr wollt euch wirklich nicht die Steuerzeiten verstellen!!

    Ich muss zugeben, beim Einbau bin ich echt nervös gewesen denn man kann schnell Schaden anrichten. Mit Ruhe und Verstand ist es aber gut möglich, alles wieder zusammen zu bekommen.

    Die Nockenwellen sind mit Zahnrädern verbunden. Auf diesen sind Markierungen angebracht und daher kann man es gut wieder passend einbauen. Allerdings ist es etwas schwierig, die Kette wieder über die Zahnräder zu bekommen. Wenn ihr es geschafft habt, drückt mit dem Finger an der Stelle des Steuerkettenspanners rein, um zu sehen, ob die Markierungen bei gespannter Steuerkette passen würden. Ggf. korregieren. Das Einbauen der Nockenwelle bzw. der Zahnräder mit der Kette ist meiner Meinung nach das Schwierigste.

    Klemmbrücke wieder draufschrauben und achtet da wirklich von allen Seiten, ob alles passt. Zur Not wieder abnehmen und wieder drauf setzen. Es muss überall passen. Klar richten die später angezogenen Schrauben noch vieles aber sicher ist sicher. Bei uns hat es gut gepasst, aber nicht perfekt. Daher haben wir bei mit dem Finger gespannter Steuerkette den Motor ein paar Mal durchgedreht und dann ist die Klemmbrücke usw nach einer Zeit perfekt aufgelegen und wir konnten sie festschrauben. Kontrolliert vorher lieber alles mehrmals, also ob die Kette richtig sitzt, ob der Motor noch auf OT steht usw. (z. B. vergleichen mit den Fotos vor dem Ausbau)

    Wie gesagt schaut es euch im Werkstatthandbuch an, ich schreibe gerade aus der Erinnerung da es noch in der Garage liegt also lieber die Reihenfolge noch kontrollieren.

    Hier solltet ihr wirklich einen Drehmomentschlüssel nehmen, denn es kommt beim Ventilspiel auf 0,05 mm an und generell wollt ihr an der Stelle das Gewinde nicht beschädigen.


    Den Steuerkettenspanner einzubauen ist etwas schwieriger. Macht euch im ausgebauten Zustand mit der Funktionsweise vertraut. Mein Tipp ist, ihn mit dem Schraubendreher zu spannen und dann zusammen mit dem Schraubendreher rückwärts von rechts nach links an den anderen Kabeln usw. neben dem Motor vorbei zu schieben und danach den gesamten Spanner wieder nach rechts in die Öffnung zu schieben.

    Denn das Problem ist, dass der Schraubendreher die ganze Zeit auf Position sein muss, damit der Spanner nicht zurück springt. Dann schraubt ihr die restlichen Schrauben des Spanners handfest und könnt den Schraubendreher langsam zurück drehen, damit sich nicht auf einen Schlag die Steuerkette evntl. längt oder so. Danach die Schraube vorne mit dem Drehmomentschlüssel festziehen und die hintere ungefähr von Hand mit einem Maulschlüssel (anders geht es vom Platz her einfach nicht).


    Den Motor ein paar mal durchdrehen über das Hinterrad und dann noch einmal kontrollieren.


    Beim Deckel des Motors die Dichtpaste nicht vergessen, diese aber sehr sparsam und nur an den markierten Stellen auftragen. Mir wurde gesagt, dass Dichtpaste auf gar keine Fall in den Motor gelangen darf. Je nach dem was es für eine Paste ist, kann sie in Verbindung mit Öl ein wenig aufgelöst werden und je nach dem dann Ölkanäle verstopfen. Daher seid da einfach vorsichtig.



    Danach halt wieder den Tank drauf, Steuergerät anschließen, Batterie anklemmen usw. (s. Werkstatthandbuch). Bei der Verkleidung drauf achten, die Schrauben nicht zu feste anzuziehen. Am besten ist wie gesagt ein Drehmomentschlüssel.


    Motor starten und nach einer hoffentlich guten Probefahrt ein Bier zur Belohnung aufmachen und mit den Helfern anstoßen, dass alles geklappt hat. :Daumen hoch::der Hammer:

    Also mal mein Erfahrungsbericht zum Ventilspiel kontrollieren oder einstellen:

    (Wer das als Anleitung nimmt, handelt auf eigenes Risiko. Wer Verbesserungsvorschläge hat, bitte melden!!!)

    Fotos poste ich nicht, Didi hat hier ja schon viele hochgeladen.


    Ich würde euch empfehlen, mit mindestens 2 Leuten an die Sache ran zu gehen. Wichtig ist dabei, dass die Freundin/der Freund an dem Tag lange Zeit hat, damit man ganz entspannt arbeiten kann und nicht in Zeitnot gerät, denn am Motor sollte man lieber alles mehrfach kontrollieren bevor man einen richtig großen Schaden anrichtet. Macht euch auf jeden Fall zwischen durch Fotos damit ihr wisst was wo hin gehört. Außerdem solltet ihr einen Behälter mit ca. 20 Boxen haben, damit ihr dort die ausgebauten Schrauben hineinpacken könnt. Schreibt euch direkt einen Zettel für jeden Satz neuer ausgebauter Schrauben, damit ihr später wisst was wo hin gehört!!

    Vorher solltet ihr natürlich klären, ob ihr das passende Werkzeug habt. Da ich den Motor nicht ausgebaut habe, ist alles doch sehr eng und ich bin froh gewesen, dass ich verschiedene Ratschen und Verlängerungsstücke gehabt habe.

    Gute Drehmomentschlüssel sollten natürlich auch nie fehlen. Ich vertraue da auf Hazet (besitze die 2-25 Nm, 15-60 Nm, 40-200 Nm und jeder der 3 Drehmomentschlüssel kostet leider über 100 € aber bevor ich aufgrund eines fehlerhaften Schlüssels etwas falsch einstelle gehe ich da lieber auf Nummer sicher. Und ja ich weiß, dass auch Markenprodukte fehlerhaft sein können.

    Von Proxxon habe ich 2 große Steckschlüsselsätze (enthält auch mehrere Zündkerzenschlüssel und ihr benötigt davon den 14er meine ich) und einen Bitsatz von Mannesmann.


    https://www.amazon.de/Mannesmann-130-tlg-Steckschl%C3%BCssel-Bitsatz-M29166/dp/B009I4HRDW/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=mannesmann&qid=1559719615&s=diy&sr=1-5


    Kostet weniger als 20 € und ich dachte mir nur so was soll man denn dafür bekommen aber bin echt erstaunt über das absolut perfekte Preis-Leistungs-Verhältnis. Hat bei 800 Bewertungen fast 5 Sterne auf Amazon. Trotzdem versuche ich, Werkzeug von besserer Qualität zu verwenden. Aber wenn es nicht anders geht (enge Platzverhältnisse mit zusätzlich einem Adapter von z. B. 3/8 Zoll auf 1/2 Zoll usw dann bin ich froh gewesen diesen kleinen Werkzeugkasten mit minimaler Ratsche usw zu besitzen. Eine Zange für die Schlauchklemme sollte auch nicht fehlen.

    Außerdem solltet ihr einen Satz Ringmaulschlüssel besitzen und natürlich Schraubendreher bzw. Bitaufsätze von z. B. Wera. Messlehren zum Messen des Ventilspiels dürfen natürlich nicht fehlen. Minimum 0,05 Abstand, kleinerer Abstand wäre noch besser.

    Mit den Montageständern und noch einer Umweltwerkstattmatte unter dem Motorrad (ihr wollt kein Öl oder ähnliches in die Umwelt hauen bzw. anders formuliert auf eurem Garagenboden verteilen.... Beim Schrauben habe ich sie nicht benötigt aber sicher ist sicher und es kniet sich auf einem weichen Teppich entspannter als auf dem harten Boden.)


    kostet das alles eine menge Geld. Wer also nicht wirklich Lust am Schrauben hat, der sollte sich den Kauf sparen und das Motorrad lieber in die Werkstatt bringen.


    Ventilspielkontrolle:

    (nur ungefähr beschrieben, den Rest findet ihr in der Anleitung im Werkstatthandbuch)

    Batterie sicherheitshalber ausbauen.
    Es ist von Vorteil, wenn der Tank nicht komplett voll ist. Markiert euch die entsprechenden Seiten im Werkstatthandbuch von KTM (da gibt es eine DVD zu und die exportiert ihr als PDF und druckt sie euch aus) und baut nach Anleitung die Verkleidung ab. Wenn die Verkleidung ab ist, baut den Verschluss wieder drauf dann kann oben schon nichts mehr rauslaufen aus dem Tank. Tank kommt runter (dafür solltet ihr euch wirklich mindestens eine andere Person suchen, da eine Person den Tank halten muss und die andere unter dem Tank die Verbindungen lösen muss). Löst die Schlauchklemme mit einer Zange, die Steckerverbindung (am besten mit einem dünnen Schlitzschraubendreher an einer Seite reindrücken, dauert etwas länger bis man es raus hat und dann den Tank auf 2 Backsteine stellen (so dass der Bezinfilter und die Kabel in der Mitte nicht gequetscht werden. Den Benzinschlauch am besten mit ein bisschen Tuch (oder noch besser mit dem passenden Werkzeug) verschließen und z. B. mit einem Kabelbinder so nach oben hängen, dass nichts mehr rauslaufen kann.
    Macht den Motor so gut wie es geht sauber (es soll kein Dreck in den Motor fallen) und sprüht mit Druckluftspray (ein paar Euro bei Obi) den Zündkerzenschacht aus. Mit dem 14er Zündkerzenschlüssel die Zündkerze rausdrehen und den Zustand der Kerze + Elektrodenabstand mit der Lehre kontrollieren und ggf. einstellen.

    Deckel abschrauben und Motor auf OT stellen. Es gibt dafür ein passendes Werkzeug aber es geht auch über das Hinterrad, wenn man zu faul ist den Kupplungskorb abzuschrauben und das Werkzeug zu kaufen. Dafür möglichst hohen Gang einlegen und das Hinterrad in Laufrichtung so lange drehen, bis die Markierungen (s. Werkstatthandbuch) übereinstimmen. Zündkerze wie gesagt vorher rausschrauben dann geht es einfacher. Über das Hinterrad ist es gut möglich aber es ist schwierig, die Markierung genau zu treffen. Am besten mit 3 Leuten, dann kann eine Person die Zahnräder beobachten, eine Person dreht das Hinterrad und eine schaut auf die Markierung am Hinterrad.

    Einlassventile sind da wo das Benzin eingespritzt wird und die Auslassventile sind da, wo die Abgase raus gehen, also zum Motor hin.

    Danach mit den Messlehren das vorgeschriebene Spiel kontrollieren. (auf Youtube gibt es auch Videos dazu in Englisch)

    Man hat oft 30 Messlehrenplättchen, braucht aber nur 2 oder 3 daher das am besten auseinander schrauben und dann nur mit dem einzelnen Plättchen kontrollieren, so hat man mehr Platz. Das Spiel am Auslassventil am besten mit der Hand seitlich unter dem Rahmen durch kontrollieren. Einfach mal ausprobieren, wie die Hand reinpasst. Ist auf jeden Fall etwas schwieriger aber man bekommt es trotzdem gut hin.


    Bis hier sollte es wenn man sich Zeit!!! (mehrere Stunden, sicher ist sicher) nimmt wirklich gut klappen. Wer bis jetzt schon überfordert ist, der baut alles wieder zusammen nach Handbuch oder bringt die Maschine im ausgebauten Zustand mit dem Anhänger zur Werkstatt. Raus bekommt man es meistens aber rein ist das Problem. Macht euch auf jeden Fall zwischen durch Fotos! damit ihr später bei Unklarheiten die Fotos habt.

    Also bei mir werde ich beim nächsten Bremsscheibenwechsel wieder die originalen 300er Scheiben nehmen und mich wie von euch empfohlen vorne für die guten Bremsbeläge entscheiden. Scheint mir bei meinen momentanen Bedürfnissen das beste Preis/Leistungsverhältnis zu sein.


    Aber aus Interesse würde ich gerne verstehen, wieso ihr beide einen Wechsel von der 300er auf die 320er bevorzugt?

    Denn bis auf die andere Optik und vielleicht eine bessere Wärmeableitung (stimmt das?) bleibt doch alles gleich? Wieso wird denn die Bremse besser, wenn der Bremssattel gleich bleibt und damit ja auch die Fläche, mit welcher gebremst wird?

    Oder ändert ihr auch direkt den Bremssattel?

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    Was genau ist das hier für eine Tasche auf dem Tank? Kann mir da einer etwas empfehlen? (habe in den von dir verlinkten Beiträgen keine Informationen dazu gefunden)


    Die beiden Satteltaschen aus Indien besitze ich bereits und bin super zufrieden damit. Montage und Demontage geht super schnell und ausreichend Platz für ein Wochenende.

    Für einen ganzen Urlaub könnte es aber zu wenig Platz sein. Daher stelle ich mir die Frage, ob man noch eine Packrolle auf den Soziussitz legt oder ob man einen Tankrucksack verwendet. Allerdings ist der Tank ja relativ klein und ich habe mittig über den Schrauben der Lenkerklemmbrücke ein Navi. Daher befürchte ich, dass ein Tankrucksack nicht in Frage kommt. Hat da jemand Erfahrungen mit?


    Bzw. kann jemand eine gute (wasserdichte!) Packrolle empfehlen?:denk:

    Alternativ kann ich den Montageständer für vorne hier empfehlen:


    https://www.xlmoto.de/montages…elbrucke-proworks#?p=1136



    Wurde mir damals von anderen Duke Fahrern empfohlen und kann die positiven Meinungen dazu bestätigen. (Weiß bloß nicht genau, ob es auch bei den neuen Duke Modellen passt. Es sind auf jeden Fall vorne fünf Adapter Größen (13,15,16,5,17 und 18 enthalten)

    (Modell ist teilweise ausverkauft, das Lager wird aber regelmäßig aufgefüllt also einfach ab und zu auf der Seite schauen. Im Moment ist der Montageständer auf jeden Fall verfügbar)


    Hinten benutze ich den hier:


    https://www.xlmoto.de/montages…tpage-personal-brand-1#?p

    Ok gut zu wissen, vielen Dank Didi :)

    Wenn der Spanner einmal ausgebaut ist, kann man sich ihn ja eh in Ruhe anschauen und sich mit der Funktionsweise vertraut machen. Vielleicht bastel ich mir sogar ein "Werkzeug", mit welchem man den Steuerkettenspanner dauerhaft verriegeln kann, dann brauch ich mich nicht mit dem Schraubendreher bemühen beim Einbauen des Spanners. Hab dazu ein gutes Video von ZAMsChannel gesehen

    hab ich was falsches verstanden?

    Nene du hast mich schon richtig verstanden und mir mit deiner Antwort geholfen :ja:


    Supertramp hat sich wohl eher verlesen:denk:

    Vielleicht hätte ich zur besseren Lesbarkeit in meinem Beitrag auch besser schreiben sollen "mich würde es AUßERDEM interessieren" anstelle von mich würde es ebenfalls interessieren, wie...

    Welche Position die Steuerkette hat, ist vollkommen egal.

    Man kann es sich etwa einfacher machen, wenn man die Kette und die Positionen auf den Kettenrädern markiert, setzt allerdings voraus, dass die Kette an der selben Position auf der Kurbelwelle verbleibt. Die Kette muss also auf Spannung bleiben - etwas unpraktisch.

    Wenn die Kette auf Spannung bleibt, bekomme ich die Zahnräder doch gar nicht raus? Ich möchte den Steuerkettenspanner auf jeden Fall raus schrauben, also kann ich mir die Markierung der Position der Steuerkette und der Zahnräder sparen meinst du?


    Aus diesem Grund habe ich ja schon geschrieben, dass es einfacher ist, die beiden Schrauben vom Kettenspanner zu lösen und das Teil einfach rauszuziehen.

    Du kannst es mit einem kleinen und kurzen Schlitzdreher und viel Gefühl probieren, das mit dem "Zurückspringen" passiert aber schnell - schneller ists, die Schrauben auszudrehen... .


    Den Steuerkettenspanner möchte ich ausbauen, ich habe aber etwas Angst, dass mir die gleiche blöde Situation wie @smike76 mit der gelängten Steuerkette passiert.

    Im Moment würde ich es daher so machen, bitte korrigiere mich falls ich falsch liege oder mache Schritte nicht notwendig sind:

    - Mit einem Schlitz-Schraubendreher die Steuerkettenspannschraube verriegelt (also Schraubendreher auf Position lassen)

    - restlichen Schrauben enfernen und den Steuerkettenspanner ausbauen

    - den Schlitzschraubendreher zurück drehen damit der Steuerkettenspanner langsam entriegelt wird und nicht direkt zurück springt


    Einbau:

    - mit Schlitzschraubendreher den Spanner verriegeln und Schraubendreher an Position lassen

    -Steuerkettenspanner einbauen

    - Schraubendreher zurückdrehen und somit den Spanner entriegeln


    Denke beim Einbau wird es noch wichtiger sein, den Schraubendreher an Position zu lassen damit er dann nicht zurück springt.

    Wenn man nachher alles wieder zusammen baut, müssen dann einfach nur die Markierungen auf den Zahnrädern und unten am Motor in diesem kleinen Schaudeckel mit dem Strich passen oder muss sonst noch irgendwas passen?


    Also muss die Steuerkette an genau der gleichen Position auf den Zahnrädern liegen wie vorher auch? Falls ja wären ja vorher Markierungen zwischen Zahnrad und Steuerkette notwendig. Oder ist es egal an welcher Position die Steuerkette liegt so lange die Markierungen der Zahnräder stimmen?

    teletom007

    Danke für den Tipp mit der Unbedenklichkeitsbescheinigung von Ktm. So etwas würde die Sache bestimmt deutlich vereinfachen.

    Wäre auf jeden Fall cool wenn das am Ende genehmigt werden würde, denn dann wäre die Duke für mich noch mehr besonders. Ich mein es gibt wahrscheinlich nur sehr wenige 15 PS zu über 40 PS und bei der Duke wäre es wahrscheinlich die einzige.

    Vor allem wenn am Parkplatz alle denken es ist nur eine 125er mir 15 PS aber die dann in Wirklichkeit eine 390er wäre.. Sehr cool :sensationell::wheelie:



    Supertramp


    Wissen wir, aber in diesem Beitrag geht es generell um den Motoraustausch

    Mirko wollte wissen ob man einen 125er Motor der neuen Duke in die alte Duke packen kann und ich wollte wissen ob man einen großen Motor in die kleine Duke packen kann


    Die Frage ist halt ob Ktm was an der optimalen Einspritzmenge des Benzins usw was verändert haben oder ob alles gleich geblieben ist. Es muss ja mehr als nur die Anschlüsse passen.

    Vielleicht ist KTM ja so freundlich und kann dir die frage beantworten

    wie groß ist jetzt deine Scheibe ?

    ich vermute die 320er...dann erübrigt sich deine Frage...falls nicht, muss auch der Bremssattel auf die größere Angepasst werden (wird mit Distanzhülsen gemacht...ob's die so zu kaufen gibt kann ich nicht sagen)

    wie oben bereits geschrieben habe ich vorne noch die 300 mm Scheibe. Das mit dem Bremssattel und den Distanzhülsen ist auf jeden Fall gut zu wissen.


    Selbst wenn man davon ausgehen würde, dass man die Distanzhülsen kaufen könnte, würde es doch keine Verbesserung der Bremsleistung bringen oder? Schließlich sind der Bremssattel bzw. die Bremsbeläge ja immer noch gleich groß. Höchstens bringt es vielleicht eine andere Wärmeentwicklung durch die größere Scheibe und natürlich eine andere Optik. Daher wird meine nächste Bremsscheibe vorne wohl wieder die mit 300 mm sein.



    is ein vernünftiger Angebot


    Preis is auch mit Versand noch günstig

    Original würde ja die Bremsscheibe mit den Bremsbelägen ca 177 € kosten also hätte man mit dem Angebot von ebay (Brembo Bremsscheibe + Brembo Bremsbeläge) 57 € im Vergleich zu den originalen Teilen gespart.

    Vielen Dank Walter! Endlich habe ich mal eine Seite wo ich wirklich alle Teile bekomme :der Hammer:. Hab vorher bestimmt 8 verschiedene KTM online Shops von diversen Händlern durchgeschaut und auch eine Menge Teile gefunden aber was die Bremsen angeht, nichts aber auch wirklich gar nichts..


    Hier mal eine kleine Zusammenstellung der Kosten der Originalteile:

    - Bremsbeläge vorne 41,65 €

    - Bremsbeläge hinten 24,99 €

    - Bremsscheibe vorne (300 mm) 134,95 €

    - Bremsscheibe hinten (230 mm) ca. 73,30 €


    - gesamte Bremszange vorne 202,42 €

    - gesamte Bremszange hinten 179,93 €

    machbar ist alles...ob das Sinnvoll ist, ist eine andere Geschichte

    aber glaub mir, seit die 390er 2013 auf den Markt kam, gibt's diese Frage hier...einfacher und günstiger ist gleich eine 390er zu kaufen

    (kann mich auch nicht Erinnern das das jemals einer gemacht hat)


    hatte vor ein paar Monaten mal die Foren durchforsten und leider nur Informationen zu dem Big Bore 160 ccm Zylinder Kit gefunden. So etwas kommt für mich aber nicht in Frage.


    Meine Duke hält hoffentlich 40 oder 50 Tausend km und bis dahin dauert es noch ein paar Jahre. Da an ihr sehr viele Erinnerungen hängen (erstes Motorrad und so) möchte ich sie auf jeden Fall behalten, vor allem da sie so gut wie gar keine Versicherung usw kostet und so lange die Garage groß genug ist und das Geld nach dem Studium stimmt kann man ja auch mehrere Motorräder haben.


    Es würde mir bei dem Projekt (vermutlich in 5-7 Jahren) nicht um einfacher oder günstiger gehen, sondern einfach am Spaß am Schrauben.

    Da stellt sich dann halt die Frage, ob man wieder einen 125er Motor einbaut oder einfach direkt einen Motor der 390er.

    Zumindest mit meiner bisherigen Erfahrung kann ich aber den Aufwand so eines Projektes absolut nicht beurteilen und weiß auch gar nicht, ob man das überhaupt legal darf. Aber sollte jemand Fakten dazu haben, immer her damit :Daumen hoch:

    Mich würde es außerdem interessieren, wie groß ungefähr der Aufwand und die Kosten wären, einen Motor der 390er Duke in eine Duke 125 zu verbauen. Immerhin sind sie ja quasi baugleich. Bekommt man so etwas überhaupt genehmigt damit man wieder legal auf der Straße unterwegs ist?

    die kostet 135,-

    (hast du schon die 320mm oder noch die 300mm Scheibe ?)


    Hast du die im Internet irgendwo gefunden? Brauche vor allem für hinten demnächst eine neue Bremsscheibe und da soll es auf jeden Fall die originale werden.


    Was haltet ihr von der hier:

    https://www.louis.de/artikel/t…r_article_number=10015961


    Oder doch lieber die originale Scheibe für hinten? Und soll man dann auch direkt neue Bremsbeläge verbauen, auch wenn die alten noch gut sind?



    Was haltet ihr von der Brembo Bremsscheibe für vorne? https://www.ebay.de/itm/332374084308


    http://moto.brembo.com/en/deta…_abs/125/2014/discs/front


    Wäre allerdings auch nur eine 300 mm Scheibe. Würde mich generell interessieren, wie groß der Unterschied zwischen der 300 und der 320 mm Scheibe ist.